Vorkehren ist besser als sich übers Update ärgern


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Das Windows-Update ist eine der grössten Baustellen – schon einmal hier behauptet. Man möchte, dass Updates im Hintergrund stattfinden, ohne dass man als User belästigt wird. Doch so weit sind wir dann in zwanzig Jahren. Im Moment ist es noch so, dass viele Updates einen bis x Neustarts erfordern und man zwischendurch lange Zeit auf eine extrem langsam hochzählende Prozentanzeige starrt. (Das eigentlich Irritierende ist, dass die Anzeige bei manchen Prozentangaben lange hängt und dann wieder rasant zwanzig Prozent hochgeht. Das macht die Angabe letztlich völlig nutzlos.)

Das heisst: Der Ärger bleibt – und er verschärft sich im Moment sogar, da Microsoft die Update-Daumenschrauben anzieht. Updates müssen schneller installiert werden. Windows lässt sich nur noch bedingt hinhalten. Falls man nicht selbst innert nützlicher Frist grünes Licht gibt, legt das System irgendwann von selbst los, womöglich in einem sehr unpassenden Moment. Manche Nutzer werden das als Bevormundung erleben, und genau das ist es aus individueller Sicht auch. Aus globaler Sicht ist es sinnvoll. Denn je schneller Sicherheitslücken auf breiter Basis ausgeräumt werden, desto geringer ist die Gefahr für uns alle.

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«Äh, liebes Publikum, es kann sich nur noch um Minuten handeln, bis ich mit meiner Powerpoint-Präsentation anfangen kann…»

Im Video also Tipps, wie man möglichst nicht in Probleme reinrennt und wie sich verklemmte Updates bereinigen lassen. Das ist nämlich das zweite grosse Problem: Die notorische Unzuverlässigkeit des Update-Mechanismus. Wer sich vertieft mit der Sache befassen möchte, dem sei die «c’t»-Ausgabe 3-2017 empfohlen: Sie beschäftigt sich ausführlich mit der Problemlösung beim Windows-Update nicht nur bei Windows 10, sondern auch bei Windows 7.

Autor: Matthias

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