Da staunt der WordPress-Novize

Ich habe zwar versprochen, mir die selbstreflexionen Abhandlungen zu meinem neuen Blog zu verklemmen. Aber ich komme nun nicht darum herum, einige Erkenntnisse zum Besten zu geben. Denn es haben sich mehr Einsichten ergeben als erwartet. Und die will ich euch nicht vorenthalten, weil ihr als alte Word­press-Haudegen es sicherlich geniessen werdet, wenn ich hier mit den grossen Augen eines kleinen Kindes Dinge anstaune, die ihr längst schon wisst und bestens kennt.

Also, hier ist sie, meine kindliche Begeisterung: Es macht im Vergleich zu Flatpress richtig Spass! Ich habe zwar schon mit Word­press zu tun, seitdem wir die Nerdfunk.ch Website haben. Meine Erlebnisse damit sind im Beitrag Wordstress zusammengefasst und eher negativ. Das bezieht sich aber auf die spezielle Sicht des Podcasters. Als «normaler» Blogger hat man viele der Probleme nicht. Ausserdem hat Kevin diese Website aufgesetzt, sodass ich beim Nerdfunk keine Admin-Eindrücke sammeln konnte.

Doch die habe ich nun zuhauf. „Da staunt der WordPress-Novize“ weiterlesen

Das iPad braucht Nachhilfe aus dem Web

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Sie rechts hats gut. Sie ist mit Bloggen viel schneller fertig. (Bild: rawpixel.com/pexel.com, CC0)

Ich habe mich neulich darüber ausgelassen, dass das iPad nicht zum Bloggen taugt. Das Problem ist nicht das Schreiben der Beiträge. Es hapert vielmehr bei der Aufbereitung der Bilder fürs Posting.

Wenn ich meinen Beitrag geschrieben habe, möchte ich ein Bild dazu platzieren. Dieses Bild sollte nicht in meiner Fotomediathek landen, weil ich dort keine Screenshots und Symbolbilder, sondern nur meine Familienfotos haben will. Und das Bild muss auf die fürs Blog passenden Abmessungen gebracht und auch dateigrössenmässig optimiert werden. Das ist bei iOS nur bedingt möglich, weil sich die Dateien-App von iOS 11 noch nicht so richtig etabliert hat.

Mit lokalen Apps bin ich nur bedingt weitergekommen. Darum habe ich mich nach einem Webdienst umgesehen. „Das iPad braucht Nachhilfe aus dem Web“ weiterlesen

Wordstress

Dieses Blog hier läuft seit fast zehn Jahren und ist, wie anlässlich des fünften Geburtstags beschrieben aus einer Laune heraus entstanden. Wenn ich geahnt hätte, dass ich zu einem richtig ernsthaften Blogger avancieren würde, dann hätte ich einige Dinge anders gemacht. Zum Beispiel wohl nicht auf Flatpress als CMS gesetzt. Denn einige Dinge sind umständlich, vor allem das Platzieren von Bildern. Auch wünschte ich mir eine bessere Möglichkeit, um Entwürfe zu managen und sie für die Veröffentlichung zu terminieren. Letzteres geht zwar, aber wenn man einen terminierten Entwurf vor- oder nachverschieben will, dann muss man ihn löschen und neu einspeisen. Umständlich.

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Beine hochlagern ist nicht. (Zumindest bei mir.) (Bild: Gwendolyn Alley – Wordcamp Legs von Randy Stewart/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras natürlich grüner. Und dort wächst, wir wissen es, WordPress, die Mutter aller Blogging-Tools. (Und nein, ich schäme mich dieses Methapern-Mixes nicht.) Mit WordPress wäre mein Leben als Blogger um so vieles einfacher, habe mich mir schon oft gedacht. Doch dann ging es mit Nerdfunk.ch los, wo ich nun etwas intensiver mit WordPress arbeite.

Das Fazit nach knapp vierzig Beiträgen: „Wordstress“ weiterlesen

Dispute über den Bloggerlohn

Ich habe neulich in einem Tagi-Artikel1 die Einkünfte aus meinem Blog offen gelegt. Dieser Beitrag hat einige Kritik ausgelöst. Mehrere Leute fanden, mein Fazit – man müsse sich entweder auf die populären Themen stürzen oder mit einem kleinen Taschengeld zufrieden sein – sei zu verallgemeinernd.

Ich hätte nicht gedacht, dass es in diesem Blog einmal die Gelegenheit ergibt, ein Bild von Cristiano Ronaldo zu platzieren.

Anita beispielsweise sagte, man könne das Blog auch als Visitenkarte und zur Auftragsaquise nutzen.

Das stimmt einerseits natürlich. Und ich habe diese Möglichkeit auch erwähnt, als Kevin und ich letztes Jahr schon einmal im Radio über das Thema gesprochen haben. Andererseits – wenn man pingelig ist, was ich in diesem Fall sein wollte – dann kann und darf man sich die Frage stellen, was das Blog selbst für Einnahmen generiert. Auch deswegen, weil ich als Leser es nicht nur mit Inhalten zu tun haben will, die als Marketingvehikel dienen (so gut die im Einzelfall auch sein mögen). Ich will Dinge lesen, die geschrieben wurden, um für sich selbst zu stehen. Text hat als Text einen Wert – und nicht bloss als Instrument für irgend einen anderen Zweck.
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Medien mal so und mal anders

Heute mal wirklich kurz, zu zwei Blogs, die ich seit einiger Zeit gern lese.

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Der Name ist Programm. (Bild: Miguel Pires da Rosa/Flickr.com)

Markus Böhm ist der Kioskforscher. Er schreibt unter anderem beim Spiegel Online fürs Netzwelt-Ressort – was eine erfrischende Kontradiktion ergibt: Ein Digitaljournalist, der (im Internet) über so etwas Altmodisches wie Zeitschriften schreibt. Doch wie Böhm im Impressum sagt: «Ich liebe Zeitschriften und habe sie schon immer geliebt.» „Medien mal so und mal anders“ weiterlesen

Warum ich mit dem Amazon-Partnerprogramm experimentiere

Ich habe ein überaus zwiespältiges Verhältnis zu Amazon. Einerseits bin ich Kunde dort, indem ich einen (inzwischen wenig gebrauchten) Kindle und ein Abo bei Audible.com besitze. Immer noch in der «Einerseits»-Kategorie ist zu vermelden, dass ich via Kindle Direct Publishing mein Kummerbox-Kompakt-E-Book veröffentlicht habe, das nun nicht gerade der ultimative Bestseller war, aber meine Umsatzerwartungen gut erfüllt hat.

Jeff Bezos hat ich persönlich bekniet… oder so ähnlich.

Andererseits stört mich an Amazon den offensichtlichen Weltmachtsanspruch, die mangelnde Interoperabilität der digitalen Produkte, die schlechten Arbeitsbedingungen in den Verteilzentren, die Steuerpolitik. Amazon hat vorgeführt, wie Online-Shopping geht und dem E-Commerce den Weg geebnet. Oder biblisch gesprochen: Wer Amazon säht, wird Zalando ernten. Auch nicht gerade ein Sympathieträger (bei dem ich immerhin noch nie etwas bestellt habe).
„Warum ich mit dem Amazon-Partnerprogramm experimentiere“ weiterlesen

Bloggen vom iPad

Während meiner Ferien war ich kein besonders fleissiger Blogger. Immerhin, zwei Beiträge habe ich abgesetzt. Der eine aus dem Hotel und der andere aus dem Flughafen Stockholm – über den mit einer SIM-Karte von Telenor bestückten bewährten mobilen WLAN-Hotspot (99 SEK für 7 Tage bzw. 5 GB Daten).

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Tippen am Flughafen Stockholm. (Und ja, ich lecke mir gerade über die Lippen. Wahrscheinlich, weil mir gerade eine besonders knusprige Formulierung gelungen ist.)

Zum Bloggen habe ich das iPad mini verwendet. Ohne externe Tastatur, dafür mit der Ruhe und Geduld, die man sich während entspannenden Ferien zwangsläufig aneignet. Ausserdem durfte ich die Feststellung machen, dass sich die langsamere Tippgeschwindigkeit nicht zwangsläufig negativ bemerkbar macht. Wenn ich mit zehn Fingern tippe, kommt gelegentlich das Denken nicht mehr hinterher. Was dazu führt, dass ich ganze Sätze oder Abschnitte lösche und umformuliere.
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Warum man besser selber bloggt

Eine Frau Wyss hat mir neulich ein Mail geschrieben, in dem sie mir folgendes Angebot machte:

Hätten Sie Interesse daran, einen Gastbeitrag auf Ihrer Website zu veröffentlichen, der einen Text-Link zurück zu der Website unseres Kunden beinhaltet?
Unser Kunde ist ein namhafter Online Casino Anbieter.
Der Artikel ist gut geschrieben, informativ, unterhaltsam und einzigartig. Ich wäre auch gerne bereit, Ihnen einen Betrag für die Platzierung zu bezahlen.

Kein Interesse. Das Motto dieses Auftritts lautet schliesslich: «Hier bloggt der Chef persönlich».

Gastbeiträge können das Google-Ranking gefährden.

Wenig später trudelte das Mail einer Frau Weyershausen ein. Sie schrieb folgendes:
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Tempo Teufel beim Bloggen

Bloggen ist noch nicht die erste Bürgerpflicht, müsste es aber eigentlich sein. Denn das Internet ist nun einmal dazu da, mit Ergüssen zu allen möglichen und unmöglichen Themen gefüllt zu werden.

Ein Problem kennen viele Blogger: Das ist die Zeit, die man nie so üppig zur Verfügung hat, wie es für die gründliche Themensuche, für Recherche und sorgfältiges Formulieren nötig wäre. Darum scheint es mir zentral, den Prozess des Bloggens möglichst effizient zu gestalten. Und für mich heisst das, den Text mit Maximaltempo zu erfassen.

Der Editor meines Blogs ist da nicht sonderlich hilfreich. Es gibt zwar Schaltflächen für fette Schrift, für Quotes und für Code. Doch die mit der Maus zu betätigen, widerspricht der Tempodoktrin. Formatierungen müssen unbedingt per Tastaturkürzel hinzugefügt werden können, was aber leider nicht möglich ist. Ich habe mir drum zwei Methoden ausgedacht, wie man dieses Manko ausbügelt.

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PhraseExpress generiert automatisch HTML-Auszeichnungen und Links.

Zum einen per Word. Wenn man seine Texte in Word schreibt, kann man den BBCode hinterher komfortabel per Makro generieren. Das habe ich im Beitrag Geschickt suchen und klever ersetzen beschrieben. Eine alternative dazu sind Makros, die während der Texteingabe den passenden Code erzeugen. „Tempo Teufel beim Bloggen“ weiterlesen