Guten Tag, dürfen wir Sie kaufen?

Eine Anfrage über die Kontaktfunktion:

Name: Lena Schmidt
Email: sales@teliad.de
WWW: http://www.teliad.de
Content: Sehr geehrte Damen und Herren,
ich heiße Lena Schmidt und arbeite als Account Manager International bei teliad. Bei der Suche nach interessanten Webseiten bin ich auf Ihren Blog aufmerksam geworden.
Die Beiträge sind sehr informativ und interessant. Bieten Sie auf dem Blog denn die Möglichkeit, redaktionelle Beiträge käuflich zu erwerben?
Damit meine ich, dass Sie quasi nach Absprache über ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung oder eine Webseite schreiben und dafür dann vergütet werden. Selbstverständlich ohne feste Vorgabe von konkreten Inhalten/Empfehlungen.
Falls das für Sie von Interesse ist, freue ich mich über Ihre Rückmeldung. Gerne können Sie sich auch direkt (kostenlos) auf teliad.de anmelden und Ihren Blog dort für die Vermarktung einstellen.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Lena Schmidt

Ich gebe die Antwort gerne öffentlich: Nein, es gibt auf diesem Blog keine Möglichkeit, redaktionelle Beiträge zu kaufen.

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

6 Gedanken zu „Guten Tag, dürfen wir Sie kaufen?“

  1. Ein Auftragskiller würde gleich argumentieren wie Rico.
    Ob man das Geld annimmt oder nicht, hängt davon ab, wie ernst man als Blogger genommen werden will. Wenn man findet, dass man als Blogger auf Augenhöhe mit den journalistischen Standards operiert, dann darf man sich nicht von dem bezahlen lassen, über den man schreibt. Siehe «Erklärung der Pflichten der Journalistinnen und Journalisten», Punkt 9: http://presserat.ch/21690.htm

  2. @Matthias: was glaubst du denn, was auf großen Newsseiten / Journalistenportalen gemacht wird? Auch da findest du gekaufte Artikel. Im Grunde genommen ist es doch nicht schlimm, wenn das eigene Projekt etwas abwirft. Ich denke auch nicht, dass es hier darum geht seine eigene Meinung komplett über Bord zu werfen…

  3. Auf hohem Niveau zu jammern, und dafür Geld zu bekommen ist doch nicht schlecht.

    Das Modell der Blogvermarktung bei teliad beruht ja im Wesentlichen auf dem Setzen von externen Links, der Äußerung deiner persönlichen Meinung steht dem ja prinzipiell nichts entgegen.

  4. Ich weiss, dass es viele gekaufte Artikel gibt. Nicht nur auf den Newsportalen, sondern vor allem auch in der Fachpresse. Damit entwertet sich die Nachrichtenbranche selbst. Natürlich beisst man dort nicht die Hand, die einen füttert. Die Leser umgekehrt sind nicht doof und merken, dass dort nicht nach dem Gewissen geurteilt wird, sondern nach monetären Interessen. Das führt so weit, dass einem als Journalist ständig der Vorwurf entgegenschlägt, man sei doch von diesem oder jenem Unternehmen gekauft – selbst wenn man kritisiert, war es einfach die Konkurrenz, die einem dafür bezahlt hat.
    Glaubwürdigkeit ist für die schreibende Zunft das höchste Gut und daher gibt es auf diesem Blog keine gekauften Artikel.

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