Sturmtruppler, Deepfakes, Bücherwürmer

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Ein Requisitenfundus im Internet liefert Hunderte von digitalen Objekten, aus denen sich auch dann komplexe Szenen bauen lassen, wenn man keine Erfahrung mit 3-D-Objekten hat.

Die neue Publisher-Ausgabe ist da – und damit jede Menge frischer Tipps und Tricks:

  • Aus Einzelseiten ein Poster basteln ist der Aufmacher-Tipp zu InDesign: Er erklärt, wie man Seiten flexibler anordnen kann als nach Doppelseiten. Ausserdem Tipps zu kreativen Magazincovern, Tabellen mit transparenten Zelleinfassungen und zum Abschalten unnötiger Dialoge. In Photoshop erfährt man mehr zur schnellen Ebenenwahl, zu den Testmöglichkeiten künftiger Funktionen und zu versteckten Möglichkeiten bei der Farbauswahl.
  • Kartenmaterial für die Veröffentlichung erklärt, wie man an Material herankommt, das man in kommerziellen Web- und Printprodukten verwenden darf. Ausserdem gibt es Tipps, wie man das auch gestalterisch so aufbereitet, dass es auch zur Publikation passt. Plus Tipps für Typografen, für die Schriftsuche, für mehr Effizienz in Illustrator und zu Bildcollagen und Infografiken.
  • So fahren Sie sichere Siege ein!
    Zumindest wenn es darum geht, komplexe Szenen zu gestalten. Die Versatzstücke liefert, frei dreh- und positionierbar, ein Requisitenhändler aus dem Internet.

Die Beioträge für den Tagesanzeiger und die angeschlossenen Zeitungen:

  • Bye-bye, SMS Swisscom will das veraltete SMS beerdigen. Apps laufen dem Kurztextdienst den Rang ab. Das hat nicht nur Vorteile.
  • Pentagon erklärt Fake-Videos den Krieg Sie dienen der Desinformation und dem Rufmord: Nun sollen manipulierte Videos direkt beim Hochladen erkannt werden.
  • Microsoft will für 7,5 Mia. die Gunst der Softwareentwickler kaufen Der Konzern will eine wichtigere Rolle bei der Entwicklung von Open-Source-Software spielen und erwirbt zu diesem Zweck die Cloud-Plattform Github.
  • So finden Sie den richtigen TV für die Fussball-WM Sie haben Mühe, den Ball zu sehen? Auf welche Details Sie beim Kauf eines Geräts mit UHD-Standard achten müssen.
  • Lauschangriff aufs Wohnzimmer Vernetzte Lautsprecherboxen sind ein Milliardengeschäft. Doch sie lassen sich durch unhörbare Befehle manipulieren: Ganz neue Gefahren für die Privatsphäre.
  • Kaspersky sucht Schutz in Zürich (online leider nicht verfügbar) Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky verlegt ihren Sitz von Russland in die Schweiz. Spionagevorwürfe der USA haben dazu geführt.

Im Nerdfunk waren das die Themen:

  • Herdöpfelsalat, Wienerli und NBA Jam Mit dem Raspberry Pi, einem kultigen Mini-Computer, lässt sich eine ganze Menge anstellen. Man kann ihn zum Beispiel in eine Retro-Spielkonsole verwandeln und wie in den Neunzigern den Nintendo-Videogames frönen: Wie das geht welche Alternativen es gibt.
  • Als Nerd die Fussball-Orgie überleben Fussball und Nerdtum – die beiden Dinge gehen nicht zusammen. Oder doch? Eine Schnittmenge sind Fussball-Games. Und die bringt uns maege in dieser Sendung näher
  • Bücherwürmer, eine aussterbende Spezies? Der Buchhandel schrumpft, immer weniger Leute greifen regelmässig zum Buch. Sind die Gründe Konkurrenz durchs Smartphone und Zeitmangel – oder hat die Branche den Medienwandel verschlafen? Wir diskutieren mit Gregory Zäch, dem Inhaber des Midas Verlags.
  • Hier werden Ihre Daten geschützt Kummerbox Live mit Einschätzungen zur DSVGO: Die Hörerinnenfragen drehen sich um eine Betrugsnummer, um Feedback-Möglichkeiten bei den Tech-Konzernen und zu Problemen mit der Thunderbird-Mailablage. Preshow: Unser Investment in Kryptowährungen.
  • Wir werden Bitcoin-Millionäre Kryptowährungen – eine der erstaunlichsten Errungenschaften des Internetzeitalters. Ein komplett virtuelles Zahlungsmittel, das Euphorie entfacht und selbst Grossmütter zu Spekulantinnen macht. Wir pusten kräftig in die Blase und spekulieren mit.
  • Der digitalisierte VW-Bus Wenn die Nerds die Reiselust packt: Tipps zu zwingenden und überflüssigen technischen Reisebegleitern, den besten Apps für die Planung und vor Ort und zur Absicherung der digitalen Gerätschaften. Plus: Wie Kevin seinen 30-jährigen Bus digital aufrüstet.
  • Das Slot-Machine-Dilemma Das Geldspielgesetz stürzt Verfechter des freien Internets in ein Dilemma, weil es Netzsperren gegen ausländische Casinos vorsieht. Die sind auch ein Zensurinstrument und darum selbst für Feinde des Glücksspiels ein Tabu. Gäbe es keine andere Lösung?

Und wie immer zum Abschluss noch einige Texte, die nicht von mir stammen, die zu lesen aber dennoch nicht komplett verkehrt ist.

Autor: Matthias

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