Der seltsame Rechnungstrick von Salt

Heute habe ich ein Hühnchen mit meinem Mobilfunkanbieter rupfen. Obwohl ich mit ihm grosso modo zufrieden bin, hat er sich letzte Woche etwas geleistet, was IMHO gar nicht geht.

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So habe ich 2010 mobil gesurft. 2017 tue ich das nicht mehr.

Auslöser war meine Sim-Karte für das «Internet Everywhere Day»-Angebot, das ich seit 2010 nutze. (Dank meines Blogs sind die Details exakt dokumentiert.) Wobei, nutzen ist das falsche Wort: Seit das iPhone als Hotspot fungieren kann und ich ein Abo mit unbeschränktem Datenvolumen habe, brauche ich diese Sim-Karte nicht mehr. Sie hat seinerzeit über ein USB-Modem das Surfen am Laptop ermöglicht. Damals praktisch, heute obsolet.

Auf meiner letzten Rechnung fand sich nun ein Posten von 5 Franken für Surf Start für 250 MB, verbucht unter der Mobilfunknummer meiner «Internet Everywhere Day»-Sim. Der Clou der Karte damals war aber, dass keine Grund- oder Abogebühr anfällt, sondern dass nur die effektive Nutzung verrechnet wird. „Der seltsame Rechnungstrick von Salt“ weiterlesen

Das Ende der mobilen Datenaskese

Ich bin Kunde bei Salt (vormals Orange Schweiz), seit dieser 1999 in den Äther ging. Da mich sowohl die Swisscom als auch Sunrise gelegentlich ärgerten, ist für mich Salt nach wie vor eine gute Wahl. Eigentlich.

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Mehr Salt für Internetsoldaten wie mich! (Bild: JD Hancock/Flickr.com)

Ich nutze nach wie vor das inzwischen nicht mehr erhältliche Abo Optima 30, das anno 2008 mit der Lancierung des iPhone in der Schweiz angeboten wurde. Das zeichnet sich durch einen Preis von 45 Franken pro Monat, drei Gratis-Lieblingsnummern, 30 Minuten in die Schweiz und 50 Gratis-SMS aus.

Nun hat sich seit 2008 mein Nutzungsverhalten sehr verändert. „Das Ende der mobilen Datenaskese“ weiterlesen

Da fehlt noch ein bisschen Salz an der App

Mit dem Namenswechsel von Orange zu Salt hat Salt die Gelegenheit wahrgenommen, die iOS-App zu überarbeiten. Die App gibt es kostenlos im im Apple-App Store. Und ja, eine Android-Version ist auch zu haben.

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Gut, aber…

Man kann mit der App als Orange-, pardon: als Salt-Kunde seinen Rechnungen einsehen, die laufende Nutzung (bezüglich Datenverbrauch, Gesprächsminuten und Frei-SMS) einsehen und Optionen wie Visual Voicemail, Mitteilung über verpasste Anrufe einsehen. Und man könnte auch die Travel Packs buchen – was ich nicht tue, weil ich weiterhin die Lösung hier propagiere.

Diese Administrationsmöglichkeiten sind praktisch, aber darüber hinaus ist die App kein Meisterwerk an Programmierkunst oder Innovationskraft. Wenn ich darf1, hier einige Verbesserungsvorschläge:
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Nehmt dies, ihr Roaming-Schurken!

Ins Ausland zu verreisen, eröffnet neue Horizonte, macht das Hirn frei, erlaubt es einem, den Alltag abzuschütteln und ist rundum eine gute Sache.

Wenn nur das Portemonnaie nicht sosehr darunter leiden würde. Damit kritisiere ich nicht die Preise «im Ausland», auch wenn zum Beispiel die Tarife beim Norweger Nahverkehr in der Tat zum Himmel schreien. Nein, ich ziele natürlich aufs Roaming ab. Sobald man den Wunsch verspürt, ausserhalb seines Heimnetzes ein paar Bits und Bytes durch die Luft zu schicken, muss man mit massiven Kosten rechnen. Anfangs Jahr habe ich die isländische Luft mit einigen Datenpaketen durchbort, was von meinem Mobilfunkbetreiber Orange.ch mit einer horrenden Rechnung quittiert wurde. Ich hatte zwar eine Option namens Travel Data Daily, mit der man für ein paar Franken ein paar Bytes absetzen darf – aber aus unerfindlichen Gründen war die in Island nicht gültig. Orange zeigte sich zwar kulant.

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In Berlin gibts viele Funklöcher – nicht aber in der U-Bahn…

Aber dennoch. Stets ein Damoklesschwert über den Kopf bzw. dem iPhone zu haben, macht keinen Spass, und schliesslich will man gerade im Ausland nach Herzenslust die Freunde bei Facebook mit Statusupdates über die Freuden des Nichtstuns bespassen und Instagram mit Ferienfotos füllen.
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Tagespass ins Internet

Bekanntlich kann man unterwegs das iPhone als Modem für mobile Rechner nutzen, und hierzulande darf man das anders als zum Beispiel in den USA ohne Extra-Abo tun. Das nennt sich Tethering und funktioniert sowohl mit Mac-Rechnern als auch mit neueren Windows-Rechnern gut (mit XP habe ich es nie getestet). Was mich an der Lösung stört, ist, dass sie die Batterie des iPhone stark belastet.

Darum habe ich neulich das «Internet Everywhere Day»-Angebot von Orange angenommen.

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Bei diesem noch bis Ende Januar 2011 gültigen Angebot fällt die sonst übliche Grundgebühr von 10 Franken pro Monat weg. „Tagespass ins Internet“ weiterlesen