Ein Zwischenziel ist erreicht!

Eines meiner hängigen Projekte besteht darin, meine Artikel-Datenbank webtauglich zu machen. Ein erster Schritt ist getan, doch jetzt wird es haarig! Und darum seid auch ihr mit guten Tipps gefragt!

Anfangs Jahr habe ich vollmundig einige Pläne für 2020 verkündet, die hier im Blog mit dem Eindruck-schindenden Tag Projekt 2020 versehen sind. Das eine Projekt ist lanciert und unter mrclicko.de zu finden. Das andere Projekt ist nach der Ankündigung in einen Tiefschlaf verfallen.

Dieses andere Projekt habe ich im Blogpost Access denied bei dieser Datenbank kurz umrissen: Es geht darum, meine seit ungefähr 1990 im Einsatz befindliche Artikel-Datenbank in eine moderne Form überzuführen. Zum Einsatz kommt bislang MS Access. Ich würde die Datenbank aber gerne via Web pflegen und suche daher einen Weg, den Datenbestand aus Access in ein offeneres Format zu überführen. Es drängt sich MySQL auf – denn dann könnte ich die Datenbank auf meinem Webserver bei Hostpoint deponieren und sie zum Beispiel über diese Domain hier nutzen.

Ich habe derzeit Ferien und einen unerwarteten Durchbruch erzielt: Die Datenbank aus Access nach MySQL und auf den Webserver zu bekommen, war total einfach und unkompliziert. Ich bin jetzt noch baff, dass es Dinge gibt, die so viel einfacher sind, als ich es erwartet hätte.

Und so hat es funktioniert: „Ein Zwischenziel ist erreicht!“ weiterlesen

Hass, ein Lotto-Sechser, Ueli Maurer

44 Links und elf ❤️: Was ich in letzter Zeit so getrieben habe.

Man merkt, dass ich mir seit der letzten Übersicht zu meinen Tamedia-Beiträgen viel Zeit gelassen habe – die Liste ist nämlich so lange, dass ich sie der Übersicht wegen nach Monaten gruppiere.

Hier erst einmal die Beiträge aus dem Juli, in denen es um Netzpolitik, um Datenschutz und um die verwirrlichen Einstellungsmöglichkeiten bei modernen Fernseher geht (und das, obwohl die Fussball-EM coronabedingt ins Wasser gefallen ist):

… ach ja, und bevor ich es vergesse: Die roten Herzen sind jene Beiträge, die ich besonders empfehlen würde – auch wenn das alles meine Kinder sind, von denen ich keines bevorzugen würde.

Im Juni ging es unter anderem um die neue SBB App Smartways, die ich auch hier im Blog behandelt habe. „Hass, ein Lotto-Sechser, Ueli Maurer“ weiterlesen

Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch

Eine Aufdatierung meiner Sammlung zu Quellen im Netz, bei denen man schöne Fotos beziehen kann, ohne das Risiko einer Abmahnung einzugehen.

Wenn man ein Blog mit hübschen Bildern illustrieren möchte, dann hat man zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Man greift selbst zur Kamera – oder man bedient sich aus dem Internet.

Ich praktiziere beides: Testgeräte beispielsweise fotografiere ich selbst und auch Screenshots zu Apps, Betriebssystemen und Programmen entstehen in Eigenfertigung. Doch die vielen Symbolbilder, die die Blogposts optisch attraktiver machen, ohne inhaltlich viel beizutragen, die mache ich nicht selbst. Die stammen von Fotografinnen und Fotografen, die ihre Bilder für Leute wie mich kostenlos zur Verfügung stellen. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön!

Im Beitrag Bilder zum freien Gebrauch habe ich vor gut drei Jahren einige Quellen für solche Bilder zusammengetragen. (Weitere Tipps zum Thema gibt es zum Schlagwort Multimedia-Ressourcen.)

Heute gibt es ein Update dazu: „Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch“ weiterlesen

Statt um Word geht es hier nun ums Schreiben

Es hätte ein Tipp zu Textverarbeitungen werden sollen. Doch dann bin ich ganz am Anfang falsch abgebogen und habe ein Essay übers Schreiben verfasst.

Was ist das Schwierigste an meinem Job? Viele denken, es sei das Schreiben. Kein Wunder, wo viele Autoren davon erzählen, wie sie heldenhaft gegen ihren ärgsten Feind ankämpfen – jener Feind, der Schreibblockade heisst und sogar eine Wikipedia-Seite hat.

Und natürlich: Es gibt die Momente, wo man nicht weiss, wie man einen Text nun aufzäumen könnte. Der berühmte erste Satz sollte tatsächlich nicht allzu fade daherkommen – und dann zügig zum Kern der Sache hinführen, weil man sein Publikum nicht langweilen sollte. Das ist nicht immer einfach.

Aber es ist ohne Zweifel so, dass die Seelenpein, die viele Autoren angeblich bei ihrer Arbeit empfinden, vor allem ein Mittel für die Selbstüberhöhung ist. Schliesslich ist man vor allem ein Künstler – und ein Künstler hat zu leiden, während er seine Kunst produziert. Der Schmerz verleiht dem Werk Bedeutung, erhöht den Marktwert und nötigt dem Publikum Ehrfurcht ab.

Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Kritik etwas milder ausfallen wird. „Statt um Word geht es hier nun ums Schreiben“ weiterlesen

Bin ich ein guter Blogger?

Wie es sich für einen guten Blogger gehört, beantworte ich hier eine Frage, die gar niemand gestellt hat.

Zugegeben: Der Zeitpunkt für diese Frage ist absonderlich. Denn ich blogge nun schon seit bald 14 Jahre. Ein guter Moment für eine kritische Selbstbeäugung wäre sechs Monate nach dem Start des Blogs. Oder meinetwegen nach einem Jahr. Dann könnte man sich fragen, ob diese Beschäftigung irgend einen Nutzen für die Welt hat. Oder wenigstens für einen selbst.

Aber was soll bei einer Manöverkritik nach mehr als einer Dekade noch herauskommen? Die Erkenntnis, dass ich all die Zeit besser mit Mandalamalen oder dem Ausstopfen der Beutetiere unserer Nachbarskatze verbracht hätte?

Der Punkt ist nun der, dass ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin, mich einer Evaluation zu unterziehen. Ich wurde vom Blogosphäre mit dieser Aufgabe konfrontiert. „Bin ich ein guter Blogger?“ weiterlesen

Die etwas zu private Suchmaschine

Ich soll unbedingt eine neue Suchmaschine besprechen, sagte Laura neulich zu mir. Das mache auch – allerdings schneidet Privado.com nicht sonderlich gut dabei ab.

Neulich wurde ich in einem netten Mail dazu aufgefordert, mir doch gefälligst die Suchmaschine privado.com anzusehen. Als Grund wurde mein Blogpost Suchmaschinen? Miese Versager sind sie alle! angegeben, in dem ich qwant.com erwähnt hatte.

Das Mail stammt von einer gewissen Lara, die angibt, Privacy-Expertin bei YourPrivacyBrands zu sein. Die dazugehörende Website trägt ein .com am Ende und zeigt (zum Zeitpunkt, während ich diesen Beitrag schreibe), nur das Listing eines Webserver-Verzeichnisses, das bis auf den Ordner cgi-bin leer ist.

Das ist übrigens die perfekte Methode, wie ihr bei mir Eindruck schindet und Vertrauen gewinnt: „Die etwas zu private Suchmaschine“ weiterlesen

Wie Youtube von Verschwörungstheoretikern ausgetrickst wird

Inakzeptable Videos können bei Youtube gemeldet werden. Nur dumm: Manche Urheber rechnen von vornherein damit, dass ihre Machwerke gelöscht werden und haben eine Gegenstrategie.

Beitragsbild: Entschuldige, aber du hast da eine Videoplattform vor dem Kopf (Rachit Tank, Unsplash-Lizenz).

Was tun, wenn einem ein Video wirklich gegen den Strich geht? Ich habe neulich über im Beitrag So radikalisieren sich die Verschwörungstheoretiker über einen solchen Fall geschrieben. Und mich gefragt: Muss man so ein Video wirklich tolerieren?

Vermutlich muss man, wenn jemand das Video auf seiner eigenen Website platziert. Allerdings richtet es auch weniger Schaden an als auf einer grossen Videoplattform wie Youtube. Dort ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Leute darauf stossen, die nicht explizit danach gesucht haben.

Denn wie ich von meiner eigenen Statistik weiss, ist der Vorschlagsalgorithmus von Youtube ein potenter Publikumslieferant: 46 Prozent der Zuschauer werden über die Funktionen zur Auswahl von Inhalten angeliefert. Das klingt etwas kryptisch. Youtube sagt, dahinter würden die «Zu­grif­fe über die Start­sei­te/den Start­bild­schirm, den Abo­feed und son­sti­ge Funk­tio­nen zur Aus­wahl von In­hal­ten» stecken. 13,8 Prozent der Klicks kommen über die Videovorschläge.

Man kann davon ausgehen, dass mehr als die Hälfte der Zuschauer durch die Plattform vermittelt wurden. „Wie Youtube von Verschwörungstheoretikern ausgetrickst wird“ weiterlesen

Musiker und der Schlagzeuger bitte auf die Bühne

Jetzt ist die Zeit, den Drummer in uns zu wecken (möglichst mit einem lauten Wirbel): Die Zenbeats-App gibt es im Moment mit vielen kostenlosen Dreingaben.

Immer mal wieder stelle ich hier in meinem Blog Apps aus Bereichen vor, von denen ich keine Ahnung habe. Und juhuu!, heute ist es wieder so weit.

Es geht um Zenbeats von Roland. Das ist ein Drum-Computer in App-Form. Es gibt ihn fürs iPhone und iPad, für Android, den Mac und Windows.

Zu diesem Drum-Computer in App-Form macht Roland derzeit ein interessantes Angebot. Die App selbst ist (wie immer) kostenlos. Darüber hinaus bekommt man im Moment auch jede Menge jener Ressourcen gratis, mit denen man seine musikalischen Kreationen füttert. Denn im Moment hätten wir alle ja genügend Zeit, uns kreativ auszutoben, heisst es im Mail.

Natürlich sind diese «Wir helfen dir durch die Corona-Zeit»-Angebote nie selbstlos, sondern immer auch Marketing in eigener Sache. Aber das ist okay, finde ich. Niemand erwartet, dass wegen des Virus gleich der Kapitalismus abgeschafft wird.

Also, laut Roland umfasst das derzeit kostenlose Angebot die folgenden Dinge: „Musiker und der Schlagzeuger bitte auf die Bühne“ weiterlesen

Like, Unschuld, Infiltration

Diese Linksammlung ist seit längerer Zeit überfällig – und darum geradezu unanständig lang geworden.

Es ist schon ewig her seit der letzten Übersicht meiner gesammelten Werke. Früher habe ich die Liste immer bei Erscheinen einer neuen Publisher-Ausgabe zusammengestellt. Doch diese Ära ist nun auch schon seit mehr als einem Jahr zu Ende – und mir fehlt noch der neue Taktgeber. Darum hier, rein willkürlich terminiert, die ellenlange Liste (Entschuldigung), was seit dem dritten Dezember 2019 (!) geschah: „Like, Unschuld, Infiltration“ weiterlesen

Eine Übersicht aller Folgen der «digitalen Patentrezepte»

Mehr als zweihundert nützliche Videos auf Abruf: In der Liste mit allen Folgen meiner Videoserie «Digitale Patentrezepte».

Bei der Tamedia haben wir ein schönes neues Content Management System (CMS) bekommen. Das erlaubt es, Zeitung, Websites und Apps aus einer Hand zu bespielen. Es heisst darum Unity – und es ist eine echte Freude: Man arbeitet damit schneller, komfortabler und zeitgemäss.

Das CMS wurde vielerorts unterschätzt. Die Ansicht herrschte vor, dass es sich «nur» um ein technisches Instrument handelt. Das kann praktischer oder weniger praktisch sein. Doch was am Ende herauskommt, hängt von den Menschen und deren Kreativität ab. „Eine Übersicht aller Folgen der «digitalen Patentrezepte»“ weiterlesen