Frosch gegen Inkagott

«Zuma’s Revenge» ist ein kurzweiliges iOS-Spiel, bei dem es Kugeln zu beseitigen gilt. Dafür braucht es Geistesgegenwart und Präzision beim Zielen.

Es gibt diverse Spiele, bei denen die Aufgabe darin besteht, farbige Kugeln zu eliminieren, indem man gleichfarbige Gruppen bildet. Der Autor dieses Beitrags hat Ende 1997 ein Windows-Spiel namens «Clickomania» mit diesem Prinzip programmiert. Beim früher vorgestellten Game «Bubble Bust!» gilt es, heranrückende Blasen zu eliminieren. Und nun stellt auch «Zuma’s Revenge» stellt dieses Spielprinzip ins Zentrum.

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Der Perlen spukende Frosch kämpft hier an zwei Fronten gleichzeitig.

Bei diesem Titel steuert man einen Frosch, der farbige Perlen abschiesst. Es gilt, diese so in einem heranrückenden Perlenstrang zu platzieren, dass mindestens drei gleichfarbige Perlen nebeneinander zu liegen kommen: Dann platzt nämlich die Gruppe der gleichfarbigen Perlen und die links und rechts rücken nach, um die Lücke zu füllen – was bei glücklichen Umständen dazu führt, dass weitere Gruppen farbiger Bälle platzen und man einen Kaskadenbonus einstreichen darf.
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Videopodcasting via Skype

Heute stand die Produktion der vierten Folge in der Publisher Insiders-Reihe an, die ich für publisher.ch betreue. Georg Obermayr von adverma.de erzählt, wie eine gedruckte und in InDesign gestaltete Publikation in eine App fürs iPad umgebaut wird. Spannend fand ich, dass er, obwohl die Publikation ursprünglich in InDesign gestaltet war, nicht die Digital Publishing-Suite von Adobe eingesetzt hat, sondern App Studio von Quark.

Man lernt in dem Video nützliche Tricks, wie man Apps mit Interaktivität ausstattet und mit einigen spezifischen Quark-Features arbeitet. Produktions-technisch war bei dieser Episode bemerkenswert, dass sie nicht vor Ort, sondern via Skype gedreht wurde.
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Die Lust am harten Kontrast

Die Foto-App Noir Photo wendet sich an die Freunde kompromissloser Monochrom-Umsetzungen, die von messerscharfen Grenzen zwischen Hell und Dunkel und Verfremdung durch Entfärbung leben.

«Du hast den Farbfilm vergessen», sang Nina Hagen 1974 anklagend und vorwurfsvoll. Heute, wo die Gefahr fehlender Farben in der Fotografie als endgültig gebannt gelten darf, ist es Zeit, die monochrome Bildsprache als Stilmittel wiederzuentdecken. Dazu gibt es auch viele Apps fürs Smartphone. Eine davon ist Noir Photo; für 3 Franken für iPhone und iPad im App Store erhältlich.

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Die Kontraste machen das Motiv.
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Das Datenlimit im Griff

Die App DataControl überwacht bei iOS die Menge an Daten und hilft, beim Surfen im Ausland kostspielige Überraschungen zu vermeiden.

Datenverbindungen im Ausland sind nach wie vor eine riesige Kostenfalle. Wer unbekümmert surft, Bilder online stellt und Facebook nutzt, wird nach der Rückkehr unweigerlich mit einer horrenden Rechnung konfrontiert. Der Preis für ein Megabyte bewegt sich bei den meisten Tarifplänen im Frankenbereich. Vorsicht ist angebracht und man tut gut daran, das Datenroaming nur dann einzuschalten, wenn man es auch wirklich braucht – und es sogleich nach dem Absenden eines MMS und dem Statusupdate wieder zu deaktivieren.

Und es ist wichtig, die verwendete Datenmenge im Auge zu behalten. Dabei erweist die App DataControl gute Dienste. Sie zeigt den Verbrauch in der Rechnungsperiode und prognostiziert, ob man bei gleichbleibendem Datenvolumen bis Ende der Periode innerhalb des Limits bleibt – oder eben nicht.
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Photoshop zum Anfassen

Das bekannteste aller Bildbearbeitungsprogramme gibt es nun auch fürs iPad. Photoshop Touch kommt nicht ans Vorbild heran, bietet aber spannende Bedienungskonzepte.

Das iPad wandelt sich von einem Gerät zum Medienkonsum zu einem ernstzunehmenden Werkzeug. Das zeigt sich gerade in der Bildbearbeitung: iPhoto geht bezüglich Funktionsumfang bei der iOS-Version teilweise sogar über die Möglichkeiten des Desktop-Programms hinaus.

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Auf den zweiten Blick ist unverkennbar, dass Photoshop Touch von einer Desktop-Anwendung abstammt: Links die Werkzeugpalette, oben das Menü und rechts das Ebenen-Panel.
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Fotocollagen vom Feinsten

Fuzel arrangiert Fotos auf vielfältige Weise und verschickt sie per Mail oder stellt sie auf Facebook, Twitter oder Flickr bereit.

Der Name der App klingt zumindest für deutsche und Schweizer Ohren nach billigem Feuerwasser. Das täuscht: Denn berauschen sollte man sich höchstens an schönen Bildern und gediegener Präsentation.

Fuzel erstellt Fotocollagen, sprich, platziert eine Handvoll Bilder auf einer Seite, die sich versenden, sozialmedial veröffentlichen oder ausdrucken lässt (über den Umweg des Computers oder über ein Airprint-kompatibles Gerät). Das eignet sich, um eine Bildergeschichte zu erzählen, besonders gelungene Fotos als Portfolio-Seite zu arrangieren oder ein Triptychon oder Diptychon zu kreieren. Die Collagen lassen sich sehr flexibel gestalten, sodass man innert weniger Minuten zu ansehnlichen Resultaten kommt.

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Links: Unter Layouts wählt man für seine Bilder eines der Standard-Anordnungsschemas aus.
Rechts: Im Cutting-Modul passt man die Layouts an und kann auch unregelmässige Bildausschnitte erzielen.
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Musik-Lego

Die Reactable-App ist eine Art elektronisches Instrument, dem man durch Kombination von virtuellen Klötzchen Musik entlockt.

Die App Reactable bildet auf dem iPad und auf Android-Geräten ein Synthesizer nach. Das Vorbild funktioniert mit einem Tangible User Interface, das heisst, mit einer anfassbaren Benutzerschnittstelle. Auf einem runden Tisch werden Klötzchen platziert, die untereinander in Verbindung stehen, Signale produzieren, weiterreichen, verändern und so quasi aus dem Nichts elektronische Musik oder Klangwelten generieren. Wie eine Live-Performance mit einem Reactable aussieht, kann man auf Youtube ansehen:


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Lesen auf die gute Art

PDF Dateien angenehm lesbar zu präsentieren, ist nur eine der Funktionen von GoodReader. Die App erlaubt es auch, PDFs zu überarbeiten und mit Kommentaren und Skizzen zu versehen.

PDFs am iPhone zu lesen, ist oft kein Vergnügen: Gerade mehrspaltige Layouts lassen sich an dem kleinen Bildschirm nur schwer entziffern. Die Lektüre erfordert viel Fingerarbeit, indem man ständig den Ausschnitt bewegt, zoomt und versucht, von Spalte zu Spalte zu navigieren.

Deutlich komfortabler geht es mit GoodReader. Diese App zeigt PDFs entweder als Faksimile oder aber in der «Reflow»-Ansicht. Sie zeigt das Dokument nicht mit dem starren Layout, sondern dynamisch auf die Bildschirmbreite umbrochen. Diese Funktion – in Deutsch wird sie «umfliessen» genannt – steht auch im Adobe Reader zur Verfügung (Befehl Anzeige > Zoom > Umfliessen bei neueren Versionen. Sie wird von Hilfsprogrammen für Blinde, den so genannten Screenreadern benutzt, PDFs in Sprache auszugeben.
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Ideensammeln à la Adobe

Wieso schreiben, wenn man zeichnen kann? Adobe Ideas hält Skizzen fest und auch Entwürfe auf Bildern sind möglich.

Der Pferdefuss vorneweg: Adobe langt beim Preis ganz ordentlich hin: 10 Franken ist für Ideas zu berappen, und selbst dann hat man nicht den vollen Funktionsumfang zur Verfügung. Für jede zusätzliche Bildebene, die man in seinen Skizzen nutzen möchte, muss man noch einmal 1 Franken bezahlen. Das kann man als dreist empfinden, doch Kritik wegen seiner Preispolitik ist sich Adobe gewöhnt. Ende 2011 hagelte es im Internet Kritik, weil der Softwarekonzern nur noch wenigen Kunden die günstigen Update-Preise gewähren will und Software künftig lieber vermieten möchte. „Ideensammeln à la Adobe“ weiterlesen

Daten vom iPhone plündern

DiskAid eröffnet ohne Synchronisation Zugriff auf Fotos, Videos, Kontakte, Musik und andere Benutzerdaten des iOS-Geräts. Und das Programm ermöglicht es, das iOS-Gerät als Speichermedium zu nutzen.

DiskAid eröffnet Zugriff auf die im iOS-Gerät gespeicherten Daten: Musik, Fotos und Videos, Kontakte, Notizen, die Anrufhistorie, SMS, Voicemails und Sprachnotizen. Anders als das Programm PhoneDisk, das vor einiger Zeit an dieser Stelle besprochen wurde, bereitet DiskAid die Daten aber gebrauchsfertig auf und erlaubt auch den Export.

Die Daten einiger Apps können eingesehen oder verändert werden, und es ist möglich, das Gerät als externes Speichermedium zu nutzen, indem man Daten in den entsprechenden Ordner legt.

Musik, Kontakte und Voicemail kopieren
Schliesst man ein iOS-Gerät (iPhone, iPad oder iPod Touch) an, erscheint am linken Rand eine Leiste, über die man Zugriff auf die verschiedenen Speicherbereiche erhält:
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