RR Haywood ist einer der erfolgreichsten Autoren, die ihre Werke im Selbstverlag veröffentlichen. Das ermögliche ihm maximale künstlerische Freiheit, sagt er. Doch seinem Thriller «Gaslit», so spannend er auch ist, hätte eine professionelle Nachbehandlung gut getan.
Kategorie: Nerdkultur
Hier gibt es Inhalte, die ein technikaffines, anspruchsvolles und weltoffenes Publikum ansprechen.
«Die Peter-Thiel-Story» ist ein Podcast des Deutschlandfunks, der uns hilft zu verstehen, welcher «Vibe shift» derzeit von den USA ausgeht – und wie dem Silicon Valley sein Idealismus abhandenkommen konnte.
Die wirtschaftliche Zukunft der Menschheit liegt in den Tiefen des Sonnensystems: «Delta-V» von Daniel Suarez ist ein spannendes Weltraumabenteuer mit einem Unterton von Kapitalismuskritik.
Dank des digitalen Anno-Archivs der Österreichischen Nationalbibliothek klären wir eine drängende Frage: In welchem der beiden Alpenländer erkannten die Medien den Fortschritt früher? Spoiler: Die Unterschiede betragen teils Hunderte Jahre.
So computerskeptisch die hiesigen Medien auch waren – von einer Erfindung waren sie begeistert: von den tragbaren Rechnern, denen sie 1987 eine steile Karriere voraussagten.
Alle reden über UKW. Niemand spricht darüber, wie die SRG sich für die Zukunft und gegen Youtube, Netflix und Tiktok aufstellen müsste. Damit eine überfällige Debatte endlich in Gang kommt, Denkankstösse von ÖRR-Kenner Leonard Dobusch.
«Verhängnisvoller Champagner» ist der achte Teil von Tom Hillenbrands Reihe zum ermittelndem Chefkoch Xavier Kieffer. Der Fall um den Tod eines Schaumweinproduzenten belebt und erfrischt, aber er steigt nicht zu Kopf.
Er ist der Neandertaler unter den digitalen Rechenmaschinen und brachte den Gymnasiasten in den 1980er-Jahren die Basic-Programmierung bei. Die Schweizer Zeitungen nahmen keinerlei Notiz.
Ein Podcast brachte mich dazu, eine vermeintliche Gewissheit zu hinterfragen. Und auch wenn ich das eigentlich aus eigenen Stücken hätte schaffen können, lege ich euch «Wind und Wurzeln» von Marina Weisband hier trotzdem ans Herz.
«Hateland» ist eine eindrückliche Recherche zur Reichsbürgerbewegung: vordergründig kultivierte Leute, die staatsgefährdende Ränke schmieden. Wir erfahren vieles über Rüdiger von Pescatore und sein Umfeld – und über die Tricks eines gewieften Investigativreporters.
J. K. Rowling übt keine Gnade: weder mit Robin Ellacott und Cormoran Strike, denen sie in «The Hallmarked Man» («Der Tote mit dem Silberzeichen») aufreibende Ermittlungen aufbürdet – noch mit uns, der Leserschaft, die es mit einem komplexen, dicht erzählten Fall zu tun bekommt.
«The Daily» der «New York Times» ist nicht nur Vorbild für viele tägliche Nachrichten-Podcasts in aller Welt, sondern auch ein lebendiger Beweis, dass die Schreihälse auch in den USA nicht alle niederbrüllen.