Picasso, Überwachung, Kafka

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Die neue Publisher-Ausgabe ist da – mit einem wirklich gelungenen Cover. Und das sind meine Kontributionen fürs Heft:

  • Gleichmässige Abstände zwischen Elementen ist der Auftakt-Beitrag zu den Tipps und Tricks für InDesign, Photoshop und Illustrator. Er erklärt, wie man unterschiedlich grosse Elemente am einfachsten verteilt. Ausserdem geht es um den richtigen Umgang mit Snippets, um Drag und Drop von Text bei InDesign, um die richtigen Zeichenformate für Hyperlinks wiederum bei InDesign, ums Schärfen verrauschter Bilder und um den Export von animierten GIFs aus Photoshop und InDesgin.
  • Foto-Porträts im Picasso-Stil beschreibt einen verblüffenden Bildbearbeitungstrick für Portraits, bei dem in schönster Picasso-Manier die Frontal-Ansicht und das Profil ineinander verschmolzen werden. Weitere Themen sind Adobe Comp CC, Typo-Blogs, alternative Font-Hersteller und die Geschichte von Photoshop
  • Im News-Bereich gibt das 2015er-Update der Adobe Creative Cloud zu reden: Creative Cloud 2015: Adobe verspricht «umfassendes Produktiv-Update», doch halten lässt sich dieses Versprechen nur sehr bedingt.
  • Im Schnellzugstempo zur Cyberschnecke erklärt einiges zur Erzeugung dreidimensionaler Strukturen mit dem Freeware-Programm Structure Synth. Ausserdem gibt es Batch-Bearbeitung für InDesign, ein Script zum Austausch von Bildern, eine Aktion für die Erzeugung von animierten Schneeflocken, ein Script für den Satz von Brüchen, Selektion ähnlicher Elemente bei InDesign und ein hübsches Script zur Erstellung von Zier-Elementen.
  • Und in Scribus: Alle Macht den Anwendern liefert Christoph Schäfer einen kompakten Einstieg ins offene Layoutprogramm Scribus

Beim Tagi brannten mir folgende Dinge unter den Nägeln:

So viel zum gedruckten Output. Der Ausstoss in Form von Radiosendungen und Podcasts ist der folgende:

  • Adobefreies Publishing Christoph Schäfer stellt Scribus, Gimp und Inkscape vor.
  • Photoshop ist nicht tabu: John Wilhelm ist Winterthurer Fotograf, Photoholic und Bildbearbeitungsmagier. Er erzählt uns von seiner Leidenschaft, was ihn inspiriert und wie er sich auf sozialen Medien verkauft.
  • Beziehungspuff mit Siri. Eine Ausgabe unseres «Patch Tuesday», in der es darum geht, dass es in unserer Welt zunehmend schwierig wird, etwas für sich zu behalten.
  • In Fiber ahoi! erklärt Fredy Künzler vom Winterthurer Internetprovider Init7, warum die Glasfaser der alten Kupferleitung so haushoch überlegen ist, wie weit der Ausbau in Winterthur fortgeschritten ist und wie man als Privatanwender auf einen Glasfaser-Internetanschluss umsteigt.
  • In Zombies schlachten ist nicht so unser Ding lebt die Kummerbox weiter. Das sind die Themen: Die Neuinstallation von OS X. Gehackte E-Mail-Konten. Kindle-E-Books und ihr lästiger Kopierschutz. Bilder durchpausen – und wie man es nicht machen sollte, wenn einem sein LCD-Display lieb ist!
  • Urs Gamper hat mit DynPG ein CMS Schweizer Machart entwickelt. Wie man auf diese Idee kommt, erzählt er in der Sendung Ein Höllenfahrtskommando?.
  • Der Schweizer Fotograf Thomas Leuthard ist in kurzer Zeit zu einem (Achtung, Wortwitz!) Shooting-Star der Strasse bzw. der Street photography avanciert. Was ist sein Erfolgsrezept?
  • Ein Politiker, der jung ist und etwas von der digitalen Welt versteht? Das gibt es: Er heisst Felix Huber und war bei mir in der Sendung Ein Pirat bei den Grünliberalen?.
  • Unter dem Titel Breitband-ADS findet wiederum kummerboxmässige Lebenshilfe statt: Wie hält man die Konzentration hoch, wenn einem ständig Notifications übers Handydisplay sausen? Ausserdem versuchen wir nach Kräften, Thomas im Kampf gegen seinen selbstbetriebenen, störrischen Mailserver beizustehen. Wir kümmern uns um Alex’ Computer, der nichts tut als zu piepsen. Kevin kommt zu einem seltsamen Fehlverhalten der F-Tasten bei Peters Mac auf die Spur. Und wir helfen Hanspeter beim gezielten Dropbox-Einsatz.
  • Mit der Doppelflinte: «Patch Tuesday» über die Klage der EU gegen Google wegen unfairem Wettbewerb und um die Apple Watch, für die jetzt auch Promis werben.

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Franz Kafka schreibt seinem Vater… (Bild: Wikipedia.org)

Und wie immer noch ein Blick über den Tellerrand hinaus – Stücke, die ich in letzter Zeit gern gelesen habe: Don’t leave a message after the beep: why voicemail deserves to die erklärt den Anrufbeantworter für tot. Hejjj Ikea, Eure Entschuldigungen haben für mich keinen Wert mehr ist eine tragische Geschichte, die wir in nicht ganz so krasser Form wahrscheinlich alle schon erlebt haben. Wir Deutschen werden dumm synchronisiert. Und wir Schweizer haben keinen Grund, uns besser zu fühlen, weil unsere Tradition der Filme im Originalton leider den Bach herunter ging. The Man Who Broke the Music Business dreht sich um Dell Glover und seine Karriere als MP3-Ripper. Kafka’s Remarkable Letter to His Abusive and Narcissistic Father geht um Kafka und einen Brief an seinen Vater…

Autor: Matthias

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