Entspanne dich mit Twitter

Was könnte man tun, wenn man von der Hitze ermattet vor dem Computer sitzt und noch nicht einmal richtig klicken oder googeln mag? Man könnte zum Beispiel mit letzter Kraft die Site twitcaps.com öffnen.

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Ein Blick auf das alltägliche globale Treiben…

Hier erscheinen die Bilder, die gerade bei Twitter durchgereicht werden. Sie rutschen ihrerseits von links nach rechts, und zwar ohne weiteren Kontext. Man kann zwar, wenn man möchte, den Mauszeiger auf einem Bild platzieren: „Entspanne dich mit Twitter“ weiterlesen

Wenn Twitter-User am Rad drehen

Ein lustiges Spielzeug in der grossen, weiten Welt der Twitter-Analyse ist twitwheel.com. Dieser Dienst visualisiert das Beziehungsgeflecht zwischen Folgenden und Gefolgten. Die Avatare der Twitterer, mit denen man es in der letzten Zeit zu tun hatte, werden im Kreis angeordnet. Die Interaktionen werden mit Pfeilen angedeutet. Indem man den Mauszeiger auf einen der beim Avatar platzierten Kreise manöveriert, wird die Linie hervorgehoben und beim Klick erscheint rechts der entsprechende Tweet.

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Einer, der wirklich jeden anquatscht.

Wenn man auf einen Avatar klickt, sieht man dessen Beziehungsgeflecht und sich so durch seine Twitterumgebung hangeln. „Wenn Twitter-User am Rad drehen“ weiterlesen

Wo man sieht, ob man ein Twitter-Silberrücken ist

Eine neue Rubrik feiert hier ihre Premiere – sie heisst «Internetquickie» und ist für kurze Meldungen zu Entdeckungen aus dem Web, über die man nicht so viele Worte zu verlieren braucht. Und wenn jemand spekuliert, dass ich die Rubrik nur deswegen erfunden habe, weil ich gerade keine Zeit für ein langes Posting habe. Jawohl, das ist genau der Grund!

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Noch so einer, der zum erlauchten 99,9%-Club gehört.

Ein Dienst, der mir heute begegnet ist und viele meiner alteingessenen Twitterfreunde beglückt, heisst How long have you been on Twitter. Man sieht die üblichen Eckdaten wie Anzahl Follower, Tweets, Listeneintragungen, und so weiter. „Wo man sieht, ob man ein Twitter-Silberrücken ist“ weiterlesen

Drei unverzichtbare Twitter-Tools

Es gibt eine Unzahl an Werkzeugen zur Analyse, Archivierung und Auswertung von Tweets. Was man wirklich braucht, ist die Möglichkeit, Tweets verzögert zu senden, Favoriten zu entdecken und Follower zu organisieren.

Um den Mikroblogging-Dienst ist ein kleines Universum gewachsen. Dank den Programmierschnittstellen, den so genannten APIs, können Drittanbieter nicht nur eigene Programme zur Twitternutzung entwickeln, sondern auch Tools zur Analyse, Archivierung und zum «Data-Mining» bauen. Welche Möglichkeiten sich da eröffnen, zeigt der Beitrag von dailytekk.com, der nicht weniger als hundert Twitter-Werkzeuge auflistet. Von Suchmaschinen über Gruppen-Clients, Auswertungsprogrammen bis hin zu Visualisierungs-Instrumenten gibt es fast nichts, was es nicht gibt.

Ich probiere immer mal wieder Twitter-Dienste aus und finde es durchaus spannend, durch Listen wie die von dailytekk.com zu blättern. Im Lauf der Jahre sind bei mir aber nur drei Dienste «hängen geblieben», die ich regelmässig nutze: „Drei unverzichtbare Twitter-Tools“ weiterlesen

Besser twittern mit dem Bot

Tweetbot gilt vielen als der beste Twitter-Client überhaupt, den es für iOS gibt. Diese hohe Meinung ist nicht unverdient: Die App besticht mit durchdachten Anpassungsmöglichkeiten.

Es soll Leute geben, die sich mit der Wahl des bevorzugten Twitter-Client schwerer tun als mit dem Entscheid, mit welchem Menschen sie durchs Leben gehen. Aber es ist ja auch nicht einfach. Dutzende von Programmen stehen allein für iOS zur Verfügung, und viele haben ihre Vorzüge: HootSuite integriert nicht nur Twitter, sondern auch Facebook. Twitterrific ist kostenlos. Twittelator zeigt auf einer schönen Kartendarstellung, wo in der näheren Umgebung getwittert wird. Und mit Tweetery kann man Leute bei Bedarf stummschalten.

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Vielseitig, durchdacht und ideal, um sich in Twitter aufs Wesentliche zu konzentrieren.
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Wo wer über welche Themen twittert

Die Website trendsmap.com schlüsselt die Flut der Twitter nach Regionen auf und legt die Hash-Tags auf einer Weltkarte aus.

Eine Milliarde Tweets pro Woche werden inzwischen verschickt – laut blog.twitter.com. Das sind mehr als 1600 Tweets pro Sekunde – die sich oft um nichtssagende Dinge drehen, manchmal aber auch Revolutionen ankündigen. Man kann in Twitter so etwas wie das globale Nervensystem des Informationszeitalters sehen. Der Microblogging-Dienst verrät viel über das kollektive Befinden der Erdbewohner. Er zeigt grosse Ereignisse ebenso auf wie regional beschränkte Begebenheiten.

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Die Franzosen twittern gerade wie wild über die Oscar-Nomination von Jean Dujardin in «The Artist».

Das Problem liegt darin, dass kein Mensch die Flut an Tweets überblickt, die über die Public Timeline rauschen. „Wo wer über welche Themen twittert“ weiterlesen

Mein ganz persönlicher Twitter-Bot

Kollega Zedi hat mich neulich mit der Nase auf einen lustigen Online-Dienst ifttt.com gestossen, der augenblicklich den Tüftler in mir ansprach. Er geht in die gleiche Richtung wie Yahoo Pipes (hier beschrieben), ist aber viel einfacher. Man kann ähnliche Dinge tun wie mit Friendfeed (hier beschrieben), aber viel leistungsfähiger.

Wie die Puzzleteile zusammenfinden
Da ich vor einiger Zeit das Twitter-Handle @MSchuessler reserviert hatte, ohne dass ich etwas damit anzufangen gewusst hätte, kam ich nun auf die Idee, einen kleinen ifttt.com-Bot aufzusetzen, der meinen Internetkram automatisch vertwittert. ifttt steht für «if this then that». Zu deutsch: Wenn dies passiert, mache das. Es gibt Trigger, die als Auslöser einer Aktion fungieren. Trigger werden über Kanäle (Channels) eingefügt. Es gibt 38 Kanäle, u.a. Flickr, Instagram, Google Calendar, Youtube, Börsenkurse, Mail, SMS, Dropbox, Facebook, Twitter, Instapaper, WordPress und Datum und Zeit. „Mein ganz persönlicher Twitter-Bot“ weiterlesen

Twitter und Facebook als Nachrichtenlieferanten

Summify sammelt auf Facebook und Twitter Links, und stellt daraus eine individuelle Nachrichten-Seite zusammen. Themen, die häufig erwähnt wurden, landen zuoberst. So entsteht ein von Freunden und Gefolgten geprägter Newsmix.

Über soziale Medien werden Belanglosigkeiten privater Natur ausgetauscht. Doch nicht nur. Für manche Nutzer werden Twitter und Facebook zu wichtigen Informationsquellen, die Neuigkeiten zwar nicht geordnet, dafür aber schnell und breit gefächert liefern.

«Nicht geordnet» ist allerdings eine Untertreibung: Links zu Newsbeiträgen kommen, wie sie gerade gepostet werden – in willkürlicher Reihenfolge und oft doppelt oder mehrfach. Da ist dann doch das wohl geordnete, sauber aufbereitete Newsmedium die praktischere Quelle.

News-Magazin à la Flipboard
Es gibt indes immer wieder Anstrengungen, den chaotischen Output der sozialen Netze in geordnete Bahnen zu lenken. „Twitter und Facebook als Nachrichtenlieferanten“ weiterlesen

Multiple Webpersönlichkeitsspaltung

Wer bin ich?
Bei Twitter, identi.ca, Foursquare, about.me und Instagr.am kennt man mich als MrClicko. Bei Flattr, Gowalla, librarything.de, Bit.ly, formspring.me, Wakoopa, Friendfeed, Soundcloud, Deviantart, Goscoville.com, Dopplr, gdgt.com und im GameCenter von Apple als SchmaMoluz.
Bei Flickr und Google als Mattschthe2nd. Bei empireavenue.com als MRCLICKO. Bei Geekchart.com und connect.garmin.com als Mattsch. Bei Gbanga als Don_Schma_Moluz. Bei Diaspora, addons.mozilla.org, getsatisfaction.com und Facebook als Matthias Schüssler.
Da könnte man glatt die Übersicht verlieren… Die gute Nachricht ist: Ich richtigen Leben weiss ich fast immer, wer ich bin…