Der PDF-Trick für iOS

Am iPhone und iPad lassen sich von Webseiten PDFs erstellen. Die Vorgehensweise ist aber nicht gerade intuitiv.

Ein Dokument als PDF speichern zu können, ist IMHO eine elementare Funktion, die jedes Betriebssystem zur Verfügung stellen muss. Per PDF fängt man flüchtige Inhalte ein und kann sie nachträglich dokumentieren.

OS X beherrscht den PDF-Trick seit längerem. Bei Windows ist es seit Kurzem möglich. Und es geht sogar bei iOS, dem Betriebssystem fürs iPhone und iPad. Auch wenn der Weg alles andere als offensichtlich ist.

In der Druckvorschau die Vorschau grosszoomen…

Um eine PDF-Datei zu erstellen, bemüht man den Befehl Drucken, der hoffentlich in der fraglichen App vorhanden ist. Normalerweise findet man ihn über das Teilen-Symbol. Es ist am Rechteck mit dem Pfeil nach oben erkennbar. Im Druckdialog nutzt man die Seitenvorschau. „Der PDF-Trick für iOS“ weiterlesen

Wo bleibt die Gewerkschaft 2.0?

Zehn Jahre lang war ich Mitglied der Gewerkschaft Syndicom. Doch nun habe ich meinen Austritt gegeben. Ich sehe den Nutzen nicht mehr und mir ist die Organisation zu träge und zu wenig auf der Höhe der Zeit.

Ich war während gut einer Dekade Mitglied bei der Gewerkschaft Syndicom. Ich war nicht das, was man ein aktives Mitglied nennt, denn dafür hatte ich sonst zuviel am Hut. Und ich bin generell nicht der Vereinsmeier. Aber ich hielt es für wichtig, Solidarität zu zeigen.

Nicht viel los hier…

Anfangs Jahr, als wieder einmal eine Rechnung für den Mitgliederbeitrag kam, bin ich in mich gegangen. Was ist der Gegenwert für meinen Mitgliederbeitrag? Es gibt hier und da einen Rabatt abzustauben. Aber da ich nicht der Rabattjäger bin (und immer erst zu spät an diese Angebote denke), habe ich in meiner Karriere kein einziges Mal ein solches Angebot in Anspruch genommen.

Tut die Gewerkschaft wirklich etwas für mich?

Doch Rabatt oder nicht ist nebensächlich. Entscheidend ist die Frage, ob die Gewerkschaft irgendetwas an meiner Arbeitssituation verbessert hat. Und da ist mir eben auch nichts eingefallen. Es ist nun wieder von einem GAV die Rede. Und wir haben beim Tagi eine Arbeitszeiterfassung. Die notabene nichts verändert, weil «Überstunden beim Journalismus dazu gehören».
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Auf dass der Nerdfunke überspringe!

Aus unserem Digitalmagazin wird der Nerdfunk: Das ist die Radiosendung, die weiterhin jeden Dienstag ab 19:30 Uhr auf Radio Stadtfilter zu hören ist. Sie hat nun auch eine Website: nerdfunk.ch.

Nach einer etwas längeren Sommerpause sind wir mit dem Digitalmagazin von Radio Stadtfilter fulminant gestartet. Wir haben uns einen neuen Namen verpasst und nun endlich eine eigene Website. Der neue Name: Nerdfunk. Die neue Website (folgerichtig): Nerdfunk.ch.

Unsere neue Website mit der ersten Folge.

Woher die Ideen für den Neustart kamen, führe ich auf der neuen Seite hier aus. Es gibt aber auch einige Hinweise in unserer ersten Nerdfunk-Sendung: Bei uns stehen die Zeichen auf Veränderung und manchmal hat man den Drang, sich neu zu erfinden. Wobei das nun auch wieder etwas hoch gegriffen ist. „Auf dass der Nerdfunke überspringe!“ weiterlesen

Zum Kaffeekränzchen in Bern

Für die Publisher-Insiders-Videorubrik habe ich Blackyard in Bern besucht: Die vier Gestalter erklären, warum sie allen Adobe-Produkten zum Trotz gern weiterhin analog arbeiten, die digitalen Möglichkeiten aber nicht komplett ignorieren.

Gestern war ich zum Kaffeekränzchen bei Blackyard in Bern eingeladen. Es ging um Folge 27 meiner schönen Videoreihe Publisher Insiders.

Auf den Besuch hatte ich mich wirklich gefreut. Denn es geht um vier Kreative, die sich der Digitalisierung nicht komplett, aber weitgehend verweigern. Jared, Silvio, Christian und Philipp pflegen das, was ich salopp als Retro-Gestaltung bezeichne: Sie verwenden Papier und Malutensilien und nicht Tablet und einen drucksensitiven Pen.

Mit Stift und Papier.

Warum sie das tun? Nicht, weil sie in der Vergangenheit leben oder Technikhasser wären. „Zum Kaffeekränzchen in Bern“ weiterlesen

Finger weg von dieser Datei!

Der Noindex-Trick für Spotlight sorgt dafür, dass einzelne Dateien oder Ordner von der Indizierung in Mac OS ausgeschlossen werden.

Spotlight ist Apples neugieriger Dienst, der einen Blick in jede Datei wirft. Nicht, um sich über den Inhalt lustig zu machen oder Verbeserungsvorschläge anzubringen. Nein, es geht darum, den Inhalt zu indizieren, damit man ihn über die Suche schnell findet.

Will man wirklich jeden Winkel ausleuchten? (Bild: spotlight (cc) von Martin Fisch/Flickr.com, CC BY-SA 2.0)

So nützlich das ist, manche Dinge möchte man nicht indiziert haben, weil sie tatsächlich nicht so einfach gefunden werden sollen – zum Beispiel auch nicht zufällig. (Wie immer bei solchen Themen gilt der Hinweis, dass ich als Tippgeber mir kein moralisches Urteil darüber erlaube, warum oder warum nicht man Dinge verstecken wollen sollte. Die Leitschnur für Tipps wie diesen ist: Jeder hat ein Recht auf Geheimnisse.)

Was, wenn man keine Ordner, sondern einzelne Dateien nicht indizieren will?

Man kann nun in den Einstellungen zur Privatsphäre festlegen, wo Spotlight suchen soll und wo nicht. Nur ist das nicht sehr granular. Hier ist beschrieben, wie man einzelne Dateien ausschliesst:
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Sierra madre de dios!

Die Neuerungen in Mac OS 10.12 alias Sierra, kurz vorgestellt: Siri ist nun auch auf dem Desktop verfügbar und via iCloud lässt sich der Inhalt der Zwischenablage mit iPhone und iPad austauschen.


Mehr Offenheit täte Apple gut.

War es wirklich klug von Apple, das neue Betriebssystem für Macs nach einem Schlager aus den 70er-Jahren zu benennen, den ihr nicht mehr aus dem Kopf bekommen werdet, sobald ihr ihn jetzt einmal kurz vor euch hinsummt…?

Ihr hab es geschafft, das Stück nicht vor euch hinzusummen? Gut für euch! Ansonsten würde die Formulierung im Titel kostenlos zur Verwendung als geeigneter Kraftausdruck zur Verfügung stehen. „Sierra madre de dios!“ weiterlesen

Es pebbelt bei mir noch nicht so sehr

Wir haben uns eine Pebble Classic angeschafft. Sie soll als geräuschloses Babyphone dienen und erfüllt diesen Zweck gut. Darüber hinaus bin ich von der Notwendigkeit einer Smartwatch nicht überzeugt.

Sind Smartwatches nun komplett überflüssig oder etwas, an das man sich erst langsam gewöhnen muss? Diese Frage habe ich für mich noch nicht endgültig beantwortet. Die Anzeichen bis jetzt stehen allerdings auf Überflüssig: Smartwatches sind den Aufwand nicht wert. Sie bringen einen minimalen Mehrwert und halten die Wearables als Ganzes auf.

Denn alle die Konzerne, die smarte Uhren auf den Markt bringen, verpassen es, etwa smarte Brillen zu entwickeln. Eine solche würde ich als Brillenträger sofort kaufen. Wenn sie nicht so gruselig wie Google Glass und kompatibel zu meinen anderen brillentechnischen Anforderungen wäre.

Das Studiouhr-Watchface: Schwer zu empfehlen.

Was nun die Smartwatches angeht, trage ich seit gut einem Jahr die halbsmarte Uhr von Withings (Amazon Affiliate), die ich nach wie vor für cool halte, und die mich wirklich zu mehr Bewegung motivieren kann. „Es pebbelt bei mir noch nicht so sehr“ weiterlesen

Den Schnellzugriff reparieren

Windows zeigt im Navigationsbereich bei «Schnellzugriff» die häufig verwendeten Dateien und Ordner an. Diese Ansicht gerät leicht durcheinander, lässt sich aber relativ einfach auch wieder reparieren.

Eine praktische kleine Neuerung von Windows 10 ist der Schnellzugriff. Er zeigt die zuletzt benutzten Ordner und die jüngst bearbeiteten Dateien an. Man kann findet seine akut wichtigen Dateien ohne Stöbern durch die Verzeichnisse. Man kann sie schnell öffnen oder via Rechtsklick und Dateipfad öffnen zum entsprechenden Ordner gelangen.

So sollte der Schnellzugriff aussehen!

Normalerweise ist die Ansicht schön sortiert nach Ordnern und Dateien. Doch wie von Windows nicht anders zu erwarten: Die schöne Ordnung gerät irgendwann durcheinander, ohne dass der User sich eines Fehlklicks bewusst wäre. Dateien und Ordner sind nicht mehr ordentlich getrennt, sondern wild durcheinander und somit nicht mehr übersichtlich. Der Schnellzugriff ist nicht mehr ganz so schnell zu benutzen.

Wie reparieren? „Den Schnellzugriff reparieren“ weiterlesen

Wieder einmal dieses eine Youtube-Thema

Man kann nie genug Möglichkeiten kennen, um Youtube-Videos herunterzuladen. Darum hier die Variante, die via getlinkyoutube.com funktioniert.

Youtube-Videos soll man streamen, aber ja nicht herunterladen, so will es Youtube. Das ist aus Anbietersicht verständlich, weil Streams andere Geschäftsmodelle nach sich ziehen als Downloads. Aus Nutzersicht ist es Unsinn, weil es viele Gründe gibt, Videos herunterzuladen und zu archivieren.

So einfach könnte es sein – mit einer reichen Formatauswahl (inklusive Audio).

Es gibt nun natürlich Tricks, die in diesem Blog auch schon zur Sprache kamen (hier, hier oder hier). Ob man die nutzt, muss man selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. Ich selbst würde nie jemals ein Youtube-Video herunterladen, sondern stelle die Möglichkeiten nur aus Freude an der Technik vor.

Eine nette Möglichkeit ist Getlinkyoutube.com. „Wieder einmal dieses eine Youtube-Thema“ weiterlesen

Endlich: Zwei Browser-Fenster nebeneinander!

iOS 10 im Augenschein: Apple verspricht das grösste System-Update fürs iPhone und iPad aller Zeiten. Eine unhaltbare Behauptung, weil ich die beiden wichtigsten Neuerungen sogleich wieder abschalten musste.


Viel Schnickschnack – und ein paar gute Neuerungen.

… allerdings nur beim iPad, was den Nutzen von iOS 10 bereits wieder empfindlich schmälert und die Frage aufwirft, warum nicht auch die iPhone-Nutzer den Split-Screen nutzen sollen. Ob das auf dem kleinen Bildschirm sinnvoll ist oder nicht, müsste IMHO jeder selbst für sich entscheiden können. Vielen Usern wäre die Darstellung dann wahrscheinlich tatsächlich zu klein. Aber Kurzsichtige wie ich, die mit abgesetzter Brille sich das iPhone direkt vor die Nase halten können, würden natürlich profitieren.

Ansonsten ist iOS 10 natürlich nicht «the biggest iOS release ever». „Endlich: Zwei Browser-Fenster nebeneinander!“ weiterlesen