10 App-Tipps und ein guter Ratschlag

Diese Best-of- und Rückblick-Artikel am Ende während den Feiertagen sind offensichtlich unvermeidlich. Auch dieses Jahr habe ich wieder einige davon produziert.

Aber wieso auch nicht: Sie passen zur Jahreszeit. Sie lassen die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Sie füllen die Lücke der News-armen Zeit. Und sie sind mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden. Wobei – über meinen Rückblick zum Jahrzehnt (Die Euphorie ist weg) habe ich schon ein paar Stunden gebrütet.

Hier geht es jedenfalls um das letzte Patentrezept-Video des Jahres, in dem ich eine App-Top-Ten vorstelle. Zugegeben: Die ist komplett subjektiv. Es sind die Apps, die ich dieses Jahr entdeckt und spannend gefunden habe. Natürlich kann man einwenden, dass das absolut kein relevantes Kriterium ist. Und ich stimme sogar zu. Aber wie im Beitrag zum Video erwähnt, ist eine nach Verkauf- bzw. Downloadzahlen sortierte Liste noch viel langweiliger.

Wenn man aus der unendlichen Flut der Apps, die es nicht in die Jahreshitparaden geschafft hat, ein paar interessante Beispiele herauszusuchen will, dann bleibt einem nur der persönliche Geschmack. Anders wäre es, wenn Apple oder Google uns Journalisten Zugriff auf weitergehende Statistiken gewähren würden: Dann könnten wir zum Beispiel jene Apps heraussuchen, die im Verlauf des Jahres neu herausgekommen und hier in der Schweiz einen Kavalierstart hingelegt haben. Das wäre spannend – aber die Daten gibt es nicht.

Darum bleibt nur der Ansatz, den eigenen Bauch sprechen zu lassen. Beziehungsweise die Notizen zu konsultieren und nachzuprüfen, was denn Interessantes hängen geblieben ist. Ich verwende dazu übrigens die Kategorie Geheimtipp dieses Blogs hier.

Und das ist das Video, das dabei herausgekommen ist:


Zehn Apps, die uns 2019 das Leben leichter gemacht haben

Weil die Quelle hauptsächlich das Blog hier ist, habt ihr die vorgestellten Apps denn auch fast alle schon hier gesehen:

Zwei Tipps sind neu dazu gekommen, nämlich die hier:

Ein paar Themen haben es nicht ins Video geschafft, weil mutmasslich zu nerdig – zum Beispiel meine Suche nach dem perfekten Editor (Sublime Text: Viele Stärke und eine unverzeihliche Schwäche und Ihr habt mich bekehrt). Oder die Hemingway-App (Schreiben wie Hemingway), die ich nach wie vor spannend, aber nicht massentauglich finde. Das gilt auch für DJ-Apps (Wenn die DJ-App einen aus dem Takt bringt) oder Apps, die einem Noten in Musik umwandeln (So trefft ihr künftig den richtigen Ton).

Wie auch immer: Dieses Blog war 2019 für mich mehr denn je ein wichtiges Rechercheinstrument. Und darum erhoffe ich mir für 2020 ein kleines Blog-Revival. Denn soweit ich sehe, passiert das Gegenteil. Viele der gestandenen Blogs, gerade auch hier aus der Schweiz, werden immer weniger mit aktuellen Beiträgen versehen und sterben einen langsamen Tod.

Das ist schade – und wenn ihr denkt, dass Facebook ein adäquater Ersatz wäre, dann täuscht ihr euch leider gewaltig. Für die Selbstdokumentation und als Notizbuch ist Facebook komplett nutzlos. Für die Leser gilt das gleiche: Denn auch sie haben schon drei Tage nach Veröffentlichung keine Chance mehr, einen spannenden Beitrag noch einmal aufzufinden…

Beitragsbild: Zehn schillernde Apps… (Rob Hampson/Unsplash, Unsplash-Lizenz)

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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