Hey, so macht Mailen am Handy Spass

Fürs perfekte Mail-Erlebnis am Smartphone: Die Crème de la Crème der mobilen Mail-Apps – und eine ausführliche Würdigung von Hey.com.

Bei mir ist neulich der E-Mail-Funke gesprungen. Ich habe Spark ausführlich getestet und so wenig Haare in der Suppe gefunden, dass ich nicht umhingekommen bin, daraus eine Empfehlung – und ein Patentrezept-Video zu machen.

Nun war es mein Ehrgeiz, nicht bloss meine Besprechung noch einmal in Videoform zu produzieren: Meine Abneigung gegen Redundanz verbietet derlei Rezyklationen.

Ich habe mir daher überlegt, welche drei E-Mail-Apps man fürs Smartphone empfehlen könnte.

Ein Ding von gestern: Die chronologische Mailliste

Die Anforderungen drängen sich auf, finde ich:

Die App sollte auch eine grössere Zahl Mails am Smartphone sinnvoll erschliessen und es dem Nutzer erlauben, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen. Chronologische Maillisten, wie wir sie von den Desktop-Anwendungen kennen und nicht sonderlich lieben, sind am Smartphone nicht opportun. Es sollte eine irgendwie geartete Sortierung oder Gruppierung nach Wichtigkeit stattfinden, sodass die Mails, die unmittelbar Aufmerksamkeit benötigen, nicht untergehen.

Zweite Anforderung: „Hey, so macht Mailen am Handy Spass“ weiterlesen

Tricks für die Webrecherche mit Smartphone und Tablet

Die besten Methoden für die Webrecherche am Smartphone und Tablet, mit denen vor allem das Sichten der Resultate angenehmer wird.

Die effiziente Informationssuche im Web ist mir eine Herzensangelegenheit. Darum beschäftige ich mich regelmässig mit den Fragen, wie man schnell an möglichst gute Informationen herankommt und sie am effizientesten sichtet und bewertet.

Die App von Xayn – im Beitrag Der Berliner Frontalangriff auf Google besprochen – hat  mich auf die Idee gebracht, die Sache einmal streng aus der Sicht des Smartphone- und Tablet-Nutzers zu betrachten. Denn die klassische Suchmaschine ist ein Kind der Desktop-Ära.

Das Hin und Her vermeiden

Vor allem das Sichten der Resultate ist am Handy mühsam: Während man interessante Links inspiziert und bewertet, wechselt man ständig zwischen dem Reiter mit der Suchansicht und den Sites mit den Treffern hin und her. Das ist zwar auch am Desktop etwas mühsam. Aber wie seinerzeit im Beitrag Ein alter Groll auf Google beschrieben, gibt es in den ausgewachsenen Browsern Tricks, die diesen Vorgang angenehmer machen. Am Smartphone und Tablet funktionieren diese Tricks aber leider nicht.

Hilfreich ist dafür etwas anderes: „Tricks für die Webrecherche mit Smartphone und Tablet“ weiterlesen

Das iPhone gegen Android (mal wieder)

Ich stelle die beiden Smartphone-Plattformen einander gegenüber. Doch erstaunlicherweise (oder nicht) gibt es heute Punkte für beide Seiten.

Okay, ich werde gleich nicht altklug, sondern nur alt klingen, wenn ich hier schreibe, dass ich schon Listicles gemacht habe, noch bevor diese als die grossartigste journalistische Neuerung seit Erfindung des Leitartikels gefeiert wurden.

Denn der klassische «Tipps und Tricks»-Artikel ist im Kern meistens eine Aufzählung von sinnvollen Massnahmen zur Lösung eines bestimmten Problems. Damit ist er ein Listicle. Auch wenn es uns nicht im Traum eingefallen wäre, dafür einen so extravaganten Begriff zu verwenden. Übrigens, das muss man Buzzfeed – oder wer immer diese Wortkreation erschaffen hat – lassen: Es ist eine Meisterleistung, wie hier alter Wein in einen modernen Schlauch abgefüllt wurde, sodass wir Listlicle-Fabrikanten uns nun alle als Meister-Storyteller fühlen dürfen.

Aber natürlich sehe ich das positiv: Das Ding, was ich seit meinen Anfängen im Computerjournalismus gerne und mit Leidenschaft mache, ist plötzlich ein viel beachteter Trend, mit dem man den jungen Lesern gefällt. Kann einem etwas Besseres passieren?

Trotz allem versuche ich, in meinem Listicles nicht Beliebigkeiten wild durcheinanderzuwürfeln, wie manche das tun. Zum Beispiel dieses Video mit Tipps zum iPhone und iPad: „Das iPhone gegen Android (mal wieder)“ weiterlesen

Flash ist tot – es lebe Flash!

Der Flash-Player ist tot, doch die Inhalte in diesem Multimedia-Format leben zum Glück weiter. Tipps, wie man das Browser-Plugin deinstalliert und SWF-Inhalte wie Spiele oder Filme auch weiterhin ausführen kann.

Ist Flash jetzt endlich tot?, habe ich mich im April des letzten Jahres gefragt. Damals musste man sagen: Leider noch nicht ganz – aber viel fehlt nicht mehr.

Inzwischen ist es so weit und  man kann denn Mantel des Vergessens über diese Technologie ausbreiten, die uns in den letzten zwanzig Jahren viele Browser-Probleme und Sicherheitslücken beschert hat.

Und ja – jetzt, wo es endgültig vorbei ist, kann und darf man sich auch an die guten Zeiten erinnern. Zum Beispiel an die lustigen Flash-Spiele, die man seinerzeit sogar auf den Unternehmens-PCs zur Verfügung hatte, auf denen der Admin sogar «Solitär» wegkonfiguriert hat. „Flash ist tot – es lebe Flash!“ weiterlesen

Die grosse, app-mässige Abrechnung mit dem Jahr 2020

Auch wenn dieses Jahr nicht gerade der Heuler war – die Apps können sich sehen lassen: Eine persönliche Auswahl der besten Apps von 2020.

Wie üblich geht es im letzten Patentrezept-Video des Jahres jeweils um Apps. Und zwar um eine subjektive Auswahl, die ich nach eigenem Gusto zusammengestellt habe.

Das wirft die Frage auf, ob es nicht ein bisschen objektiver ginge – zum Beispiel mit den Download-Ranglisten, die Google und Apple auch dieses Jahr wieder veröffentlicht haben. (Hier die von Apple und hier die von Google.) Aber ehrlich: Ich finde die Auswahl reichlich langweilig. Die iPad App des Jahres von 2020 ist Zoom. Die habe ich so oft benutzt, dass ich sie nun nicht auch noch in einem Video breitschlagen wollte.

Denn das ist das Problem, wenn man Apps nach dem Prinzip der Hitliste kürt: Es landen die Apps zuoberst, die den grössten Publikumserfolg verzeichnen konnten – ergo jene, die eh schon alle kennen und nutzen.  Die in einem Video vorzustellen, ist absolut sinnlos.

Darum bin ich auch dieses Jahr wieder auf das Prinzip verfallen, jene Apps durchzusehen, die ich hier im Blog besprochen und mit dem Tag Geheimtipp versehen habe. „Die grosse, app-mässige Abrechnung mit dem Jahr 2020“ weiterlesen

Hey Google, dein Chrome ist ein bisschen stumpf

Ein Plädoyer für Firefox und gegen Chrome – und einige Beobachtungen, was mit Googles Browser seltsam läuft.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich kein Fan von Chrome bin. Ich hier im Blog immer mal wieder gegen Googles Browser gewettert. Zum Beispiel hier in diesem Beitrag, wo ich mich dazu bekannt habe, die Browserfrage nicht missionarisch zu betreiben.

Ob das noch immer gilt, dürfen gerne die Leserinnen und Leser hier entscheiden. Denn ich habe nachgedoppelt und in einem Video ganz unverblümt dazu aufgerufen, von Chrome auf Firefox umzusteigen. Und zwar der Vielfalt im Internet wegen. Und weil Firefox auch einfach das bessere Programm ist, um im Web zu surfen.

Ob diese Argumente stichhaltig sind – oder doch vor allem ideologisch –, dürft ihr nun gerne selbst entscheiden: „Hey Google, dein Chrome ist ein bisschen stumpf“ weiterlesen

Was auch immer diese App tut – sie tut es auf klevere Weise

Ich stelle Notion im Video vor. Das ist eine App, die wahrscheinlich gerade deswegen so nützlich ist, weil es einem schwerfällt zu beschreiben, was sie genau tut.

Das Video, um das es heute hier geht, ist zugegebenermassen nicht mehr als die Verfilmung eines Beitrags aus diesem Blog, nämlich Eine Notiz-App, die die Leute zum Schwärmen bringt. In dem ging es um die Notion. Das ist eine Anwendung, die es für den Browser, die mobilen Plattformen (iPhone, iPad und Android), sowie für Windows und Mac gibt.

Ich habe sie im ersten Beitrag als Notiz-App bezeichnet. Die Bezeichnung wird der Sache aber nicht wirklich gerecht. Man kann Notion für Notizen brauchen – und somit als Ersatz für die Apps, die ich im Beitrag Wie ich einmal die 100-Millionen-Dollar-Idee vergessen habe vorgestellt habe –, doch damit schöpft man die Möglichkeiten nicht aus. Notion ist für komplexe Informationssammlungen ausgelegt.

Damit stellt sich die Frage, welches die passende Kategorie wäre. Darüber habe ich nachgedacht, und die Frage hat sich als komplizierter entpuppt als im Vornherein gedacht. Da meinen Ausführungen zur näheren Bestimmung der richtigen Zuordnung dieses Produkts womöglich nicht alle Leserinnen und Leser folgen möchten – ich habe im Gegenteil das Gefühl, dass manche die Abhandlungen unter dem Stichwort WGAS verbuchen werden – hier erst einmal das Video: „Was auch immer diese App tut – sie tut es auf klevere Weise“ weiterlesen

Drei Tipps, wie man sich den Computeralltag erleichtert

… und drei Vorschläge, wie die Betriebssystemhersteller uns die tägliche Arbeit noch viel angenehmer machen könnten.

Wer dieses Blog hier regelmässig liest, dem fällt auf, dass manche Beiträge als Patentrezept-Video verfilmt werden. Das passiert bei den Themen, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie für ein breites Publikum interessant sind – und natürlich auch, dass sie einen ansprechenden Clip ergeben, der prägnant und deutlich kürzer als der typische Post hier sein sollte.

Das ist nun wieder einmal passiert. Der Beitrag Für Leute, denen gelegentlich der Mauszeiger abhanden kommt hat eine Verfilmung erfahren.

Es geht neben dem Problem, wie man den Cursor auf einem riesigen Bildschirm einfacher wiederfindet, noch um zwei weitere Angelegenheiten, die uns Computernutzern regelmässig oder sogar ständig das speditive Arbeiten vermiesen.

Zum zweiten ist das die Capslock-Taste, die die allermeisten Leute in den allermeisten Fällen versehentlich betätigen – und die in den Fällen, in den man sie in voller Absicht benutzt, auch nur dazu da ist, um die Leute im Internet anzuschreien (siehe hier, Abschnitt «Lesbarkeit»). „Drei Tipps, wie man sich den Computeralltag erleichtert“ weiterlesen

iOS-Apps auf dem Mac: Ist das eine Sensation – oder nicht?

Bei den ARM-Macs ist die Auswahl an Apps dank iPhone und iPad gigantisch. Doch was bringt das in der Praxis? Und wie gross ist die Gefahr, dass das Angebot an spezialisierten Mac-Apps sogar sinkt?

Ich empfand es schon immer als verschwenderisch, dass die schönen iPad-Apps nur auf einem Tablet, nicht aber auf einem vernünftigen Computer ausgeführt werden können. Das hat sich geändert: Mit der neuen Laptop-Generation mit Apples M1-Prozessor und der neuesten Version von Mac OS namens Big Sur stehen die mobilen Apps auch an den Desktop-Rechnern zur Verfügung.

Ich war darum gespannt auszutesten, wie man die Apps auf den Mac bringt und wie man sie benutzt. Ich habe ein Video dazu gedreht, in dem ich vorführe, wie man an die Apps herankommt – und welchen Trick es gibt, wenn eine App am Macbook nicht im Store auftaucht.

Diese Beschränkung lässt sich mit dem Programm iMazing umgehen, das ich bereits im Beitrag In den iPhone-Innereien herumschnüffeln ausführlich besprochen habe.

Und so geht es:  „iOS-Apps auf dem Mac: Ist das eine Sensation – oder nicht?“ weiterlesen

Was Apple, Google und Microsoft unseren Familien zu bieten haben

Im Video stelle ich die Familienfunktionen von iPhone, iPad, Mac, Android, Windows und Xbox vor – und gebe zu den Familien-Abos von Spotify und Co. eine Empfehlung ab, wie die noch besser werden könnten.

Neulich habe ich im Beitrag Mit einer App die Kinder schützen? die Family Safety-App von Microsoft getestet. Die hat mich nur mässig befriedigt. Darum bin ich zum Schluss gelangt, dass ich die Sache systematisch angehen muss.

Das Resultat dieser Bemühungen ist ein Video, in dem ich die Familienfunktionen beim iPhone, iPad, Mac und von Android vorstelle und die Möglichkeiten bei Microsoft mit besagter Family Safety-App streife.

Mein Fazit ist, dass Apple die drei Bereiche, die mit solchen Familien-Features abgedeckt werden sollen, am elegantesten unter einen Hut bringt.

Google hat ebenfalls einiges zu bieten, tut das aber etwas verzettelt und weniger elegant ins System integriert. Dafür hat man bei Android immerhin den Vorteil, dass die Lösung nicht nur innerhalb der eigenen Plattform funktioniert: „Was Apple, Google und Microsoft unseren Familien zu bieten haben“ weiterlesen