Access denied bei dieser Datenbank

Brauche ich ein Projekt für 2020? Wahrscheinlich nicht – ein bisschen mehr Zeit fürs Ausspannen und Durchatmen würde mir auch guttun. Doch wie es die Umstände wollen, habe ich dieser Einsicht zum Trotz ein Projekt für 2020.

Das hat mit der Datenbank zu tun, in der ich meine Artikel erfasse. Die habe ich im Beitrag Ein Hoch auf den Fortschritt! beschrieben. Sie umfasst 7715 Einträge, ist 37 MB gross. Und sie hat noch eine Besonderheit: Sie steckt in Microsofts Datenbank-Software namens MS Access. Die kam 1992 auf den Markt. Für mich damals eine gute Gelegenheit, meine Artikel systematisch digital abzulegen: Für mein Archiv, für die Urheberrechtsentschädigungen durch Pro Litteris und um datenjournalistische Selbstbeweihräucherung zu betreiben.

Access war damals ein nützliches Werkzeug. Aus heutiger Sicht ist es ein Oldtimer. Die Datenbank läuft auf meinem privaten PC zu Hause und sonst nirgends. Im Zeitalter von Cloud und Nextcloud ist das zu eingeschränkt. Es hilft mir wenig, wenn ich an meinem Büro-PC in Zürich sitze, wenn ich weiss, dass ich einen bestimmten Artikel an meinem privaten PC innert Sekunden aufgestöbert hätte. „Access denied bei dieser Datenbank“ weiterlesen

Hier läuten Kuhglocken in jeder Grösse

Unter dem Schlagwort Multimedia-Ressourcen sammle ich hier im Blog Ressourcen für kreative Produktionen aller Art. Ob das Endresultat nun eine Drucksache, ein Blog, ein Video, ein Podcast oder Hörbuch, eine Radiosendung oder eine App, ein Spiel oder eine VR-«Experience» ist, spielt keine Rolle. Entscheidend ist lediglich der Bedarf für digitales Rohmaterial: Wer Bilder, Videos oder Soundeffekte, Geräusche, Musik oder Atmo braucht, der wird in diesem Links fündig.

Heute ergänze ich die Sammlung um das tolle Archiv der BBC Sound Effects. Bei dem gibt es 16’000 Aufnahmen im WAV-Format, die man sich anhören und herunterladen darf. Das Angebot ist beeindruckend. In der Category-Auswahl habe ich fast vierhundert Kategorien gezählt (393, um genau zu sein). Da gibt es Windmühlen, Werkstätte, Wrestling und Fenster, Flugzeuge und Flughäfen, Alarmsiganale und Barmänner, Busse, Kaffees und Kirchen – die Chancen jedenfalls stehen gut, dass man hier fündig wird.

Lustigerweise gibt es auch Kategorien wie Africa, Belgium und, bevor ihr fragt, ja, auch Switzerland. „Hier läuten Kuhglocken in jeder Grösse“ weiterlesen

Möge der Pflotsch (nicht) mit uns sein

Neulich habe ich die Frage Sind wir verkannte Software-Genies? aufgeworfen und mich auch in der Leserschaft nach interessanten Schweizer Apps erkundigt. Manuel hat mir daraufhin Bexio, PeakFinder und Pflotsh empfohlen.

Bexio scheint mir vor allem mit der dazugehörenden Buchhaltungs-App interessant zu sein. PeakFinder (5 Franken für iPhone und Android) von Fabio Soldati kenne und nutze ich. Aber zugegeben, ich habe dieser App hier im Blog noch nie die gebührende Zuwendung zukommen lassen. Das liegt daran, dass die App einen so grossen Bekanntheitsgrad hat, dass ich niemandem in meinem Publikum etwas Neues zu ihr erzählen kann. (Sollte ich mich damit täuschen, zögert nicht, es mir zu sagen.)

Pflotsh jedenfalls war mir nicht bekannt – und der Name ist grossartig.

Die App stammt stammt von Jörg Kachelmann, dem man übrigens auf Twitter unbedingt folgen sollte, respektive von dessen Unternehmen Kachelmannwetter, respektive vom Entwickler Andreas Garzotto. Und es handelt sich nicht um eine App, sondern um eine App-Familie. „Möge der Pflotsch (nicht) mit uns sein“ weiterlesen

Hey Word­press, hier ein guter Vorsatz für dich

Vor gut 14 Monaten ist dieses Blog hier auf Word­press umgestiegen. Das Fazit seinerzeit war positiv und auch eine weitere Website in meiner Obhut ist seitdem nachgefolgt. Man könnte das als Erfolgsgeschichte bezeichnen.

Nun gibt es allerdings eine Schwachstelle. Und das ist die Word­press-App. Die gibt es für Android und fürs iPhone und iPad.

Die Statistik ist nützlich. (Auch wenn sie die Frage aufwirft, wieso niemand aus Grönland dieses Blog hier liest).

Auf den ersten Blick macht die App einen sehr guten Eindruck: Man hat dank Jetpack alle seine Word­press-Sites in einer App im Blick. Man sieht Statistiken, die zwar nicht so toll sind wie das, was ich mir von parsely.com inzwischen gewohnt bin – die aber trotzdem einen guten Eindruck vermitteln, welche Inhalte beim Publikum ankommen und welche nicht.

Es gibt ausserdem die Benachrichtigungen, in denen man neue Kommentare, Hinweise auf Traffic-Aufschwünge und Ausfälle sieht. Auch Likes würde man hier sehen – wenn es denn welche gäbe. Aber da ich die Like-Knöpfe nicht anzeige, ist es auch kein Wunder, dass sich an dieser Front nichts tut.

Im Reader schliesslich abonniert man Websites. Das können Word­press-Sites sein, müssen aber nicht. Die Word­press-App kann auch einfach als RSS-Reader-App benutzt werden. Trotzdem ziehe ich eine App wie Inoreader vor und verwende die Reader-Funktion nur, um die Beiträge auf meinen eigenen Websites im Auge zu behalten.

So weit, so in Ordnung – aber ich wollte hier ja über die Schwachstelle berichten. „Hey Word­press, hier ein guter Vorsatz für dich“ weiterlesen

Wieso können das nicht alle Kopfhörer?

Kopfhörer waren in diesem Blog lange Zeit ein Dauerbrenner. Das lag daran, dass die kabelgebundenen Modelle einem grossen Verschleiss unterliegen. Doch seit sich Bluetooth als brauchbare Alternative etabliert hat, ist dieses Ärgernis durch – zum Glück. Das war eine echte Geld- und Ressourcenverschwendung.

Ich verwende nach wie vor die Soundsport Wireless von Bose für unterwegs. Die musste ich seit 2017 einmal ersetzen. Das lag aber vor allem daran, dass Töchterchen die alten beim Zahnen ein-, zweimal in die Fingerchen bekommen und als Beisshilfe verwendet hatte. Ich kann daher nicht sagen, mit welcher Lebensdauer man rechnen dürfte. Ich vermute, dass der beschränkende Faktor der Akku ist.

Für zu Hause und das Büro habe ich mir den WH-1000XM2 von Sony angeschafft. Auch das eine gute Wahl – wobei ich wahrscheinlich heute noch etwas mehr drauflegen und mir den Momentum 3 von Sennheiser leisten würde (hier besprochen).

Jedenfalls hatte ich die Gelegenheit, die neuen Airpod 2 von Apple etwas ausführlicher zu testen. „Wieso können das nicht alle Kopfhörer?“ weiterlesen

Ich, der Republikflüchtling

Als Ex-Verleger habe ich neulich einen dieser Newsletter von der Republik bekommen. Es sei der wichtigste Newsletter seit dem Start, hiess es darin. Und ich möge doch gefälligst mein Nicht-Engagement überdenken und wieder an Bord kommen. Es braucht bis Ende März 19’000 zahlende Abonnenten (so genannte Verlegerinnen) und 2,2 Millionen Franken (wie ich das schreibe, sind gemäss «Cokpit» 798’111 1’199’503 Franken bereits zusammengekommen).

Das Ziel gilt absolut. Wenn es unterschritten wird, dann …

… werden wir am Nachmittag des 31. März für sämtliche Mitarbeitenden der Republik die Kündigung aussprechen. Und danach das Unter­nehmen geordnet auflösen.

Mir hat der Tweet von Thomas Benkö auf den Newsletter gut gefallen:

«Definiere Dramaqueen». Meine erste Reaktion war nämlich auch: Geht es nicht eine Nummer kleiner? Während ich darüber nachgedacht habe, hat sich bei mir Ärger aufgebaut: Der Newsletter enthält zwischen den Zeilen eine gehörige Portion Nötigung. Wenn ich das salopp paraphrasieren darf: „Ich, der Republikflüchtling“ weiterlesen

10 App-Tipps und ein guter Ratschlag

Diese Best-of- und Rückblick-Artikel am Ende während den Feiertagen sind offensichtlich unvermeidlich. Auch dieses Jahr habe ich wieder einige davon produziert.

Aber wieso auch nicht: Sie passen zur Jahreszeit. Sie lassen die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Sie füllen die Lücke der News-armen Zeit. Und sie sind mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden. Wobei – über meinen Rückblick zum Jahrzehnt (Die Euphorie ist weg) habe ich schon ein paar Stunden gebrütet.

Hier geht es jedenfalls um das letzte Patentrezept-Video des Jahres, in dem ich eine App-Top-Ten vorstelle. Zugegeben: Die ist komplett subjektiv. Es sind die Apps, die ich dieses Jahr entdeckt und spannend gefunden habe. Natürlich kann man einwenden, dass das absolut kein relevantes Kriterium ist. Und ich stimme sogar zu. Aber wie im Beitrag zum Video erwähnt, ist eine nach Verkauf- bzw. Downloadzahlen sortierte Liste noch viel langweiliger. „10 App-Tipps und ein guter Ratschlag“ weiterlesen

Eine Handvoll nützlicher Tipps zu iOS 13

Es steckte ursprünglich kein Plan dahinter. Aber da die letzten Beiträge alle aus der Praxis-Ecke stammten, kann ich gleich so weitermachen – und so etwas wie eine weihnachtlichte Tipps-und-Tricks-Miniserie daraus machen. Also: Heute eine Handvoll Hinweise zu nützlichen Funktionen beim iPhone und iPad, bzw. zu iOS 13.

Unbekannte Anrufer stummschalten

In den Einstellungen bei Telefon gibt es neuerdings diese nützliche Option. Sie führt dazu, dass Leute, die nicht im Telefonbuch verzeichnet sind, mit ihren Anrufen auf der Mailbox landen.

In der Dateien-App die Sortierung ändern

Die Dateien-App zeigt Ordner und Dateien standardmässig nach Name sortiert an. Man kann die Sortierung aber auch ändern.

Das geht wie folgt: „Eine Handvoll nützlicher Tipps zu iOS 13“ weiterlesen

Die volle PDF-Dröhnung

Schon wieder hat mir jemand angetragen, ich solle doch einen Dienst für die Online-Bearbeitung von PDF-Dateien vorstellen. So langsam scheint dieses Blog hier zum Liebling der Leute zu avancieren, die solcherlei Produkte anzubieten haben.

Also, als Ergänzung zu pdfshrink.com, SmallPDF, pdfcandy.com und PDF Bob erfolgt hier die Besprechung von – ich weiss, ihr haltet die Spannung kaum mehr aus! – cleverpdf.com.

Clever PDF bietet 26 Module für PDF-Dateien (und eine, die nichts mit PDFs zu tun hat – nämlich die Umwandlung von Epub in Mobi)

Dieser Dienst wirbt mit geschlagenen 27 Modulen. Ein Grossteil davon kümmert sich um die Konvertierung. Diese Module machen entweder aus Drittformaten PDFs. Oder sie wandeln PDF-Dateien in andere Formate um.

Zu denen komme ich gleich. Aber erst soll es hier um die Werkzeuge gehen, die meines Erachtens die interessantesten sind – weil es sie bei der Konkurrenz nicht oder nur teilweise gibt. Das sind folgende Module: „Die volle PDF-Dröhnung“ weiterlesen