Tipps für den klassischen Editor von WordPress

So bloggt und schreibt es sich noch komfortabler: die besten Tricks, Tastaturkürzel und Erweiterungsmöglichkeiten für TinyMCE.

WordPress gibt sich alle Mühe, die Nutzer von Gutenberg zu überzeugen. Das ist der neue Editor für die Texteingabe, der im Dezember 2018 mit Version 5.0 eingeführt worden ist und der den vorher verwendeten TinyMCE-Editor ersetzt.

Dieses neue Modul für die Inhaltserstellung ist natürlich moderner und bedient das Bedürfnis, Websites abwechslungsreich, mit vielen Bildern, Diashows und Videos zu produzieren und mit interaktiven Elementen wie Umfragen und Listen auszustatten – genauso, wie es sich für Websites gehört, die dem Schlagwort Storytelling Genüge tun möchten und eine Mobile-First-Strategie fahren, d.h. vor allem auf dem Handy gut aussehen wollen: Da soll die Leserin beim Scrollen nicht nur Text sehen, sondern ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Inhalten geboten bekommen.

Ich habe seinerzeit den Gutenberg-Editor kurz angeschaut, mich aber dafür entschieden, TinyMCE weiterzubenutzen. (Dazu installiert man einfach das Classic-Editor-Plug-in).

Ich verwende den klassischen Editor

Mehrere Gründe haben mich zu dem Entscheid geführt: „Tipps für den klassischen Editor von WordPress“ weiterlesen

Okay, Patreon ist gestorben

Würdet ihr mich auf Patreon unterstützen, habe ich neulich gefragt. Ein paar Leserinnen und Leser würden es tun – aber trotzdem zeigt sich für mich, dass dieses Modell nicht das Richtige für ein Blog wie meines ist.

Wie viel würdet ihr für mein Blog zahlen? habe ich neulich gefragt. Wie in dem Blogpost ausgeführt, geht es mir darum, die Spendenbereitschaft bei meinem Publikum auszuloten. Ich bin zum Glück nicht in der Situation, dass ich mir unmittelbar eine neue Einnahmequelle erschliessen müsste.

Aber mich hat interessiert, ob das neue Schweizer Medienförderungsgesetz auch für uns Blogger eine Chance sein könnte. Das sieht nämlich Unterstützung für Online-Medien vor, die zumindest teilweise von ihren Leserinnen und Lesern finanziert werden; und zwar nicht nur durch Abos, sondern auch durch Spenden.

Ich habe im Beitrag eine Umfrage gestartet, die ihr auch gerne weiterhin ausfüllen dürft – ich bin nach wie vor an den Resultaten interessiert.

Hier gibt es nun eine erste Auswertung: Nach fünf Tagen Laufzeit haben 23 Leute die Umfrage ausgefüllt. Das ergibt eine nicht gerade grossartige, aber akzeptable Rücklaufquote und natürlich spürt das Blog hier auch die Sommerflaute. Umso mehr freue ich mich um jede Antwort!

Ein echter Aufsteller!

Also, zu den Resultaten: „Okay, Patreon ist gestorben“ weiterlesen

Frage an euch: Wie viel würdet ihr für mein Blog zahlen?

Keine Angst, ich habe nicht die Absicht, zum Kommerzblogger zu mutieren. Aber es geht um die spannende Frage der Verdienstmöglichkeiten im Web: Wie steht es um das Social Payment à la Patreon? Und ergäbe sich daraus gar die Möglichkeit, sich von der Schweizer Eidgenossenschaft medienfördern zu lassen?

Wie viel ist euch die Lektüre dieses Blogs hier wert?

Diese Frage stelle ich weiter unten in einer Umfrage zur Debatte. Doch erst braucht es ein paar einleitende Worte – denn es gilt ein mögliches Missverständnis von vornherein auszuräumen.

Also: Ich habe nicht vor, dieses Blog hier, das ich seit 14 Jahren als Hobbyprojekt betreibe, nun plötzlich zu kommerzialisieren. Ich bin nicht auf die Idee gekommen, mir einen Businessplan aus den Fingern zu saugen, fünf Leute anzustellen und ab dato einen auf dicke Hose zu machen. Mir geht es wie wie (mutmasslich) euch, wenn jemand vom idealistischen in den kaufmännischen Modus wechselt: Ich seufze und versuche, meine Enttäuschung zu verbergen.

Nein. „Frage an euch: Wie viel würdet ihr für mein Blog zahlen?“ weiterlesen

Die Blogosphäre lebt – dafür sind manche Links ganz schön tot

Eine Empfehlung zum hübschen Blog teezeh.de, das belegt, dass ich nicht der letzte Mohikaner in der Blogosphäre bin. Und ein Hinweis, warum ihr es euch sparen könnt, mir zu erklären, wo es auf dieser Website überall veraltete Links hat.

Heute würden nur noch die Ewiggestrigen bloggen, habe ich vor Kurzem behauptet. Einer der Ewiggestrigen ist Thomas Cloer, der unter teezeh.de sein Weblog betreibt und in dem ich eine verwandte Seele erkannte.

… okay, diese Formulierung ist gar pathetisch ausgefallen. Sagen wir lieber, mit dem mich einige Merkmale verbinden. Erstens der Hintergrund als Journalist: Thomas Cloer hat für die «Computerwoche» geschrieben, bevor der Medienwandel diesem Engagement ein Ende gesetzt hat. Zweitens ist er zwar technisch interessiert, beweist aber auch den Willen, sich abzugrenzen. Er tut es, indem er noch CDs hört und bedrucktes Papier liest. Den CDs habe ich abgeschworen, dem Papier nicht. Aber es geht auch nicht darum, sondern um die erklärte Absicht, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Und sein WordPress-Theme ist hübscher als meins. 😉

Drittens ist Thomas für den Contract for the Web, den ich ebenfalls wichtig finde. Und viertens gefällt mir der Tonfall, der so locker wie ernsthaft ist. Es gibt indes auch Unterschiede: Ich blogge deutlich häufiger als Thomas. 😉

Trotzdem, hier eine Empfehlung: Lest ab und zu Thomas’ Blog, insbesondere seine Kritik an Wikipedia bzw. dem CMS von Wikipedia, das die Artikel schwer lesbar, mit viel zu langen Zeilen darstellt oder der Beitrag zu den Erfahrungen mit dem Fairphone.

Im Beitrag Broken Links sind Geschichte geht Thomas auf ein Thema ein, dass ich hier schon lange einmal thematisieren wollte: „Die Blogosphäre lebt – dafür sind manche Links ganz schön tot“ weiterlesen

Ein heisser Tipp fürs mobile Bloggen

Der Bilder-Upload ist bei Wordpress stark verbesserungswürdig. Die Biru-WP-App macht die Sache zumindest für Reise- oder Reportagen-Blogger einfacher.

Im Beitrag Hey Word­press, hier ein guter Vorsatz für dich habe ich vor einiger Zeit einige Schwächen der mobilen WordPress-App angeprangert. Die zeigen sich vor allem, wenn man die App zum Schreiben und Veröffentlichen der Beiträge nutzen möchte. Zu diesem Zweck ist sie so wenig geeignet, dass ich auch am iPad lieber zum Browser greife.

Ein Kritikpunkt bezieht sich auf das Hochladen von Bildern. Natürlich kann man Fotos unbearbeitet ins CMS verfrachten – und ich würde vermuten, dass viele WordPress-Publizisten genau das tun. Meines Erachtens ist das aber schlechter Stil: Man sollte sich die Mühe machen, Bilder zu optimieren: Dann halten sich Bildgrösse und -qualität die Waage und mobile Nutzer werden nicht mit unnötig grossen Datenübertragungen belastet.

Es gibt natürlich Tricks, die Bilder serverseitig aufzubereiten. Drei Erweiterungen für diesen Zweck habe ich im Beitrag Die besten WordPress-Plugins vorgestellt. Doch eigentlich möchte man das eine tun und das andere nicht lassen: Wenn man Bilder zum Beispiel selbst via Handy hochlädt, vielleicht sogar aus dem Ausland, dann möchte man dafür auch nicht unnötig Daten verbraten. Es wäre somit sinnvoll, wenn die App bereits von Haus aus Fotos herunterrechnen und optimieren würde.

Ich habe mich darum umgesehen, ob es für den Bilder-Upload eine App eines Drittherstellers gibt. Und in der Tat, die gibt es: „Ein heisser Tipp fürs mobile Bloggen“ weiterlesen

Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch

Eine Aufdatierung meiner Sammlung zu Quellen im Netz, bei denen man schöne Fotos beziehen kann, ohne das Risiko einer Abmahnung einzugehen.

Wenn man ein Blog mit hübschen Bildern illustrieren möchte, dann hat man zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Man greift selbst zur Kamera – oder man bedient sich aus dem Internet.

Ich praktiziere beides: Testgeräte beispielsweise fotografiere ich selbst und auch Screenshots zu Apps, Betriebssystemen und Programmen entstehen in Eigenfertigung. Doch die vielen Symbolbilder, die die Blogposts optisch attraktiver machen, ohne inhaltlich viel beizutragen, die mache ich nicht selbst. Die stammen von Fotografinnen und Fotografen, die ihre Bilder für Leute wie mich kostenlos zur Verfügung stellen. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön!

Im Beitrag Bilder zum freien Gebrauch habe ich vor gut drei Jahren einige Quellen für solche Bilder zusammengetragen. (Weitere Tipps zum Thema gibt es zum Schlagwort Multimedia-Ressourcen.)

Heute gibt es ein Update dazu: „Noch mehr Bilder zum freien Gebrauch“ weiterlesen

Bin ich ein guter Blogger?

Wie es sich für einen guten Blogger gehört, beantworte ich hier eine Frage, die gar niemand gestellt hat.

Zugegeben: Der Zeitpunkt für diese Frage ist absonderlich. Denn ich blogge nun schon seit bald 14 Jahre. Ein guter Moment für eine kritische Selbstbeäugung wäre sechs Monate nach dem Start des Blogs. Oder meinetwegen nach einem Jahr. Dann könnte man sich fragen, ob diese Beschäftigung irgend einen Nutzen für die Welt hat. Oder wenigstens für einen selbst.

Aber was soll bei einer Manöverkritik nach mehr als einer Dekade noch herauskommen? Die Erkenntnis, dass ich all die Zeit besser mit Mandalamalen oder dem Ausstopfen der Beutetiere unserer Nachbarskatze verbracht hätte?

Die Blogosphäre verlangt eine Selbstevaluation von mir

Der Punkt ist nun der, dass ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin, mich einer Evaluation zu unterziehen. Ich wurde vom Blogosphäre mit dieser Aufgabe konfrontiert. „Bin ich ein guter Blogger?“ weiterlesen

Ich empfehle das Bildblog und lese ihm die Leviten

Liebe Leute, lest das «Bild-Blog». Auch wenn es neulich mal daneben lag. Oder gerade deswegen, weil es nicht unfehlbar ist.

Ich bin ein Fan von Bildblog.de. Die Website ist ein leuchtendes Beispiel für eine Stärke des freien und offenen Internets: Mit Hilfe eines Blogs kann jeder, der sich dazu berufen fühlt, Missstände anprangern und einen gesellschaftlichen Akteur zur Rä­son rufen. Das Netz macht es möglich, dass ein paar Leute (laut Impressum sind es sieben) der vierten Gewalt auf die Finger sehen – wenn man ein Revolverblatt wie die Bildzeitung denn so nennen will.

Der Anlass, warum ich dem Bildblog heute eine Laudatio halte, liegt in einem Beitrag, mit dem ich absolut nicht einverstanden bin. Ja, das klingt widersprüchlich – aber wenn ich für einmal einen grundsätzlichen Einwand habe, dann macht das deutlich, wie häufig ich sonst einverstanden bin.

Für einmal zu kurz gegriffen

Der fragliche Beitrag ist anscheinend nicht im Blog selbst, sondern nur auf Facebook erschienen – was mich hier aber nicht daran hindern sollte, der Watchdog des Watchdogs zu sein: „Ich empfehle das Bildblog und lese ihm die Leviten“ weiterlesen

Deutschland, ich komme!

Nach meinem Projekt 2020 hier, ist mir, als ich neulich in der Badewanne lag, noch eine Idee gekommen. Und ich habe noch vor Ort die passende Domain registriert.

Auslöser war meine Beobachtung, dass dieses Blog hier jeden Tag ungefähr ähnlich viele Besucher aus der Schweiz und aus Deutschland hat. Das hat mich zum Grübeln gebracht: Warum sind es nicht viel mehr?

Gemäss dieser Tabelle des Bundesamts für Statistik gibt es in der Schweiz 5’193’954 potenzielle Leserinnen und Leser – nämlich alljene, die Deutsch sprechen. In Deutschland beträgt die Bevölkerung nach Angabe des statistischen Bundesamts 83,1 Millionen. Und auch wenn nicht jeder davon deutsch so gut versteht, wie es gewisse Parteien gerne hätten,  so sind es doch ungefähr 16-mal mehr Leute.

Das bedeutet, dass die Zahl der Besucher aus Deutschland mindestens zehnmal so gross sein müsste, wie die der Schweizer. Denn es gibt in meinem Blog kaum Inhalte, die sich speziell an Einheimische richten. Im Gegenteil: Die Tech-Welt ist weitgehend globalisiert. „Deutschland, ich komme!“ weiterlesen

Hey Word­press, hier ein guter Vorsatz für dich

Sosehr ich Wordpress inzwischen mag: Die App fürs Smartphone und Tablet – und damit die Publikationsmöglichkeiten vom Smartphone und Tablet aus – lassen noch sehr zu wünschen übrig.

Vor gut 14 Monaten ist dieses Blog hier auf Word­press umgestiegen. Das Fazit seinerzeit war positiv und auch eine weitere Website in meiner Obhut ist seitdem nachgefolgt. Man könnte das als Erfolgsgeschichte bezeichnen.

Nun gibt es allerdings eine Schwachstelle. Und das ist die Word­press-App. Die gibt es für Android und fürs iPhone und iPad.

Die Statistik ist nützlich. (Auch wenn sie die Frage aufwirft, wieso niemand aus Grönland dieses Blog hier liest).

Auf den ersten Blick macht die App einen sehr guten Eindruck: Man hat dank Jetpack alle seine Word­press-Sites in einer App im Blick. Man sieht Statistiken, die zwar nicht so toll sind wie das, was ich mir von parsely.com inzwischen gewohnt bin – die aber trotzdem einen guten Eindruck vermitteln, welche Inhalte beim Publikum ankommen und welche nicht.

Es gibt ausserdem die Benachrichtigungen, in denen man neue Kommentare, Hinweise auf Traffic-Aufschwünge und Ausfälle sieht. Auch Likes würde man hier sehen – wenn es denn welche gäbe. Aber da ich die Like-Knöpfe nicht anzeige, ist es auch kein Wunder, dass sich an dieser Front nichts tut.

Im Reader schliesslich abonniert man Websites. Das können Word­press-Sites sein, müssen aber nicht. Die Word­press-App kann auch einfach als RSS-Reader-App benutzt werden. Trotzdem ziehe ich eine App wie Inoreader vor und verwende die Reader-Funktion nur, um die Beiträge auf meinen eigenen Websites im Auge zu behalten.

So weit, so in Ordnung – aber ich wollte hier ja über die Schwachstelle berichten.

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