Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge

«Sie haben nicht gekündigt…?» fragt mich die Frau von der Cablecom und traut offenbar ihren Ohren nicht. «Nein», sage ich, obwohl ich den Wunsch nicht unterdrücken kann, genau dies getan zu haben. In Fortsetzung der gestern kurz angebloggten Angelegenheit habe ich heute einmal mehr die Hotline der Cablecom angerufen, um nachzufragen, was mit meinem Hispeed-Anschluss los (oder nicht los) ist. Dieser ist seit vorgestern tot und man hat mir gestern Abend spät gesagt, diesbezüglich müsse ich mich zu den Geschäftszeiten an die Administration wenden. Was ich heute tat und erfuhr, dass ich irgendwie nicht mehr Hispeed-Kunde bin. Obwohl ich mich selbst nicht erinnern kann, eine Kündigung eingereicht zu haben.
Das wirft Fragen auf. Wandle ich nacht und tue Dinge, die ich tagsüber nicht beabsichtige, beispielsweise meinen Internetzugang aufkündigen? Oder ist das die Strafe dafür, dass in diesem Blog mehfach böse Worte gegen die Cablecom geäussert wurden? Oder wollte mir jemand einen «lustigen» Streich spielen? Nun, alles ist möglich, aber die wahrscheinlichste Erklärung scheint mir doch das neue Cablecom-Kundensystem zu sein. „Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge“ weiterlesen

«Hier ruht ein Cablecom-Kunde»

Das wird wohl schon bald auf meinem Grabstein stehen, wenn mich ein Herzinfarkt dahingerafft haben wird. Seit gestern geht mein Hispeed-Internet-Anschluss nicht mehr. (Er wurde quasi zum Zero-Speed-Anschluss, sodass ich jetzt per iPhone blogge.)
Nach mehreren Versuchen an der Hotline gerate ich an einen Herrn, der einen Blick in mein Kundenkonto wirft und dort wunderliche Dinge sieht: „«Hier ruht ein Cablecom-Kunde»“ weiterlesen

Blinde Radiomacher

Die Welt heute ist digital. Nur beim Radio herrscht ein erbitterter Kampf um analoge Frequenzen und eine mehr als befremdlich anmutende staatliche Regulation. Das UVEK sagt, wie sich die Radiolandschaft anhört, was man über UKW empfängt und was eben nicht (in die letze Kategorie gehört, so haben wir am letzten Freitag erfahren, der Zürcher Sender «Radio Energy».

Das finde ich bedauerlich, denn als Radiohörer habe ich gern die freie Wahl und würde die Möglichkeit begrüssen, «Radio Energy» zu hören, selbst wenn ich das bislang noch nie getan habe.

Allerdings, mit Verlaub, sind die privaten Programmanbieter an diesem Debakel selbst schuld. „Blinde Radiomacher“ weiterlesen

Kirk war beim Liften

Ich bin ja ein alter Trekkie, respektive Trekker, da ich zu der gemässigten Sorte gehöre und die Bezeichnung Trekkie den Fanatikern vorbehalten ist. Jedenfalls ist es so, dass Kirk beim Liften war und zusammen mit Spock und all den anderen ins HDTV-Zeitalter gebeamt wurde. Als «Star Trek remastered» kann man sich die alten Folgen in aufgemotzter Form ansehen: Mit neuen Effekten und einer neuen Titelmelodie. Da fragt man sich doch: Sakrileg oder Sensation? Bei Youtube kann man sich einen Vergleich ansehen:

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Ein Quäntchen Schweizerdeutsch

Heute Morgen war ich an der Visionierung von «Quantum of Solace», dem neuen Abenteuer mit James Bond. Momoll, man kann die neue Woche so beginnen. Der Film ist fast so gut wie «Tag und Nacht». Und das ist nicht ironisch gemeint, sondern ein ernst gemeintes Lob dafür, dass hiesige Filmemacher sich auf Augenhöhe mit dem internationalen Grössen bewegen. Und darum finde ich es schade, wenn man die neue Schweizer Serie schon in Grund und Boden schreibt, bevor sie Luft hatte, sich zu entwickeln. Die Nebenhandlungen sind ja oft etwas dünn, aber die Haupthandlung interessant und die Figuren machen neugierig. Drum Patience mit der Permanence. „Ein Quäntchen Schweizerdeutsch“ weiterlesen

Daumen nach unten

Jetzt ist es doch passiert und ich bin bei Facebook Mitglied geworden. Es ist aus rein beruflichen Gründen passiert, weil ich per se nicht geschaffen bin für solche Communities. Die etwas sperrige Natur meines Charakters ist hinderlich bei der Einbindung in ein soziales Netzwerk… ach, dummes Gefasel, „Daumen nach unten“ weiterlesen