Mein Mobilfunkanbieter und ich – wir sind seit ewig zusammen

Man könnte es Porzellanhochzeit nennen – oder mein längster Langzeittest aller Zeiten: Ich bin seit 1999 mit meinem Mobilfunkanbieter verbandelt. Und ja: Es gab Höhen und Tiefen.

Im Beitrag Zieht euch warm an, liebe Unternehmen im Fernmeldewesen! habe ich auf drei Jahre mit Init7 zurückgeblickt. Man könnte das auch einen Langzeittest nennen. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich mir auch ein paar Gedanken zu meinem Mobilfunkanbieter machen.

Das ist Salt. Ich habe dort ein Abo, seit Salt – damals noch unter dem Namen Orange – in der Schweiz gestartet ist. Das war am 29. Juni 1999. Aus unerfindlichen Gründen war ich zur Startveranstaltung eingeladen. Da gab es für sämtliche Besucher eine Prepaid-SIM-Karte und ein Nokia 6150. Und weil ich bis dato weder Mobiltelefon noch mobile Rufnummer besessen hatte, war Orange schuld, dass ich zum Handynutzer wurde.

Und das, obwohl Orange den Start seinerzeit verpatzt hat, wie der Tagesanzeiger am 30. Juni 1999 geurteilt hatte:

Zwar konnte in Zürich mit dem neuen Mobilfunkanbieter problemfrei telefoniert werden. Doch in der Region Aargau kämpften die Orange-Installateure mit technischen Problemen. In Turgi und Baden liess sich per Handy keine Verbindung zum Netz herstellen, und nach dem Gubristtunnel war Funkstille – dies obwohl Orange eine 90-Prozent-Abdeckung verspricht.

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Der seltsame Rechnungstrick von Salt

Mein Mobilanbieter Salt hat nach Jahren klammheimlich damit begonnen, eine Monatsgebühr für eine SIM-Karte zu berechnen, die ursprünglich als «Pay per use» verkauft worden war. Das ist eine Sauerei.

Heute habe ich ein Hühnchen mit meinem Mobilfunkanbieter zu rupfen. Obwohl ich mit ihm grosso modo zufrieden bin, hat er sich letzte Woche etwas geleistet, was in meinen Augen gar nicht geht.

So habe ich 2010 mobil gesurft. 2017 tue ich das nicht mehr.

Auslöser war meine Sim-Karte für das «Internet Everywhere Day»-Angebot, das ich seit 2010 nutze. (Dank meines Blogs sind die Details exakt dokumentiert.)

Wobei, nutzen ist das falsche Wort: Seit das iPhone als Hotspot fungieren kann und ich ein Abo mit unbeschränktem Datenvolumen habe, brauche ich diese Sim-Karte nicht mehr. Sie hat seinerzeit über ein USB-Modem das Surfen am Laptop ermöglicht. Damals praktisch, heute obsolet.

5 Franken extra auf der Rechnung? Vielleicht merkt es der Kunde ja nicht

Auf meiner letzten Rechnung fand sich nun ein Posten von fünf Franken für Surf Start für 250 MB, verbucht unter der Mobilfunknummer meiner «Internet Everywhere Day»-Sim. Der Clou der Karte damals war aber, dass keine Grund- oder Abogebühr anfällt, sondern dass nur die effektive Nutzung verrechnet wird. „Der seltsame Rechnungstrick von Salt“ weiterlesen

Das Ende der mobilen Datenaskese

Ich habe es endlich getan: Ich bin auf ein Mobilfunkabo mit unlimitiertem Datenvolumen umgestiegen. Das macht Spass – doch ich prangere an, dass mein Mobilfunkanbieter Salt nichts tut, Kundentreue zu belohnen.

Ich bin Kunde bei Salt (vormals Orange Schweiz), seit dieser 1999 in den Äther ging. Da mich sowohl die Swisscom als auch Sunrise gelegentlich ärgerten, ist für mich Salt nach wie vor eine gute Wahl. Eigentlich.

Mehr Salt für Internetsoldaten wie mich! (Bild: JD Hancock/Flickr.com)

Ich nutze nach wie vor das inzwischen nicht mehr erhältliche Abo Optima 30, das anno 2008 mit der Lancierung des iPhone in der Schweiz angeboten wurde. Das zeichnet sich durch einen Preis von 45 Franken pro Monat, drei Gratis-Lieblingsnummern, 30 Minuten in die Schweiz und 50 Gratis-SMS aus.

Nun hat sich seit 2008 mein Nutzungsverhalten sehr verändert. „Das Ende der mobilen Datenaskese“ weiterlesen

Da fehlt noch ein bisschen Salz an der App

Mein Mobilfunkanbieter stellt eine App bereit, mit der sich der Verbrauch einsehen, diese oder jene Option ein- und ausschalten, sowie Roamingguthaben buchen lässt. So nützlich das ist, gibt es leider unübersehbare Mängel.

Mit dem Namenswechsel von Orange zu Salt hat Salt die Gelegenheit wahrgenommen, die iOS-App zu überarbeiten. Die App gibt es kostenlos im im Apple-App Store. Und ja, eine Android-Version ist auch zu haben.

Gut, aber…

Man kann mit der App als Orange-, pardon: als Salt-Kunde seinen Rechnungen einsehen, die laufende Nutzung (bezüglich Datenverbrauch, Gesprächsminuten und Frei-SMS) einsehen und Optionen wie Visual Voicemail, Mitteilung über verpasste Anrufe einsehen. Und man könnte auch die Travel Packs buchen – was ich nicht tue, weil ich weiterhin die Lösung hier propagiere.

Wo kann ich meine Gratisnummern einstellen?

Diese Administrationsmöglichkeiten sind praktisch, aber darüber hinaus ist die App kein Meisterwerk an Programmierkunst oder Innovationskraft. Wenn ich darf¹, hier einige Verbesserungsvorschläge:
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Nehmt dies, ihr Roaming-Schurken!

Der TP-Link M5350 ist ein mobiler WLAN-Router, der mit einer lokalen SIM-Karte bestückt, im Ausland günstiges mobiles Internet für alle mitgeführten Geräte bereitstellt.

Ins Ausland zu verreisen, eröffnet neue Horizonte, macht das Hirn frei, erlaubt es einem, den Alltag abzuschütteln und ist rundum eine gute Sache.

Wenn nur das Portemonnaie nicht sosehr darunter leiden würde. Damit kritisiere ich nicht die Preise «im Ausland», auch wenn zum Beispiel die Tarife beim Norweger Nahverkehr in der Tat zum Himmel schreien.

Nein, ich ziele natürlich aufs Roaming ab. Sobald man den Wunsch verspürt, ausserhalb seines Heimnetzes ein paar Bits und Bytes durch die Luft zu schicken, muss man mit massiven Kosten rechnen.

Anfangs Jahr habe ich die isländische Luft mit einigen Datenpaketen durchbort, was von meinem Mobilfunkbetreiber Orange.ch mit einer horrenden Rechnung quittiert wurde. Ich hatte zwar eine Option namens Travel Data Daily, mit der man für ein paar Franken ein paar Bytes absetzen darf – aber aus unerfindlichen Gründen war die in Island nicht gültig. Orange zeigte sich zwar kulant.

In Berlin gibts viele Funklöcher – nicht aber in der U-Bahn…

Aber dennoch. Stets ein Damoklesschwert über den Kopf bzw. dem iPhone zu haben, macht keinen Spass, und schliesslich will man gerade im Ausland nach Herzenslust die Freunde bei Facebook mit Statusupdates über die Freuden des Nichtstuns bespassen und Instagram mit Ferienfotos füllen.
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Tagespass ins Internet

Bekanntlich kann man unterwegs das iPhone als Modem für mobile Rechner nutzen, und hierzulande darf man das anders als zum Beispiel in den USA ohne Extra-Abo tun. Das nennt sich Tethering und funktioniert sowohl mit Mac-Rechnern als auch mit neueren Windows-Rechnern gut (mit XP habe ich es nie getestet). Was mich an der Lösung stört, ist, dass sie die Batterie des iPhone stark belastet.

Darum habe ich neulich das «Internet Everywhere Day»-Angebot von Orange angenommen.

Bei diesem noch bis Ende Januar 2011 gültigen Angebot fällt die sonst übliche Grundgebühr von 10 Franken pro Monat weg. „Tagespass ins Internet“ weiterlesen

Von Apple ausgetrickst

iOS 4 auf dem iPhone 3G ist keine gfreute Sache, sondern eine Ursache für quälende Langsamkeit, Abstürze und Ärger über den Mobilfunkanbieter Orange, der das iPhone 4 nicht rausrückt.

Wer, wie ich, es sich nicht verklemmen konnte, auf dem iPhone 3G iOS 4 zu installieren, wird darob keine Freude haben: Abstürze noch und nöcher, Hänger und Ruckler, das unendlich drehende Rädchen und mitunter auch eine übelst stotternde Audiowiedergabe. Man fühlt sich ins vorletzte Jahrhundert zurückversetzt, wo ein Betriebssystem-Update die Hardware an den Rand eines Kollapses brachte.

Das frage ich mich: Warum regt sich alle Welt über das angebliche Antennenproblem des iPhone 4 auf, und nicht über dieses viel gravierendere Problem? Die Antennensache dürfte für die stolzen Besitzer eines iPhone 4 ein verschmerzbares Übel sein. Falls sie es überhaupt bemerken, müssen sie sich bei Apple halt eine Gratishülle besorgen. Kein grosses Ding.

Ein Update, das das Telefon fast unbrauchbar macht

Dass ein Telefon durch ein System-Update annähernd unbrauchbar wird, halte ich für ein wirkliches Problem und für einen kleinen Skandal. Zumal ich Apple eine Absicht unterstelle. Denn was wird in vielen Fällen die Reaktion des gepeinigten iPhone-User auf die unerträgliche Langsamkeit seines Geräts sein?

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Ver-apple iphönelt

Eine doppelte Kritik: Erstens an mir selbst, weil ich meine vollmundige Behauptung, das iPhone zu ignorieren, bei der ersten Gelegenheit gebrochen habe. Zweitens an Orange, weil die ihr Versprechen gebrochen haben, das iPhone 3G pronto zu liefern.

Das iPhone werde ich nicht kaufen, auch wenn mich His Steveness auf Knien anfleht.

Das hat dieser Blogger hier in diesem Blog vor genau 275 Tagen geschrieben. So geschickt, wie ich das damals formuliert habe, kann ich mich noch nicht einmal aus der Affäre ziehen, indem ich behaupte, His Steveness hätte mich auf Knien angefleht. (Was ihr natürlich alle glauben würdet.)

Ich würde euch ja gern Schweigegeld bezahlen, damit dieser 180-Grad-Meinungsumschwung nicht publik wird. Aber nach aktueller Zählung hat der Beitrag «iPod und die Folgen» 4993 Views. Wenn ich also jedem zwänzg Stutz zahle, ergibt das fast 100’000 Franken. Also bleibt nur der Gang nach Canossa und die Bitte an meine Leser, über die fehlende Willensstärke des Herrn Schüssler hinwegzusehen.

Ich würde euch Schweigegeld zahlen, wenn ich es mir leisten könnte

Also, ja, ich gestehe: Ich habe ein Eifoun bestellt. Ja. Gut, das iPhone Driitschii. Ich könnte nun behaupten, das damalige Bekenntnis hätte sich auf das Eifoun 1.0 bezogen. Das wäre zwar nicht ganz gelogen, aber Haare gespalten.

Aber zum eigentlichen Thema. „Ver-apple iphönelt“ weiterlesen