Handys plattmachen

… im übertragenen Sinn. Fürs wortwörtliche Plattmachen würde man eine Dampfwalze brauchen, aber die hat man als Privatanwender normalerweise nicht zur Hand. Es geht im neuesten Patentrezept-Video ums sichere Löschen – und im weiteren Sinn auch um die Frage, wie sinnvoll es ist, seine alten Geräte in der Schublade verstauben zu lassen.


Video und Artikel beim Tagesanzeiger.ch.

Was die alten Telefone in der Schublade angeht, gehöre ich wie jeder andere zu den Übeltätern. Sowohl privat als auch im Büro sammelt sich so einiges an, selbst wenn ich tatsächlich fleissig Testgeräte zurückschicke, immer mal wieder einen Tieflader an Kram zum Rezykeln fahre und mir Mühe gebe, zu Hause nicht durch Berge von Gadgets den Unmut meiner Mitbewohner auf mich zu lenken. Wobei: Töchterchen findet Tech-Kram so toll, dass es ihr egal wäre, wenn in jeder Ecke einige alte Handys aufeinandergestapelt wären. Jedenfalls will ich mich nicht zusehr mit meinem Status als Tech-Freak und Computerjournalist herausreden.

Es ist auch bei mir so, dass mindestens fünfzig Prozent des Sammelsuriums auf Nachlässigkeit zurückgeht – und eben nicht wirklich in die Kategorie «Vielleicht werde ich einmal froh darum sein» fällt. Es kommt zwar vor, dass ich unbedingt herausfinden muss, wie diese oder jene Funktion bei Lollipop damals implementiert war. Aber meistens lässt sich das auch per Google-Suche herausfinden. Das alte Gerät ist nur für ausführliche Recherchen nötig. Oder wenn die alte Funktion in einem Video gezeigt werden soll.

Fazit: Es lohnt sich, allfälligen Messie-Tendenzen vorzubeugen. Und das Zurücksetzen der Geräte ist heute auch keine Hexerei mehr. Man muss einfach wissen, wie es geht und worauf es ankommt – und das wird im Video erklärt.

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Beim Android-Handy muss man vielleicht auch die Speicherkarte noch herausfrickeln. Immerhin: Wenn man es vergessen sollte, fällt sie beim Entnehmen der SIM-Karte vielleicht von allein heraus.

Autor: Matthias

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