Zum besseren Mafioso werden

Die schnelle Karriere im organisierten Verbrechen ist beim Schweizer iPad- und iPhone-Spiel «Gbanga» das Ziel – aber nicht so einfach zu erreichen. Einige Tricks helfen beim schnellen Vorankommen im virtuellen Mafiageschäft.

Das Spiel «Gbanga Famiglia» (siehe «Virtueller Mafiakrieg in der Schweiz», kostenlos im App Store) ist eine Art «Monopoly» fürs GPS-Zeitalter. Wie beim beliebten Brettspiel gilt es, möglichst viele Gebiete zu beherrschen. Bei «Gbanga» spielt man per iPad oder iPhone in der richtigen Welt, indem man real existierende Gebäude übernimmt.

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Dazu platziert man eine seiner Spielfiguren in einer Zelle und fordert das Glück und den bisherigen Besitzer heraus. Wenn der Kampf zu Gunsten des Herausforderers ausgeht – was von der eigenen Stärke und der des Gegners, sowie einer guten Portion Glück abhängt – gehen die Zelle und alle Gebäude in den Besitz der «Famiglia» über, der man angehört. Ziel ist es, über möglichst viele Zellen die Vorherrschaft zu erlangen und Macht und Reichtum zu steigern.

Das ist nicht ganz einfach, weil sich einem das Spielprinzip nicht von vornherein erschliesst. Auch hat die App noch so ihre Tücken, was dazu führt, dass manche Neueinsteiger sich gleich wieder verabschieden. Es gibt jedoch einige Praktiken, mit denen man schnell zu Punkten kommt und mehr Spass an «Gbanga» hat. Hier unsere zehn Tipps:

1. Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Übernahme zu starten. Die eine ist, in der Tasche seine Spielfigur, den so genannten Gbangoo auszuwählen, und durch Absetzen in die Zelle zu schicken, in der man sich befindet. Schneller geht es aber, wenn man in der Ansicht Zelle ein Gebäude antippt und Interagieren betätigt.

2. Wenn man verliert, sollte man sein Glück gleich noch einmal probieren – man hat nämlich zwei Figuren. In diesem Fall wählt man in seiner Tasche die zweite Figur und tippt auf Absetzen. Falls die Figur schon in einer Zelle liegt, muss man sie erst über den Befehl Zurückbringen einsammeln.

3. Um im Spiel vorwärts zu kommen, muss man möglichst viele Zellen besuchen und versuchen, diese zu übernehmen. Ausserdem sind neue Zellen eine gute Einnahmequelle. Oft gibt es in Zellen Wertgegenstände wie Geldscheine, Bilder, Diamanten, Portemonnaies oder Goldbarren aufzusammeln. Diese darf man allerdings nicht selbst behalten, sondern muss sie seinem Mafia-Boss abgeben. Das tut man über die Tauschfunktion. «Gbanga» spielt man am besten, wenn man sich in Bewegung befindet: Als Zug- oder Tramfahrer oder als Mitfahrer im Auto. Man kann es auch gut während des Fahrradfahrens spielen, wie der Autor dieses Beitrags auf längeren Velotouren festgestellt hat. Aus Sicherheitsgründen ist diese Spielweise selbstverständlich strikt abzulehnen.

4. Die grossen Übernahmekämpfe spielen sich in den Städten ab. Dennoch sollte man auch in ländlichen Gegenden einen Blick in die App werfen. Falls man der erste Spieler in der Gegend ist, erschliesst man eine neue Zelle fürs Spiel. Man darf sie benennen, eine Flagge für die Zelle gestalten und kriegt obendrein Bonuspunkte.

5. Die «Gbanga»-App hat die lästige Gewohnheit, mitunter nicht mitzubekommen, wenn man seinen Standort wechselt – die Ansicht bleibt dann in der Zelle, die man längst verlassen hat. Es kann in so einem Fall helfen, zur Ansicht Karte zu wechseln, bis dort der neue Standort zu sehen ist. Meist geht es aber schneller, indem man zur Ansicht Tasche wechselt, dort seine Spielfigur wählt und auf Zurückbringen tippt. Das veranlasst die App sehr oft, den Standort zu aktualisieren.

6. Die eingesammelten Güter sind, wie erwähnt, seinem Don abzugeben – über die Tauschfunktion, wobei das bei Geschäften mit dem Mafiaboss immer einseitige Transaktionen sind. Hier ist folgender Trick bares (Spiel-)Geld wert: Wenn man nämlich fünf gleiche Gegenstände, also beispielsweise fünf Brieftaschen aufs Mal an seinen Mafiaboss abgibt, erhält man eine Belohnung einen blauen Diamanten, der ein um ein Vielfaches mehr wert ist als die meisten Gegenstände, die man sonst so findet.

7. Um besonders schnell seine Punktzahl zu erhöhen, sollte man mit möglichst vielen anderen Spielern Freundschaft schliessen. Eine Freundschaftsanfrage schlägt mit 1000 Punkten zu Buch, mehr als jede andere Aktion. Mitspieler sind in der Kartenansicht zu sehen (ob der eigene Standort für unbekannte Mitspieler angezeigt wird, legt man in seinem Profil fest). Man tippt das Fähnchen eines Mitspielers an und wählt Hinzufügen aus dem Menü. Falls man in der Zellenansicht den Gbangoo eines anderen Mitspielers entdeckt, kann man auch über diesen eine Freundschaftsanfrage starten: Einfach die Figur antippen. Es erscheint eine Info-Seite, in der man den Besitzer antippt und hinzufügt.

8. Es gibt die Möglichkeit, in Zellen eine Nachricht an die Spieler zu hinterlassen, die die Zelle nach einem besuchen. Dazu tippt man den Menü-Button in der rechten oberen Bildschirmecke an und wählt Info über aus. In der Info-Ansicht kann man via Hineinrufen seine Nachricht hinterlassen.

9. Sidequests sind Extra-Missionen, mit denen man sich Punkte oder Gegenstände verdient. Man startet eine solche Mission, indem man eine Telefonkabine antippt und Interagieren auswählt. Bei den Sidequests gilt es sehr oft, mehrere gleichartige Gegenstände einzusammeln, beispielsweise die fünf Teile eines Polizeiautos. Hier funktioniert «Gbanga» wie die notorischen Fussballbilder: Sie sind unregelmässig verteilt. Indem man mit Freunden tauscht, kommt man schneller ans Ziel. Dazu ist auch die Chat-Funktion sehr hilfreich!

10. Und falls alles nichts hilft: Über die Ansicht Tasche kommt man an kostenpflichtige Gegenstände, die man als In-App-Kauf erwirbt und die einem auf seiner Mafia-Laufbahn ein Stück voranbringen…

Autor: Matthias

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