Die kleinen, umso nützlicheren Neuerungen in iOS 16

Zehn Tipps zum neuen iPhone-Betriebs­sys­tem: Das sind die Verbes­serungen, die Apple nicht an die grosse Glocke hängt, die aber überaus prak­tisch sind.

Im Beitrag Das neue iPhone-Betriebssystem erfreut und verwirrt habe ich die grossen und wichtigen Neuerungen in iOS 16 vorgestellt. Wie üblich gibt es auch kleine Verbesserungen, die es wert sind, erwähnt zu werden – und die oft genug mehr Alltagsnutzen haben als die Funktionen, die Apple ins Scheinwerferlicht stellt.

Das könnte auch bei iOS 16 der Fall sein. Jedenfalls sind das meine Tipps:c „Die kleinen, umso nützlicheren Neuerungen in iOS 16“ weiterlesen

Eine Anti-Spyware-App, die Fragen aufwirft

Die App Spybuster von Macpaw be­hauptet von sich, Spyware auf dem iPhone zu finden und zu eli­mi­nieren. Wir wundern uns, denn: Geht das überhaupt?

Neulich hatte ich beim Besuch des iPhone-App-Stores einen veritablen Flashback: Ich wurde zwanzig Jahre zurück in die Vergangenheit geschleudert. Ihr erinnert euch womöglich selbst: 2001 ist uns gewahr geworden, dass es Programme gibt, die unser Nutzungsverhalten analysieren wollen. Damals waren das unlautere Shareware-Programme oder dubiose Erweiterungen für Browser oder E-Mail-Programme.

Dafür hat man damals den Begriff der Spyware verwendet. Heute hat diese Bezeichnung ausgedient. Und zwar nicht, weil diese diebischen Software verchwunden wäre. Ganz im Gegenteil, unser Nutzungsverhalten wird intensiver untersucht, als je zuvor. Doch man nennt das heute «Tracking»: „Eine Anti-Spyware-App, die Fragen aufwirft“ weiterlesen

Diese iPad-Neuerung wird es schwer haben

Bei Apples Tablet lassen sich Apps dem­nächst in Fenstern aus­führen – fast wie bei Windows und dem Mac: Was taugt Stage Manager? Und hat die Welt auf diese Neue­rung gewartet?

Vor zweieinhalb Monaten habe ich die Vorab-Version von iPad OS 16 getestet. Dieser Augenschein hatte einen gewaltigen Schönheitsfehler: Die Die wichtigste Neuerung konnte ich mir damals nämlich nicht ansehen.

Das ist inzwischen anders. Apple hat eine Kehrtwende vollzogen. Wie letzte Woche zu lesen war, gibt es diese Neuerung jetzt nicht nur für iPads mit einem M1-Chip, sondern auch für etwas ältere Modelle.

Also auch für das iPad Pro, das mir als Testgerät zur Verfügung steht. Darum habe ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und mir mit der aktuellen Beta 6 von iPad OS diese Neuerung namens Stage Manager angeschaut.

Als Erstes sehen wir, dass wir nichts sehen: „Diese iPad-Neuerung wird es schwer haben“ weiterlesen

Das «Ton»-Menü des Mac entrümpeln

Beim Mac kann es passieren, dass sich über die Zeit unnötige virtuelle Audiogeräte ansammeln, die Probleme bei der Klangausgabe verursachen. Wie man wieder für Ordnung schafft.

Jeder Windows-Nutzer kennt das Problem: Softwareprogramme nehmen bei der Installation ungefragt Änderungen vor. Nicht nur das: Entfernt man die Software wieder, dann bleiben diese Änderungen bestehen, was zur Folge hat, dass Menüs unübersichtlicher und das System immer träger wird.

Beim Mac ist dieses Problem zum Glück weniger virulent: Die meisten Programme sind weniger invasiv und lassen sich ohne Rückstände entfernen. Es gibt allerdings auch beim Mac einige Ausnahmen von dieser Regel. Und eine Ausnahme betrifft die virtuellen Audiogeräte. „Das «Ton»-Menü des Mac entrümpeln“ weiterlesen

Die neuen Airpods Pro im Test

Ich habe Apples Ohr­stöp­sel in (fast) allen Lebens­la­gen getra­gen und sie mit den nor­ma­len Air­pods, aber auch mit meinen ulti­ma­tiven Lieb­lings­kopf­hö­rern ver­gli­chen.

Ich habe von Apple ein Pärchen der neuen Airpods Pro der zweiten Generation zum Testen bekommen. Ich habe sie in der letzten Woche intensiv benutzt und ein paar Eindrücke gesammelt.

Um hier gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, bzw. das Fazit an den Anfang zu stellen: Sie tragen sich angenehm, klingen gut, haben interessante Zusatzfunktionen wie die aktive Unterdrückung der Umgebungsgeräusche und das personalisierte 3D-Audio. Ich finde sie alles in allem etwas teuer (270 Euro bei Amazon, 259 Franken bei Digitec) und würde, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, weiterhin den Earbuds von Bose den Vorzug geben: Die bleiben meine Lieblings-Ohrstöpsel.

Hier mein detaillierteres Fazit: „Die neuen Airpods Pro im Test“ weiterlesen

Wie man Internetadressen richtig teilt

URLs erhalten oft viel mehr, als nötig wäre: Informationen über die Herkunft eines Links und Tracking-Methoden. Darum lohnt es sich, Links vor dem Teilen von jeglichem Ballast zu befreien.

Der Titel dieses Blogposts sorgt womöglich für Stirnrunzeln: Die Frage liegt auf der Hand: Wo sollte beim Teilen von Internetadressen überhaupt ein Problem liegen? Man nimmt die Adresse und teilt sie. Ende der Geschichte.

Leider ist es – wie häufiger im Leben – nicht ganz so einfach. Denn viele Internetadressen beinhalten nicht nur die Angabe, wo eine bestimmte Information im World Wide Web aufzufinden ist. Nein, es werden auch Tracking-Informationen hinzugefügt. Die haben den Zweck, dem Betreiber einer Website aufzuzeigen, woher ein Link stammt und wie er sich (allenfalls) viral durchs Netz verbreitet.

Ob das legitim ist oder nicht, darauf werde ich am Ende des Beitrags eingehen. Hier geht es erst einmal um die Selbstbestimmung von uns Nutzern: „Wie man Internetadressen richtig teilt“ weiterlesen

Wenn fette Apps sich gegenseitig auf die Füsse treten

Was tun, wenn iPhone-Apps beim Start ewig lang hängen­blei­ben oder auch abstür­zen? Eine Aus­lege­ord­nung, woran es liegen könnte – und was tun (oder nicht tun) kann.

Ich hatte es am iPhone mit einem lästigen Problem zu tun: Einige der Apps – nicht alle, aber eine Handvoll – haben sehr lange für den Start gebraucht oder sind hängen geblieben.

Natürlich habe ich versucht herauszufinden, was die Ursache sein könnte und wie man dieses im Alltag massiv störende Problem behebt. Um falschen Erwartungen vorzubeugen, gleich vorneweg das Eingeständnis, dass ich die Ursache nicht eindeutig ermitteln konnte. Ich habe klare Verdachtsmomente, aber zu meinem Bedauern kein Patentrezept für iOS-Nutzer, die von Apps mit Startschwierigkeiten betroffen sind.

Es gibt zum Glück auch eine gute Nachricht: Ich darf vermelden, dass sich das Problem von allein gelöst hat. Es war zwar hartnäckig und ist zwischenzeitlich Zeit zurückgekehrt. Aber es gibt klare Anzeichen, dass sich dieses Problem aussitzen lässt. „Wenn fette Apps sich gegenseitig auf die Füsse treten“ weiterlesen

Hier verrate ich, welcher meiner Blogposts nur 19 Views hat

Lehrreich sind die Miss­erfol­ge: Darum habe ich he­raus­ge­fun­den, welche Beiträge hier von niemandem gelesen wurden und welche Themen mein Publi­kum ver­schmäht.

Neulich habe ich mir wieder einmal etwas in den Kopf gesetzt. Ich wollte nämlich herausfinden, welches hier im Blog die Posts mit der geringsten Resonanz sind. Sprich: Die blogmässigen Ladenhüter, die keine alte Sau interessieren – um es uncharmant zu formulieren.

Ihr werdet jetzt sicherlich vermuten, dass ich von der Absicht getrieben bin, meine Einschaltquote zu erhöhen. Denn zu diesem Zweck sollte man zwei Dinge wissen: Erstens, welche Themen immer zünden. Und zweitens, welche Themen nie zünden.

Natürlich: Im Idealfall würde ich nur die garantierten Knüller beackern. Aber leider gibt es auch für Blogger wie mich Phasen der Dürre und der sauren Gurken, wo sich kein Blockbuster aufdrängt. Wenn ich während denen nicht einfach meine Hände in den Schoss legen, sondern meinen publizistischen Auftrag den Widrigkeiten zum Trotz wahrnehmen möchte, dann habe ich keine Wahl, als auf zweit- und drittklassige Stoffe zurückzugreifen.

Aber eben: „Hier verrate ich, welcher meiner Blogposts nur 19 Views hat“ weiterlesen

Das iPhone 14 Pro in einem ersten Augenschein

Meine Eindrücke nach ein paar Tagen mit Apples neuem Smartphone-Modell: Vor allem das Always-on-Display gefällt.

Von Apple habe ich ein iPhone 14 Pro¹ zum Testen bekommen. Das habe ich seit ein paar Tagen im Einsatz. Hier gibt es meine persönlichen Beobachtungen zu lesen – denn die Testberichte, bei denen das Telefon in allen Belangen oder wortwörtlich zerlegt wird², habt ihr natürlich alle schon gelesen. „Das iPhone 14 Pro in einem ersten Augenschein“ weiterlesen

So ganz ist Audible J.K. Rowling nicht gewachsen

«The Ink Black Heart» ist der neueste Fall von Cormoran Strike und Robin Ellacott, der sich span­nend und authen­tisch mit dem Cyber­mob­bing aus­ei­nander­setzt. Die Geschich­te ist gelungen, doch die Hörbuch-Um­setzung wirft Fragen auf.

Es gibt ein Leben nach Harry Potter, wie J.K. Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraith beweist. Unter dem erscheint seit 2013 ihre Krimi-Serie mit dem Cormoran Strike und seiner Partnerin Robin Ellacott. Ich habe hier und hier zwei Bücher aus der inzwischen sechsteiligen Reihe besprochen und komme nicht umhin, dem neuesten Streich einen – ja, ich weiss, leider viel zu langen – Blogpost zu widmen.

Das tintenschwarze Herz – es schlägt auch in Internet-Nutzern.

In diesem neuesten Fall geht es um eine Mordermittlung, in zu einem grossen Teil in den sozialen Medien stattfinden. Cormoran und Robin sind mit der Aufgabe konfrontiert, in einem verwirrenden Panoptikum aus Twitter-Pseudonymen, anonymen Mitspielern in einem Videogame und realen Akteuren die richtigen Zuordnungen zu machen. Wie man sich vorstellen kann, gibt es in dieser Sphäre unendlich viel Raum für Missverständnisse und Irrtümer.

Das Buch heisst The Ink Black Heart bzw. Das tiefschwarze Herz. Es hat (in Deutsch) geschlagene 1360 Seiten und ist als englisches Hörbuch satte 32 Stunden und 43 Minuten lang. Und nein, das ist nicht das Thema: „So ganz ist Audible J.K. Rowling nicht gewachsen“ weiterlesen