Ein E-Book, das teurer ist als die gedruckte Ausgabe? Amazon leistete sich neulich diese Frechheit. Wenn man das schon so macht, müsste man dafür sorgen, dass die elektronischen Bücher ihr Geld auch wert sind – und dafür gäbe es mehr als genug Möglichkeiten.
Eine simple Angelegenheit, die mit den Textverarbeitungen der 1990er-Jahre ein Klacks war, erweist sich am iPhone als unlösbare Herausforderung: Wie Apple am bedingten Trennstrich scheitert und was uns das über den Gang der Softwareentwicklung sagt.
Benjamin von Stuckrad-Barres «Udo Fröhliche» ist weniger klassische Biografie als eine lockere, essayistische Annäherung an Udo Lindenberg. Das Buch ist ein literarisches Denkmal, manchmal sprunghaft, aber in der Sprache seinem Gegenstand hundertprozentig angemessen.
In den sozialen Medien ist es zu einer Art Volkssport geworden, den Schindluder mit KI-Texten zu verteidigen oder kleinzureden. Hier meine (höchstselbst fabrizierte) Gegenrede.
Pandoc ist ein vielseitiges Konvertierungsprogramm, das eine grosse Zahl an Dateitypen unterstützt und selbst exotische Umwandlungen vornimmt – etwa Text zu Layout, Präsentationen oder E‑Books. Eine Einstiegshilfe.
Nach Jahren habe ich es tatsächlich geschafft, ein neues Familien-iPad anzuschaffen: Das günstige iPad A16 von 2025 erfüllt diese Rolle ordentlich. Ein paar Haare in der Suppe habe ich trotzdem gefunden.
ChatGPT im Hoodie, Grok in Rüstung, Mistral als sexy Roboter-Klischee. Ich hatte die dämliche Idee, Sprachmodelle zu fragen, wie sie sich selbst sehen – und genau das bekommen, was ich verdient habe.
Die Keepin Box (a.k.a. «Handyknast») verwahrt das Telefon und macht es per Zeitschloss für eine bestimmte Zeit unzugänglich. Ist das bloss albern oder eine echte Hilfe? Ich probiere es aus und zeige ein Hintertürchen zum Musik- und Podcast-Hören mit dem weggesperrten Handy.
Mozillas Browser verschleiert neuerdings von Haus aus IP-Adresse und den Standort. Das Mozilla VPN lässt sich mit zwei Mausklicks einschalten und enthält 50 GB Datenvolumen gratis. Ein erster Augenschein zeigt: Zumindest für Gelegenheits-User ist das eine hervorragende Alternative zu kommerziellen Produkte wie NordVPN.
N8n.io gleist Arbeitsabläufe auf, die beliebige Online-Anwendungen miteinander verknüpfen und per KI komplexe Bearbeitungen vornehmen. Wie das funktioniert, zeigt meine kleine Spielerei, die eine Spotify-Playlist passend zur Lektüre des Blogs mit Songs bestückt.
So legitim das Anliegen, so schwierig ist es umzusetzen: Apple macht es uns unnötig schwer, Arbeits-Apps wie Slack, Outlook, Teams und Kalender während einer Auszeit so zu konfigurieren, dass sie uns nicht mit Benachrichtigungen und roten Kringeln belästigen.
Das ist echter Fortschritt: Ich ersetze ein teures, dickes und nur halbwegs passendes Website-Modul durch eine Eigenentwicklung, die Gemini und Claude für mich hergestellt haben.