Marsianer und Psychologen

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«Psychotalk» kann, muss aber nicht auf der Couch gehört werden1. (Bild: Ryan Hyde/Flickr.com)

Ich warte mal wieder mit Podcasts-Tipps auf. Heute sind es zwei. Erst der kurze: Vor einiger Zeit habe ich im Beitrag Gestrandet auf dem roten Planeten das Buch «The Martian» von besprochen. Nun war der Autor Andy Weir bei Leo Laporte in der Folge 163 von Leo Laportes Triangulation-Sendung zu Gast.
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Ein Podcast-Trick für Youtube?

Seit bald drei Jahren und 16 Folgen betreibe ich den Videopodcast Publisher Insiders für Publisher.ch. Wir haben uns damals dafür entschieden, die Videos bei Youtube zu hosten. Die Gründe dafür sind einleuchtend: Youtube kennt jeder. Youtube ist vergleichsweise simpel zu benutzen und komfortabel auf Websites einzubinden.

Ein grosser Nachteil hat Youtube allerdings. Es ist nicht direkt möglich, die Videos auch als abonnierbaren Podcast anzubieten. Youtube scheint die Zuschauer nur über die Website, die eigenen Apps und den einbettbaren Youtube-Player abholen zu wollen – und das ist schade, denn das Abonnement in einer Podcast-App ist für die Stammhörer und -zuschauer der einfachste Weg, an die neuen Folgen heranzukommen: Man verwandelt das Pull-Medium quasi in ein Push-Medium, weil neue Folgen ohne Zutun des Nutzers automatisch in dessen Client-Programm auftauchen.
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Politikunterricht, Wissenschaft und Games

Nachdem ich in der letzten Zeit viel zu viel und viel zu lange gebloggt habe, an dieser Stelle 3½ Kurztipps:

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Ein bisschen rejoiced habe ich schon… (Bild: Stay Forever)

Der folgende Tipp stammt von meinem Arbeitskollegen Jan Rothenberger, der seines Zeichens ein wandelndes Lexikon der Popkultur abgibt. In diesem Fall gibt es zwar gewisse familiäre Verstrickungen, indem sein Bruder am nun erwähnten Projekt beteiligt ist. „Politikunterricht, Wissenschaft und Games“ weiterlesen

Podcasts: Etwas Kritik und eine kleine Empfehlung

Leo Laportes Triangulation-Podcast wird seinem Namen nicht mehr gerecht. Die ursprüngliche Idee bestand darin, dass zwei Interviewer einen Gast befragen und auf diese Weise eine «Triangulation» durchführen. Nun ist der ursprüngliche Co-Moderator Tom Merritt erst aus Triangulation ausgestiegen und hat sich dann ganz aus dem Twit-Netzwerk verabschiedet. Laut einer Twitter-Diskussion wollte Merritt zu viel Geld. Ich könnte mir allerdings genausogut vorstellen, dass sich letztlich zwei Alphatiere das Revier streitig gemacht haben.

Schon bei den Folgen mit Merritt hatte ich das Gefühl, dass Laportes Ego einfach zu gross ist, um neben sich einen Co-Befrager zu dulden. „Podcasts: Etwas Kritik und eine kleine Empfehlung“ weiterlesen

Fortschrittsglaube als Treibstoff

Ich mag Menschen, die sich ihre, und das ist jetzt nicht negativ gemeint, kindliche Euphorie auch im Erwachsenenalter erhalten. Zu dieser Kategorie gehören oft die Wissenschaftler, die von einem Fortschrittsglauben angetrieben, eine Zukunft sehen, die besser, schöner und lebenswerter ist als die Gegenwart.

Ein Beispiel ist Michio Kaku. Er beschäftigt sich mit der Stringtheorie, die er gerne auch in populärwissenschaftliche Worte fasst. Seit einiger Zeit interessiert ihn auch das Gehirn und dessen Möglichkeiten, wie er im Videopodcast mit Leo Laporte erzählt.


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Akustische Hausaufgaben

Als Vorbereitungen für heilig Abend gebe ich euch die Folge 29 des Skeptisch-Podcasts zur Frage Hat Jesus existiert? auf. Und wenn ihr schon mit eurem Podcatcher hantiert, könnt ihr auch das Grande Finale (alias die Finalissima) unseres dreiteiligen Realitätsabgleichs herunterladen – zumal wir mit der fast die Server von Hostpoint gesprengt hätten.

Und vormerkenswert scheint mir auch der Jahresrückblick mit Mike Müller und Pedro Lenz von SRF4, der heute um 15 Uhr ausgestrahlt wird und hinterher als Podcast zu haben sein müsste.

Durchlauferhitzer für Podcasts

Neulich hat mich jemand gefragt, welche Podcasts ich so höre. Meine Antwort war: Lies mein Blog! Ich hoffe, dass die Person der Aufforderung gerade heute nachkommt. Weil heute hier die Übersicht der Podcasts, die ich höre, zu finden ist…

Aus Eitelkeit zuoberst: Die Eigenproduktionen
Radio Stadtfilter Digitalmagazin, Feed
Morgomatthias und seine Verschwörungstheorie der Woche, Feed

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Einmal alles durchhören, bitte!

Die, die ich nie verpasse
Windows Weekly (MP3), Feed „Durchlauferhitzer für Podcasts“ weiterlesen

Dunkle Stunden, dark mail

Nächstes Jahr rollt ein wichtiges Jubiläum auf uns zu. Am 28. Juni 1914 hat Gavrilo Princip den Erzherzog Franz Ferdinand mit Frau Sophie umgebracht. Nun spekuliert Dan Carlin in der Folge 131104-nzz.png
Was die NZZ damals schrieb.

Ich bin, was Geschichte angeht, doch eher auf der naiven Seite anzusiedeln. Und darum schätze ich es sehr, dass dieser schnell redende, laut aufbrausende und tief denkende Mann sich die Mühe macht, die Ereignisse in den dunklen Stunden, Tagen und Wochen anfangs des 20. Jahrhunderts zu erklären, einzuordnen und die Ursachen bis zur französischen Revolution zurückzuverfolgen. „Dunkle Stunden, dark mail“ weiterlesen

Ein stabiles Podcast-Bein

Die deutschsprachige Podcasterszene schwärmt seit Monaten auf die für sie typische selbstreflexive Art über einen neuen Dienst namens Auphonic. Er spart angeblich bei der Produktion so viel Zeit, dass nun viel mehr Raum für die Themensuche bleiben müsste – und die Podcaster nicht ständig ihre eigene Arbeitsweise zu diskutieren brauchten. Das tun sie aber trotzdem.

Und ich komme an dieser Stelle auch nicht umhin, lobende Worte zu verlieren. Ich habe die letzten zwei Folgen des Digitalmagazins nicht durch GarageBand gejagt, sondern mittels Auphonic fertiggestellt. Das hat nicht nur reibungslos, sondern auch zügig und total unkompliziert geklappt.

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Das Team von Auphonic spart den Podcastern jede Menge Zeit. (Quelle)

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Teddy, die Kriegsgurgel

Ein kurzer Podcast-Tipp: In der hier auch schon vorgestellten Reihe «Dan Carlin’s Hardcore History» ist die Folge 49 – The American Peril erschienen (Feed). Der Autor nimmt sich gute vier Stunden Zeit, um den Aufstieg der USA zur internationalen Supermacht zu schildern und auch die Ursprünge des US-amerikanischen Imperialismus verständlich zu machen.

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Anders als spätere US-Präsidenten konnte es Roosevelt nicht erwarten, selbst in den Krieg zu ziehen.

Die Erklärungen beginnen nach dem Bürgerkrieg mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Kuba, zeigen dann den 26. Präsidenten Theodore Roosevelt als bubenhaften Träumer und patriotische Kriegsgurgel, wenden sich dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zu und beschäftigen sich dann mit der amerikanischen Kolonialzeit auf den Philippinen.
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