Tippen statt tappen

Ich habe mir neulich das Ultrathin Keyboard von Logitech1 fürs iPad besorgt. Das macht (anders als die sehr lotterig verarbeitete, hier kritisierte PC-Tastatur) einen durchdachten Eindruck. Sie dient während dem Schreiben als Halterung fürs Tablet (hoch- und querformatig) und kann nach dem Schreiben als Schutzabdenkung aufs Tablet aufgesetzt werden. Das Anbringen als Cover ist – und das ist auch bereits mein grösster Kritikpunkt – etwas friemelig.

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Q.e.d.

Die Verarbeitung der Tastatur hat sich gegenüber meinem letzten Test einer iPad-Tastatur stark verbessert. Das Ultrathin Keyboard fällt optisch nicht allzu sehr ab und scheint solide zu sein – da es sich um eine private Anschaffung handelt, habe ich auf allzu brutale Belastungstests verzichtet. Das wichtigste Argument für eine Tastatur ist das Schreibgefühl. Da sind die Vorlieben natürlich individuell und nicht objektiv bewertbar. „Tippen statt tappen“ weiterlesen

Als Screenshotter sich das Leben leichter machen

Leute wie ich machen ständig Screenshots – von Desktops, Apps und Webseiten. Ich nutze dazu gerne das Snipping-Tool von Windows und die Screenshot-Funktion von Dropbox in Kombination mit der PrintScreen-Taste bei Windows, respektive der Tastenkombination Command + Shift + 3 beim Mac.

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Ausschnitt, Fenster oder ganze Seite.

Bei Websites macht die Erweiterung Fireshot das Leben von uns Screenshottern leichter. Sie fotografiert Webseiten, die grösser sind als der Bildschirm. Ein Beispiel ist die Tagi-Frontseite, die ich am Ende dieses Beitrags angehängt habe. Sie ist – wenn man über den Daumen gepeilt mit einer Breite von 30 Zentimetern rechnet, was bei einem gängigen Monitor und normaler Fenster-Skalierung etwa hinkommen mag – fast drei Meter lang. Was, nebenbei bemerkt, die Frage aufwirft, ob es sich wirklich lohnt, bei jedem Aufruf so viele Daten durchs Netz zu schaufeln, wenn dann doch nur einer der drei obersten Artikel angeklickt wird. Aber das ist eine andere Frage.
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Immer Ärger mit dem BOM

Neulich habe ich über meine PHP-Querelen berichtet. Naja, «berichtet» ist womöglich nicht ganz das richtige Wort. Ich habe gejammert, was das Zeug hält. Weil es ärgerlich ist, wenn eine wunderbar funktionierende Website unvermittelt plötzlich aussieht, als sei sie von Parasiten befallen.

Als Webmaster ist man Kummer gewohnt…

Es geht um die von mir betreuten Website dorfposcht.ch. Sie ist bei Hostpoint untergebracht, und dort hat man anfangs Jahr PHP aufgerüstet. Neu ist dort PHP 5.6 der Standard. Bisher war es 5.4. Hostpoint hatte zwar per Mail über die Änderung informiert, nur hat mich dieses Mail nie erreicht1. Und selbst wenn es mich erreicht hätte, dann wäre mich wohl auf den «Who cares?»-Standpunkt gestellt. Denn eine Site, die mit PHP 5.4 brav läuft, wird mit PHP 5.6 auch keinen Ärger machen. Zumal mein wunderbares, selbstgebasteltes CMS2 seit bald zehn Jahren brav seinen Dienst verrichtet.
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Lachen statt essen

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Das ist wohl das, was man eine Mixed Message nennt. (Bild von chefkoch.de via amateurkochfotos.tumblr.com)

Manchmal drängt sich einem der Verdacht auf, das Internet sei nur zu einem einzigen Zweck erfunden worden: Nämlich zur Verbreitung von Hohn und Spott. Wer einen gewissen Grad an Prominenz und Publikumsinteresse vorzuweisen hat und dem Internet einen Anlass liefert, der wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Clickbait-Medien greifen das dann gerne auf, und zwar mit immer der gleichen Schlagzeile. Sie lautet «So lacht das Internet über…» (Maradonna, David Cameron, Tim Cook, den «IS», Uli Hoeness, Holland, Magdalena Martullo-Blocher, die Fifa, das iPad Pro. Und so weiter.)

Nun ist es so, dass gewisse Leute den Spott ehrlich verdienen. „Lachen statt essen“ weiterlesen

Doppelbelichtungen, digitale Schnüffelnase, Sexspielzeug

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Graviert und doppelt belichtet.

Wie üblich beginne ich meine Werk- bzw. Nabelschau mit den Beiträgen aus dem Bereich der kreativen Gestaltung:

  • Abstände wie von Zauberhand verteilen ist einer der Tricks aus der neuen Publisher-Ausgabe. Er bezieht sich auf InDesign. Ferner wird erklärt, wie man Bilder automatisch durchnummeriert, die Durchstreichungsfunktionen kreativ zweckentfremdet und den automatischen Spaltenausgleich sinnvoll nutzt. Ausserdem klären wir die Frage, wann man in Photoshop die Gradationskurve und wann die Tonwertkorrektur benutzt.
  • Wie massentaugliche Fotos entstehen berichtet über die Erfahrungen einen Stock-Fotografen. Ausserdem in diesem Beitrag: Wie verwendet man Bilder im Netz? Wie kann man den Verflüssigen-Filter von Photoshop für abstrackte Zwecke nutzen? Ist das Webdesign heute nur noch einfallslos? Und: Nachtaufnahmen, die wie Gemälde und Illustrationen anmuten.
  • Gravierende Bildeingriffe! sind mit einer Photoshop-Aktion möglich, die den Look einer Gravur vermittelt. Ausserdem eine tolle Aktion für doppelte Belichtungen, diverse neue Schriften, darunter die Deutschschweizer Basisschrift und die Möglichkeit, in InDesign-Tabellen Rechenoperationen auszuführen.
  • Creative Cloud: Virtuos auf der Wolke reiten. Im Publisher-Insiders-Video erklärt Gestalterin Rebekka Ludwig, wie sie die mobilen Apps von Adobe mit den Desktop-Programmen kombiniert.

Weiter geht es mit den Œuvres aus dem Tagi: „Doppelbelichtungen, digitale Schnüffelnase, Sexspielzeug“ weiterlesen

Ein Tee, der Charakter beweist

Für meine teeologische Horizonterweiterung – und genauso für meinen täglichen Konsum – suche ich nach den aussergewöhnlichen, speziellen Tees. Geschmacksrichtungen abseits der Klassiker Grün, Schwarz, Kamille und Pfefferminz, Rooibos, Lindenblüte und Hagebutte.

Der Olivenblättertee passt hervorragend in diese Kategorie, auch wenn Wikipedia verkündet, in den Ländern des Mittelmeerraums habe er lange Tradition. Ich jedenfalls bin erst vor Kurzem auf ihn gestossen. Er passt aber sehr gut in die anderen hier vorgestellten Tees mit dem mediterranen Flair: Das sind der Oregano-Tee und der griechische Bergtee.

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Etwas bitter. Leicht scharf. Und gut für die Konzentration.
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Wir sind die Anomalie

Wo ich es doch doch letzthin von der 1990er-Fernsehserie Sliders hatte, kam mir der Roman Rewinder gerade recht. Die Geschichte funktioniert ganz ähnlich – und irgendwo habe ich sogar gelesen, der Autor Brett Battles hätte an «Sliders» mitgeschrieben – allerdings finde ich diese Quelle nicht mehr, sodass ich mir das vielleicht auch nur eingebildet habe. Eine Verfilmung von «Rewinder» kann man sich jedenfalls sehr gut mit dem «Sliders»-Hauptdarsteller Jerry O’Connell vorstellen. (Naja, wenigstens in einem Paralleluniversum, wo der Mann sein Aussehen aus «Sliders» konservieren konnte. Denn Denny Younger, die Hauptfigur in «Rewinder» steckt noch in seinen Teenager-Jahren, während der «Sliders»-Schauspieler in der hiesigen Realität auch schon 42 Jahre auf dem Buckel hat.)

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Wie wärs herausgekommen, wenn er den Unabhängigkeitskrieg nicht angeführt hätte? (George Washington, von John Trumbull, 1780, Wikipedia.org)

Also, hier vorab das Fazit ganz ohne Spoilers, gefolgt von einer inhaltlichen Zusammenfassung mit Spoilern – wie ihr das von diesem Blog gewohnt seit:

«Rewinder» ist eine unterhaltsame und streckenweise spannende Zeitreise-Geschichte. Sie geht von der Prämisse aus, dass die Realität, wie wir sie wahrnehmen, nicht der ursprüngliche, gewollte Zeitstrahl darstellt – sondern die Abweichung: So, wie das düstere, von Biff Tannen regierte 1985 in Back to the Future II. Denny Younger, der Ich-Erzähler im Buch, hat nämlich bei seinen Missionen als zeitreisender Historiker einen kleinen Fehler begangen, der unseren Zeitstrahl erst geschaffen hat. Eine Idee, die seit 1989 – als «Back to the Future II» in die Kinos kam – irgendwie auf der Hand liegt. Denn sie ermöglicht spannende Konflikte: Als Leser fühlt man sich der bekannten Realität nämlich verpflichtet: Man empfindet sie als Heimat. Und man muss daran zweifeln, im eigentlich richtigen und ursprünglichen Zeitstrahl überhaupt existent zu sein.
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Die freie Welt ein Matriarchat?

Der vermeintlich mächtigste Mann ist nur eine Marionette – und an den Strippen zieht eine Frau. Valerie Jarrett ist die Schattenpräsidentin, die aus Gründen, die nicht einmal ein langjähriger Washingtoner Klaschreporter kennt, die First Family voll im Griff hat.
Das ist eine schöne Verschwörungstheorie die leider nicht so zu interpretieren ist, dass die freie Welt im Matriarchat angekommen ist.
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Surfen wie vor 15 Jahren

Oldweb.today ist einerseits eine Website, die demonstriert, dass es inzwischen die Top-Level-Domain .today gibt – wozu die auch immer gut sein könnte. Andererseits erinnert sie uns daran, wie früher das Web ausgesehen hat.

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Ja, liebe Kinder, so hat es hier einmal ausgesehen.

Man wählt erst den Browser: Zur Auswahl stehen u.a. NSCA Mosaic 2.2, Netscape Navigator 3.04 und 4.08, Internet Explorer 4.0 und 5.5, Safari 3.2.3, plus einigermassen aktuelle Versionen von Firefox, Chrome und Chromium. Zweitens gibt man die Website an, die man inspizieren möchte. Und drittens das Datum des Besuchs.
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