Tippen auf Mechanisch mit Logitech

Die Pop Keys Machanical ist eine mechanische Tastatur von Logitech und eine Zierde für jeden Schreibtisch. Ihren Zweck als Eingabegerät erfüllt sie akzeptabel. Die dazu passende Pop-Mouse überzeugt hingegen nicht.

Mechanische Tastaturen sind ein Ding. Naja, zumindest für eine kleine, eingeschworene Fangruppe, die gross genug ist, dass das Phänomen inzwischen den Massenmarkt erreicht hat. Als Beleg dafür nehme ich die Pop Keys Mechanical, die Logitech mit der dazu passenden Pop Mouse dieser Tage lanciert. Die Tastatur kostet um die 120 Euro bei Amazon, die Maus etwa dreissig Euro.

Um diese beiden Eingabegeräte soll es in diesem Blogposts hier zur Hauptsache gehen. Doch erst müssen wir erst dem Phänomen auf den Grund gehen und herausfinden, warum es überhaupt eines ist. Also, was finden wir über die Motivation der Exponenten aus dem Mechanik-Lager heraus? „Tippen auf Mechanisch mit Logitech“ weiterlesen

Ein Mikrofon für frischgebackene Podcaster

Das Yeti X von Blue ist ein USB-Mikro­fon für Pod­caster, Gamer und Live-Streamer. Es hat eine gute Klang­quali­tät und darf dank des gefälligen Designs auch bei Video­kon­fe­ren­zen ins Bild ge­rückt wer­den.

Heutzutage produziert jedermann und seine Grossmutter einen eigenen Podcast. Das hat interessante Verschiebungen im Gadget-Bereich zur Folge: Früher waren hochwertige Mikrofone eine nischige Angelegenheit, die nur Musiker und Tontechniker interessierte. Inzwischen sind sie zwar nicht zum absoluten Mainstream-Gadget geworden. Doch sie sind interessant genug, dass es Produkte abseits des spezialisierten Handels gibt.

Als Beleg für diese Behauptung führe ich den Umstand an, dass ich inzwischen Testgeräte aus dem Audio-Bereich angeboten bekomme, obwohl ich nicht für ein Musiker- oder Tontechniker-Fachmedium schreibe. Es handelt sich im konkreten Fall um das Yeti X von Blue, das bei Amazon für um die 130 Euro zu haben ist. Blue ist eine Untermarke von Logitech.

Das Yeti macht einen soliden Eindruck: „Ein Mikrofon für frischgebackene Podcaster“ weiterlesen

Der Kopfhörer, mit dem man wahrscheinlich nicht erschossen wird

Das drahtlose Headset G435 Lightspeed von Logitech im Test: Es ist auf lange Einsätze getrimmt und verspricht eine niedrige Latenz – und ich habe einiges an Aufwand auf mich genommen, um das zu überprüfen.

Offenbar bin ich inzwischen so eine Art Kopfhörer-Experte. Jedenfalls habe ich von Logitech ein Testgerät zur Verfügung gestellt bekommen, das schon längst einer Besprechung harrt – und heute endlich zum Zug kommt.

Extra für euch: Ein Selfie mit diesem Kopfhörer aus dem heimischen Fotostudio.

Es handelt sich um den Logitech G435 Lightspeed, für um die 60 Euro bei Amazon erhältlich ist und bei Digitec 79 Franken kostet. Er läuft in der Kategorie des Gaming-Equipments und weist daher im Vergleich zu den meisten hier getesteten Alltround-Kopfhörern einige Besonderheiten auf.

Er ist mit 165 Gramm leicht; mein Sony WH-1000XM2 kommt auf 277 Gramm, die Airpods Max von Apple sogar auf mehr als doppelt, so viel, nämlich 384 Gramm. Er hält lange durch; die Herstellerangabe beläuft sich auf 18 Stunden Wiedergabezeit.

Das Alleinstellungsmerkmal ist laut Hersteller die geringe Latenz. Bekanntlich sind Verzögerungen jeglicher Art der Feind des Multiplayer-Spielers: „Der Kopfhörer, mit dem man wahrscheinlich nicht erschossen wird“ weiterlesen

Ctrl Fn oder Fn Ctrl?

Ausführliche Betrachtungen zu der modernen Tastatur: Wo ist die richtige Position für den Funktionsknopf? Falls er falsch platziert wurde, wie korrigiert man das? Und was denken sich manche Hersteller, die den Nutzern unsinnige Enter- und nutzlose Pfeiltasten zumuten?

Dieses HP-Spectre – der ausführliche Testbericht findet sich hier – entpuppt sich hier im Blog so langsam als Thema für eine Mini-Serie. Es ist nämlich noch eine Frage übrig geblieben. Und zwar eine der kontroversen Sorte. Ich bin nicht sicher, ob dieser Blogpost hier gesittet zu Ende gehen wird. Oder ob er das Beharren auf unvereinbaren Standpunkten und infolgedessen Tumulte und Glaubenskriege zur Folge haben wird.

Also, es geht im Allgemeinen um die Frage, wie Tasten richtig auf einer Tastatur angeordnet werden. Speziell interessiert mich die Position der Fn-Taste. Sie ist, wie Wikipedia schreibt, vor allem auf Laptops und Netbooks zu finden: «Mithilfe dieser Taste kann herstellerspezifisch eine weitere Ebene erreicht werden, vergleichbar mit der Alt-Taste oder Steuerungstaste.»

Ein Detail stimmt an dieser Beschreibung nicht mehr so ganz: „Ctrl Fn oder Fn Ctrl?“ weiterlesen

Die Turbomaus für Scrollrad-Raser

Die Logitech MX Master 3 ist die teuerste Maus, die ich mir je gekauft habe. Doch es hat sich gelohnt, auch wenn ich mich nicht davon abbringen lasse, dass wahre Computerfreaks Tastaturakrobaten und keine Mausschubser sind.

Gestern ging es an dieser Stelle um meine neue Tastatur. Es ist nicht zwingend, aber nahe liegend, dass es zu dieser Tastatur auch die passende Maus braucht. Denn eines der neuen Features der Logitech MX Keys besteht darin, dass man sie mit bis zu drei Geräten koppeln und parallel verwenden kann. Welches Gerät man bedient, steuert man über drei Tasten.

Nun ergibt diese Funktion erst so richtig Sinn, wenn man eine Maus zur Verfügung hat, die sich ebenfalls in den Dienst mehrerer Herren stellt.

Klar, da ich nebst meinem Windows-Computer auch das Macbook und das iPad zu steuern gedenke, könnte ich beim Zweit-Gerät aufs Trackpad und beim Drittgerät auf den Touchscreen zurückgreifen. Das wäre je nach Situation aber unpraktisch. Und wie ich neulich im Beitrag Maus schlägt Touch habe feststellen dürfen, ist die Mausunterstützung jene Funktion des neuen iPad OS, die mir am besten gefällt.

Eine gute Wahl für musophile Zeitgenossen?

Es war daher naheliegend, mich für die Logitech MX Master 3 zu entscheiden. Die kostet 99 Franken bzw. 90 Euro, und ist somit mutmasslich die teuerste Maus, die ich je besessen habe. Sie wird als professionell, hyper-effizient, ergonomisch, komfortabel beschrieben – und scheint tatsächlich eine gute Wahl für musophil veranlagte Zeitgenossen zu sein.

Ich gehöre zu den Leuten, die bei den Effizienzbemühungen eher bei der Tastatur als bei der Maus ansetzen: „Die Turbomaus für Scrollrad-Raser“ weiterlesen

Eine gute Ausrede für eine neue Tastatur

Die Logitech MX Keys Plus im Test: Eine Tastatur, die weitgehend überzeugt, mir aber doch eine harte Entscheidung abverlangt hat.

Neulich habe ich darüber geschrieben, wie ich mich mit Digitec herumgeärgert habe. Nicht erwähnt habe ich, warum ich dort eigentlich eingekauft habe. Doch darum soll es heute gehen.

Ich brauchte nämlich Ersatz für meine schon in die Jahre gekommene Kombo aus Tastatur und Maus. Die stammt von Microsoft und von 2015: Ich habe sie seinerzeit im Beitrag Die Vielschreiber-Tastatur vorgestellt.

Schon damals hatte die Tastatur die Marotte, unter gewissen Umständen zu klemmen. Das hat sich mit der Zeit etwas gebessert. Doch mit den Jahren ist das Problem wieder akuter geworden. Ausserdem ist seltsamerweise die drahtlose Verbindung schlechter geworden. Mitunter blieben beim Tippen einzelne – oder sehr viele – Buchstaben auf der Strecke. Und erst wenn ich die Tastatur etwas näher in Richtung Computer gerückt habe, wurde es besser.

Klebrige Handauflage? Wäck!

Das ist natürlich nervig – jetzt vor allem, wo ich meinen Computer hier nicht nur privat verwende, sondern auch fürs Homeoffice. Als die Handauflage begann, Auflösungserscheinungen zu zeigen und die Maus klebrig wurde, weil die Gummierung abging, war es endgültig an der Zeit, mich nach einem Ersatz umzusehen.

Das Homeoffice war nun eine gute Ausrede, etwas mehr Geld locker zu machen. Denn die Eingabegeräte dienen nicht nur meinem Privatvergnügen, sondern auch dem Broterwerb.

Was die Tastatur angeht, musste ich eine harte Entscheidung treffen: „Eine gute Ausrede für eine neue Tastatur“ weiterlesen

Tippen statt tappen

Das Ultrathin Keyboard von Logitech ist eine gute Wahl für Leute, die das iPad als ernst­haf­tes Schreib­in­stru­ment ver­wen­den möchten. Man nutzt es im Hoch- oder Quer­format und hat prak­tische Funk­tions­tasten zur Ver­fü­gung.

Ich habe mir neulich das Ultrathin Keyboard von Logitech¹ fürs iPad besorgt. Das macht (anders als die sehr lotterig verarbeitete, hier kritisierte PC-Tastatur) einen durchdachten Eindruck. Sie dient während dem Schreiben als Halterung fürs Tablet (hoch- und querformatig) und kann nach dem Schreiben als Schutzabdenkung aufs Tablet aufgesetzt werden. Das Anbringen als Cover ist – und das ist auch bereits mein grösster Kritikpunkt – etwas friemelig.

Q.e.d.

Die Verarbeitung der Tastatur hat sich gegenüber meinem letzten Test einer iPad-Tastatur stark verbessert. Das Ultrathin Keyboard fällt optisch nicht allzu sehr ab und scheint solide zu sein – da es sich um eine private Anschaffung handelt, habe ich auf allzu brutale Belastungstests verzichtet. Das wichtigste Argument für eine Tastatur ist das Schreibgefühl. Da sind die Vorlieben natürlich individuell und nicht objektiv bewertbar. „Tippen statt tappen“ weiterlesen

Die Vielschreiber-Tastatur

Nachdem sich die Logitech-Tastatur als untauglich erwiesen hat, verwende ich nun die Sculpt Ergonomic Desktop von Microsoft – ein ergonomisches Keyboard, das sich für Vielschreiber eignet.

Ich verbringe viel Zeit am Computer und an der Tastatur. Über den Daumen gepeilt gebe ich pro Woche um die 100’000 Zeichen ein. Bei produktiven Wochen dürfen es auch mal mehr sein – wenn nebst der üblichen Schreiberei noch viel Mail-Korrespondenz dazukommt.

Das Trio für zehn Finger…

Das heisst: Eine angenehme Tastatur ist kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit. Ihr wird nicht immer genügend Bedeutung beigemessen, wie der Kummerbox-Beitrag Wenn die Tastatur nicht richtig anschlägt vor Augen führt. Ich habe jahrelang das klassische zweigeteilte Natural Keyboard Elite von Microsoft benutzt (das ist die alte Variante in Weiss von 1998), und war ziemlich unglücklich, als das irgendwann mal auseinander gefallen ist.
„Die Vielschreiber-Tastatur“ weiterlesen

Wenn die Maus den Veitstanz macht

Es kommt immer wieder vor, dass das Zeigegerät nicht so funk­tio­niert, wie es sollte. Hier die gesam­mel­ten Prob­lem­lösun­gen für solche Fälle.

Die Eingabegeräte wie Maus, Trackpad und Tastatur sollten im Zeitalter von ferngesteuerten Fahrzeugen auf dem Mars eigentlich zurverlässig und problemlos funktionieren. Sollte man meinen. Das tun sie aber nicht. Ich werde im Moment von einem lästigen Problem am MacBook geplagt, das offenbar auch andere Leute haben: Das Touchpad löst nämlich nurmehr sehr ruckelige Bewegungen des Mauszeigers aus.

Und oft rast der Cursor auch von allein über den Bildschirm. Er startet Programme und wechselt zu Mission Control oder zum Launchpad, als ob ein Dämon in den Rechner gefahren wäre. Ich habe die üblichen Dinge unternommen, aber ohne Erfolg.

Es gibt Leute, die behaupten, es sei die Batterie, die sich manchmal aufblähe und aufs Trackpad drücke. John Richardson empfahl, NVRAM und PRAM zurückzusetzen. Das half, wobei das Problem meist schon innert ein, zwei Stunden zurückkehrt. Wohl eine Alterserscheinung bei einem (erst) zweieinhalb Jahre alten Rechner.

Führt gelegentlich ein Eigenleben: Die Maus. (Bild: Webhamster/Flickr.com)

Abgesehen von meinem persönlichen Kummer gibt es immer wieder Meldungen, die sich mit unzuverlässigen Mäusen, Trackpads und Tastaturen beschäftigen. „Wenn die Maus den Veitstanz macht“ weiterlesen

Schneller tippen mit Logi

Das Ultrathin Keyboard Cover ist ab iPad 2 benutzbar, kostet um die 100 Franken und ist nicht nur Tastatur, sondern auch Displayschutz.

Ob es eine gute Methode gäbe, das Schreiben auf der virtuellen Tastatur zu lernen und trainieren, hat mich eine Kummerbox-Leserin neulich gefragt:

Have wondered why Apple etc don’t or whether they do offer a keyboard sample to teach touch typing as one learns it on the typewriter. (I date myself with that one.) Have tried to work one out myself. I’m great on the latter. But the touch is altogether different and board not quite the same really.

Ja, gelegentlich treffen auch Mails in Englisch ein, weil Tsüri halt einfach eine fürchterlich internationale Stadt ist.

Wie auch immer: Ich tippe auf der virtuellen Tastatur auch nicht sonderlich schnell. Vielleicht wird das besser werden, wenn die LCD-Displays einem an den Fingerkuppen etwas zu spüren geben und man fühlt, wo die Tasten sind. Vielleicht auch nicht, weil das Muskelgedächtnis von Vielschreibern wie mir nun einmal auf echte Tasten getrimmt ist.

Fast wie ein richtiges Laptop.

Also bin ich wieder einmal dabei, Tastaturen fürs Tablet zu testen. Von Digitec habe ich das Ultrathin Keyboard Cover fürs iPad erhalten. „Schneller tippen mit Logi“ weiterlesen