Es ist nicht nur eine Zumutung für Geniesser, sondern auch ein Gesundheitsrisiko für Leute mit einer Unverträglichkeit: Der Teeologe wurde in Innsbruck von einem Hotel-Kaffeevollautomat mit Kombiauslauf ausser Gefecht gesetzt und lernte viel über mangelhaftes Prdouktdesign.
Seit zwölf Jahren gibt es Netflix in der Schweiz. Zeit für eine umfassende Bestandsaufnahme: Waren die Hoffnungen und Ängste von damals berechtigt? Ein Blick ins Archiv zeigt, dass viele der Erwartungen eintrafen – aber die US-amerikanische Medienoffensive nicht so disruptiv war, wie man es im Silicon Valley wohl erwartet hatte.
Marc Elsbergs «Eden» ist ein fulminanter Ökothriller über Artensterben, Klimakrise und die Manipulation der öffentlichen Meinung. Doch ab der Hälfte des Buchs steht ob des atemlosen Tempos nicht nur die Biosphäre unter Stress, sondern auch die Leserin.
Pangram im Test: Dieser KI-Detektor für Texte gilt als Goldstandard. Er wird im Test diesem Ruf weitgehend gerecht: Er lässt sich weder durch Täuschungsmanöver noch durch eine zürichdeutsche Übersetzung aus der Ruhe bringen – nur bei kurzen KI-Zitaten gerät er ins Schleudern. Der Plagiatscheck versagt allerdings.
Trotz einer gewissen Befangenheit bespreche ich den Podcast «Tod einer Millionärin»: Das ist eine fünfteilige True-Crime-Miniserie über einen Mord im Luzerner Hinterland, bei dem meine Tamedia-Kolleginnen lokales Kolorit mit sauberer Recherche und einigen unnötigen Volten verbinden.
Wie nutzen die grossen Sprachmodelle unsere Inhalte? Einen interessanten (und frustrierenden) Einblick liefert die «AI Performance»-Übersicht in den Bing Webmaster Tools. Copilot zitiert fleissig aus diesem Blog hier – doch mehr Besucherinnen und Besucher bringt das nicht.
Statt Texte von der KI schreiben zu lassen, benutzen wir sie zur Verbesserung. Hier eine Anleitung und ein ausgeklügelter Prompt, der für angewandte Sprachkritik taugt und Wortwahl, Stil und Sprachbilder perfektioniert.
Der Windows-Stand-by-Modus ist notorisch unzuverlässig: Oft entwickelt das Betriebssystem intensive Aktivitäten und leert die Laptop-Batterie, wenn es eigentlich Ruhe geben sollte. Hier sechs (teils radikale) Methoden zur Lösung von derlei Energiesparproblemen.
Die neue App von OpenAI ist nicht nur für die Softwareentwicklung gut: Mit ihrem Direktzugriff auf den Computer bringt sie Ordnung in die Dateiablage, analysiert grosse und dicke Datenbestände und spart Zeit mit raffinierten Automatisierungen.
Es gibt Anzeichen, dass die künstliche Intelligenz unsere PCs und Smartphones radikal verändert. Wir als User müssen uns nicht länger an starre Mechanismen anpassen. Stattdessen wird die nächste Generation der Betriebssysteme auf unsere Absichten reagieren und unseren Arbeitskontext berücksichtigen. Bleibt die Frage, ob das eine Utopie oder eine Horrorvorstellung ist.
Besser spät als nie: Hier die längst überfällige Rezension eines Audiogadgets, das alle Wünsche meines jugendlichen Alter Egos befriedigt: Radioempfang auf vier Frequenzbändern, Kassettenwiedergabe und -aufnahme, und eine Lightshow mittels fünf roten LED-Lämpchen.
Ist dieses virale Social-Media-Posting bloss eine Liebeserklärung an die Siebzigerjahre, als der Alltag noch einfach, die Eltern unkompliziert und das Leben frei von «moralisch aufgeladenem Lifestyle-Zirkus» war? Oder ist es doch eher eine perfide Methode, einen Kulturkampf anzufachen?