Auffrischung für verblasstes Mathe-Wissen

Als Schüler und Gymnasiast konnte ich mich für die sprachlichen Fächer genauso begeistern erwärmen wie für die naturwissenschaftlichen. Auf der sprachlichen Seite bin ich beim Studium gelandet, weil ich mir diesen Journalismus in den Kopf gesetzt hatte. Aus heutiger Sicht war das nicht zwingend, weil eine naturwissenschaftliche Grundlage bislang noch keinem Journalisten geschadet hätte. Was mir damals aber noch nicht einleuchtete.

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Der Katalog mit den mathematischen Gebieten, die der Solver beherrscht.

Aber das hier soll keine Lebensbeichte werden, sondern bloss ein kleiner App-Tipp. Die Einleitung hatte den Zweck zu erläutern, dass mich in der Schule nicht gegen Mathematikwissen gesträubt habe, davon in meinem Hirn aber nicht allzu viel vorhanden geblieben ist.

Doch wir leben in tollen Zeiten, in denen eine App ein solches Manko problemlos wettmacht. Konkret suchte ich vor ein paar Tagen eine App, die mir bei der Lösung einer Gleichung mit zwei Unbekannten behilflich sein würde. Ich stiess auf Algebra Solver – und falls iPads und iPhones nicht schon längst aus den Klassenzimmern verbannt worden sind, dann sollte diese App Grund genug sein, augenblicklich ein solches Verbot auszusprechen.

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Die Lösung – in diesem Fall ein Graph.

Die App weiss nicht nur die richtige Lösung für gängige Algebra-Probleme, sondern führt einem via Play solution auch den Lösungsweg vor: Mitdenken ist erlaubt, aber nicht unbedingt notwendig.

Die App zeigt in sieben Haupt- und 38 Unterkategorien typische Mathe-Aufgaben auf: Bruchrechnen, Polynome, Matrizen, Gleichungen und lineare Gleichungssysteme, trigonometrische und andere Funktionen, und was das Herz sonst noch so begehrt. Über Solve a new Problem gibt man einen eigenen Term ein, um ihn sich ausrechnen zu lassen. Die Eingabe kann frei oder anhand einer Vorlage erfolgen.

Algebra Solver ist kostenlos, zeigt aber nicht für alle Problemkategorien eine Lösung an. Die Vollversion erhält man für einen In-App-Kauf von 4 Franken.

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Im Lösungsmodus führt die App vor, wie man selbst hätte rechnen sollen.

Autor: Matthias

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