Die kleinen, umso nützlicheren Neuerungen in iOS 16

Zehn Tipps zum neuen iPhone-Betriebs­sys­tem: Das sind die Verbes­serungen, die Apple nicht an die grosse Glocke hängt, die aber überaus prak­tisch sind.

Im Beitrag Das neue iPhone-Betriebssystem erfreut und verwirrt habe ich die grossen und wichtigen Neuerungen in iOS 16 vorgestellt. Wie üblich gibt es auch kleine Verbesserungen, die es wert sind, erwähnt zu werden – und die oft genug mehr Alltagsnutzen haben als die Funktionen, die Apple ins Scheinwerferlicht stellt.

Das könnte auch bei iOS 16 der Fall sein. Jedenfalls sind das meine Tipps:c „Die kleinen, umso nützlicheren Neuerungen in iOS 16“ weiterlesen

Eine Podcast-App für Windows

Wer seine Podcasts unter Win­dows anhören möchte, der kommt mit Fluent Cast auf seine Rech­nung – ein kos­ten­lo­ser Pod­cat­cher mit den wichtigen Grund­funk­tio­nen.

Windows kann von Haus aus nichts mit Podcasts anfangen. Das ist eine verpasste Chance für die Medienwiedergabe-App, die Microsoft bei Windows 11 eingeführt hat. Die spielt lokale Musikdateien und Videos ab, mehr aber leider nicht.

Auch im Microsoft Store waren die Podcasts bislang kein grosses Thema. Doch die Lage hat sich gebessert: „Eine Podcast-App für Windows“ weiterlesen

Der neue Arc-Browser in einem ersten Augenschein

Der Arc-Browser tritt an, das Rad neu zu erfinden und Chrome, Safari, Edge und Firefox in den Schat­ten zu stellen. Ein erster Test zeigt: In vielen Be­reichen erfüllt der Neu­ling seine An­sprüche – in anderen leider nicht.

Kann man den Browser neu erfinden? Neulich bin ich einem Unternehmen begegnet, das genau diese Behauptung aufstellt. Es ist The Browser Company aus New York, die mit 17 Millionen US-Dollar und der Unterstützung von, Zitat, Gründern von Instagram, Stripe, Twitter, Zoom, Figma und LinkedIn diesen Beweis antreten will.

Und zwar mit dem Arc-Browser, den es bislang noch nicht öffentlich gibt, den man aber auf Einladung hin testen kann.

Ich habe vor einiger Zeit meine E-Mail-Adresse deponiert und nun eine Einladung erhalten, den neuen Browser zu testen, den es erst einmal für den Mac gibt.

… womit wir auch schon bei meinem ersten Kritikpunkt angelangt sind: „Der neue Arc-Browser in einem ersten Augenschein“ weiterlesen

Die beste versteckte Neuerung in Windows 11

Mit den «Live Captions» ver­schrift­licht Windows 11 gespro­chene Sprache, egal aus welcher Quelle. Das funk­tio­niert unter guten Bedin­gungen ganz pas­sabel – bislang leider aber erst auf Eng­lisch.

Neulich habe ich die wichtigsten Funktionen vorgestellt, die bei Windows 11 über das 22H2-Update Einzug halten werden. Microsoft wird diese Aktualisierung in den kommenden Wochen ausliefern.

Eine nützliche Neuerung habe ich ausgespart, damit ich sie hier separat besprechen kann. Das sind die Live Captions, also Untertitel in Echtzeit. (Der deutsche Name ist nicht sonderlich passend, da die Titel nicht unbedingt am unteren Rand des Bildschirms angezeigt werden müssen, sondern frei positionierbar sind. Aber dazu komme ich noch.)

Diese Funktion verschriftlicht den gesamten gesprochenen Text, der von Windows wiedergegeben wird. Die Quelle ist gleichgültig: „Die beste versteckte Neuerung in Windows 11“ weiterlesen

Zwischen digitaler Erotikfantasie und und KI-Albträumen

Stable Diffu­sion, Dall·e 2, Craiyon, Art­breeder und Starryai im Vergleich: Welche der KIs, die Text­vorga­ben in Bilder umsetzen, vermag zu über­zeugen, dass sie kreativ sein kann?

Es gebe eine «Text-zu-Bild-Revolution», kann man in den Medien lesen. Es gibt diese künstlichen Intelligenzen, die aus kurzen Textvorgaben Bilder generieren – und damit verblüffen, irritieren und Illustratoren in Angst und Schrecken versetzen.

Für die Tamedia habe ich vor einiger Zeit Dall-e mini vorgestellt; ein solches System, das inzwischen Craiyon heisst. Ich wollte wissen, wie es sich im Vergleich mit anderen Systemen seiner Art schlägt – denn davon sind in letzter Zeit einige aufgetaucht. In meinem Vergleich kommen nebst Craiyon auch Artbreeder und Starryai zum Zug. Und natürlich Stable Diffusion¹. Nachtrag: Und nachträglich habe ich die Resultate von Dall·e 2 ergänzt, die ich von Manuel erhalten habe. Danke dafür!

Das hat sich Stable Diffusion zum Stichwort «Digital Artist» ausgedacht.

Dieses Stable Diffusion ist auch der Grund, weswegen sich ein solcher Vergleich gerade jetzt aufdrängt: Es hat die Karten neu gemischt, behaupten die Medien.

Diese Software unterscheidet sich von den Konkurrenten, weil sie eine freie Lizenz hat und Open-Source ist. Man kann sie herunterladen und selbst betreiben – und damit auch einen Blick hinter die Kulissen riskieren. „Zwischen digitaler Erotikfantasie und und KI-Albträumen“ weiterlesen

Der Trick für maximalen Youtube-Komfort

Eine Browser-Erwei­terung stattet Youtube mit diver­sen tollen Zusatz­funk­tionen aus. Der (konfi­gurier­bare) Werbe­blocker ist nur eines von vielen Features, das man bald nicht mehr missen mag.

Youtube ist jene einstmals sympathische Videoplattform, deren Hauptzweck es inzwischen zu sein scheint, uns Nutzerinnen ein Premium-Abo anzudrehen. Zu diesem Zweck muss man vor manchen Darbietungen nicht nur eine Pre-roll, sondern sogar zwei oder drei Werbespots ansehen. Auch die Unterbrecherwerbung ist selbst bei kurzen Videos kein Tabu mehr. Man muss schon froh sein, wenn Youtube es schafft, den disruptiven Spot nicht mitten in einem Satz zu platzieren, sodass man den Faden nicht gänzlich verliert.

Das ist so nervig, dass ich mich nach einem Werbeblocker für Youtube umgesehen habe und fündig geworden bin: „Der Trick für maximalen Youtube-Komfort“ weiterlesen

Die schönste App für Sternengucker

Diese App gehört auf jedes iPhone: Sky Guide zeigt eine schöne, konfi­gurier­bare Sternen­karte an, sucht nach Himmel­sob­jekten, gibt Hinter­grund­infor­ma­tionen und erlaubt es, Beobach­tungs- und Foto­grafie-Aktionen zu planen.

Ich schaue gerne in den Himmel: mit blankem Auge, mithilfe eines Teleskops und mittels Smartphone. Letzteres hält Apps bereit, die einem erklären, was es am nächtlichen Himmel zu sehen gibt – und wo man welchen Himmelskörper findet. Das ist nützlich für zielgerichtete Beobachtungen, aber genauso für den spontanen Blick ans Firmament.

Eine meiner bevorzugten Apps zu diesem Zweck ist Skyview (Weisst du, was da für ein Sternlein steht?). Sie verwendet die Augmented-Reality-Funktionen des Telefons (AR), um die Sternbilder und die Namen der Himmelsobjekte ins Live-Bild des Telefons einzublenden.

Wie viel die Augmented Reality für diesen Zweck bringt, darüber darf man geteilter Meinung sein: „Die schönste App für Sternengucker“ weiterlesen

Offline-Medien auf dem AppleTV

Offiziell ist es nicht mög­lich – aber inof­fiziell gibt es eine Methode, um Filme auf Apples Fern­seh­box zu speichern und ohne Cloud oder lokales Netzwerk abzu­spielen.

Wie bringt man Filme auf den Apple TV?

Auf diese Frage gibt es einige naheliegende Antworten: Man verwendet die App eines Streamingdienstes, kauft Inhalte im iTunes Store, verwendet die Privatfreigabe oder installiert sich Infuse. Mit dieser App oder ähnlichen Programmen ist es keine Hexerei, Inhalte ab Mac oder Windows-PCs abzuspielen. Dazu gibt man ein Laufwerk im lokalen Netzwerk frei und greift am Apple TV darauf zu. Das ist schnell eingerichtet und funktioniert gemäss meiner Erfahrung ausgezeichnet.

Das ist gut und schön, doch in dieser Aufzählung fehlt eine Möglichkeit – und zwar eine extrem naheliegende: „Offline-Medien auf dem AppleTV“ weiterlesen

Vier schnelle Tipps für den Apple TV

So konfiguriert man Apples Fern­seh­box für besseren Ton mit leichter ver­ständ­lichen Dialogen, eine ver­nünf­tige Home-Taste, kali­brierte Far­ben und eine brauch­bare virtuel­le Tastatur.

Die Fernsehbox von Apple ist die beste Methode, um fernzusehen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass Apple besonders innovativ wäre. Leider nein; die hier getestete neueste sechste Generation ist eine solide Weiterentwicklung, mehr aber auch nicht. Apple geniesst den Vorsprung vorwiegend deswegen, weil die Konkurrenz alles tut, was Gott verboten hat: Werbung in Menüs, Sammeln von Kundendaten auf Teufel komm raus und Konfigurationsmenüs zum Davonlaufen.

Wobei: Das Einstellungsmenü des AppleTV war auch schon einfacher und kundenfreundlicher. Ein Detail hat Apple meines Erachtens wirklich verbockt: „Vier schnelle Tipps für den Apple TV“ weiterlesen

Kalorienzählen lohnt sich nicht, my darling

Die Yazio-App im Test: Mit ihr führt man ein Ernä­hrungs-Tage­buch, zählt Kalo­rien und erfasst Akti­vi­täten oder zieht eine Fasten­kur durch.

Ohne Verzicht? Tatsächlich?

«Erreiche dein Ziel auch ohne Verzicht». Dieses Versprechen gibt mir die Yazio-App beim allerersten Start. Und sie stellt unsere noch frische Beziehung gleich auf die Probe. Denn ich habe meine Zweifel, ob diese Zusage haltbar ist. Schliesslich will Yazio mir beim Fasten und Kalorienzählen helfen. Für viele Leute – mich inklusive – ist Fasten der Inbegriff des Verzichts.

Gut, man kann dagegenhalten, dass man keine Entsagung leistet, wenn man sich umgewöhnt – und statt des Schnitzels mit Pommes mit gleichem Genuss einen mit Hüttenkäse garnierten Gartensalat vertilgt. Man kann das so sehen, aber auch für Schönfärberei halten. Wie man urteilt – man gnadenlos oder auch einmal Fünf geradeseinlässt – ist eine Frage des Charakters.

Was mich angeht: Ich bin ein harter Hund zu mir selbst. „Kalorienzählen lohnt sich nicht, my darling“ weiterlesen