In eigener Sache

Erholt und gestärkt von meinen Ferien in Island hatte ich nun Zeit, mich mal wieder einer unendlichen Geschichte zu widmen, nämlich der Aktualisierung dieses Blogs. Es gibt nun eine nette «Artikel bookmarken»-Schaltfläche am Ende jedes Artikels, die ihr bitte flessig benutzt! (Es gibt bei seitzeichen.de eine Statistik: Ich sehe also sofort, ob ihr das tut oder nicht! ;-)). Weil es diesen neuen Button gibt, habe ich die «Blog merken»-Sektion in der Navigation entschlackt. Das Resultat versetzt mich in Begeisterung!

Dumme Dummheitsthese

Im «Spiegel»-Titel der Ausgabe 33/08 geht es darum, ob das Internet uns dumm macht. Über eine ganz ähnliche These haben wir vor nicht allzu langer Zeit auch im Digitalk geredet. Da ging es um die These, dass Google uns verdummt. Und der «Spiegel»-Titel bezieht sich dann auch auf diesen Text aus der New York Times. „Dumme Dummheitsthese“ weiterlesen

Trolle Ferien

Nein, kein Schreibfehler. Wir waren im Land der Geysire, Gletscher, Vulkane, Wale, Schafsköpfe, Wasserfälle, Elfen und Trolle: In Island. Das war eine schöne Ferienwoche, von der demnächst einige Fotos in der Galerie berichten werden. Das Highlight für mich war das gehaltene Walversprechen: Wir versprachen uns von der Fahrt aufs Meer viele schöne Bilder und beeindruckende Begegnungen mit den Meeressäugern und beides ist eingetroffen. Ein berührendes Erlebnis. Und wo ich nach dem Wal- und dem “Was haben Sie zu vertrollen?”-Kalauer die Latte schon auf das wenig anspruchsvolle “Ich bin in den Ferien”-Niveau abgesenkt habe, hier auch noch das letzte von Matthias’ Islandsprichworten: “Wie du mir, so Geysir!”
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Einkaufen im App-Store

Ich mutiere zum Fan des App Store. Kaufsüchtig bin ich noch nicht, doch was es da an kleinen, nützlichen Programmen fürs iPhone und den iPod Touch gibt, ist schon bemerkenswert. Natürlich, man findet nicht alles, wonach man sucht. Beispielsweise habe ich bislang keine «Videokamera-Software» gefunden – von Haus aus kann das iPhone nur Standbilder aufnehmen. Sowas soll aber kommen, habe ich gehört. Auch ein richtiger Flash-Player wäre eine gute Sache. Aber schliesslich hat Apple das SDK, also die Software zur Entwicklung von iPhone-Programmen erst im März freigegeben. Im Einsatz habe ich bis jetzt:
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Wie cool ist cuil?

Eine neue Suchmaschine erblickt das Licht der Bildschirme: www.cuil.com. Gesprochen wird das als «cool» und die Technologie stammt (laut wired.com) von einer erfahrenen Frau: Anna Patterson hat 2004 Suchmaschinentechnologie an Google verkauft und nun mit 33 Millionen Risikokapital im Rücken die neue Suchmaschine gestartet.
Aus dem Stand wird der Suchmaschinenkönig nicht vom Thron gestossen, aber ein erster Blick auf cuil stimmt hoffnungsfroh. „Wie cool ist cuil?“ weiterlesen

Sprechen deutösch?

Das Spam-Mail des Tages:

Hi!
Ich bin gern der Fotografie und immer haben wollte auf meinem Computer vollständiges Paket von Adobe. Photoshop und alles andere …
Viel einfacher, wenn alle Programme in ihrer Muttersprache der deutschen Sprache und müssen nicht aus dem Englischen zu übersetzen! Zufällig fand dieser Site: [zensuriert] sie haben mehr als 300 Programme in deutösche Sprache für PC und MAC, überraschend niedrigen Preis, ist es besser zu sehen, selbst …

Ich bin auch gern der Fotografie, aber Meinung habe ich Software bitte kaufen legal.
Böse Zungen würden womöglich behaupten, dieses Mail könnte genauso gut auch von Adobe kommen. „Sprechen deutösch?“ weiterlesen

Blaue Bälle

«Das Blue Balls macht seinem Namen alle Ehre»

Diese Aussage habe ich eben auf DRS3 gehört und hat bei mir eine so starke körperliche Reaktion ausgelöst, dass ich umgehend ein Mail mit folgendem Inhalt ans Staatsradio schicken musste:

Bitte um eine nähere Erklärung oder den Hinweis, dass diese Aussage nicht wörtlich zu verstehen ist!

Das «Blue Balls» ist ein Festival, das im noblen Kultur- und Kongresszentrum Luzern stattfindet und dessen nicht so nobler Name mir einige Rätsel aufgibt. Ich war nie bei diesem Festival und werde einen Besuch auch nicht in Erwägung ziehen, so lange ich allenfalls irgendwann die Vaterschaft antreten möchte. Ich kann mir diesen Namen wirklich nur so erklären, dass hierzulande Kenntnisse der englischen Sprache zwar gern postuliert werden, dann aber doch nicht vorhanden sind. Und dass man auch von Wikipedia nie gehört hat. „Blaue Bälle“ weiterlesen

Webempfang für die Stereoanlage

Heute habe ich meine aus dem Jahr 1993 stammende Stereoanlage mit dem Medium Webradio vertraut gemacht. 17 Franken hat mich das gekostet.
Zum Einsatz kommen der iPod Touch und das Homedock von DLO (beide bereits vorhanden und daher bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt). Ich habe die iPhone 2.0 Software Update for iPod touch installiert (11 Franken) und dann im App Store das Programm Tuner von Nullriver besorgt (6.60 Franken). „Webempfang für die Stereoanlage“ weiterlesen

Sonntagsbesuch

Diesen grünen Freund hatten wir heute Morgen zu Gast. Er ist ohne zu klingeln oder sich anzumelden vorbeigeschneit und hat uns ohne jede Scham im Schlafzimmer aufgesucht. Vorgestellt hat er sich nicht, weswegen wir ihn Gary Grashüpfer genannt haben. Er war artig und hat sich sogar fotografieren lassen:
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Gary Grashüpfer liest den «Publisher» und interessiert sich für die Bridge CS3. „Sonntagsbesuch“ weiterlesen

Ver-apple iphönelt

Das iPhone werde ich nicht kaufen, auch wenn mich His Steveness auf Knien anfleht.

Das hat dieser Blogger hier in diesem Blog vor genau 275 Tagen geschrieben. So geschickt, wie ich das damals formuliert habe, kann ich mich noch nicht einmal aus der Affäre ziehen, indem ich behaupte, His Steveness hätte mich auf Knien angefleht. (Was ihr natürlich alle glauben würdet.)
Ich würde euch ja gern Schweigegeld bezahlen, damit dieser 180°-Meinungsumschwung nicht publik wird. Aber nach aktueller Zählung hat der Beitrag «iPod und die Folgen» 4993 Views. Wenn ich also jedem zwänzg Stutz zahle, ergibt das fast 100’000 Franken. Also bleibt nur der Gang nach Canossa und die Bitte an meine Leser, über die fehlende Willensstärke des Herrn Schüssler hinwegzusehen.
Also, ja, ich gestehe: Ich habe ein Eifoun bestellt. Ja. Gut, das iPone Driitschii. Ich könnte ja nun behaupten, das damalige Bekenntnis hätte sich auf das Eifoun 1.0 bezogen. Das wäre zwar nicht ganz gelogen, aber Haare gespalten.
Aber zum eigentlichen Thema. „Ver-apple iphönelt“ weiterlesen