Der Breakfast-Tea für Nichtengländer

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Diese Inselbewohner da oben haben viele seltsame Gewohnheiten. Eine davon ist, sich Schwarztee zum Frühstück zu genehmigen. Ich halte Schwarztee generell für massiv überbewertet. Er ist bitter – aber nicht auf die gute Art. Geschmacklich ansonsten keine Erleuchtung, und überhaupt: Wenn man erst Milch hineinschütten muss, um ihn trinkbar zu machen, dann ist generell etwas amiss. (Milch ist nur beim Chai latte okay!)

Entsprechend ist es die feste Überzeugung dieses Blogs und seines Autors, dass man den English breakfast tea zusammen mit der Queen abschaffen sollte. Und wie wäre es, wenn sich Britannien dafür den Luxus einer richtigen Verfassung gönnen würde?! Was das Frühstück angeht, sollte die kodifizierte Tradition Kräutertee oder so etwas wie Minztee beinhalten. Oder Grüntee.

Oder eine Kombination davon, wie der der von Tetley. Das ist ein Grüntee mit einem dezenten Minzaroma, der auch einigermassen als Wachmacher funktioniert. Nicht so gut wie Kaffee – aber wenn ich Kaffee noch vertragen würde, dann wäre diese Rubrik hier niemals entstanden. Jedenfalls hat sich dieses Produkt in der Kategorie der unkomplizierten Beuteltees mit Morgentauglichkeit als Favorit durchgesetzt. Er ist bei Migros erhältlich, und er verwendet diese zusammenziehbaren Beutel, die sich so quasi selbst ausdrücken und beim In-den-Kompost-Legen nicht herumtropfen.

Mit anderen Worten: God save the green!

Autor: Matthias

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2 Gedanken zu „Der Breakfast-Tea für Nichtengländer“

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