Die schnelle Notiz-App ohne Schnickschnack

Simplenote dient als digitale Gedächtnisstütze. Der über­schau­bare Funktions­umfang passt: Forma­tierung mit Mark­down, verfügbar auf allen Platt­formen, solide Versionierung und flottes Arbeits­tempo.

Da ich neulich (mehr aus Versehen) die Notiz-App Bear vorgestellt habe, spricht eigentlich nichts dagegen, nachzudoppeln. Und zwar mit einem offensichtlichen Kandidaten in dieser Kategorie: nämlich Simplenote.

Man kann seine Notizen im reinen Text erfassen – oder wie hier in Markdown.

Der Funktions­umfang ist zwar auf den ersten Blick sehr bescheiden. Doch es gibt Möglich­keiten, die man bei anderen, teils umfang­reicheren Apps nicht zur Verfü­gung hat: Man kann Notizen für andere freigeben und unter­einander verlinken und mittels Markdown forma­tieren.

Und es gibt eine auto­matische Versionie­rung, die man zügig schätzen lernt, gerade bei den Notizen, die man ständig benutzt und verändert – und manchmal auch verschlimmbessert.

Und die App hat einen weiteren, meines Erachtens ausschlaggebenden Vorteil: „Die schnelle Notiz-App ohne Schnickschnack“ weiterlesen

Die Post-it-Notizen von Windows sind nicht das Gelbe vom Ei

Seit 20 Jahren nutze ich die Kurznotizen-App nicht, weil sie zwei eklatante Mankos haben. Doch heute nehme ich einen beherzten Anlauf und räume alle Hindernisse aus dem Weg.

Die Windows Kurznotizen (Sticky Notes) gibt es seit bald zwanzig Jahren. Um genau zu sein, wird dieses Programm im November 2022 diesen Geburstag feiern, weil es, wie Wikipedia verrät, mit der Tablet PC Edition von Windows XP eingeführt worden ist. Nebenbei verrät das auch, wie lange Microsoft schon am Tablet-Computing herumdoktert – deutlich länger als Apple.

Und genau so lange, wie es diese Kurznotizen gibt, nehme ich mir vor, sie zu benutzen. Eigentlich hätte ich das Bedürfnis: Ich verwende oft den Windows Editor für Dinge, für die dieses Programm gar nicht gedacht ist. Ich halte darin Ideen fest, lagere Textfragmente oder Links zwischen oder missbrauche das Programm als Gedächtnisstütze oder To-do-Liste.

Die «Sticky Notes»-App wäre so viel besser…

Die Kurznotizen wären für diesen Zweck besser geeignet: Sie speichern den Inhalt automatisch, sodass nicht verloren geht, selbst wenn man den Computer herunterfährt und alle Warnungen, es seien in manchen Apps, namentlich Editor, noch ungespeicherte Dokumente vorhanden.

Ausserdem gibt es einige nützliche Befehle: „Die Post-it-Notizen von Windows sind nicht das Gelbe vom Ei“ weiterlesen

Die Bear-Notiz-App stellt Apple in den Schatten

Einfachen Aufgaben ist die Notizen-App von Mac, iPhone und iPad gewachsen. Doch wer mehr will, ist mit dieser un­kompli­zierten, leistungs­fähi­gen Alter­native besser bedient.

Ich bin weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Texteditor. Auf dieser Mission bin ich neulich Atom begegnet. Das ist ein eindrückliches Stück Software, das keine Wünsche offen lässt. Wie hier beschrieben, gibt es nur ein Problem: Die Software ist für meinen Zweck zu überdimensioniert. Was ich suche, ist ein kleines, wendiges Textprogrämmchen, das nicht ganz so nervt wie TextEdit von Apple.

Den nächsten Versuch unternehme ich mit Bear. Das ist mehr Notiz-App als Editor – aber die Übergänge sind fliessend. Wenn man unkompliziert Gedanken festhalten, Textfragmente zwischenlagern und auch mal abspeichern kann, bin ich zufrieden.

Bear ist kostenlos im Mac-App-Store und fürs iPhone und iPad erhältlich. „Die Bear-Notiz-App stellt Apple in den Schatten“ weiterlesen

Eine Notiz-App, die die Leute zum Schwärmen bringt

Braucht es noch eine App für Notizen? Bis vor kurzem hätte ich nein gesagt – davon haben wir schon genug. Doch dann hat mich Notion eines Besseren belehrt.

Diverse Leute haben mir von einer App vorgeschwärmt: Elegant sei sie, einfach zu verwenden – und überhaupt irgendwie genial.

Das hat meine Neugierde geweckt. Da äussern sich die Leute mit einem begeisterten Unterton, den man sonst nur bei frisch Verliebten hört. Wie kann das sein? Wo es sich doch um eine banale Angelegenheit handelt. Die fragliche App ist nämlich dazu da, Notizen entgegenzunehmen.

Das scheint ein gelöstes Problem zu sein. Es gibt eine grosse Auswahl an Apps, Programmen und Webanwendungen für genau diesen Zweck: Evernote hat ungefähr 2008 viele davon überzeugt, ihre Notizen in einer Web-Anwendung zu speichern. Auch ich war vier, fünf Jahre lang ein Anwender, bis ich seinerzeit zu Onenote gewechselt bin.

Microsofts Notiz-App ist für Office-Anwender eine naheliegende Lösung – genauso, wie die iCloud-Notiz-App für Apple-Nutzer nicht verkehrt ist. „Eine Notiz-App, die die Leute zum Schwärmen bringt“ weiterlesen

An dieser App hätte Janis ihre Freude gehabt

Oder auch nicht. Der Titel ist reine Spekulation. Es geht hier um die schöne App Joplin, in der man seine Notizen verwaltet.

Neulich habe ich Dokuwiki vorgestellt: Ein Wiki auf meinem Webserver, das ich für Notizen und persönliche Dokumentationen brauche. Andi hat mir daraufhin auf Facebook nahegelegt, doch einmal Joplin anzusehen.

Nein, nicht Janis. Sondern diese App hier, die sich um Notizen kümmert, die automatisch via Cloud synchronisiert und obendrein Open-Source ist. Es gibt sie fürs iPhone, für Android, Windows, Mac und Linux.

Da ich alles tue, was Andi sagt, habe ich mir die App auch gleich besorgt. Sie macht auf dem iPhone einen schnörkellosen Eindruck. Nach dem Start klickt man aufs Plus und gibt an, ob man eine To-do-Liste, eine Notiz oder ein Notizbuch anlegen möchte.

Legt man eine Notiz an, braucht die einen Titel, und dann kann auch schon loslegen. Der Clou – und der Grund, weswegen Andi mir die App überhaupt empfohlen hat – ist nun, dass man für die Formatierung Markdown verwenden kann. „An dieser App hätte Janis ihre Freude gehabt“ weiterlesen

Liberté, Egalité, installé

Heute geht es um DokuWiki. Das ist eine Wiki-Software, die ich seit einiger Zeit für private Zwecke einsetze und wegen der OneNote fast überflüssig geworden ist.

Ich bin ein Fan von Wikis: Sowohl vom Lexikon als auch von der Software. Wobei man von einer Softwarekategorie sprechen müsste. Es gibt Wikis bekanntlich in allen Formen und Farben. Das Online-Lexikon läuft mit MediaWiki. Aber es gibt die Software auch für bescheidenere Einsatzzwecke.

Eine simple Variante ist Tiddlywiki. Die habe ich im Beitrag Das simple Wiki für den Hausgebrauch vorgestellt. Sie war bei mir seit ungefähr fünf Jahren in Betrieb. Ich nutzte sie für eine Art Intranet. Das brauche ich zum Beispiel deswegen, weil ich dazu neige, meine Arbeitsabläufe sosehr zu optimieren, dass ich mich, wenn ich sie nicht tagtäglich praktiziere, mich nicht mehr daran erinnern kann, wie genau es geht.

Ersatz für Tiddlywiki

Doch Tiddlywiki ist nicht mehr das Nonplusultra. „Liberté, Egalité, installé“ weiterlesen

Tricks fürs Jagen und Sammeln im Web

Die Browser wandeln sich. Wenn wir uns zurück erinnern, wie sie früher ausgesehen haben, dann packt uns das nackte Grauen. Naja, mich wenigstens. Andere werden vielleicht sentimental – denn es gibt Leute, die Anstrengungen unternehmen, damit «Windows 10 im XP-Look erstrahlt» (echt jetzt, «PC-Tippp»?!)

Allerdings bleiben gewisse Funktionen unangetastet. Zum Beispiel die Lesezeichen, neudeutsch Bookmarks. Die gibt es, seit es Browser gibt. Doch meine Theorie ist, dass sie selten genutzt werden – zugegeben, die Theorie basiert auf anekdotische Evidenz, wobei ich mich auf mich selbst berufe.

Mit anderen Worten: Ich nutze kaum mehr Lesezeichen; und ich erkläre im Video hier auch, weshalb das so ist. „Tricks fürs Jagen und Sammeln im Web“ weiterlesen

Das iPhone als Rechercheinstrument

Wie man am iPhone oder iPad mittels Printfriendly und PDF Merge Webseiten als PDF sichert und archiviert.

Am iPhone und iPad und iPad kann man über die Druckfunktion auch PDF-Dateien erstellen. Das ist etwas umständlich – aber neuerdings geht es auch einfacher. Im Teilen-Menü findet sich der Befehl PDF erstellen, der nützlicherweise auch gleich ähnliche Markierungsfunktionen präsentiert, die man bei iOS 11 zur Behandlung von Screenshots zur Verfügung hat. Und man kann das PDF über die neue Dateien-App auch gleich auf dem Gerät oder bei einem Wolkendienst wie Dropbox oder iCloud Drive deponieren.

Links: Die für Desktop-Bildschirme und A4-Blätter optimierte Ansicht von PrintFriendly.
Rechts: Einzelne PDF-Dateien zusammenfügen.

So weit, so nett. Ich nutze, wie hier ausgeführt, am Desktop zur PDF-Erstellung gerne Printfriendly.com. Das ist eine Website, die man entweder direkt im Browser oder über eine Browser-Erweiterung nutzt, um aufgeräumte Varianten von Websites zu erstellen, die sich leicht drucken, archivieren oder zu Recherchezwecken mit Markierungen und Bemerkungen behandeln lassen. Printfriendly lässt von Haus aus Ballast wie die Naviation und Werbung weg. Und man kann durch Anklicken unerwünschte Elemente ganz einfach entfernen. „Das iPhone als Rechercheinstrument“ weiterlesen

Wie ich einmal die 100-Millionen-Dollar-Idee vergessen habe

Die Hauptaufgabe einer Notiz-App ist es, schnell und unkompliziert Ideen festzuhalten, sodass sie einem nicht wieder entfallen. Sieben Tipps für diesen Zweck: Hey Siri, Google Keep, Onenote, Evernote, Notes Plus, Diario und Just Press Record.


Die besten Apps für Geistesblitze.

Notiz-Apps sind nicht spektakulär, aber für den Alltag … darf ich das überstrapazierte Wort auch mal benutzen? … matchentscheidend. Die passende Idee im richtigen Augenblick parat zu haben, hilft uns Journis über die Runden. Auch bei einer Sitzung kann man sich gut rauslavieren, wenn man nicht im falschen Moment einen unvorbereiteten Eindruck macht und stattdessen ein Buzzword auf Abruf parat hat.

Und eben – die Geschmäcker sind verschieden. Manche werfen alles unsortiert in einen grossen Topf. Andere haben lieber eine gewisse Ordnung. Daran scheiden sich die Geister, wie wir beim Nerdfunk anlässlich unserer Jahresrückblick-Sendungen 2016 festgestellt haben: maege ist der Evernote-Mann, der alles sammelt und dann mittels Suche wiederfindet. Ich bin der Onenote-Mensch, der nur ein paar wenige Listen führt, die aber wohlgeordnet vorfinden will (siehe auch Onenote statt Evernote)

Wie intensiv will man mit seinen Notizen arbeiten?

Des Weiteren ist entscheidend, wie man die Notizen weiterverarbeitet: „Wie ich einmal die 100-Millionen-Dollar-Idee vergessen habe“ weiterlesen

Onenote statt Evernote

Ich habe meine Notiz-App gewechselt und mich Microsoft an den Hals geworfen. Hier erkläre ich, wie es dazu kam – und warum Evernote noch nicht ganz abgeschrieben ist.

Evernote nutze ich schon seit mehr als sieben Jahren. Das zentrale Einsatzgebiet ist für mich das Festhalten von Ideen – vor allem für Artikel, Blogbeiträge, Radiosendungen und Patentrezepte-Videos.

So will ich meinen Ideenfundus gerne strukturiert haben.

Nun habe ich mich vor Kurzem schweren Herzens entschlossen, diese Ideensammlungen nach Onenote zu transferieren. Das ist Microsofts Anwendung, die inzwischen zu Office gehört. Sie ist kostenlos für Windows, für den Mac, für Android und iPhone/iPad verfügbar und kann auch via Web benutzt werden.
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