Like, Unschuld, Infiltration

Diese Linksammlung ist seit längerer Zeit überfällig – und darum geradezu unanständig lang geworden.

Es ist schon ewig her seit der letzten Übersicht meiner gesammelten Werke. Früher habe ich die Liste immer bei Erscheinen einer neuen Publisher-Ausgabe zusammengestellt. Doch diese Ära ist nun auch schon seit mehr als einem Jahr zu Ende – und mir fehlt noch der neue Taktgeber. Darum hier, rein willkürlich terminiert, die ellenlange Liste (Entschuldigung), was seit dem dritten Dezember 2019 (!) geschah: „Like, Unschuld, Infiltration“ weiterlesen

Tiktok, 500, Kleinling

Hier wieder einmal eine Liste meiner Beiträge für die Tamedia-Zeitungen und das Newsnetz:

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Google, Paranoia, Superhelden

Set dem letzten Aufwisch sind ein paar Wochen ins Land gezogen. Und das waren die Themen, die mich beschäftigt haben:

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Karten, Geisterstadt, Velofahren

Hier die Übersicht der neuesten Beiträge, aus Gründen zum ersten Mal ohne Publisher.

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Klischees, Selbstverteidigung, Relotius

Da ist sie also, die letzte Ausgabe der Zeitschrift «Publisher», unter der alten Besetzung. Und das sind die Beiträge, mit der diese Ära zu Ende geht:

Bitte Klischees vermeiden! Es geht in der Webtricks-Rubrik um die Klischees der Stockfotografie zu abstrakten Themen wie Erfolg, Glück oder Teamwork. Und um the over­exposed stock photo model, Rebecca Ariane Givens. Und weiter zum Thema der Bilder ab Stange: Wie viel zahlen die Penny-Stocks? Wie hebt man sich von der Masse ab? Was sind sinnvolle Wege, um mit Abmahnungen zu verfahren? Plus Tipps viele Tipps mehr: Zu einer Website und einer App, die Hintergründe automatisch freistellen. Zum «richtigen» Photoshop fürs iPad, der dieses Jahr kommen soll. Zu imageresize.org, wo man Bilder auf die Schnelle skaliert. Und zu einem Blogbeitrag, wo ein Experte für Programmoberflächen Adobe so richtig die Meinung geigt.

Die unendlichen Möglichkeiten der Mischoptionen In Photoshop kann man die Möglichkeiten der Ebenenverrechnung auf die Spitze treiben, zum Beispiel mit der Option Mischen, wenn. Plus, zu InDesign: Was bedeutet es, wenn das Layoutprogramm den Text blau hinterlegt? Wie kann man Text vom Format abkuppeln? Auf welchem Weg bringt man die Scriptpalette dazu, zu Scripts einen beschreibenden Tooltip anzuzeigen? Warum sollte man Satzdateien nicht umbenennen? „Klischees, Selbstverteidigung, Relotius“ weiterlesen

Retro, Prüderie, George Soros

Die neue und letzte Publisher-Ausgabe von 2018 ist da, mit folgender Beteiligung  meinerseits:

Automatische Inhalte zeigt eine spannende Möglichkeit auf, in InDesign dynamische Inhalte aus dem Netz einzubetten. Die weiteren Tricks in InDesign erklären ein nützliches Tastaturkürzel bei der Suche bzw. bei Suchen-Ersetzen-Operationen. Es gibt die Möglichkeit, Text per Drag&Drop zu verschieben und Farbeffekte ohne Photoshop zu erzielen. Und wir erklären, wie man ohne viel Einarbeitungsaufwand mit den alternativen Layouts (Liquid Layouts) operiert.

In Photoshop zeigen wir auf, wie man die Werkzeugleiste aufräumt und den eigenen Wünschen anpasst, wie man mittels der Zeichenflächen-Funktion mit Varianten eines Designs umgeht, überflüssige Masken weglässt, über alle Ebenen hinweg kopiert und grosse Dateien schneller öffnet. Für alle CC-Anwendungen gilt die Möglichkeit, alle Dokumente zu schliessen, wenn man beim Klick auf das x bei einem Reiter die Umschalttaste gedrückt hält.

Hier haben Sie eins auf die Mütze! umfasst eine Reihe spannender Downloads, namentlich das Cineware-Plugin für Illustrator von Cinema 4D-Hersteller Maxon.  „Retro, Prüderie, George Soros“ weiterlesen

Toleranz-Typografie, Hasch und Hazel Brugger

Wie immer fängt die Übersicht meines Schaffens der letzten Wochen mit den Publisher-Beiträgen an:

  • Namen tauschen behandelt ein Thema, das direkt aus dem Leben gegriffen ist: Wie tauscht man in einer Liste mit Namen die Vor- und Nachnamen aus? Natürlich per Grep mit InDesign. Bei Fälen, wo erst der Nachname und dann, per Komma abgetrennt, der Vorname folgt, ist das allerdings knifflig. Doch auch dafür gibt es Methoden. In InDesign gehe ich der Frage nach, warum sich Objekte manchmal nicht auf einen neuen Druckbogen kopieren lassen. Für Photoshop gibt es Tricks, um Objekte zu tauschen, smarte Objekte zu entkoppeln und Objekte automatisch entlang eines Pfads zu vervielfältigen. Und ich behandle den Orton-Effekt.
  • Wann lernt die Welt endlich das Interrobang kennen?! – diese Frage beschäftigt uns natürlich alle, und in diesem Beitrag wird sie ein für alle Mal beantwortet. Plus: Zwei Webdienste für hübsche Hintergründe und eine für die Suche nach Schriften. Ferner geht es um die Frage der political Correctness im Typografie-Bereich, um bewegliche Lettern aus Schokolade, ein riesiger Fundus an kostenlosen Vektoren und um die Frage, warum Verpackungen oft so überladen gestaltet sind, wo weniger doch offensichtlich mehr wäre.
  • Mein schlimmster Albtraum ist in Farbe! Und Farbfonts sind der Gipfel der typografischen Dekadenz. Oder vielleicht doch ein echter kreativer Fortschritt? So oder so haben wir drei schöne Farbschriften parat: Die «Playbox», die je nach Position die Kreativität oder die Nutzlosigkeit beweist. Und die «Gilbert», die keinen Zweifel daran lässt, dass Typografie eben doch politisch ist. Schliesslich die «Abelone» mit den Rundungen und dem Charme eines Siebziger-Jahre Plastiksofas. Plus: Weitere Lightroom-Alternativen und das ON1 Effects-Plug-In. Für InDesign ein Aufräum-Script und eine Möglichkeit, Wörter durch Bilder zu ersetzen, ferner eine Hilfe für Textvariablen sowie für Organigramme und Flussdiagramme. Für Photoshop halten wir eine Vorlage für digitalen Glitter, eine Aktion für eine spannende Schwarzweiss-Entwicklungen und eine Methode für Spaltensatz bereit.

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Retrofuturismus, Schattenplätzchen, Ethical Porn

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Spektakuläre Entwicklungen sind nicht nur mit Lightroom, sondern auch mit Alternativprogrammen möglich. (Bild: dimitrisvetsikas1969/Pexels, CC0)

Wie immer ist die neue Publisher-Ausgabe ein guter Anlass, das publizistische Schaffen der letzten Zeit Revue passieren zu lassen:

  • Tricks für farbige Schriften ist einer der Beiträge auf der «Tipps und Tricks»-Seite: Was für spezielle Möglichkeiten gibt es für farbige Schriften, die man bei normalen Fonts nicht kennt? Und: Wie stellt man es an, wenn man eine farbige Schrift denn trotzdem einmal monochrom reproduzieren möchte? Die anderen Tipps erklären, wie man in InDesign schnell die Seite wechselt, verborgene Zeichen schöner einfärbt und vertikalen Text setzt. In Photoshop gibt es mehrere Tipps zum Zeichenstift, der für Vektormasken zuständig ist. Plus Tipps zu Illustrator, etwa zum Drehen von Text.
  • Der falsche Font führt in den Knast erzählt eine lustige Geschichte rund um den ehemaligen pakistanischen Premierminister Nawaz Sharif, der über Microsofts Schrift «Calibri» gestolpert ist, was der Affäre den Titel Fontgate und der Calibri den Spitznamen «Sans Sharif» eintrug. Plus: Tipps zu Google Fonts für die Print-Produktion, Plattformen fürs Ideensammeln, gestrickte Typografie und die Schrift «Krimhilde», die in den 1930er-Jahren gezeichnet wurde und aus nicht ganz unerfindlichen Gründen in Vergessenheit geraten ist.
  • Aus Adobes Schatten treten Wie der Name verrät, geht es um die Lightroom-Alternativen, die ich auch hier im Blog breitgetreten habe. Plus diverse nützliche Scripts zu InDesign, unter anderem zur schnellen Navigation in grossen Dokumenten und zu Aufräum-Hilfsprogrammen. In Photoshop gibt es ein Script, das eine Auswahl in eine Vektorpfad wandelt und Ölmalerei simuliert. Und abschliessend vier Schriften von Schwarzschild, die sich durch Retrofuturismus auszeichnen.

Die Beiträge aus der Tamedia-Redaktion: „Retrofuturismus, Schattenplätzchen, Ethical Porn“ weiterlesen

Sturmtruppler, Deepfakes, Bücherwürmer

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Ein Requisitenfundus im Internet liefert Hunderte von digitalen Objekten, aus denen sich auch dann komplexe Szenen bauen lassen, wenn man keine Erfahrung mit 3-D-Objekten hat.

Die neue Publisher-Ausgabe ist da – und damit jede Menge frischer Tipps und Tricks:

  • Aus Einzelseiten ein Poster basteln ist der Aufmacher-Tipp zu InDesign: Er erklärt, wie man Seiten flexibler anordnen kann als nach Doppelseiten. Ausserdem Tipps zu kreativen Magazincovern, Tabellen mit transparenten Zelleinfassungen und zum Abschalten unnötiger Dialoge. In Photoshop erfährt man mehr zur schnellen Ebenenwahl, zu den Testmöglichkeiten künftiger Funktionen und zu versteckten Möglichkeiten bei der Farbauswahl.
  • Kartenmaterial für die Veröffentlichung erklärt, wie man an Material herankommt, das man in kommerziellen Web- und Printprodukten verwenden darf. Ausserdem gibt es Tipps, wie man das auch gestalterisch so aufbereitet, dass es auch zur Publikation passt. Plus Tipps für Typografen, für die Schriftsuche, für mehr Effizienz in Illustrator und zu Bildcollagen und Infografiken.
  • So fahren Sie sichere Siege ein!
    Zumindest wenn es darum geht, komplexe Szenen zu gestalten. Die Versatzstücke liefert, frei dreh- und positionierbar, ein Requisitenhändler aus dem Internet.

Die Beioträge für den Tagesanzeiger und die angeschlossenen Zeitungen: „Sturmtruppler, Deepfakes, Bücherwürmer“ weiterlesen

Schärfe, Schlagbäume, Chilbimonster

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Ich bin ein Pop-Art-Künstler! (Dass mir eine Photoshop-Aktion geholfen hat, braucht niemand zu erfahren.) (Originalbild: Spencer Selover/Pexels.com, CC0)

Es gibt eine frische Ladung Tipps und Tricks fürs Publishing:

Die richtige Schärfe für jedes Bild «Mit alles und scharf?» gilt nicht für Photoshop: Die Schärfungsfilter des Bildbearbeitungsprogramms sollten nicht wie Paprikasosse über ein Bild gekippt werden. Plus einige Tipps für InDesign: Text einfügen ohne Format, Verzögerungen bei der Texteingabe beheben und globale Vorgaben konfigurieren, sowie zurücksetzen. Bei Photoshop erkläre ich den Verblassen-Befehl, die Möglichkeiten, Füllmethoden durchzuprobieren und den Sinn und Zweck der Vorlagedatei (PSDT).

Das Comeback des ordinären Verlaufs Der Farbverlauf, neudeutsch auch «Gradient» genannt, hat bei den Designern nicht gerade den besten Ruf. Das liegt daran, dass sie von Hobby­designern überstrapaziert werden, seit CorelDraw sie irgendwann in den 1990ern eingeführt hat. Und schuld ist auch der Umstand, dass die Verläufe im Druck oft nicht gut rüberkommen – und selbst am Bildschirm manchmal hässliche Streifen bilden. Trotzdem erleben die Verläufe ein Comeback, und dazu gibt es einige Tipps. Plus: 50’000 Icons auf Vorrat, die Typo-Tricks von Michael Wassenberg, 15 prämierte Fotos, die 100 besten Schriften aller Zeiten und die populärsten Photoshop-Blogs. Spannend auch fontsinuse.com: Diese Websites zeigt, wie Fonts im echten Leben eingesetzt werden.
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