Das grande Finale mit einem monetären Schönheitsfehler

Ein ausführlicher Tipp von PHP Runner: Wie man mit ein paar Klicks eine schicke Web-Anwendung bastelt.

Microsoft Access war seinerzeit – also 1990 – eine wirklich praktische Software. Selbst ein Noob hat im Selbststudium herausgefunden, wie man eine schöne relationale Datenbank aufsetzt und sie mit Eingabemasken und Auswertungs-Reports versieht. Ich habe damals eine Datenbank für meine Artikel aufgebaut, die ich noch heute in Betrieb habe. Das Projekt hat dreissig Jahre überdauert – und das muss man würdigen.

Doch nun entspricht es nicht mehr den Gepflogenheiten. Ich arbeite längst nicht mehr nur mit meinem Windows-PC, sondern auch mit Mac, mobilen Geräten und Smartphone. Und überhaupt: MDB ist ein proprietäres Format und MS Access ein Silo. Mit den Informationen, die dort drinstecken, kann man nicht so viel anfangen, wie man sicherlich möchte.

Ich bin darum auf die Idee verfallen, die Datenbank ins Web zu bringen. Den ersten Schritt habe ich im Beitrag Ein Zwischenziel ist erreicht! dokumentiert: Dort erkläre ich, wie ich die MDB-Datei in MySQL konvertiert und in meinen Webserver importiert habe. Ich hatte mit einem beträchtlichen Aufwand gerechnet, wurde aber überrascht: Ungefähr nach einer Stunde war alles erledigt.

Doch eben: Eine MySQL-Datenbank auf dem Webserver ist noch nicht sonderlich praktisch. Man kann zwar über phpMyAdmin darauf zugreifen, Daten abfragen und ändern. Doch dieses Werkzeug ist für die Administration, nicht für die tägliche Nutzung gedacht. Für den Alltag möchte man eine schöne, komfortable Weboberfläche haben, über die man suchen, Daten verwendet und ändert.

Und an dieser Stelle wird es knifflig: „Das grande Finale mit einem monetären Schönheitsfehler“ weiterlesen

Ein Zwischenziel ist erreicht!

Eines meiner hängigen Projekte besteht darin, meine Artikel-Datenbank webtauglich zu machen. Ein erster Schritt ist getan, doch jetzt wird es haarig! Und darum seid auch ihr mit guten Tipps gefragt!

Anfangs Jahr habe ich vollmundig einige Pläne für 2020 verkündet, die hier im Blog mit dem Eindruck-schindenden Tag Projekt 2020 versehen sind. Das eine Projekt ist lanciert und unter mrclicko.de zu finden. Das andere Projekt ist nach der Ankündigung in einen Tiefschlaf verfallen.

Dieses andere Projekt habe ich im Blogpost Access denied bei dieser Datenbank kurz umrissen: Es geht darum, meine seit ungefähr 1990 im Einsatz befindliche Artikel-Datenbank in eine moderne Form überzuführen. Zum Einsatz kommt bislang MS Access. Ich würde die Datenbank aber gerne via Web pflegen und suche daher einen Weg, den Datenbestand aus Access in ein offeneres Format zu überführen. Es drängt sich MySQL auf – denn dann könnte ich die Datenbank auf meinem Webserver bei Hostpoint deponieren und sie zum Beispiel über diese Domain hier nutzen.

Ich habe derzeit Ferien und einen unerwarteten Durchbruch erzielt: Die Datenbank aus Access nach MySQL und auf den Webserver zu bekommen, war total einfach und unkompliziert. Ich bin jetzt noch baff, dass es Dinge gibt, die so viel einfacher sind, als ich es erwartet hätte.

Und so hat es funktioniert: „Ein Zwischenziel ist erreicht!“ weiterlesen

Was haben Hugh Hefner und Andy Warhol gemeinsam?

Ich gehe einem weiteren schönen Bereich des User Generated Content auf den Grund: Den Fanfilmen und Fanserien.

Ich habe einige Projekte, die ich vor mir herschiebe – einige seit Jahren. Ein solches Projekt ist die lange Nacht der Fanfiction. Die wird irgendwann auf Stadtfilter stattfinden (oder auch nicht). Und wir werden die schönsten Werke aus dem Bereich der Fanfiction lesen.

Die Idee ist entstanden, als ich im Juli 2017 im Beitrag Wo die weiblichen Nerds das Sagen haben über das Phänomen geschrieben habe – und mir das immense Ausmass aufgegangen ist. Es gibt Millionen von Texten, in denen die Community die Geschichten ihrer Helden weiterspinnen und ihnen auf diese Weise eine (oftmals eher fragwürdige) Referenz erweisen.

Die Radiosendung ist bislang nicht entstanden, weil mir im Tagesgeschäft die Zeit für die Planung fehlt. Und weil ich mir über die Modalitäten nicht im Klaren bin: „Was haben Hugh Hefner und Andy Warhol gemeinsam?“ weiterlesen

Deutschland, ich komme!

Nach meinem Projekt 2020 hier, ist mir, als ich neulich in der Badewanne lag, noch eine Idee gekommen. Und ich habe noch vor Ort die passende Domain registriert.

Auslöser war meine Beobachtung, dass dieses Blog hier jeden Tag ungefähr ähnlich viele Besucher aus der Schweiz und aus Deutschland hat. Das hat mich zum Grübeln gebracht: Warum sind es nicht viel mehr?

Gemäss dieser Tabelle des Bundesamts für Statistik gibt es in der Schweiz 5’193’954 potenzielle Leserinnen und Leser – nämlich alljene, die Deutsch sprechen. In Deutschland beträgt die Bevölkerung nach Angabe des statistischen Bundesamts 83,1 Millionen. Und auch wenn nicht jeder davon deutsch so gut versteht, wie es gewisse Parteien gerne hätten,  so sind es doch ungefähr 16-mal mehr Leute.

Das bedeutet, dass die Zahl der Besucher aus Deutschland mindestens zehnmal so gross sein müsste, wie die der Schweizer. Denn es gibt in meinem Blog kaum Inhalte, die sich speziell an Einheimische richten. Im Gegenteil: Die Tech-Welt ist weitgehend globalisiert. „Deutschland, ich komme!“ weiterlesen

Access denied bei dieser Datenbank

Brauche ich ein Projekt für 2020? Wahrscheinlich nicht – ein bisschen mehr Zeit fürs Ausspannen und Durchatmen würde mir auch guttun. Doch wie es die Umstände wollen, habe ich dieser Einsicht zum Trotz ein Projekt für 2020.

Das hat mit der Datenbank zu tun, in der ich meine Artikel erfasse. Die habe ich im Beitrag Ein Hoch auf den Fortschritt! beschrieben. Sie umfasst 7715 Einträge, ist 37 MB gross. Und sie hat noch eine Besonderheit: Sie steckt in Microsofts Datenbank-Software namens MS Access. Die kam 1992 auf den Markt. Für mich damals eine gute Gelegenheit, meine Artikel systematisch digital abzulegen: Für mein Archiv, für die Urheberrechtsentschädigungen durch Pro Litteris und um datenjournalistische Selbstbeweihräucherung zu betreiben.

Access war damals ein nützliches Werkzeug. Aus heutiger Sicht ist es ein Oldtimer. Die Datenbank läuft auf meinem privaten PC zu Hause und sonst nirgends. Im Zeitalter von Cloud und Nextcloud ist das zu eingeschränkt. Es hilft mir wenig, wenn ich an meinem Büro-PC in Zürich sitze, wenn ich weiss, dass ich einen bestimmten Artikel an meinem privaten PC innert Sekunden aufgestöbert hätte. „Access denied bei dieser Datenbank“ weiterlesen