Versuch doch mal, auf Unsubscribe zu klicken, höhö!

Der Online-Shop Beliani-ch ist irgendwie in Besitz meiner E-Mail-Adresse gelangt und versorgt mich nun regelmässig mit Werbemails. Ich würde nun nicht so weit gehen, das eine eklige Spammerei zu nennen. Obwohl ich wissentlich garantiert kein Einverständnis zu diesen Werbemails gegeben habe.


How dare you!

Der Name Beliani sagte mir bis vor Kurzem nichts und mein Interesse an Garten- und Designermöbeln ist gedeckt bzw. nicht vorhanden. Dass ich unwissentlich bzw. versehentlich mal irgendwo geklickt habe und darum in Genuss dieser Mails komme, lässt sich indes nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschliessen. Und darum verzichte ich an dieser Stelle wie gesagt explizit darauf, Beliani-ch der aufdringlichen Junkmailproduktion zu bezichtigen. „Versuch doch mal, auf Unsubscribe zu klicken, höhö!“ weiterlesen

Zart, empfindsam und sanft

Irgendwann in den Nullerjahren muss es gewesen sein, als ich mich eine spontane Erkenntnis überfiel. Mein Gesicht sähe in glatt langweilig aus, stellte ich fest und leitete aus dieser Einsicht den Entschluss ab, fortan mit einem hipstermässigen Ein- bis Dreitagebart durchs Leben gehen zu wollen. Wer mich kennt, weiss, dass ich die Weltanschauungen der vielgescholtenen Nerds insofern teile, als dass Bekleidung, äussere Erscheinung und genereller Habitus weniger von modischen Überlegungen geprägt sind, als vielmehr vom Wunsch nach Einfachheit und Funktionalität.

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Die Länge muss stimmen.

Das hat man mir, es muss gesagt sein, auch schon als Nachlässigkeit ausgelegt, und es gibt Leute, die behaupten, ich würde nicht mehr als zwei Jeans und drei T-Shirts mein Eigen nennen. Das ist definitiv unwahr, aber es kann nicht bestritten werden, dass ich einen gewissen Unwillen hege, mich allzu intensiv mit Äusserlichkeiten zu beschäftigen. „Zart, empfindsam und sanft“ weiterlesen

Den Ohrstöpselverschleiss eindämmen!

Es ist abartig, was für einen Verschleiss an Kopfhörern ich habe. Wie schon früher beklagt, gehen die Dinger ständig kaputt. Und ständig an der genau gleichen Stelle. Nach einigen Wochen oder Monaten stellt sich ein Kabelbruch oberhalb des Klinkensteckers ein, der zu lästigen Wackelkontakten und schliesslich zu einem kompletten Tonausfall führt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Da ich das iPhone in der Hosentasche trage, ergibt sich an der Stelle, wo das Kabel aus der Tasche kommt, eine besondere mechanische Belastung. Das Kabel erfährt Knickung, Reibung und manchmal sicherlich auch Zerrung – und gibt irgendwann ob dieser Belastung auf. Besonders nachteilig wirkt es sich aus, dass ich die Ohrstöpsel auf der #Velorunde mit dabei habe: Beim Pedalen wird das Kabel besonders brutal gescheuert.

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Eindrucksvolle Sammlung von Steckern mit Wackelkontakt.
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Schätzing erklärt den Nahostkonflikt

Seit «Der Schwarm» und trotz «Limit» (das ich, anders als viele andere, gern gelesen habe) hat Frank Schätzing bei mir den Status einer bedingungslosen Empfehlung. Will heissen: Wenn er ein neues Buch vom Stapel lässt (was nur etwa alle fünf Jahre vorkommt), dann kümmere ich mich erst gar nicht um Klappentext, Kurzbeschrieb oder Rezensionen, sondern klicke auf «Kaufen» und stürze mich drauf.

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Ich finde es toll, auf ein literarisches oder filmisches Abenteuer zu gehen, ohne den Hauch einer Ahnung zu haben, was mich erwartet. Ich gehe darum auch ganz gern ins Kino, ohne den Trailer gesehen oder eine Zusammenfassung gelesen zu haben. Einerseits vermitteln die sehr häufig ein komplett falsches Bild – wie so oft, wenn Marketing im Spiel ist. Es kommt ständig vor, dass mir eine gut klingende Story überhaupt nicht zugesagt. „Schätzing erklärt den Nahostkonflikt“ weiterlesen

Wir Chippiedales

In der 250. Ausgabe unseres Digitalmagazins ging es – wieder einmal – darum, ob wir nun als Nerd gelten dürfen oder nicht. maege war der Ansicht, dass man das eh nicht selbst in der Hand hat, sondern die Umwelt über einen urteilt. Er hat die Geschichte von den Geeks in die Runde geworfen, die lebendigen Hühnern den Kopf abbeissen. Klingt absurd, aber man kann es tatsächlich bei Wikipedia nachlesen. Jedenfalls stand wieder einmal die Frage im Raum, ob man nun, wenn überhaupt, lieber ein Geek oder ein Nerd sein möchte.

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Und die Nerdinen bzw. Geekinnen haben wir obendrein vergessen! (Bild: Marta Manso alias Lady Pain/Flickr.com)

Marcel kommt nun das Verdienst zu, diese Frage ein für alle Mal geklärt zu haben. Er hat mir nämlich per Twitter eine kleine Infografik weitergeschickt, die den Unterschied klärt.
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Podcasts: Etwas Kritik und eine kleine Empfehlung

Leo Laportes Triangulation-Podcast wird seinem Namen nicht mehr gerecht. Die ursprüngliche Idee bestand darin, dass zwei Interviewer einen Gast befragen und auf diese Weise eine «Triangulation» durchführen. Nun ist der ursprüngliche Co-Moderator Tom Merritt erst aus Triangulation ausgestiegen und hat sich dann ganz aus dem Twit-Netzwerk verabschiedet. Laut einer Twitter-Diskussion wollte Merritt zu viel Geld. Ich könnte mir allerdings genausogut vorstellen, dass sich letztlich zwei Alphatiere das Revier streitig gemacht haben.

Schon bei den Folgen mit Merritt hatte ich das Gefühl, dass Laportes Ego einfach zu gross ist, um neben sich einen Co-Befrager zu dulden. „Podcasts: Etwas Kritik und eine kleine Empfehlung“ weiterlesen

Nasa verleitet zu suizidalem Suchtverzhalten

Selfies könnten bis zum Selbstmord führen, schreibt 20 Minuten. Und das justament am #GlobalSelfie-Tag der Nasa. Den Risiken zum Trotz haben Kollega Rafael Zeier und ich partizipiert…

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Und was den Titel angeht: Ein Miesepeter könnte hier tatsächlich den Anflug einer medialen Verkürzung entdecken…
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Fernsehen über die Wilmaa-Box

Fernsehen übers Internet ist längst keine nur von Nerds betriebene Anomalie mehr, sondern auch für Otto Normaluser eine echte Alternative zum Kabel oder zu DAB. Das ist gut so. Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Cablecom muss sich ranhalten, um die Kunden zu überzeugen, weswegen sie weiterhin einen Receiver mieten oder den Wohnungsanschluss (der bei immer mehr Vermietern nicht mehr in der Wohnungsmiete inbegriffen ist), weiterhin bezahlen sollen: Ein grösseres Angebot, perfekte Qualität sind unverzichtbar.

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Klein und (angeblich) energiesparend.

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Weg zum Fernsehglück?
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Zu drollig

Ist es vorstellbar, dass die Verschwörungstheoretiker den Vater unseres physikalischen Weltbilds und den Entdecker der Raumzeit in Frieden lassen? Nein, natürlich nicht. Sie spielen ihm fast so übel mit wie Nikola Tesla. Sie kritteln an seinen Leistungen und verwickeln ihn in eine feministische Verschwörungstheorie – eine Novität selbst für den abgebrühtesten Verschwörungstheorieexperten. Und da wäre dann auch noch die Sache mit dem gestohlenen Gehirn…


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