Little Alberts grosser Albtraum

Das «Little Alfred Experiment» sollte beweisen, wie man Menschen konditioniert. Es zeigt aber nur, wie im Namen der Wissenschaft die Ethik mit Füssen getreten wird.

Kinder brauchen keine Mutterliebe, denn die Mutter ist sowieso austauschbar. Und zu viel Zärtlichkeit verhindert, dass die kleinen Menschen ihre Umgebung erobern. Das ist das verquere Weltbild des gruseligen Professor John B. Watson. Er hat das «Little Albert Experiment» geprägt und sich einen Deut um das Wohlbefinden des 18 Monate alten Probanden geschert.

Armer Albert! (Aus dem Morgomat vom 18. September 2014.)

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

Kommentar verfassen