Versuch doch mal, auf Unsubscribe zu klicken, höhö!

Der Online-Shop Beliani-ch ist irgendwie in Besitz meiner E-Mail-Adresse gelangt und versorgt mich nun regelmässig mit Werbemails. Ich würde nun nicht so weit gehen, das eine eklige Spammerei zu nennen. Obwohl ich wissentlich garantiert kein Einverständnis zu diesen Werbemails gegeben habe.


How dare you!

Der Name Beliani sagte mir bis vor Kurzem nichts und mein Interesse an Garten- und Designermöbeln ist gedeckt bzw. nicht vorhanden. Dass ich unwissentlich bzw. versehentlich mal irgendwo geklickt habe und darum in Genuss dieser Mails komme, lässt sich indes nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschliessen. Und darum verzichte ich an dieser Stelle wie gesagt explizit darauf, Beliani-ch der aufdringlichen Junkmailproduktion zu bezichtigen. Obwohl ich mich durchaus auch auf Jason Fellmann beziehen könnte, der in seinem Blog schon vor längerer Zeit Beliani, die Super-Spammer! getitelt hat.

Ich leite die Mails jedenfalls in den Junk-Ordner, von wo sie normalerweise ungelesen entsorgt werden. Nun habe ich eines dieser Mails neulich doch in die Finger gekriegt und mir vorgenommen, dem Spuk per Unsubscribe-Link ein Ende zu setzen. Doch siehe da: Nicht überall, wo «Unsubscribe» steht, ist auch ein Unsubscribe-Link vorhanden. Doch auch dieser überaus geistreiche und raffinierte Trick wird mich nicht dazu bringen, nun wie ein Berserker sämtliche Möbel aus diesem Newsletter zu bestellen. Verblüffend, nicht?

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You don’t try hard enough!

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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