Akustische Hausaufgaben

Als Vorbereitungen für heilig Abend gebe ich euch die Folge 29 des Skeptisch-Podcasts zur Frage Hat Jesus existiert? auf. Und wenn ihr schon mit eurem Podcatcher hantiert, könnt ihr auch das Grande Finale (alias die Finalissima) unseres dreiteiligen Realitätsabgleichs herunterladen – zumal wir mit der fast die Server von Hostpoint gesprengt hätten.

Und vormerkenswert scheint mir auch der Jahresrückblick mit Mike Müller und Pedro Lenz von SRF4, der heute um 15 Uhr ausgestrahlt wird und hinterher als Podcast zu haben sein müsste.

Durchlauferhitzer für Podcasts

Neulich hat mich jemand gefragt, welche Podcasts ich so höre. Meine Antwort war: Lies mein Blog! Ich hoffe, dass die Person der Aufforderung gerade heute nachkommt. Weil heute hier die Übersicht der Podcasts, die ich höre, zu finden ist…

Aus Eitelkeit zuoberst: Die Eigenproduktionen
Radio Stadtfilter Digitalmagazin, Feed
Morgomatthias und seine Verschwörungstheorie der Woche, Feed

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Einmal alles durchhören, bitte!

Die, die ich nie verpasse
Windows Weekly (MP3), Feed „Durchlauferhitzer für Podcasts“ weiterlesen

Dunkle Stunden, dark mail

Nächstes Jahr rollt ein wichtiges Jubiläum auf uns zu. Am 28. Juni 1914 hat Gavrilo Princip den Erzherzog Franz Ferdinand mit Frau Sophie umgebracht. Nun spekuliert Dan Carlin in der Folge 131104-nzz.png
Was die NZZ damals schrieb.

Ich bin, was Geschichte angeht, doch eher auf der naiven Seite anzusiedeln. Und darum schätze ich es sehr, dass dieser schnell redende, laut aufbrausende und tief denkende Mann sich die Mühe macht, die Ereignisse in den dunklen Stunden, Tagen und Wochen anfangs des 20. Jahrhunderts zu erklären, einzuordnen und die Ursachen bis zur französischen Revolution zurückzuverfolgen. „Dunkle Stunden, dark mail“ weiterlesen

Ein stabiles Podcast-Bein

Die deutschsprachige Podcasterszene schwärmt seit Monaten auf die für sie typische selbstreflexive Art über einen neuen Dienst namens Auphonic. Er spart angeblich bei der Produktion so viel Zeit, dass nun viel mehr Raum für die Themensuche bleiben müsste – und die Podcaster nicht ständig ihre eigene Arbeitsweise zu diskutieren brauchten. Das tun sie aber trotzdem.

Und ich komme an dieser Stelle auch nicht umhin, lobende Worte zu verlieren. Ich habe die letzten zwei Folgen des Digitalmagazins nicht durch GarageBand gejagt, sondern mittels Auphonic fertiggestellt. Das hat nicht nur reibungslos, sondern auch zügig und total unkompliziert geklappt.

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Das Team von Auphonic spart den Podcastern jede Menge Zeit. (Quelle)

„Ein stabiles Podcast-Bein“ weiterlesen

Teddy, die Kriegsgurgel

Ein kurzer Podcast-Tipp: In der hier auch schon vorgestellten Reihe «Dan Carlin’s Hardcore History» ist die Folge 49 – The American Peril erschienen (Feed). Der Autor nimmt sich gute vier Stunden Zeit, um den Aufstieg der USA zur internationalen Supermacht zu schildern und auch die Ursprünge des US-amerikanischen Imperialismus verständlich zu machen.

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Anders als spätere US-Präsidenten konnte es Roosevelt nicht erwarten, selbst in den Krieg zu ziehen.

Die Erklärungen beginnen nach dem Bürgerkrieg mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Kuba, zeigen dann den 26. Präsidenten Theodore Roosevelt als bubenhaften Träumer und patriotische Kriegsgurgel, wenden sich dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zu und beschäftigen sich dann mit der amerikanischen Kolonialzeit auf den Philippinen.
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Wo kein Podcast zuvor gewesen ist

Bei der Suche nach Podcasts bin ich neulich auf den Trekcast gestossen und mich sogleich gewundert, weswegen die Trekker sich nicht schon vor Jahren auf dieses Medium gestürzt haben. Die Trekker sind die Nerds unter den Nerds und müssten doch eigentlich von der Möglichkeit angetan sein, ihr Sendungsbewusstsein auf audiophonem Weg durch die ganze vereinigte Föderation der Planeten strahlen zu lassen. Der Realist in mir widersprach und meinte: Was gäbe es heute denn noch über eine fast fünfzig Jahre alte Serie zu sagen? Abgesehen von einem neuen Kinofilm läuft im Star-Trek-Universum schliesslich nichts Neues mehr.

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Wieso macht er eigentlich keinen Podcast? (Bild: Gage Skidmore/Flickr.com)

Ich habe mir also eine Folge des im Januar 2012 gestarteten Trekcasts angehört und muss sagen: Leider langweilig. „Wo kein Podcast zuvor gewesen ist“ weiterlesen

Alles klar, Herr Kommissar?

In meiner kleinen Serie zu den Podcastepisoden, mit denen man sich das Sommerloch versüsst, bin ich schon wieder beim Herrn Holger Klein gelandet. Aber die Folge 192 seiner Wrint-Reihe ist nun einmal so spannend ausgfallen, dass sie hier erwähnt werden muss. Sie heisst Anruf beim Kommissar und lässt Kriminaloberkommissar Andi zu Wort kommen, einen Drogenfahnder aus Fürstenfeldbruck.

Das Gespräch bietet viele Einblicke in den Polizeialltag und erhärtet die Vermutung, dass man in Krimiserien diesbezüglich nicht akkurat und adäquat informiert wird. Es werden einige Vorurteile gegenüber der Polizei zurechtgerückt oder zumindest relativiert, und man erfährt, dass die kapitalistischen Effizienzmaximierungsauswüchse nun auch in dieser Behörde angekommen ist. Jedenfalls ein Beispiel dafür, wie gut der Podcast als Aufklärungmedium funktioniert…

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Die Polizei hats auch nicht leicht. (Bild: Nanagyei/Flickr.com)

Podcastlückenbüsser

Unser Podcast ist in der Sommerpause. Mediale Sommerpausen sind im Grunde ein Unding, weil die Leute im Sommer Ferien haben und entsprechend über zusätzliche Zeit zum Medienkonsum verfügen. Da müssten wir unsere Kadenz eigentlich verdoppeln. Aber es ist nun einmal so, dass das Senden allein daran scheitert, dass das Studio 1 beim Stadtfilter umgebaut wird.

Immerhin: Wir leben nicht in Zeiten, in denen es nur Radio Beromünster gab. Es gibt Ausweichmöglichkeiten. Da sind zwei Podcastepisoden, die ich letzte Woche mit Vergnügen gehört habe und darum gerne weiterempfehle:

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Besuch beim Optiker. (Bild Paul Stevenson/Flickr.com)

Zum einen Holger Klein mit Wrint-Folge 189, Anruf beim Optiker: „Podcastlückenbüsser“ weiterlesen

Achteinhalb Stunden auf die Ohren

Zwei Podcasts, die ich als hörens- und empfehlenswert erlebt habe:

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In der CRE-Folge 132 geht es um Hacker und Hackerkultur aus der Sicht der Filme. Caspar Clemens Mierau ist Gesprächspartner von Tim Pritlove, und der Mann kennt nicht nur die Filme, die einem zu dem Thema immer einfallen, sondern auch einige unbekannte Perlen.
„Achteinhalb Stunden auf die Ohren“ weiterlesen

Die real existierende Schweizer Podcastszene

Am Samstag war ich am Hörerfrühstück von Tim Pritlove in Zürich. Wie nach den Twintibar-Abenden dachte ich auch nach diesem fröhlichen Jamboree, dass man solche Treffen viel häufiger abhalten sollte. (Auch wenn es natürlich immer daran scheitert, dass alle notorisch viel zu wenig Zeit für alles haben.)

Ich habe einige Leute getroffen, die ich bereits von Twitter kannte, was ich auch dieses Mal sehr schätzte. Geht es nur mir so oder sind Twitterer im richtigen Leben nie genauso, wie man sie sich vorgestellt hat?

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Die Stimme im Kopf mal persönlich treffen.

Was Tim angeht, war der zu hundert Prozent authentisch; nämlich genauso, wie in seinen Podcasts auch. Irritierend war allerdings diese Interaktivität. Als Podcast-Hörer ist man es sich einfach nicht gewohnt, dass die iPod-Stimme plötzlich auf Fragen eingeht und obendrein eine körperliche Präsenz besitzt. Podcaster existieren als doch nicht nur als Stimme in meinem Kopf, die zu reden beginnt, sobald man sich die Stöpsel in die Ohren gesteckt hat…
„Die real existierende Schweizer Podcastszene“ weiterlesen