Ich bin neu hier

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Auf welchem Draht sich das Hinsetzen lohnt… (Bild: Multiple Tweets Plain, mkhmarketing/Flickr.com, CC BY 2.0)

Welchen Leuten muss man auf Twitter unbedingt folgen? Nun, das ist natürlich Geschmackssache, aber ein paar Twitterer gibt es, die man neuen Nutzern eigentlich automatisch und unentfollowbar zuweisen sollte. „Ich bin neu hier“ weiterlesen

Ein direkter Draht nach Redmond

Die grossen Computerkonzerne geben sich meist unnahbar. Das ist zu einem gewissen Grad verständlich. Wenn man Hunderte Millionen Kunden hat, dann muss man sich eine Strategie überlegen, wie man die Flut der Anfragen bewältigt. Die komplette Kommunikationsverweigerung, die man manchmal erlebt, ist aber offensichtlich nicht der richtige Weg.

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Microsoft macht für Userfragen ein kleines Fensterchen auf. (Bild: Tancat/Obert von Carles Sànchez/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Microsoft gehört zu den Unternehmen, die sich traditionell nicht sehr kommunikativ geben. Wenn man eine technische Anfrage stellt, muss man zügig seinen Anspruch auf Support belegen. An dieser Stelle ist der Dialog dann auch meist schon zu Ende. Denn wenn man sein Windows vorinstalliert auf seinem PC erhalten hat, erklärt sich Microsoft für nicht zuständig. Seine Fragen muss man dann an den Hersteller des PCs richten. Aus Sicht des Nutzers eine unsinnige Lösung, weil es dem typischen Schwarzpeterspiel Tür und Tor öffnet.

Der Hersteller kann sich auf den Standpunkt stellen, das Problem liege beim Betriebssystem und Schuld sei Microsoft. „Ein direkter Draht nach Redmond“ weiterlesen

Wortwörtliche Bildbearbeitung

Heute ein Tipp aus der Twittersphäre: James Fridman alias fjamie013. Er macht… naja, was er macht, lässt sich am Besten mit einem Beispiel beschreiben:

Er ist einerseits einer, der mit Photoshop ganz gut umgehen kann. Und andererseits scheint er zu der Sorte Mensch zu gehören, die darauf bestehen, alles wörtlich zu nehmen. Im richtigen Leben ist diese Sorte Mensch enervierend bis annähernd unerträglich – vor allem, wenn man selbst zu den Leuten gehört, die gerne in Bildern spricht, übertreibt, schräge Vergleiche bemüht und bezüglich Rhetorik gerne dazulernt.

Aber sei es drum – hier wird man ja nicht gezwungen, ein eigenes Selfie an den Herrn Fridman zu adressieren.

Und hier noch einige Müsterchen:
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Im Twitter-Heuhaufen eine Nadel finden

Apropos Heuhaufen: Die beinhalten nicht nur Nadeln, sondern können auch tanzen, wie wir neuerdings wissen. Was die SVP ist beunruhigt.

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Warum tanzen die nicht? (Spoiler-Alarm: Wegen dem falschen Suchbegriff!) (Bild: Jean-Daniel Echenard, Ipsach–Bottes de foin/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Das aber nur nebenbei. Nicht vorenthalten will ich mir (und euch) die Übersicht der Twitter-Suchparameter, die labnol.org zusammengestellt hat und die ich for future reference hier bereithalten will:
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Lohnt sich eigentlich diese Twitterei?

Lohnt sich eigentlich diese Twitterei? Die Antwort auf diese Frage hängt massgeblich davon ab, weswegen man Twitter mit seinen Weisheiten behelligt. Denn bekanntlich gibt es dafür ganz unterschiedliche Motivationen. Eine nicht unwesentliche Gruppe nutzt Twitter dazu, Dampf abzulassen. Für sie ist es Lohn genug, wenn sie mit ein paar wohlplatzierten Tweets den Herzinfarkt und das Hirnaneurysma für ein paar Tage aufschieben kann. Twitter ist für viele eine ergiebige Push-Informationsquelle. Es gibt die, die vor allem mitlesen, und viele halten Twitter inzwischen für das beste Breaking-News-Medium überhaupt. Andere sind zufrieden, wenn sie einen Promi stalken können. Es existieren sogar Leute, die Facebook nicht begriffen haben und ihre Clique daher via Kurzmitteilung pflegen.

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Twitter-Analytics verrät, welche Tweets verfangen – und welche nicht.

Habe Sendungsbewusstsein, fordere Gehör!
Und dann gibt es die, die Favoriten-Sternchen sammeln ihr Publikum pflegen und auf jeden Retweet schielen. Für die ist die Reichweite ein Thema – denn diese Gruppe hat ein Sendungsbewusstsein und fordert Gehör. „Lohnt sich eigentlich diese Twitterei?“ weiterlesen

Die Kunst des Hashtaggings

Ich bin bekennender Metadaten-Fanatiker. Sie sind der Schlüssel, um die eigenen digitalen Medien in den Griff zu bekommen. Sie sind auch unverzichtbar zur Kontrolle überbordender Kommunikation auf den sozialen Medien – nicht zuletzt, weil man sie stummschalten kann.

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Der richtige Hashtag ist (eine) Kunst. (Bild: vandalog/Flickr.com)

Nun haben die Hashtags einen Nachteil: Man kann die Leute nicht zwingen, sie konsistent und sinnvoll einzusetzen. Da gibt es die Leute, die quasi jedes zweite Wort verhashtaggen (gäll, Melzi). Da gibt es die Typen, mittels eines tendenziösen Hashtags einem vermeintlich neutralen Tweet einen «spin» verleihen (dazu gehöre ich). Ein Problem, mit dem auch seriöse Hashtagger kämpfen, ist die Wahl des massgeblichen Tags. Das haben wir beim European Song Contest sehen können. „Die Kunst des Hashtaggings“ weiterlesen

Twitter hat mich nicht in den Wahnsinn getrieben

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Kein Hosenscheisser mehr. (Bild: Andreas Eldh/Flickr.com)

Vor Kurzem wurde Twitter acht. Das ist zwar noch immer einstellig, aber den Windeln ist der Mikrobloggingdienst ohne Zweifel entwachsen. Unter first-tweets.com kann man nun die ersten Tweets nachsehen. Das ist meiner:

Das ist, so denke ich, recht typisch für die Gattung der ersten Tweets. Man wusste nicht, was man von dem Dienst erwarten soll. Das zeigt auch der erste Tweet von @bloggingtom, der immerhin zwei Jahre früher als ich dran war:
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Entspanne dich mit Twitter

Was könnte man tun, wenn man von der Hitze ermattet vor dem Computer sitzt und noch nicht einmal richtig klicken oder googeln mag? Man könnte zum Beispiel mit letzter Kraft die Site twitcaps.com öffnen.

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Ein Blick auf das alltägliche globale Treiben…

Hier erscheinen die Bilder, die gerade bei Twitter durchgereicht werden. Sie rutschen ihrerseits von links nach rechts, und zwar ohne weiteren Kontext. Man kann zwar, wenn man möchte, den Mauszeiger auf einem Bild platzieren: „Entspanne dich mit Twitter“ weiterlesen

Wenn Twitter-User am Rad drehen

Ein lustiges Spielzeug in der grossen, weiten Welt der Twitter-Analyse ist twitwheel.com. Dieser Dienst visualisiert das Beziehungsgeflecht zwischen Folgenden und Gefolgten. Die Avatare der Twitterer, mit denen man es in der letzten Zeit zu tun hatte, werden im Kreis angeordnet. Die Interaktionen werden mit Pfeilen angedeutet. Indem man den Mauszeiger auf einen der beim Avatar platzierten Kreise manöveriert, wird die Linie hervorgehoben und beim Klick erscheint rechts der entsprechende Tweet.

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Einer, der wirklich jeden anquatscht.

Wenn man auf einen Avatar klickt, sieht man dessen Beziehungsgeflecht und sich so durch seine Twitterumgebung hangeln. „Wenn Twitter-User am Rad drehen“ weiterlesen