Auf Zak statt auf dem Rasen

Ja, entgegen meiner Gewohnheiten und anders als in diesem Blog versprochen, habe ich in den letzten Tagen tatsächlich mehrere Male F*ball geschaut. Das sind die Widersprüche der menschlichen Existenz, die nicht an dieser Stelle erörtert werden sollen. Die richtige Adresse dafür ist Peter Schneider, jeweils am Mittwoch im «Tagi». Wenn ich mich darüber auslasse, fängt er womöglich damit an, in seiner Rubrik Antworten auf Computerprobleme zu geben.
Darum: Wer dem F*ball entsagen will und es darauf anlegt, beim Zmittag in der Kantine nicht mitreden zu können, dem sei Zak2:btas empfohlen. Was so viel heisst wie «Zak McKracken – Between Time and Space» und der Name eines Fanadventure ist. Also eines nichtkommerziellen, von Fans in Heimarbeit entwickelten Adventure-Spiels.
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In mehr als vierjähriger Arbeit haben 14 Begeisterte (Verrückte?) den abgedrehten Skandalreporter aus San Francisco aufleben lassen. Grafisch ist das Spiel um Welten besser als das Original von Lucasfilm Games. Kunststück, könnte man meinen, denn schliesslich war Lo-res-Grafik vor zwanzig Jahren das höchste der Gefühle und wenn die Farbpalette von vier auf 16 Einträge erweitert wurde, schwelgten die Fans. Doch aller technische Fortschritt führte bislang nicht dazu, dass man ein solches Spiel aus dem Ärmel schütteln könnte. Dass Zak2:btas in der Amateurliga spielt, merkt man nur bei gutem Hinschauen (etwa bei der ersten Szene, wenn die eben eingesetzte Sicherung durch die geschlossene Tür des Sicherungskastens zu sehen ist). Der Humor ist, soweit ich das Game gespielt habe, nicht so verquer wie der des Originals und die Rätsel durchschaubarer. Trotzdem, mein Tipp gegen F*ballfrust und zur Erholung vom
www.zak2.org

Autor: Matthias

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