Haben die bei Rovio einen Dachschaden?

Eigentlich sollte das heute ein simpler kleiner Game-Tipp werden. Mir ist das Spiel «Angry Birds Dream Blast» (kostenlos, Free to Play, für Android und iPhone/iPad) in die Finger geraten. Das passt mit Fug und recht in meine kleine Reihe mit indirekten Nachfolgern meines Spiels Clickomania. Doch mir ist dann etwas dazwischen gekommen. Doch bevor ich das ausführe, doch noch ein paar Worte zum Spiel:

Die Grundidee ist die alt bekannte: Das Spiel wirft bunte Bälle (bzw. «Blasen») aufs Spielfeld, die man platzen lassen muss. Das ist möglich, wenn mehrere Blasen mit der gleichen Farbe eine Gruppe bilden. Je grösser die Gruppe, desto besser: Punktemässig und allenfalls auch, was die Durchschlagskraft angeht.

Doch was die Ausführung angeht, liegen Welten zwischen meinem Spiel und dem von Rovio: Die App ist aufwändiger und abwechslungsreicher, als es mein simples Progrämmchen je war. Es gibt hübsche Grafiken und Animationen. Man bekommt es mit vielfältigen Power-Ups und speziellen Spielelementen zu tun. Natürlich haben auch die wütenden Vögel und die bescheuerten Schweine einen Auftritt. Denn dieses Spiel ist ein Spin-off des hier vorgestellten «Angry Birds Blast». (Das wiederum ein Spin-off des allerersten Angry-Birds-Titels ist.) „Haben die bei Rovio einen Dachschaden?“ weiterlesen

Verhungere nicht. (Und zünde dich nicht an.)

«Don’t starve, bitte nicht verhungern», ist ein guter Ratschlag für viele Regionen dieser Erde. Bei uns müsste er mutmasslich eher «Überfriss dich nicht» heissen. Aber das ist eine moralische Betrachtungsweise, die für das Thema nicht angebracht ist. Denn wenn man mit Moral ans Werk gehen möchte, wäre die Empfehlung wahrscheinlich: «Willst du nicht lieber an die frische Luft gehen, statt schon wieder am Smartphone/Computer abzuhängen?»

Da ich ein Stubenhocker bin, wäre die Antwort auf diese Frage sowieso ein klares Nein. Es geht um ein Spiel, das man auf allen möglichen und unmöglichen Plattformen spielen kann. Windows, Mac und Windows bei Steam, iPhone und iPad und Android, um nur einige zu nennen. Der Preis variiert je nach Plattform und Darreichungsform (Bundles) und beläuft sich irgendwo zwischen 10.50 Franken und 99 Rappen. Ich glaube, ich habe 4.50 dafür bezahlt.

In «Don’t starve» regnet es häufig, und die Hauptfigur hat dementsprechend schlechte Laune. Sie irrt durch eine karge Welt und muss sehen, wie sie nicht vom Fleisch fällt. Dazu sammelt sie Beeren, Blütenblätter und andere Dinge. Manche lassen sich direkt vertilgen, doch wer mit der menschlichen Natur (oder Minecraft) vertraut ist, der weiss natürlich, dass es damit nicht getan ist. Man möchte die Welt um einen herum verändern, gemütlicher machen und seine Existenz vom nackten Überlebenskampf in ein angenehmes Dasein verlagern.

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Spass mit und ohne Schwerkraft

Impossible Orbit ist ein hübsches kleines Spiel von Lucas Klein, das für 1 Franken fürs iPhone und für Android zu haben ist. Die Ausgangslage ist die folgende: Man hat ein leeres Stück Universum, das mit Himmelskörper bereichert werden soll. Da es sich nicht um ein Sonnensystem handelt, sondern um ein Stück interplanetaren Raum, sind es keine Planeten, sondern allenfalls Asteroiden, die um ein imaginäres Zentrum kreisen.

Natürlich, Florian Freistetter würde nun sofort widersprechen und erklären, weswegen ein Asteroid das nicht tun würde. Klar, fehlende Gravitation. Ausserdem die Frage, ob es überhaupt Asteroiden ausserhalb der Sonnensysteme gibt. Wie es der Zufall will, hat er vor Kurzem zur Frage Gibt es interstellare Asteroiden im Sonnensystem? gebloggt. Fazit:

Ich gehe eigentlich fest davon aus, dass es im Sonnensystem interstellare Asteroiden gibt. Alles andere wäre höchst seltsam.

Aber auch die Herleitung dieser Vermutung ist lesenswert. Darum der Tipp vor dem eigentlichen Tipp:  „Spass mit und ohne Schwerkraft“ weiterlesen

Wo bleiben die Echse und Spok?

Trilogic (2 Franken fürs iPhone/iPad) ist ein Spiel aus dem Bereich des Knobelns und Puzzelns. Es bringt das Schere-Stein-Papier-Prinzip (ohne Echse und Spock) aufs Smartphone. Aber natürlich in transformierter Form: Es gibt drei Elemente, nämlich Wasser, Feuer und, nein nicht Erde, sondern Natur, in Form eines grünen Blattes.

Am Anfang des Spiels gibt es eine rasterartige Anordnung von farbigen Feldchen: Blaue Wasserfelder, rote Feuerfelder und grüne Blätterfelder. Jedes der Elemente schlägt ein anderes: Wasser löscht Feuer, Feuer verbrennt Blatt und Blatt trinkt Wasser, wie es in der Beschreibung heisst. Damit ein Feld ein anderes schlägt, zieht man mit dem Finger ein Element-Symbol auf das Feld eines besiegbaren Elements: Dann schwappt die Farbe über und das Feld wird übernommen.

Das Ziel ist, einem Element zur Weltherrschaft zu verhelfen: Der Bildschirm sollte am Schluss entweder komplett blau, rot oder grün sein. Welches Element gewinnen soll, sieht man am Hintergrund. Wenn der umliegende Bildschirm blau ist, dann gehört der Endsieg dem Wasser.

Das klingt einfach: Man denkt sich, dass man auch ohne Nachdenken einfach bloss lang genug rumprobieren muss, bis man am Ziel ist.
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Highscore auf dem Katzenbaum

Also, dies hier ist der Versuch, eine uralte Idee aufzugreifen: Nämlich die, zwischendurch auch mal kurz zu bloggen. Darum soll das Spiel Helix Jump (kostenlos für Android und das iPhone und iPad) hier ohne weitere Umstände kurz und sec besprochen werden.

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Das ist fast schon alles, was es in dem Spiel zu sehen gibt.

Die Spielidee ist simpel: Man hat eine Art Katzenbaum, den man per Wischgeste nach links oder rechts im Uhrzeiger- bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen kann. Der Katzenbaum hat umlaufende Plateaus mit Kerben, die man so hindrehen muss, dass ein senkrecht nach unten fallender Ball die Lücken erwischt. Trifft der Ball auf ein Plateau, hüpft er auf und ab und man verliert Punkte – denn je schneller er nach unten fällt, desto stärker steigt der Highscore. „Highscore auf dem Katzenbaum“ weiterlesen

Glacémonster und Katzenomi

Ja, ich weiss: Es gibt Leute, die der dezidierten Meinung sind, dass Kinder gar keine Zeit vor Bildschirmen verbringen sollten. Ich bin, was das angeht, nicht ganz so ein restriktiver Vater. Unsere Tochter darf, in einem zeitlich eng gesteckten Rahmen, gelegentlich mit dem iPad spielen. Sie sieht, dass wir uns auch mit diesen Geräten beschäftigen und kann ihre Neugierde nicht verbergen. Um sie ihr ganz vorzuenthalten, müsste ich selbst konsequent genug sein, in ihrer Gegenwart das iPhone in der Hosentasche zu lassen. Das hat sich aber als Unmöglichkeit herausgestellt. Einerseits bin ich willensschwach, andererseits läuft auch einfach zu viel Zeug ab, die selbst am Papitag meine Aufmerksamkeit erfordern.

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Spiel für Kleinkinder: Erst baut man das Feuerwehrauto zusammen, dann benutzt man es, um Katzen zu retten.

Ich habe mich darum nach Apps umgesehen, die der Kleinen gefallen könnte, und bin bei den Apps von The Barn Of Kinder Kids gelandet; konkret bei Spiel für Kleinkinder und Puzzle für die Kleinsten. Es gibt auch noch weitere Titel, aber die habe ich noch nicht näher angeschaut. Spiel und Puzzle gefallen ihr so gut, dass ich jeweils auch 3 Franken für den In-App-Kauf ausgegeben habe, mit der die weiteren Puzzles freigeschaltet werden.

Es gibt bei den Kinder-Apps viel Schrott; schnell zusammengeschustertes Zeug mit Grafiken, die offenbar jemand gezeichnet hat, dessen künstlerische Entwicklung im Vorkindergartenalter stecken geblieben ist. „Glacémonster und Katzenomi“ weiterlesen

Wer hat hier von wem abgekupfert?

Im Beitrag Zu bärchenmässig, aber sonst voll iO habe ich das Spiel «Toon Blast» vorgestellt. Es ist die erste moderne Umsetzung der alten Clickomania-Idee, Gruppen gleichfarbiger Steine wegzuräumen, die mir wirklich gefällt. Abgesehen von unsympathischen Free-to-Play-Sperenzchen ist das Spiel rundum gelungen.

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Angry Birds Blast hat nicht nur beim Namen verblüffende Ähnlichkeiten mit…

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… Toon Blast. Aber wer war zuerst?

Nun bin ich vor Kurzem dem Spiel Angry Birds Blast (kostenlos für iPhone/iPad und Android) begegnet. Über das könnte ich nun das genau gleiche nochmals schreiben, das ich schon über Toon Blast geschrieben habe: Es funktioniert nämlich ganz genauso, bishin zu den Free-To-Play-Mechanismen mit den beschränkten Leben und der Möglichkeit, anderen Spielern Leben zu spenden.

Stellt sich natürlich die Frage: Wer hat von wem abgekupfert? „Wer hat hier von wem abgekupfert?“ weiterlesen

Tetris ohne die ganze Hektik

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Links: Hier wird es so langsam eng…
Der «Charger» macht wieder Platz.

Slidey (für iPhone/iPad und für Android) ist eines dieser Spielchen, die ich in meinem Blog gerne bespreche: Es schafft es, eine bekannte Spielidee aufzugreifen und auf eine interessante Art weiterzuentwickeln. Das ist eine gute Sache: Es gibt nämlich nur eine beschränkte Zahl simpler und packender Spielkonzepte. Und wenn man eine Spielidee mag, dann spielt man sie gerne in dieser oder jenen neuen Variante. Zumindest mir geht es so.

Slidey orientiert sich an Tetris. Wie bei Alexei Paschitnows ikonischem Computergame muss man verhindern, dass sein Spielfeld bis oben hin gefüllt wird. Und wie dem bekanntesten aller digitalen Klötzchen-Titel schafft man Platz, indem man horizontale Zeilen vollständig vollbekommt – dann lösen die sich nämlich in Luft auf.

Es gibt nun aber auch Unterschiede. Erstens fehlt bei Slidey die Zeitkomponente. „Tetris ohne die ganze Hektik“ weiterlesen

Zu bärchenmässig, aber sonst voll iO

Um Toon Blast (kostenlos für iPhone/iPad und für Android) komme ich in meiner Suche nach dem Spiel, das nach dem Ende einer Ära die Clickomania-Fackel weiterträgt, nicht herum. Das ist ein Spiel, das im Kern die alte Spielidee verwendet: Es gibt ein Feld mit verschiedenfarbigen Klötzchen. Wenn sich zwei oder mehr Klötzchen der gleichen Farbe berühren, kann man sie antippen, worauf sie verschwinden und die darüberliegenden Klötzchen in die Lücke rutschen.

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Links: Das Ziel ist, 25 Kisten zu sammeln. Die erhält man aber als «Kollateralschaden».
Rechts: Der verflixte 60. Level – die Glühbirnen im linken unten Quadranten, dazu Ballone und Blasen!

So weit, so gut. Das Spiel stellt nun aber eine interessante und durchaus «moderne» Weiterentwicklung dar. Ein «modernes» Smartphone-Spiel stellt nicht einfach nur Partien zur Verfügung, so wie das z.B. Solitär bei Windows tut. Nein, es inszeniert das Spiel mit viel Pipapo, so wie Microsoft Solitaire Collection. Und das tut auch Toon Blast. Hier die Liste mit den Eigenschaften, die das Spiel eben «modern» machen:
„Zu bärchenmässig, aber sonst voll iO“ weiterlesen

Candy Crush für Diabetiker

Die Clickomania-Ära neigt sich dem Ende zu: So stand es neulich in diesem Blog. Das heisst aber nicht, dass es nicht Spiele gibt, die die Tradition fortsetzen. Im Gegenteil: Es gibt einige in den App-Stores, die sich explizit mit diesen Federn schmücken und Clickomania als Stichwort verwenden, mit denen sie gefunden werden wollen. «Touch League» ist eines, und ich habe versprochen, es zu besprechen.

Nun, leider taugt dieses Spiel überhaupt nichts. Es steht leider auch nicht in der Tradition meines schönen Spiels. Es ist kein Knobel-Puzzle, sondern ein Motorik-Spiel der einfachsten Machart. Man muss möglichst schnell und oft aufs Display tippen. Das ist zweigeteilt, sodass auf jeder Seite einer tippen kann. Und der Schnellere gewinnt. So einfach und so langweilig. Es ist anzunehmen, dass es mal ein «Wie kann ich meine Maus möglichst schnell kaputtmachen»-Spiel namens Clickomania gab, auf das der Macher Bezug nimmt. Das finde ich so doof, dass ich das Teil hier noch nicht einmal verlinke.

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Bei jedem Level werden die Punkte anders angeordnet.

Immerhin, ich habe ein Spiel gefunden, das ich hier empfehlen kann. Und nein, es ist nicht Candy Crush Saga (iPhone/iPad und Android), obwohl das durchaus in die Kategorie passen würde. Ich stelle es nicht vor, weil es eh schon jeder kennt – und weil ich die Free-to-Play-Monetarisierungsmethoden nicht gutheissen kann.

Wobei, was das angeht, ist auch das heutige Spiel kein Waisenknäblein. „Candy Crush für Diabetiker“ weiterlesen