Wenn die Maus den Veitstanz macht

Die Eingabegeräte wie Maus, Trackpad und Tastatur sollten im Zeitalter von ferngesteuerten Fahrzeugen auf dem Mars eigentlich zurverlässig und problemlos funktionieren. Sollte man meinen. Das tun sie aber nicht. Ich werde im Moment von einem lästigen Problem am MacBook geplagt, das offenbar auch andere Leute haben: Das Touchpad löst nämlich nurmehr sehr ruckelige Bewegungen des Mauszeigers aus. Und oft rast der Cursor auch von allein über den Bildschirm. Er startet Programme und wechselt zu Mission Control oder zum Launchpad, als ob ein Dämon in den Rechner gefahren wäre. Ich habe die üblichen Dinge unternommen, aber ohne Erfolg. Es gibt Leute, die behaupten, es sei die Batterie, die sich manchmal aufblähe und aufs Trackpad drücke. John Richardson empfahl, NVRAM und PRAM zurückzusetzen. Das half, wobei das Problem meist schon innert ein, zwei Stunden zurückkehrt. Wohl eine Alterserscheinung bei einem (erst) zweieinhalb Jahre alten Rechner.

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Führt gelegentlich ein Eigenleben: Die Maus. (Bild: Webhamster/Flickr.com)

Abgesehen von meinem persönlichen Kummer gibt es immer wieder Meldungen, die sich mit unzuverlässigen Mäusen, Trackpads und Tastaturen beschäftigen. Zum Beispiel: «Folgendes Problem im Telegrammstil: Betriebssystem Windows Vista, Tastatur schreibt nicht, Funktionstasten (z.B. Briefkasten et. ) funktionieren.» Oder: «Ich habe ein komisches Phänomen auf meinem Mac. Während ich ein Mail schreibe, oder mich im Chat unterhalte, hüpft der Cursor von selber nach oben im Text zurück und schreibt dort mitten im Satz weiter!»

In dem schon etwas in die Jahre geratenen Kummerbox-Beitrag «Maus läuft Amok» (7. Mai 2007) empfehle ich jeweils Folgendes:

Amok laufende Mäuse sind oft bei Notebooks zu beobachten, bei denen der Cursor über ein berührungsempfindliches Feld gesteuert wird. Es heisst Touchpad oder auch Trackpad und wird mitunter unabsichtlich betätigt – beispielsweise, wenn Sie beim Tippen die Handballen aufs Touchpad stützen. Das sollten Sie sich, notgedrungen, abgewöhnen. Bei stationären Apple-Notebooks hilft auch eine USB-Maus. Schalten Sie unter «Systemeinstellungen > Tastatur & Maus» die Option «Trackpad ignorieren, wenn eine Maus angeschlossen ist» ein. Auch bei «Versehentliche Trackpad-Eingaben ignorieren» setzen Sie ein Häkchen.

Auch banaler Hausstaub kann den Cursor zur Raserei quer über den Bildschirm veranlassen. Nämlich dann, wenn er in der Tastatur oder in der Maus sitzt. Drehen Sie die Tastatur kopfüber und schütteln Sie Staub und Fuseln heraus. Für eine Intensiv-Reinigung gibts im Fachhandel Druckluftdosen oder Reinigungsstäbchen. Wers noch sauberer mag, nimmt die Tasten ab und wäschst sie in der Spülmaschine.

Die Putzaktion bei optischen Mäusen ist schnell erledigt: Man entfernt Staub vom Sensor an der Unterseite. Mechanische Mäuse werden durch Drehung der Scheibe an der Unterseite geöffnet. Dann wird die Kugel entnommen und geputzt, ebenso die Rädchen im Inneren.

Die Waschaktion in der Spülmaschine hat übrigens MacLife im Detail beschrieben.

Wer Computer kennt und schon mit Windows zu tun hatte, der ahnt allerdings: Es ist nicht immer der ordinäre Dreck, der Mäuse und Tastaturen ausrasten lässt. Es gibt eine ganze Latte von Problemen, die die Eingabegeräte heimsuchen, und die sich nicht immer so genau verorten lassen. Aus diesem Grund habe ich über die Jahre folgenden Katalog an Troubleshooting-Massnahmen zusammengestellt:

Probleme bei Drahtlosigkeit
Prüfen Sie bei drahtlosen Mäusen, dass der Empfänger nicht zu weit weg von der Maus installiert wurde. Wenn Sie den Empfänger bei einem am Boden stehenden Desktop-Rechner in einem hinteren USB-Port verwenden, kann das zu Verbindungsproblemen führen. Verwenden Sie dann den USB-Port, der der Maus am nächsten ist.

Bei Bei Drahtlos-Tastaturen und -Mäusen rühren Aussetzer und seltsame Verhaltensweisen mitunter von einer leeren Batterie her. Betreiben Sie das Eingabegerät probehalber mit frischen Batterien. Dieses Problem ist recht häufig bei Tastaturen zu beobachten: Hier halten die Batterien sehr viel länger als bei Funkmäusen und gehen darum gern vergessen.

Trackpad vs. Handballen
Es kann auch bei Laptops mit Windows sinnvoll sein, eine externe USB-Maus zu verwenden. Normalerweise wird das Trackpad ignoriert, wenn eine Maus angehängt ist. Bei manchen Geräten, z.B. bei HP, gibt es auch die Möglichkeit, das Trackpad zu deaktivieren. Wie das geht, beschreibt der Kummerbox-Beitrag «Das Touchpad dauerhaft auf Eis legen» vom 10. September 2012:

Gewisse Laptopmodelle haben einen physischen Schalter, über den Sie das Touchpad deaktivieren. Vielleicht gibt es auch eine Tastenkombination. Bei Dell-Computern lässt sich das Touchpad meist mit der Fn-Taste und F5 ein- oder ausschalten. Bei HP-Rechnern wiederum müssen Sie zu diesem Zweck für einen Moment in die linke obere Ecke des Touchpads gedrückt halten.Falls es am Touchpad keine Abschaltmöglichkeit gibt, finden Sie vielleicht im Infobereich rechts unten bei der Uhr ein Touchpad-Icon. Blenden Sie über die Taste am linken Rand gegebenenfalls die versteckten Infobereichs-Symbole ein. Das Icon dürfte ein stilisiertes Touchpad darstellen und Sie zu einem Konfigurationsdialog führen, in dem Sie die (nach Modell variierenden) Optionen vorfinden. Eventuell gibt es hier die Option, das Touchpad dauerhaft zu deaktivieren. Oder die Möglichkeit, es zumindest dann automatisch abzuschalten, wenn eine USB-Maus angeschlossen ist. Andere Hersteller platzieren die Einstellungen zum Touchpad in der Systemsteuerung bei der Maus.

Die radikalste Lösung ist, das Touchpad im sogenannten Bios zu deaktivieren. Falls Sie nicht mit dem Bios vertraut sind, können Sie es alternativ auch im Gerätemanager abschalten – dann bleibt es ebenfalls permanent ausgeschaltet. Den Gerätemanager starten Sie, indem Sie im Startmenü auf Ausführen klicken und devmgmt.msc eingeben. Bei Windows 7 und Vista drücken Sie die Windows-Taste zusammen mit r für den Ausführen-Dialog. Der Trackpad-Treiber steckt im Ast Mäuse und andere Zeigegeräte. Wenn Sie ihn lokalisiert haben, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Deaktivieren aus dem Menü.

Der numerische Ziffernblock
Bei Notebook-Tastaturen ist mitunter auch der numerische Ziffernblock schuld an einem scheinbar willkürlich springenden Cursor. Der numerische Ziffernblock (auch Zahlenblock, numerische Tastatur, numerischer Block, Nummernblock, Zehnerblock, Num-Pad oder Num-Block genannt) ersetzt bei Notebooks das Eingabefeld, das bei der Desktop-PCs als separate Einheit am rechten Rand der Tastatur vorzufinden ist. Bei Notebooks ist dieser Ziffernblock aus Platzgründen in die normale Tastatur integriert. Sie schalten ihn über eine Steuertaste ein und aus. Ist er eingeschaltet, erscheinen anstelle der Tasten die Zahlen der Zehnertastatur. Und ist nun wiederum die NumLock-Taste eingeschaltet, übernehmen die Zifferntasten die Funktion der Pfeiltasten (Cursor): Das heisst, dass ein Druck auf die Taste 8 bzw. auf eine Buchstabentaste den Cursor nach oben bewegt, die Taste 4 dem Pfeil nach links entspricht, etc.

Wie Sie den Ziffernblock abschalten, hängt von dem Notebook-Modell ab. Normalerweise verwenden Sie die Funktionstaste fn zusammen mit F2. Es kann je nach Modell aber auch eine andere Kombination verwendet werden. Wahrscheinlich ist die Tastenkombination auf der Tastatur angegeben. Sehen Sie sich somit die Tasten an, versuchen Sie es auf gut Glück oder schlagen Sie im Handbuch zum Laptop die entsprechende Information nach.

Die heimtückischen Eingabehilfen
Die Eingabehilfen sind dazu da, behinderten Nutzern die Arbeit am Computer zu erleichtern oder überhaupt zu ermöglichen. Sie verändern die Funktionsweise von Tastatur und Maus. Bei der Tastatur gibt es die «Sticky Keys» genannte Funktion, die dazu führt, dass die an Tastenkombinationen beteiligten Tasten nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gedrückt werden müssen. Es kann vorkommen, dass die Funktion über eine Tastenkombination unabsichtlich eingeschaltet wird. Die Tastaturmaus ist in aller Regel schuld, wenn der numerische Ziffernblock nicht funktioniert.

Die Eingabehilfen finden sich bei neueren Windows-Versionen in der Systemsteuerung unter Erleichterte Bedienung > Center für erleichterte Bedienung. Beim Mac stecken sie in den Systemeinstellungen unter Bedienungshilfen.

Bei Windows XP klicken Sie in der Systemsteuerung auf Eingabehilfen. Falls Sie die Kategorie-Ansicht in der Systemsteuerung nutzen, klicken Sie auf Windows Ihrer Sehstärke, Ihrem Gehör und Ihrer Beweglichkeit entsprechend anpassen. Sehen Sie alle Optionen durch und schalten Sie alles ab, was Sie nicht explizit verwenden möchten.

Die Konfiguration dieser Eingabehilfen ist in folgenden Beiträgen für Windows bzw. in der Supportdatenbank von Apple beschrieben:

Ach ja: Und natürlich ist zu prüfen, ob die eigentlich heutzutage nicht mehr notwendigen Statustasten richtig gesetzt sind, allen voran ScrollLock. Siehe dazu Beitrag Die Vielschreiber-Tastatur.)

Hardware-Stolperfallen
USB-Hubs sind für Tastaturen und Mäuse meist nicht geeignet. Die Eingabegeräte bei Problemen daher direkt anschliessen!

Bei einem per USB angeschlossenen Eingabegerät könnte auch ein Problem mit USB vorliegen, wobei der Controller, das USB-Kabel oder der Stecker in Frage kommt. Um diesen Fall auszuschliessen, ist es sinnvoll, probehalber eine Maus oder Tastatur an der PS/2-Schnittstelle zu verwenden, falls eine solche vorhanden ist. Maus bzw. PS/2-Tastatur zu verwenden. Ansonsten ist es sinnvoll, es probehalber mit einer anderen USB-Maus oder -Tastatur zu probieren – der Nachbar lehnt eine solche sicher gern aus. Falls das funktioniert, könnte das fragliche Eingabegerät einfach defekt sein und ein Ersatz das Problem lösen.

Falls auch das Eingabegerät des Nachbars Probleme macht, dürfte die USB-Schnittstelle schuld sein. Schliessen Sie das Eingabegerät an einem anderen USB-Port an und führen Sie ein USB-Troubleshooting durch. Tipps dazu gibt es demnächst in einem Beitrag in diesem Blog und in den folgenden Beiträgen bei Microsoft:

Softwareprobleme…
Wichtig ist das Updaten bei Mäusen und Tastaturen, die vom Hersteller mit einer eigenen Software ausgestattet werden. Bei Logitech ist das beispielsweise der Fall. Diese Programme und Treiber enthalten oft Extra-Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Entsprechend kommt es vor, dass diese mit der eigentlich erwarteten Funktionsweise kollidieren. Der Kummerbox-Beitrag «Zielgenaue Mausoperationen» (9. Juli 2012) schildert ein solches Beispiel:

Viele Mäuse, die im Fachhandel gekauft werden, stellen eigene Funktionen zur Verfügung. Diese können unter Umständen auch ungewohnte Effekte und in einzelnen Programmen auch Fehlverhalten bewirken. Überprüfen Sie die Einstellungen, die in der Systemsteuerung bei der Hardware unter Maus zu finden sind. Da die Einstellungen nach Mausmodell und Hersteller variieren können, müssen Sie gegebenenfalls alle Optionen durchsehen.

Manche Hersteller liefern ein Extra-Programm zur Konfiguration der Maus, beispielsweise Logitech mit Setpoint. Diese Programme sind im Startmenü zu finden, oder sie stecken im Infobereich rechts unten bei der Uhr. Sinnvoll ist bei Problemen mit einer Marken-Maus ausserdem, auf der Support-Website des Herstellers nach Updates für die Maussoftware zu suchen: Solche Aktualisierungen sind dazu da, Kompatibilitätsprobleme zu beseitigen.

Natürlich ist eine unerwünschte Software – sei es ein Scherz- oder Unfug-Programm, ein schlechtes Utility oder eine veritable Malware – bei seltsamen Verhaltensweisen des Computers auch nie ganz ausgeschlossen. Daher müssen die Systemstartelemente überprüft und bereinigt werden und ggf. ist ein Virenscan angesagt. Der Beitrag Rente oder Frischzellenkur? gibt die Tipps dazu.

Speziell die Alt Gr-Taste wird von Utilities manchmal gekapert. Im Kummerbox-Beitrag mit dem redundanten Titel «Tückische Windows-Tastatur unter Windows» vom 13. August 2012 wurde die Ursache der nicht funktionierenden Alt Gr-Tastenkombinationen – zum Beispiel Alt Gr und 2 für das @-Zeichen – wie folgt beschrieben:

Das ist ein Problem, das in gewisser Regelmässigkeit seit mindestens zehn Jahren auftritt. Es lässt sich meist pragmatisch lösen, indem Sie anstelle der Taste «Alt Gr» die beiden Tasten «Ctrl» und «Alt» verwenden. Das At-Symbol können Sie nicht nur mit «Alt Gr» + «2», sondern auch mit «Ctrl» + «Alt» + «2» auslösen.

Wenn Sie das Problem an der Wurzel packen möchten, dann suchen Sie auf Ihrem Computer nach automatisch ausgeführten Programmen. Hilfsprogramme von Asus und manche Utilities zur Steuerung der Grafikeinstellungen sind dafür bekannt, dass sie ungefragt die «Alt Gr»-Taste in Beschlag nehmen und deren ursprüngliche Funktionsweise lahmlegen. Solche Utilities müssten im Infobereich aufzuspüren sein.

Der Infobereich enthält die normalerweise im Hintergrund laufenden Hilfsprogramme, die automatisch gestartet werden – und die oft genug auch Unfug anstellen. Der Infobereich findet sich in der rechten unteren Bildschirmecke links neben der Uhr. Windows blendet manche Symbole automatisch aus. Daher müssen Sie erst alle Symbole anzeigen lassen. Dazu gibt es ganz links eine Taste, die je nach Windows-Version einen nach links zeigenden Winkel oder ein Dreieck enthält. Am einfachsten schliessen Sie ein Programm nach dem anderen und prüfen jedes Mal, ob die «Alt Gr»-Taste wieder funktioniert. Wenn Sie so das unartige Programm eruieren können, haben Sie wahrscheinlich die Möglichkeit, in dessen Konfigurationseinstellungen die «Alt Gr»-Taste freizugeben. Falls Sie es nicht benötigen, sollten Sie es deinstallieren.

Manchmal kommt es auch vor, dass die «Alt Gr»- (oder eine andere) Taste durch ordinären Hausschmutz beeinträchtigt wird. Ausschütteln oder Putzen kann in solchen Fällen Wunder wirken.

Microsoft bietet in der Hilfe weitere Anleitungen zum Thema und ausserdem Fixit-Routinen, die die Konfiguration im Betriebssystem automatisch flicken:

… und Treiberärger
Die Treiber sind eine unversiegbare Quelle für Probleme. Bei den Eingabegeräten machen sie zum Glück relativ wenig Ärger. Dennoch kann es sinnvoll sein, bei Problemen gemäss dem Beitrag Wie Windows mit den Gerätschaften verfährt ein Update der fraglichen Treiber durchzuführen. Im Gerätemanager stecken Eingabegeräte in den Ästen Mäuse und andere Zeigegeräte, Tastaturen, aber manchmal auch unter Human Interface Devices oder HID.

Nicht ganz ausgeschlossen ist, dass der Windows-Treiber für das Eingabegerät defekt ist. Das habe ich zwar bei Tastatur und Maus noch nie gesehen, würde es aber nicht komplett ausschliessen. Man könnte in so einem Fall den Treiber (über den Befehl Deinstallieren) löschen, damit ihn die Hardwareerkennung neu einbindet. Das Problem ist in diesem Fall, dass nach dem Löschen des Treibers das fragliche Eingabegerät nicht mehr zur Verfügung steht. Im Fall der Tastatur kann man vorab die Bildschirmtastatur einschalten – dazu betätigt man die Windows-Taste und r und gibt osk (für On Screen Keyboard) ins Ausführen-Feld ein. Das Programm sollte vor dem Löschen des Tastaturtreibers gestartet werden. Man könnte auch eine Verknüpfung auf dem Desktop platzieren (das Programm steckt unter C:\Windows\System32).

Sollte der Maustreiber gelöscht werden müssen, ist es sinnvoll, sich vorab mit der Bedienung des Rechners via Tastatur vertraut zu machen. Wie das geht, beschreibt Microsoft im Beitrag Navigation per Tastenkombination in der Windows 2000-Hilfe, der für neuere Windows-Versionen genauso gilt.

Falsche Konfiguration
Ein sehr häufiges Problem beim Eingeben von Text besteht darin, dass nicht das Zeichen am Bildschirm erscheint, das auf der Tastatur gedrückt wurde. Das liegt daran, dass bei Windows das so genannte Eingabegebietsschema leicht verstellt werden kann – und dann funktionieren zwar die normalen Buchstaben noch, nicht aber die Umlaute und Sonderzeichen. Das flickt man wie folgt:

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Der Klassiker: Das falsche Eingabegebietsschema.

  • Bei Windows 8 öffnen Sie in der Systemsteuerung Zeit, Sprache und Region > Sprache. Über Sprache hinzufügen ergänzen Sie eine Sprache, über Entfernen können Sie alle Sprachen löschen, die Sie nicht benötigen. Ich empfehle, nicht benötigte Spracheinstellungen gleich ganz zu entfernen. Die Sprache, die Sie auswählen, wird fürs System verwendet. Die eigentliche Eingabemethode, d.h. die Belegung der Tastatur, wird über die Schaltfläche Optionen am rechten Rand eines Spracheintrags ausgewählt. Wählen Sie unter Eingabemethode den richtigen Eintrag und entfernen Sie hier alle Methoden, die Sie nicht nutzen möchten.
  • Bei Windows 7 öffnen Sie in der Systemsteuerung Zeit, Sprache und Region. Klicken Sie auf Tastaturen und Eingabemethoden ändern, dann auf Tastaturen ändern und stellen Sie bei Standardeingabesprache sicher, dass Deutsch (Schweiz) oder Ihr bevorzugtes Schema ausgewählt ist. Ich empfehle, bei Installierte Dienste alle Einträge zu löschen, die Sie nicht zwingend benötigen.
  • Bei Windows Vista geht es fast genauso: Hier klicken Sie auf Zeit, Sprache und Region > Regions- und Sprachoptionen. Öffnen Sie im gleichnamigen Dialog den Reiter Tastaturen und Sprachen und klicken Sie auf Tastaturen ändern. Nun setzen Sie bei Standardeingabesprache Deutsch (Schweiz) (bzw. das Schema, das Sie nutzen möchten) und entfernen sinnvollerweise bei Installierte Dienste alle Schemas, die Sie nicht benötigen.
  • Bei Windows XP klicken Sie in der Systemsteuerung auf Datums-, Zeit, Sprach- und Regionaleinstellungen, dann auf Regions- und Sprachoptionen. Wählen Sie im gleichnamigen Dialog den Reiter Sprachen, klicken Sie auf Details und setzen Sie bei Standard-Eingabegebietsschema die richtige Einstellung (normalerweise hierzulande Deutsch (Schweiz). Die Empfehlung lautet, darunter bei Installierte Dienste alle Einträge zu löschen, die Sie nicht benötigen.
  • Bei OS X (Mavericks) treffen Sie die Einstellung in den Systemeinstellungen bei Tastatur in der Rubrik Eingabequellen. Sie können Quellen hinzufügen und solche, die Sie nie benötigen, löschen (wenn sie gelöscht werden, ist die Gefahr der versehentlichen Aktivierung gebannt).

Autor: Matthias

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