Es ist nicht nur eine Zumutung für Geniesser, sondern auch ein Gesundheitsrisiko für Leute mit einer Unverträglichkeit: Der Teeologe wurde in Innsbruck von einem Hotel-Kaffeevollautomat mit Kombiauslauf ausser Gefecht gesetzt und lernte viel über mangelhaftes Prdouktdesign.
Kategorie: Pet Peeve
Ein Anglizismus als Kategoriebeschreibung? Wie konnte ich nur! Darüber sollte man sich gehörig aufregen. Und das tue ich dann auch – selbst wenn viele der Ärgernisse bei nüchterner Betrachtung nicht der Rede wert sind.
Ist dieses virale Social-Media-Posting bloss eine Liebeserklärung an die Siebzigerjahre, als der Alltag noch einfach, die Eltern unkompliziert und das Leben frei von «moralisch aufgeladenem Lifestyle-Zirkus» war? Oder ist es doch eher eine perfide Methode, einen Kulturkampf anzufachen?
Gewichtige Stimmen rufen das Ende des Text-Zeitalters aus und prognostizieren, das bewegte Bild werde die schriftlichen Medien ablösen. Zeit, mit dem Bloggen aufzuhören? Ich tue das Gegenteil und feiere den Buchstabensalat für das, was er kann und was er ist.
Diesen Spott hat sich der Windows-Konzern ehr- und redlich verdient. Nach 15 Jahren ist es nicht gelungen, die alte Systemsteuerung abzulösen. Nicht nur das: In Windows stecken Altlasten, die über dreissig Jahre auf dem Buckel haben.
Es war so ein raffinierter Plan, wie sich Streitereien in den sozialen Medien quasi nebenbei schlichten lassen. Ich habe dafür sogar eine Firefox-Erweiterung programmiert (na ja, programmieren lassen). Wochen später zeigt sich: Das Projekt ist auf ganzer Linie ein Flop. Warum? Eine selbstkritische Analyse.
Einer meiner Blogposts ist aus Google verschwunden. Schuld ist ein unbekannter Hintermann, der nicht möchte, dass ich über Infuse- und VLC berichte. Zu diesem Zweck zweckentfremdet er das US-Urheberrecht (DMCA). Den Beitrag wieder freizuschalten, ist mit erheblichen Risiken verbunden.
Es ist kein Geheimnis, und trotzdem tut niemand ernsthaft etwas dagegen: Seit mehr als einem Jahrzehnt greift der Kreml in Wahlen ein, manipuliert die öffentliche Meinung und flutet die sozialen Medien mit Deepfakes. Acht Thesen, die diese Gleichgültigkeit (vielleicht) erklären.
Ein E-Book, das teurer ist als die gedruckte Ausgabe? Amazon leistete sich neulich diese Frechheit. Wenn man das schon so macht, müsste man dafür sorgen, dass die elektronischen Bücher ihr Geld auch wert sind – und dafür gäbe es mehr als genug Möglichkeiten.
Eine simple Angelegenheit, die mit den Textverarbeitungen der 1990er-Jahre ein Klacks war, erweist sich am iPhone als unlösbare Herausforderung: Wie Apple am bedingten Trennstrich scheitert und was uns das über den Gang der Softwareentwicklung sagt.
In den sozialen Medien ist es zu einer Art Volkssport geworden, den Schindluder mit KI-Texten zu verteidigen oder kleinzureden. Hier meine (höchstselbst fabrizierte) Gegenrede.
So legitim das Anliegen, so schwierig ist es umzusetzen: Apple macht es uns unnötig schwer, Arbeits-Apps wie Slack, Outlook, Teams und Kalender während einer Auszeit so zu konfigurieren, dass sie uns nicht mit Benachrichtigungen und roten Kringeln belästigen.
Aus Gründen haben wir in den Frühlingsferien zwei Stadtführungen mittels Smartphone und Audioguides abgehalten. Das Fazit: Lialo.com ist mittelmässig, die City-App-Tour-App komplett unbrauchbar.