VLC ist auf allen Plattformen unverzichtbar


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… naja, fast. Auf dem Apple-TV gibt es eine gute Alternative. Trotzdem: Die Version 3.0 von VLC ist ein guter Grund, das Programm mal ausführlich im Video vorzustellen: Denn dieser Multimediaplayer spielt annähernd jedes Format und jedes Medium ab. Abgesehen von Blurays, falls sich da seit diesem Beitrag nichts geändert hat. Er ist nicht das, was man ein Wunder an Benutzerfreundlichkeit nennen würde. Aber in der neuen Version 3.0 sind die Menüs immerhin etwas logischer und aufgeräumter.

VLC beherrscht nicht nur die Wiedergabe, sondern kann Videos auch transcodieren, streamen und während der Wiedergabe bearbeiten: So kann man seine Clips drehen, wenn sie in der falschen Lage aufgenommen wurde, beschneiden, in der Farbe korrigieren, von lästigen Logos befreien und mit lustigen (oder weniger lustigen) Effekten belegen. VLC spielt sogar Videos aus dem Web ab, zum Beispiel von Youtube. Und bevor Sie es ausprobieren: Mit den Videos von Tagesanzeiger funktioniert es leider nicht.

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VLC kann jetzt auch 360°-Videos. Dieses habe ich übrigens am letzten Albanifest mit der Nikon Keymission 360 gedreht.

VLC beherrscht auch den Download von Youtube-Videos, wie in dieser Sammlung mit 10 wirklich nützlichen Tipps beschrieben wird. Das Youtube-Ripping ist bekanntlich ein Thema, das die Leute immer wieder beschäftigt, und für die das Blog diverse Lösungen anzubieten hat. Nämlich hier, hier, hier, hier, hier und in der neuesten Inkarnation hier.

Fazit: Ohne diese App würde uns auffallen, wie mühsam die Multimedia-Welt mit all ihren Formaten, Codecs und Containern eigentlich ist. Denn bei den Betriebssystem-Playern, sei es QuickTime oder Windows Media, gibt es immer diverse nicht unterstützte Formate. Man hat es häufig mit Videos zu tun, die nicht richtig laufen. Oder den Wunsch, nicht bloss lokale Dateien abzuspielen.

Autor: Matthias

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