Es war ein perfektes Jahr!

Man glaubt es kaum – aber ich kann auch versöhnlich und optimistisch bloggen. Und das am Ende eines solchen Jahres! (Ob dieser Blogpost bereits unter dem Einfluss von prickelnden alkoholischen Getränken entstanden ist, wird die Welt nie erfahren.)

Siehst du: Ein perfektes Jahr! (Zumindest bei den «täglichen Herausforderungen» in der Solitaire Collection von Microsoft.)

Ein perfektes Jahr, zumindest, was mich und meine Leistung in der Microsoft Solitaire Collection (siehe Yesss!) angeht.  Ich hoffe, dass das in irgend einer – vielleicht sogar etwas sinnvolleren – Form auch für euer Leben zutrifft.

Ich bin zwar keiner dieser Menschen, die der Ansicht sind, dass alles gut wird, wenn man nur darauf achtet, mit einer rosaroten Brille auf die Welt zu schauen (siehe Alles wird schlecht! Alles wird grossartig!).

Das heisst aber auch nicht, dass man immer nur die graugefärbte Polfilterbrille aufbehalten müsste. Die Kunst ist, die unscheinbaren, aber vielleicht umso positiveren Dinge des Lebens nicht zu übersehen.

Und darum betrachte ich dieses Jahr nicht nur durch die Solitaire-Brille, sondern werfe auch einen Blick in meine Garmin-App. Dort hat das Corona-Jahr unübersehbar seine Spuren hinterlassen: „Es war ein perfektes Jahr!“ weiterlesen

Yesss!

Microsoft hat sein Spiel Solitaire Collection, das nicht nur den ultimativen Windows-Spiele-Klassiker Klondike umfasst, sondern auch FreeCell, Spider, Pyramid und TriPeaks, fürs iPhone und Android veröffentlicht.

Hübsch anzusehen, auch am Handy einfach zu spielen (abgesehen vom Wenden des Stapels) – was will man mehr?

Bei Windows 8 hat Microsoft Solitär eliminiert und stattdessen die Microsoft Solitaire Collection in den Store gestellt (Clickomania.ch berichtete). Eine recht nette Umsetzung mit den fünf Spielvarianten Klondike, FreeCell, Spider Solitär, Pyramid und TriPeaks.

Eine schöne App – mit einem grossen Nachteil: Ich habe kein Gerät, mit dem ich sie unterwegs nutzen könnte. Da ich mich fürs Spielen jedoch nicht an den Computer setzen mag, blieb sie aussen vor. Bis jetzt: Nun gibt es die Microsoft Solitaire Collection auch fürs iPhone, fürs iPad und für Android, jeweils kostenlos.

Ein hoher Wiedererkennungswert

Die Umsetzung für die Drittplattformen ist originalgetreu geraten: Man kann wie bei der Windows-Version frei spielen, aber sich auch an der täglichen Herausforderung versuchen: „Yesss!“ weiterlesen

Sakrileg-Solitär

«Solitaire Perfect Match» ist ein simplizistischer Abklatsch der Solitär-Spielidee. Ausprobiert und besprochen habe ich diese App trotzdem.

Bekanntlich bin ich eidg. dipl. Solitär-Experte. Darum habe ich hier die gesetzliche und moralische Verpflichtung, über das Spiel «Solitaire Perfect Match» (kostenlos für iOS-Gerte und Android) zu berichten, das sich Solitär nennt – aber nur einen simplizistischen Abklatsch der Solitär-Spielidee liefert.

Alle Karten müssen weg. Dazu werden Pärchen mit der gleichen Augenzahl angetippt.

Die sieht so aus: Man muss alle Karten abräumen. Aber statt das wie bei Freecell, Klondike, Four Seasons oder einer der Hunderten anderen Varianten über teils komplexe Manöver zu bewerkstelligen, beschränkt man sich bei dieser Inkarnation, Karten paarweise zu entfernen, wenn sie die gleiche Augenzahl haben. Dazu tippt man die offen ausliegenden Karten an oder blättert den Kartenstapel durch.

Variationen gegen die Langeweile

Damit das nicht langweilig wird, legt jede Partie die Karten anders auf dem Spielfeld aus. So variiert der Schwierigkeitsgrad, während man die Level durchspielt. Bei jedem neuen Level gibt es auch neue Karten-Rückseiten und einen anderen Spieltisch. Das ist optisch recht schick gemacht. Etwas weniger abwechslungsreich ist die akustische Untermalung. „Sakrileg-Solitär“ weiterlesen

Bei Solitär verstehe ich keinen Spass

Solebon Solitaire ist eine der ausgeklügelsten Solitär-Varianten fürs iPhone und iPad: Mit vielen Funktionen und vor allem mit mehr als 150 Spielvarianten.

Man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so: Ich habe noch nie (ausführlich) über «Solebon» geschrieben. Dabei hatte mich diese App schon mehrmals fast so weit, dass ich die Selbsthilfegruppe der anonymen Solitärsüchtigen gegründet hätte.

Aber eine fatale Neigung für dieses Spiel ist unvermeidlich, wenn man wie ich mit Windows 3.0 sozialisiert worden ist. Solitär in der famosen «Klondike»-Variante ist das herausragende Merkmal von Windows seit der Version 3.0. Dieses Spiel muss Milliarden von Arbeitsstunden vernichtet haben – und ist wahrscheinlich die wichtigste Ursache überhaupt, weswegen Microsoft zu dem Unternehmen wurde, das es heute (immer noch) ist.

Solebon am iPad.

Von Solitär geprägte Menschen wie ich wollen diese Leidenschaft vom Maus- ins Multitouch-Zeitalter hinüberretten, daran kann es keine Zweifel geben. Das Spiel eignet sich schliesslich hervorragend fürs Smartphone und das Tablet. Man kann es gut zwischendurch spielen und eine Partie jederzeit unterbrechen. Es fördert die Konzentration und die Beobachtungsgabe. Und es macht nicht hibbelig wie «Angry Birds» oder «Minion Rush».

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Für immer Solitär

Da bei Windows 8 kein Solitär mehr mit dabei ist, sollte man sich mit der Microsoft Solitaire Collection behelfen. Diese ist ein hervorragender Ersatz und viel abwechslungsreicher als das klassische Klondike.

Eine der bemerkenswertesten Neuerungen bei Windows 8 ist – Achtung, jetzt erfolgt ein Tusch und alle halten den Atem an – dass Solitär nicht mehr mit an Bord ist.

Es ist nicht zu hoch gegriffen, dass Solitär eine zentrale Säule des Erfolgs dieses Betriebssystems darstellt. Die Klondike-Variante ist einfach zu spielen, macht Spass und war schon bei Windows 3.1 simpel und dennoch ansehnlich umgesetzt. Die Konkurrenz hat diesen Wettbewerbsvorteil verschlafen. Keine Games bei Mac OS – wie kann man nur?

Bei Windows 8 sind keine Spiele dabei – da ist nicht nur das Entsetzen gross, sondern auch der Hausfrieden in Gefahr. Doch zum Glück ist alles nur halb so schlimm. Der Windows Store kann mit der Microsoft Solitaire Collection aufwarten, Entzugserscheinungen lindern und die alte Leidenschaft womöglich sogar neu entfachen.

Hübsch anzusehen, das neue Solitär.

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Golfen für Frischluftabstinenzler

«Fairway HD» sieht auf den ersten Blick aus wie ein Spiel, bei dem Erdhörnchen gegen Schotten golfen. Auf den zweiten Blick handelt es sich um eine amüsante Solitär-Variante.

Patiencen werden seit 22 Jahren gerne auch am Bildschirm gespielt. 1990 war es, als Microsoft mit Windows 3.0 zum ersten Mal Solitaire auslieferte. Programmiert hatte das Spiel, das auf der Patience-Variante namens «Klondike» basiert, eine Frau namens Susan Kare: Apple-Fans kennen Sie als Designerin von vielen Design-Elementen der Macintosh-Benutzeroberfläche. Sie hat nicht nur den Papierkorb entworfen, sondern auch das bekannte Bomben-Symbol, das bei einem Absturz erschien.

Gespielt wird auf allen Golfplätzen dieser Welt – und mit unterschiedlichen Karten-Anordnungen und steigendem Schwerigkeitsgrad.

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Confessions of a Solitairoholic

I have caused with Clickomania a lot of addiction and made people waste a lot of time. So, it is nothing fair that I suffer from pathological gambling myself. I was a dry Solitairoholic for years and endured a severe relapse. Caused by the nice Vista version of Freecell and Spider Solitaire. And intensified by the great iPhone version “Solebon” by Smallware. There, the most hated (and most often played) variants are „Confessions of a Solitairoholic“ weiterlesen