Strassensehen mit dem iPhone

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:
Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.
Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Auf der Affeninsel

Ich lebe gerade in der Vergangenheit. Und re-erlebe Tage des Jahres 1991, wo ich «The Secret of Monkey Island» gespielt habe.
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Das Kult-Adventure ist nun für acht Franken im iTunes Music Store zu haben. Das Programm lässt einen in Erinnerungen schwelgen, fluchen wie ein Pirat, Gummihähnchen klauen und fechten lernen. Die Umsetzung fürs iPhone ist soweit gelungen, wobei folgende Dinge auffallen: „Auf der Affeninsel“ weiterlesen

Viele Disketten

Apple hat im April den Milliardsten Download aus dem App-Store vermeldet und bald ist auch Firefox so weit. Noch gut 12 Millionen mal muss einer auf den Link klicken und dann gibt es den 1ʼ000ʼ000ʼ000ten Download zu vermelden. Der Zähler ist auf spreadfirefox.com zu finden.
Und ich versuche gerade, mir den Stapel von Disketten vorzustellen, die nötig gewesen wären, um Firefox auf diesem Weg zu verbreiten. Auf techzulu.com hat neulich einer ausgerechnet, wie viele Disketten eine einzige Installation von Adobes CS4 Master Edition benötigen würde. Es sind ganze 6400.

Navigation per Ohrenwackeln

Der neue iPod Shuffle, so kann man in einer frischen Pressemeldung lesen, wird sprechen können. Er sagt Songtitel, Künstler oder Wiedergabelisten an, wodurch man «akustisch navigieren» kann.
Glaubt man mir, wenn ich behaupte, ich hätte neulich die gleiche Idee gehabt, als mir ein iPod Shuffle in die Finger geriet, oder würde man mich Wichtigtuer nennen? Wohl letzteres… aber richtig toll wäre, wenn der Shuffle auf gesprochene Befehle reagieren würde. Eine Steuerung, bei der es keine Hände und Finger braucht, wäre eine praktische Sache.
Die handlose Gadget-Bedienung ist im Moment ein grosses Thema. Eine Idee, die in die gleiche Richtung geht, ist der «Mimi Switch». Hier sollen Geräte per Mimik gesteuert werden, wobei die Ohrhörer als Sensor für die Steuerung dienen. Da ich ein grosses Talent dafür habe, mit den Ohren zu wackeln, muss ich das unbedingt einmal ausprobieren. Wie sich das wohl auf den Botox-Verbrauch auswirkt, wenn man beispielsweise die Stirn in Falten legen muss, um am iPhone einen Anruf anzunehmen?

Dunkle Stelle am Apfel

Nun ist aber doch ein Wort der Kritik fällig, was den Apple Store angeht. Grund dafür ist die Meldung, dass Apple offenbar unliebsame Programme vom iTunes App Store fernhält. Das kann man etwa bei maclife.de nachlesen:

In den letzten Monaten fielen einige Applikationen anscheinend Apples Richtlinien zum Opfer. Darunter so sinnfreie Anwendungen wie das virtuelle Furzkissen «Pull My Finger», das gegen das Warenzeichen Tetris verstoßende Tris-Spiel oder das Rollenspiel «Aurora Feint». Neuestes Opfer ist Podcaster, das – wie der Name schon sagt – Podcasts ohne den Umweg über iTunes aus dem Netz direkt auf den iPod touch oder das iPhone lädt. Da bereits seit längerem die Beweggründe für wieder aus dem App Store genommene oder gar nicht erst zugelassene Programme von vielen als «frustrierend» angesehen wurden, stellte der Entwickler von Podcaster einfach den von Apple genannten Grund online: «Weil Podcaster die Verbreitung von Podcasts unterstützt, kopiert es die Funktionalität der Podcast-Sektion von iTunes.»

Diese Begründung von Apple ist sowohl arrogant wie auch entlarvend: „Dunkle Stelle am Apfel“ weiterlesen

Der Musikerkenner

Und noch eine App, die auf jedes iPhone gehört: Shazam!
Dieses Programm erkennt Musik, die gerade gespielt wird und liefert Interpret, Titelname und Album. Sehr praktisch, wenn eine TV-Serie mit einem kaufwürdigen Song untermalt wird oder wenn (wider Erwarten) etwas Gutes im Radio läuft. Merci, Romeo, für diesen Tipp, das funktioniert bestens. „Der Musikerkenner“ weiterlesen

Tags und nachts

Was haltet ihr eigentlich von «Tag und Nacht», der Arztserie made in Switzerland? Mir gefällt sie ganz gut, muss ich sagen. Hat internationales Format, ist schön gefilmt, gute Schauspieler und interessante Figuren. Bis auf diesen türkischen Vater gestern, der etwas gar flach rüberkam und dann fürchterlich leicht zu bekehren war.
Was mir auch gut gefällt, ist die neue Funktion im iPhone und in iTunes, die «Genius» heisst, und die ich tags und nachts verwenden könnte. Man wählt einen Titel, klickt aufs Genius-Symbol und erhält eine automatische Playlist, in der passende Stücke zusammengewürfelt werden.
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„Tags und nachts“ weiterlesen

iPhone: Mehr, mehr, mehr!

Die Beiträge zum App Store für iPhone und iPod Touch werden wohl zu einer Serie ausarten, denn ich habe mal wieder Anwendungen besorgt und auch gleich eine iPhone-Kategorie eingerichtet:
SBB Fahrplan: Ein simples Progrämmchen, das Zugverbindungen raussucht. Keine Weltsensation, aber praktisch.
Rekorder: Ein Programm, mit dem man das iPhone in ein Aufnahmegerät verwandelt. Damit müsste ich als Podcaster auch für Sponti-Interviews gerüstet sein. Das Übertragen der Aufnahmen ist mehr als umständlich. Das liegt aber nicht an der Anwendung, sondern daran, dass Apple es bislang nicht erlaubt, die Daten der Anwendungen von Drittherstellern via iTunes zu synchronisieren. Die FAQs zu Rekorder erläutern dazu mehr. „iPhone: Mehr, mehr, mehr!“ weiterlesen

Einkaufen im App-Store

Ich mutiere zum Fan des App Store. Kaufsüchtig bin ich noch nicht, doch was es da an kleinen, nützlichen Programmen fürs iPhone und den iPod Touch gibt, ist schon bemerkenswert. Natürlich, man findet nicht alles, wonach man sucht. Beispielsweise habe ich bislang keine «Videokamera-Software» gefunden – von Haus aus kann das iPhone nur Standbilder aufnehmen. Sowas soll aber kommen, habe ich gehört. Auch ein richtiger Flash-Player wäre eine gute Sache. Aber schliesslich hat Apple das SDK, also die Software zur Entwicklung von iPhone-Programmen erst im März freigegeben. Im Einsatz habe ich bis jetzt:
„Einkaufen im App-Store“ weiterlesen

Webempfang für die Stereoanlage

Heute habe ich meine aus dem Jahr 1993 stammende Stereoanlage mit dem Medium Webradio vertraut gemacht. 17 Franken hat mich das gekostet.
Zum Einsatz kommen der iPod Touch und das Homedock von DLO (beide bereits vorhanden und daher bei der Kostenrechnung nicht berücksichtigt). Ich habe die iPhone 2.0 Software Update for iPod touch installiert (11 Franken) und dann im App Store das Programm Tuner von Nullriver besorgt (6.60 Franken). „Webempfang für die Stereoanlage“ weiterlesen