Ein Zwischenziel ist erreicht!

Eines meiner hängigen Projekte besteht darin, meine Artikel-Datenbank webtauglich zu machen. Ein erster Schritt ist getan, doch jetzt wird es haarig! Und darum seid auch ihr mit guten Tipps gefragt!

Anfangs Jahr habe ich vollmundig einige Pläne für 2020 verkündet, die hier im Blog mit dem Eindruck-schindenden Tag Projekt 2020 versehen sind. Das eine Projekt ist lanciert und unter mrclicko.de zu finden. Das andere Projekt ist nach der Ankündigung in einen Tiefschlaf verfallen.

Dieses andere Projekt habe ich im Blogpost Access denied bei dieser Datenbank kurz umrissen: Es geht darum, meine seit ungefähr 1990 im Einsatz befindliche Artikel-Datenbank in eine moderne Form überzuführen. Zum Einsatz kommt bislang MS Access. Ich würde die Datenbank aber gerne via Web pflegen und suche daher einen Weg, den Datenbestand aus Access in ein offeneres Format zu überführen. Es drängt sich MySQL auf – denn dann könnte ich die Datenbank auf meinem Webserver bei Hostpoint deponieren und sie zum Beispiel über diese Domain hier nutzen.

Ich habe derzeit Ferien und einen unerwarteten Durchbruch erzielt: Die Datenbank aus Access nach MySQL und auf den Webserver zu bekommen, war total einfach und unkompliziert. Ich bin jetzt noch baff, dass es Dinge gibt, die so viel einfacher sind, als ich es erwartet hätte.

Und so hat es funktioniert: „Ein Zwischenziel ist erreicht!“ weiterlesen

Ein Rennspiel für Rennspiel-Ignoranten

Ich kann noch nicht einmal mit «Mario Kart» etwas anfangen. Aber «Super Impossible Road» gefällt mir. (Und ja, das sagt etwas über mich aus.)

Super Impossible Road – das ist jenes Spiel aus Apple Arcade, das mir bislang am besten gefällt. Obwohl es so frustrierend anspruchsvoll ist, dass ich mich immer mal wieder gegen den Impuls wehren muss, es für seinen unanständig hohen Schwierigkeitsgrad mit der Deinstallation zu bestrafen.

Wie der Name andeutet, handelt es sich um ein Rennspiel. Die besagte unmögliche Strasse führt nicht durch schöne Landschaften, Berge und Täler, sondern windet sich um den Orbit von exotischen extraterrestrischen Planeten. Dort herrscht nur noch geringe Schwerkraft, sodass man auch einmal neben die Strasse fahren kann, ohne gleich wie ein Stein nach unten zu krachen. Man sinkt relativ langsam dem Planeten entgegen.

Und das ist der eigentliche Clou: „Ein Rennspiel für Rennspiel-Ignoranten“ weiterlesen

Hass, ein Lotto-Sechser, Ueli Maurer

44 Links und elf ❤️: Was ich in letzter Zeit so getrieben habe.

Man merkt, dass ich mir seit der letzten Übersicht zu meinen Tamedia-Beiträgen viel Zeit gelassen habe – die Liste ist nämlich so lange, dass ich sie der Übersicht wegen nach Monaten gruppiere.

Hier erst einmal die Beiträge aus dem Juli, in denen es um Netzpolitik, um Datenschutz und um die verwirrlichen Einstellungsmöglichkeiten bei modernen Fernseher geht (und das, obwohl die Fussball-EM coronabedingt ins Wasser gefallen ist):

… ach ja, und bevor ich es vergesse: Die roten Herzen sind jene Beiträge, die ich besonders empfehlen würde – auch wenn das alles meine Kinder sind, von denen ich keines bevorzugen würde.

Im Juni ging es unter anderem um die neue SBB App Smartways, die ich auch hier im Blog behandelt habe. „Hass, ein Lotto-Sechser, Ueli Maurer“ weiterlesen

Jetzt haut sie mich doch aus den Socken!

Es kommt selten vor, dass ich nach so kurzer Zeit mein Urteil revidieren muss. Doch bei Photoshop Camera ist das der Fall: Ich habe die App bei meiner ersten Besprechung ein bisschen unterschätzt.

Vor Kurzem habe ich die App Photoshop Camera hier im Blog besprochen. Das Fazit damals war, dass sie mich noch nicht wirklich aus den Socken haut.

Doch das hat sich erstaunlich schnell geändert: Seit meinem Beitrag sind einige neue Linsen dazugekommen. Die Linsen sind, wie im Beitrag beschrieben, die Methoden zur Bildverfremdung. Sie wirken auf den ersten Blick wie ein Instagram-Filter. Doch sie gehen weit über einen simplen Effekt hinaus, der einfach nur übers Bild gelegt wird.

Die Linsen sind teils komplexe Algorithmen, die das Kamerabild live und in Echtzeit in Einzelteile wie Vorder-, Mittel- und Hintergrund zerlegen. Auf diese Weise können diese Elemente einzeln ausgetauscht, überlagert oder verändert werden.

Bei meinem ersten Augenschein habe ich eine Linse getestet, die den Himmel durch Varianten mit unterschiedlicher Bewölkung ersetzt. Das ist ohne Zweifel ein direkt aus dem Leben gegriffenes Einsatzgebiet. Aber es ist auch nicht extrem spektakulär: „Jetzt haut sie mich doch aus den Socken!“ weiterlesen

Ja, der neue Chromium-Edge hat auch ein paar Vorteile

Ich bin zwar nach wie vor kein Fan von Microsofts Entscheidung, den eigenen Browser mit Google-Technologie auszustatten. Aber ein paar positive Seiten kann ich dieser Sache abgewinnen.

Im Beitrag Microsoft hat den Edge-Browser über die Kante geschubst habe ich mich wenig begeistert von der jüngsten Wendung gezeigt, die Microsoft beim Edge-Browser eingeschlagen hat.

Denn auch wenn dieser bislang nicht die Strahlkraft des Internet Explorers erreicht hat (hüstel, hüstel), so war er doch eine Alternative zu Google Chrome und zu Firefox. Und es ist einfach so: Drei Auswahlmöglichkeiten sind besser als zwei. (Das erkennt man übrigens sofort, wenn man sich die Situation bei den Smartphone-Betriebssystemen anschaut.)

Doch Microsoft hat die Entwicklung der eigenen Browser-Engine aufgegeben. Edge basiert nun auf dem Chromium-Projekt: Das ist der Open-Source-Anteil des Chrome-Browsers von Google. Das hat zur Folge, dass sich Edge und Chrome nun sehr ähnlich sehen. Die Verwandtschaft ist unverkennbar, selbst wenn Microsoft Anpassungen vorgenommen hat.

Derzeit ist Microsoft dabei, den Browser via Windows Update zu verteilen. Das habe ich zum Anlass genommen, ein Video zum Chromium-Edge zu machen. „Ja, der neue Chromium-Edge hat auch ein paar Vorteile“ weiterlesen

Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch

Eine Aufdatierung meiner Sammlung zu Quellen im Netz, bei denen man schöne Fotos beziehen kann, ohne das Risiko einer Abmahnung einzugehen.

Wenn man ein Blog mit hübschen Bildern illustrieren möchte, dann hat man zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Man greift selbst zur Kamera – oder man bedient sich aus dem Internet.

Ich praktiziere beides: Testgeräte beispielsweise fotografiere ich selbst und auch Screenshots zu Apps, Betriebssystemen und Programmen entstehen in Eigenfertigung. Doch die vielen Symbolbilder, die die Blogposts optisch attraktiver machen, ohne inhaltlich viel beizutragen, die mache ich nicht selbst. Die stammen von Fotografinnen und Fotografen, die ihre Bilder für Leute wie mich kostenlos zur Verfügung stellen. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön!

Im Beitrag Bilder zum freien Gebrauch habe ich vor gut drei Jahren einige Quellen für solche Bilder zusammengetragen. (Weitere Tipps zum Thema gibt es zum Schlagwort Multimedia-Ressourcen.)

Heute gibt es ein Update dazu: „Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch“ weiterlesen

Apple Music ist ein bisschen wie TKKG

Der zweite Teil meines grossen Vergleichs von Spotify und Apple Music: Was haben die Streamingdienste abseits der Musik, bei Hörspielen und Hörbüchern zu bieten?

Letzte Woche habe ich einen knallharten Vergleich von Spotify und Apple Music durchgeführt. Das Fazit ist eindeutig: Apple Music ist brauchbar; und vor allem dann überlegen, wenn man Songs aus der Mediathek mit dem Streaming-Angebot kombinieren möchte.

Nun gibt es bei beiden Streaming-Anbietern nebst der Musik auch ein Zusatzprogramm. Spotify hat eine regelrechte Podcast-Offensive lanciert. Es gibt bei Spotify auch Hörbücher, was ich sehr schätze, aber trotzdem wenig nutze – einfach, weil ich mit Audible trotz aller Kritik (hier, hier, hier oder hier) nach wie vor gut bedient bin.

Apple Music hat seinerseits Beats 1 an Bord. Das ist ein Radiosender, der rund um die Uhr sendet (wobei das Programm der ersten zwölf Stunden während den zweiten zwölf Stunden wiederholt wird). Mit dem kann ich gar nichts anfangen: Jedes Mal, wenn ich mich eingeschaltet habe, kam Hip Hop – worauf ich auch gleich wieder weg war. „Apple Music ist ein bisschen wie TKKG“ weiterlesen

Ein knallharter Vergleich von Spotify und Apple Music

Ich bewerte die beiden Streamingdiensten in den vier Bereichen Zugänglichkeit, Personalisierung, soziale Funktionen und Smart-Home-Tauglichkeit.

Seit einiger Zeit nutze ich Apple Music parallel zu Spotify. Ein paar Dinge sind mir aufgefallen – und davon gibt es heute ein kleiner, persönlich gefärbter Vergleich.

Und um die Pointe gleich vorwegzunehmen: Beim mir schneidet Spotify besser ab: Für mich ist und bleibt spürbar, dass bei Apple der Streamingdienst nur ein Angebot von vielen ist – während Daniel Ek und seine Mitstreiterinnen sich mit ganzem Herzblut nur um dieses eine Geschäft kümmern.

Zugänglichkeit und Handhabung

Im Vergleich zu Spotify gelange ich bei Apple Music weniger schnell zu Musik, die ich hören möchte. Ein Grund ist sicher die Gewöhnung: Ich nutze Spotify, seit der Dienst in die Schweiz gekommen ist, also seit dem November 2011. Apple Music habe ich erst seit ein paar Wochen auf dem Schirm. Vorher hatte ich den Dienst explizit ausgeblendet, weil ich in die Musik-App am Mac, iPad und iPhone nur für meine lokale Musik verwenden wollte (siehe auch Warum mich Apple Music kalt lässt). „Ein knallharter Vergleich von Spotify und Apple Music“ weiterlesen

Die Swisscovid-App ist kein Batteriekiller

Einige Beobachtungen zur Verbreitung der Schweizer Kontakttracing-App, zu ihrem Strombedarf und generelle Tipps, wie man die Batterieleistung optimiert.

Mich haben einige Klagen darüber erreicht, die Swisscovid-App würde den Akku des Smartphones leersaugen. Einige Leute sagten, seitdem das Kontakttracing aktiv sei, kämen sie nicht mehr über den Tag.

Ich bin der Sache nachgegangen – denn was es nicht braucht, ist (nebst dem Datenschutz) noch ein Grund, die App nicht zu benutzen. Jedenfalls lässt sich die Behauptung, die App sei ein Batteriekiller, leicht aus der Welt schaffen.

Dazu gleich – aber zuerst noch ein paar Überlegungen zur Verbreitung der App. Denn zu der haben wir in der letzten Zeit Aussagen gehört, die eher verdriesslich stimmen. Wenn die zutreffen, dann hat die App längst noch nicht die Verbreitung, die sie haben könnte. Diese Statistik hier lässt vermuten, dass der Peak nach gut einer Woche erreicht war. Nicht nur das: Die Medien haben teilweise sogar von rückläufigen Zahlen geschrieben.

Die Downloadzahlen lassen sich selbstverständlich messen. Doch die Abnahme bei den aktiven Nutzern bedeutet nicht unbedingt, dass Leute, die die App installiert haben, sie wieder löschen – wie man bei solchen Presseberichten logischerweise vermutet.

Für mich scheint das eine Fehlinterpretation zu sein. „Die Swisscovid-App ist kein Batteriekiller“ weiterlesen

Wie gut sind eigentlich die App-Tipps von Apple?

Eine kritische Würdigung der App-Besprechungen in der App-Store-App von iPhone und iPad – mit einem deftigen Seitenhieb auf Corporate Media.

In der App Store App von Apple gibt es den Reiter Heute, wo Spiele und Apps vorgestellt werden. Man findet dort die App des Tages und das Spiel des Tages. Und immer wieder finden sich auch Schwerpunkte wie Lern-Apps für Kinder oder ähnliche Dinge.

Candy Crush Saga? Wirklich?

Diese so genannten Storys werden von Redaktoren verfasst, die nicht namentlich genannt werden. Die Redaktoren, die Storys in Deutsch verfassen, sitzen dem Vernehmen nach in München  – so habe ich es zumindest einmal gehört. Einen Beleg für die Aussage habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Ich lese diese Storys gelegentlich. Und ich finde sie leider nicht sonderlich gut.

Doch bevor ich das weiter ausführe, werde ich selbstverständlich gerne proaktiv den Einwand adressieren, der an dieser Stelle kommen muss.

Dieser Einwand lautet: «Natürlich, du kannst gar nicht anders, als diese Storys schlecht zu finden. Schliesslich fühlt ihr Journalisten euch bedroht, wenn Unternehmen sich direkt ans Publikum wenden – ihr bleibt dann aussen vor.»

Und der Einwand ist nicht von der Hand zu weisen. „Wie gut sind eigentlich die App-Tipps von Apple?“ weiterlesen