Die neuen Airpods Pro im Test

Ich habe Apples Ohr­stöp­sel in (fast) allen Lebens­la­gen getra­gen und sie mit den nor­ma­len Air­pods, aber auch mit meinen ulti­ma­tiven Lieb­lings­kopf­hö­rern ver­gli­chen.

Ich habe von Apple ein Pärchen der neuen Airpods Pro der zweiten Generation zum Testen bekommen. Ich habe sie in der letzten Woche intensiv benutzt und ein paar Eindrücke gesammelt.

Um hier gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, bzw. das Fazit an den Anfang zu stellen: Sie tragen sich angenehm, klingen gut, haben interessante Zusatzfunktionen wie die aktive Unterdrückung der Umgebungsgeräusche und das personalisierte 3D-Audio. Ich finde sie alles in allem etwas teuer (270 Euro bei Amazon, 259 Franken bei Digitec) und würde, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, weiterhin den Earbuds von Bose den Vorzug geben: Die bleiben meine Lieblings-Ohrstöpsel.

Hier mein detaillierteres Fazit: „Die neuen Airpods Pro im Test“ weiterlesen

Das iPhone 14 Pro in einem ersten Augenschein

Meine Eindrücke nach ein paar Tagen mit Apples neuem Smartphone-Modell: Vor allem das Always-on-Display gefällt.

Von Apple habe ich ein iPhone 14 Pro¹ zum Testen bekommen. Das habe ich seit ein paar Tagen im Einsatz. Hier gibt es meine persönlichen Beobachtungen zu lesen – denn die Testberichte, bei denen das Telefon in allen Belangen oder wortwörtlich zerlegt wird², habt ihr natürlich alle schon gelesen. „Das iPhone 14 Pro in einem ersten Augenschein“ weiterlesen

Der Homepod Mini als Fernseh-Lautsprecher

Apples kleiner WLAN-Laut­spre­cher verbessert den Sound via Apple-TV markant. Trotz­dem ist er auf Dauer wohl kein Ersatz für eine Sound­bar.

Der vor vier Jahren hier vorgestellte Sony-Fernseher verrichtet nach wie vor brav seinen audiovisuellen Unterhaltungsdienst. Bezüglich seiner visuellen Eigenschaften ist nichts auszusetzen. Aber was das Audio angeht, ist er nicht das Gelbe vom Ei.

Das ist ein generelles Problem der dünnen Fernseher: Sie bieten kaum Raum für Lautsprecher. Die Technik hat in den letzten Jahren zwar gewaltige Fortschritte gemacht – für mich war dieser Lautsprecher vor zehn Jahren eine Offenbarung –, aber es bleibt dabei, dass Lautsprecher ein bestimmtes Volumen brauchen. Sie müssen ausreichend Luft bewegen können, damit sie gut klingen.

Bei meinem Sony-Fernseher mangelt es an Bass und vor allem an Dynamik. Das erschwert auch das Verständnis, gerade bei Produktionen mit viel Hintergrund- und Nebengeräuschen. Das hat unerfreuliche Konsequenzen: „Der Homepod Mini als Fernseh-Lautsprecher“ weiterlesen

Mit der Garmin-Uhr Spotify hören

Wie gut har­mo­niert ein Modell aus der Fenix 7-Reihe mit dem Streaming­dienst? Ich habe die Probe aufs Exem­pel gemacht.

Neulich habe ich mir den App-Store für die Garmin-Uhren angeschaut, und damals versprochen, einer der Apps besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es handelt sich um das Uhren-Modul von Spotify. Das stellt die Verbindung zum Streamingdienst her.

Allerdings – und das ist wichtig zu betonen –, ist diese Verbindung eine indirekte. Während es Apple-Watch-Modelle mit E-Sim gibt, gibt es bei meinem Garmin-Modell keine Mobilfunkanbindung. Garmin hat die Forerunner 945 LTE im Programm, die ich jedoch nicht näher kenne. Meine Beobachtungen beziehen sich auf die hier getestete Fenix aus der Serie 7.

Bei der funktioniert die Spotify-Nutzung so, dass man sich Inhalte zu Hause via WLAN-Verbindung auf die Uhr lädt und sie unterwegs offline anhört: „Mit der Garmin-Uhr Spotify hören“ weiterlesen

Oben richtig ohne

Ein Rasierer, der nicht nur das Kinn glättet, sondern gleich den ganzen Kopf: Der Remington Glatzen-Rasierer im Test.

Als stolzer Besitzer eines kahlen Kopfes sehe ich mich mit der Aufgabe konfrontiert, diesen Zustand aufrechtzuerhalten. Konkret, mithilfe eines Scherwerkzeugs in schöner Regelmässigkeit die Stoppeln zu stutzen, die an manchen Stellen spriessen, als ob es die Löwenmähne der Jugend wiederherzustellen gäbe. Ich habe zu diesem Zweck vor einiger Zeit einen Langhaarschneider von Philips angeschafft, mit dem man in der Lage sein soll, es sich frisierenderweise selbst zu besorgen.

Nun, dieses Marketingversprechen wurde nur ansatzweise eingelöst. Es ist zwar tatsächlich möglich, ohne fremde Hilfe die Haarpracht zu trimmen. Ich habe es jedoch leider nicht (bzw. nur selten) geschafft, ein gleichmässiges Resultat zu erzielen. Oft haben Schneisen den Eindruck getrübt und dazu geführt, dass die Haare noch weiter gekürzt werden mussten, sodass eine Vollglatze die Folge war. Darum hat meistens meine liebe Gattin den Langhaarschneider geführt.

Darum steht eine Frage weiterhin im Raum: „Oben richtig ohne“ weiterlesen

Apps für die Garmin-Uhren

Der Connect IQ-Store im Augen­schein: Das Angebot ist viel­fältig und erweitert die Möglich­keiten der smarten Uhr beträcht­lich. In Sachen Ele­ganz muss Garmin aber hinter Apple zurück­stecken.

Neulich habe die unzähligen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben, die es bei Garmin-Apps gibt. Als ob das nicht ausreichen würde, existiert zusätzlich die Möglichkeit, Module von Drittherstellern zu installieren. Zwingend ist diese Möglichkeit nicht, aber wünschenswert. Denn ein App-Store gehört auch bei den Wearables zum guten Ton, zumal das auch eines der Merkmale der Apple Watch ist.

Aber was taugt der Store? Das habe ich mir angesehen. „Apps für die Garmin-Uhren“ weiterlesen

Fischers Fritzbox fischt keine Fische per IPv6

Aus un­er­find­lichen Gründen ver­bindet mein brand­neuer Router nur über das uralte IPv4-Protokoll und verweigert sich IPv6. Ein unhalt­barer Zustand, der sich zum Glück beheben liess.

Als ich mich neulich mit DNS over HTTPS beschäftigt habe – womit sich die Internetverbindung besser gegen Mithörer und Manipulatoren absichern lässt –, ist mir aufgefallen, dass die Geräte in meinem Netzwerk lediglich mit IPv4 kommunizieren. Dieses Protokoll ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es wurde 1981 entwickelt und krankt daran, dass zu wenige globale Reserven für all die Geräte vorhanden sind, die sich online tummeln – und von denen es allein wegen des Internets der Dinge immer mehr gibt.

Das war schon vor zehn Jahren ein Problem. Am 8. Juni 2012 sollte der «IPv6-Tag» ein Bewusstsein für das Problem schaffen. Der Aktionstag sollte die Leute dazu bringen, sich für das Nachfolge-Protokoll IPv6 zu interessieren und zu engagieren. Mit dem wird das Kapazitätsproblem ein für alle Mal gelöst: „Fischers Fritzbox fischt keine Fische per IPv6“ weiterlesen

Sieben Tipps für Garmin-Uhren

Garmin-Uhren haben eine Unmenge an Funk­tionen und Kon­fi­gu­rations­mög­lich­kei­ten für den Alltag, das Sport­tra­cking und für Nerds: Wie man Anzeige und Nutzung opti­miert und an seine Vor­lie­ben anpasst.

Am Anfang gleich eine Einschränkung: Die Tipps hier dürften nicht universell sein. Ich habe sie mit der hier ausführlich getesteten Fenix 7s ausprobiert. Aber natürlich haben nicht alle Sportuhren von Garmin den gleichen Funktionsumfang, weswegen die Tipps nicht universell funktionieren. Leider sprengt es meine Möglichkeiten, hier die unterstützten Modelle anzugeben.

1) Die Konfiguration anpassen

Das Ziffernblatt lässt sich nur an der Uhr selbst und nicht über die App anpassen.

Die Einstellungen lassen sich an der Uhr über das Menü vornehmen, wenn man etwas länger auf den mittigen Knopf links drückt und nach unten zu den entsprechenden Menüpunkten blättert. Schneller zum Ziel kommt man allerdings über die App, Garmin Connect (für Android und iPhone/iPad). Ich würde empfehlen, die App zu verwenden.

Allerdings sind über die App nicht alle Funktionen zugänglich: „Sieben Tipps für Garmin-Uhren“ weiterlesen

Garmins unaufdringlicher Lauftrainer

Sport mit dem Garmin Coach: Wie man einen Trainingsplan auswählt, verfolgt und was man als Hobby-Läufer oder -Velofahrer daraus lernen kann.

Bei meiner Besprechung der Fēnix 7-Serie habe ich diesen Beitrag in Aussicht gestellt, in dem es ausführlich um den Garmin Coach gehen soll. Das ist eine Funktion, mit der sich die Rolle der smarten Uhr während des Sports deutlich verändert. Statt bloss passives Tracking-Gerät zu sein, gibt sie Anweisungen und Unterstützung.

Das ist einerseits eine naheliegende Idee – andererseits hat sie ihre Tücken. Denn auch wenn digitale Technik in unserem Leben eine immer wichtigere Rolle spielt, so haben es die meisten von uns noch nicht verinnerlicht, dass wir uns der auch unterordnen sollen. Zumindest nicht in einer expliziten Form: „Garmins unaufdringlicher Lauftrainer“ weiterlesen

Frischluft fürs Homeoffice

Der Airthings View Plus ist ein Sensor, der Temperatur, Luft­feuch­tig­keit, CO₂, Fein­staub und flüch­tige Verbin­dungen, Luft­druck und Radon misst und hilft, für gute Luft­quali­tät zu sorgen. Ich habe das im Home­office schätzen gelernt.

Seit einigen Tagen habe ich den Airthings View Plus in Betrieb. Das ist ein smarter Sensor für Temperatur und Raumluft, den ich als Testgerät erhalten habe. Er misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kohlenstoffdioxid (CO₂), flüchtige organische Verbindungen (VOC), Feinstaub (PM2,5), Luftdruck und Radon. Er kostet 319 Franken bei Galaxus, bzw., mit zusätzlichem Anti-Schimmel-Kit, 352 Euro bei Amazon.

Im Vergleich zu meinem Eve Room-Sensor (Wie es im Smarthome riecht, muss kein Geheimnis bleiben) punktet der Airthings View Plus mit der grösseren Datenfülle. Sieben Datenpunkte sind nun mal einfach besser als drei. (Eve Room ermittelt Temperatur, Luftfeuchtigkeit und VOC.) Auf die Angabe des Luftdrucks könnte ich verzichten, zumal ich den auch von meiner smarten Uhr erfahre.

Als überaus nützlich erweist sich die CO₂-Angabe: „Frischluft fürs Homeoffice“ weiterlesen