Doppelbelichtungen, digitale Schnüffelnase, Sexspielzeug

160223-gravur-doppelbelichtung.jpg
Graviert und doppelt belichtet.

Wie üblich beginne ich meine Werk- bzw. Nabelschau mit den Beiträgen aus dem Bereich der kreativen Gestaltung:

  • Abstände wie von Zauberhand verteilen ist einer der Tricks aus der neuen Publisher-Ausgabe. Er bezieht sich auf InDesign. Ferner wird erklärt, wie man Bilder automatisch durchnummeriert, die Durchstreichungsfunktionen kreativ zweckentfremdet und den automatischen Spaltenausgleich sinnvoll nutzt. Ausserdem klären wir die Frage, wann man in Photoshop die Gradationskurve und wann die Tonwertkorrektur benutzt.
  • Wie massentaugliche Fotos entstehen berichtet über die Erfahrungen einen Stock-Fotografen. Ausserdem in diesem Beitrag: Wie verwendet man Bilder im Netz? Wie kann man den Verflüssigen-Filter von Photoshop für abstrackte Zwecke nutzen? Ist das Webdesign heute nur noch einfallslos? Und: Nachtaufnahmen, die wie Gemälde und Illustrationen anmuten.
  • Gravierende Bildeingriffe! sind mit einer Photoshop-Aktion möglich, die den Look einer Gravur vermittelt. Ausserdem eine tolle Aktion für doppelte Belichtungen, diverse neue Schriften, darunter die Deutschschweizer Basisschrift und die Möglichkeit, in InDesign-Tabellen Rechenoperationen auszuführen.
  • Creative Cloud: Virtuos auf der Wolke reiten. Im Publisher-Insiders-Video erklärt Gestalterin Rebekka Ludwig, wie sie die mobilen Apps von Adobe mit den Desktop-Programmen kombiniert.

Weiter geht es mit den Œuvres aus dem Tagi:

Wir sind hervorragend ins neue Digitalmagazin-Jahr gestartet. Und zwar mit folgenden Sendungen:

  • Digitale Wutbürger. Das neue Format namens «Rant Tuesday» mit Christian Schmid, wo wir uns über alles aufregen, was in der digitalen Sphäre zu Unmut Anlass gibt.
  • Wir Nerds legen uns auf die Couch. Warum sind wir Nerds so wie wir sind? Woher die Technikverliebtheit, das soziale Unvermögen, die Freude an Sciencefiction und Eigenbrödelei? Der Winterthurer Psychiater und Psychotherapeut Peter Studer kam zu uns ins Studio und hat es uns erklärt.
  • Siri, mach schneller! Nach 329 Sendungen ist es endlich so weit: Wir wagen uns an das Thema heran, das alle am Internet als einziges interessiert: Sex! Konkret reden wir mit Sonja Borner von der Boutique Sensuelle über das Spannungsfeld von virtueller Lust und realer Alltagserotik. Wir beginnen mit der Diskussion bei den smarten Sex-Toys und sehen, wohin uns diese Fragen führen.
  • Die Pizza kommt per Rohrpost. Die erste Folge von Kummerbox Live im neuen Jahr: Macht das WLAN Computernutzer zu gläsernen Surfern? Warum sind alle Apps bei Windows 10 in Französisch? Wie kann man ein neues Betriebssystem installieren, wenn die Systempartition zu klein ist? Und: Wie rippt man Netflix-Streams?
  • Musik in Zeiten des Internets. Christoph Trummer ist Liedermacher und Lobbyist für den Verein Musikschaffender Schweiz. Er diskutiert über den vermeintlichen Niedergang der Musikindustrie, Freud und Leid mit Streamingdiensten, das neue Urheberrecht (Agur12) und Chancen in der neuen Online-Welt.
  • Bald vorbei mit dem freien Web? Wir starten mit einer netzpolitischen Analyse ins neue Digitaljahr: Welche Gefahren müssen wir – die wir das freie und offene Internet auch 2016 nicht aufgeben möchten – abwenden? Im Studio legt Felix Huber dar, wo er die Bedrohungen verortet und wie wir dagegen anstinken – beispielsweise mit dem noch Ende 2015 zustandegekommenen Referendum gegen das neue Nachrichtendienstgesetz.

Und abschliessend noch einige Beiträge, die nicht von mir stammen, die ich aber umso wärmer empfehlen kann:

  • Mutter und die Fremden. Wenn Menschen pauschal gegen Ausländer wettern, sollte man ihnen entschlossen gegenübertreten, findet unser Autor. Aber was, wenn es die eigenen Eltern sind?
  • Freiheit für Sisyphos Es gibt viele Missverständnisse, was künstliche Intelligenz eigentlich ist.
  • The End of Twitter. Und wie man den Kurznachrichtendienst vielleicht retten könnte.
  • Der Talkshowtourist. Roger Köppel und die deutschen Medien.
  • «M. Uab» ist ein Online-Roman, und zwar, nach eigener Angabe, der weltweit erste Roman, in dem Edward Snowden als handelnde Figur auftaucht. Ich bin allerdings, es sei hier gesagt, noch nicht über die ersten Absätze hinausgekommen, sodass ich mir kein definitives Urteil erlauben kann…

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

Kommentar verfassen