Damit die Daten da sind, wo man sie braucht

Je mehr Geräte man verwendet, desto grösser die Herausforderung, auf allen immer die passenden Informationen bereitzuhaben. Klar, als Cloud-Verfechter macht man es sich einfach: Man schiebt alles Wichtige auf die Dropbox, in die iCloud oder lädt es bei Onedrive ab. Das funktioniert. Aber dieser Weg passt halt nicht für alle Lebenslagen: Manchmal ist es zu umständlich, grosse Datenmengen ins Netz zu stellen. In einigen Fällen möchte man es nicht tun, weil es sich um heikle Informationen handelt. Und Leute wie ich finden, zwischendurch einfach mal wieder auf die Eigenverantwortung pochen und Daten selbst managen zu müssen.

Darum schere ich nicht alle Daten über einen Kamm. Vieles, was früher oder später eh öffentlich im Netz landet, deponiere ich bei Dropbox und bei Onedrive. Und sogar Google Docs nutze ich, aller Skepsis zum Trotz. Zum Beispiel für die Manuskripte für die Nerdfunk-Sendungen.

Abgesehen davon finde ich Resilio Sync wirklich praktisch. Ich brauche die Software, um grössere Datenmengen zwischen Windows und Mac hin und her zu schieben. Und sie erweist sich auch als sehr nützlich, wenn es darum geht, Daten von Android-Telefonen zu kriegen.


So bleiben Sie Herr Ihrer Daten

Im Video kommen weitere meiner Geheimtipps vor: Die Airdisk Pro-App, die sich in meinem Alltag sehr bewährt hat, und zwar vor allem für die Datenmengen, die nach einer Radiosendung anfallen: Ich kopiere sie vom Stadtfilter-Server nicht mehr auf den USB-Stick, sondern aufs aufs iPhone.

Und für die kleinen Informationshäppchen sind QR-Codes überaus praktisch. Die Gratis-Apps dazu sind Qrafter fürs iPhone und und QR Scanner für Android.

Der letzte Geheimtipp ist Waltr 2. Ihn würde ich nutzen, wenn ich noch an iTunes festgehalten hätte –doch bei der Musik und den Fotos finde ich die iCloud dann doch praktischer. Ich weiss aber, dass viele Leute das anders sehen. Und da sind die 39.95 US$ für Windows- oder Mac-Version mehr als gut investiert. Denn man fragt sich in der Tat, wie lange es iTunes noch macht…

Beitragsbild: #Cloudporn bezieht sich dann doch auf die echten Wolken… (it’s me neosiam/Pexels, CC0)

Autor: Matthias

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