Tricks für den Kindle

Auf the-ebook-reader.com bin ich neulich über einige undokumentierte Funktionen für den Amazon Kindle gestossen. Es gibt ein verstecktes Minesweeper-Spiel, die Möglichkeit, Screenshots zu grabben und einige Tastaturkürzel für wichtige/praktische Funktionen.
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Hier die Zusammenfassung der Funktionen, so weit ich sie getestet habe: „Tricks für den Kindle“ weiterlesen

Reinstecken, glücklich sein!

Wenn es etwas gibt, das man nur als grotesk, absurd und obszön bezeichnen kann, dann ist es mein Verbrauch an Kopfhörern. Die Dinger rinnen mir nur so durch die Finger, falls ihr mir bei meinen Ausführungen etwas Poesie gestattet. Sie scheiden dahin, gehen von dannen, weil sie mich oder meinen Umgang mit ihnen nicht mögen. Oder vielleicht auch, weil es die Hersteller darauf anlegen, dass so ein Stöpselchen nur drei Monate hält, um dann wie von Zauberhand auseinanderzufallen und ersetzt werden zu müssen?
Kann sein, aber zugegebenermassen gehe ich mit den Teilen nicht pfleglich um. Ich stopfe sie meist lieblos in eine meiner Tasche, brauche sie bei Regen und Übersättigung an Luftfeuchtigkeit, brauche sie viel und auf das Thema des Ohrenschmalzes gehe ich jetzt nicht näher ein (das ist nämlich überhaupt gar kein Problem, nur das Ihr es wisst!). „Reinstecken, glücklich sein!“ weiterlesen

Unterwegs mit dem Kindle

Seit gut drei Monaten habe ich den Kindle3 im Einsatz. Zeit, um darüber nachzudenken, wie sich mein Leseverhalten seither verändert hat.

Pbooks nicht verdrängt
Alles in allem hat es sich nicht gross verändert. Ich lese mindestens die Hälfte meiner Lektüre als Non-E-Book. … also als ganz normales Buch aus Papier. Um es einfacher zu machen, werde ich in diesem Blogbeitrag dafür den Begriff Pbook verwenden. «P» für Papier.
Wenn ich ein Buch geschenkt bekomme oder leihe, dann als Pbook. „Unterwegs mit dem Kindle“ weiterlesen

Tagespass ins Internet

Bekanntlich kann man unterwegs das iPhone als Modem für mobile Rechner nutzen, und hierzulande darf man das anders als zum Beispiel in den USA ohne Extra-Abo tun. Das nennt sich Tethering und funktioniert sowohl mit Mac-Rechnern als auch mit neueren Windows-Rechnern gut (mit XP habe ich es nie getestet). Was mich an der Lösung stört, ist, dass sie die Batterie des iPhone stark belastet.

Darum habe ich neulich das «Internet Everywhere Day»-Angebot von Orange angenommen.

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Bei diesem noch bis Ende Januar 2011 gültigen Angebot fällt die sonst übliche Grundgebühr von 10 Franken pro Monat weg. „Tagespass ins Internet“ weiterlesen

Der Kindle 3 ist mein Verdienst

Im Jahr 2001 habe ich folgenden denkwürdigen Satz geschrieben:

Solange es noch Wälder, Papierfabriken und Buchdruckereien gibt, sind E-Books etwas vom Überflüssigsten, was die Welt je gesehen hat. (Tagesanzeiger, 10.Dezember 2001, Seite 57)

Und jetzt ist tatsächlich der Kindle 3 mein Lieblingsgadget der Stunde. Ich könnte mich damit rausreden, dass es dozumals noch keine E-Ink gab und auch kein Whispernet, mit dem man Bücher innert weniger Sekunden lädt. Ich könnte auch meine Technikverliebtheit als Entschuldigung ins Feld führen. Oder behaupten, dass die damalige harsche Ablehnung von Journalisten die Entwicklung derart befeuert hat, dass wir heute die schönen E-Book-Reader überhaupt haben. Sprich: Dass der Kindle 3 eigentlich mein Verdienst ist. Das gibt einen schönen Titel für dieses Posting. Aber ich nehme an, die Mehrheit der Leser wird diesem raffinierten Argument nicht folgen.

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Jedenfalls habe ich nicht alle meine Argumente gegen die Ebooks auf dem Altar des Fortschritts geopfert. „Der Kindle 3 ist mein Verdienst“ weiterlesen

Kindle: Die Stunde der Abrechnung

Seit einigen Tagen teste ich ihn und möchte ihn wirklich nur ungern zurückschicken. Den Amazon Kindle in der internationalen Version. Trotz all der Mängel – keine deutschsprachigen Bücher bis jetzt, DRM und Heititei, vergleichsweise lausiger Typografie. Dass ich Amazon nicht gerade heiss und innig liebe, kommt noch obendrauf.
Kurz und gut, ich kann mich nicht entscheiden. Darum, liebe Leser des Blogs, liebe Community, helft mir. Ich beuge mich eurem Verdikt, egal, wie es ausfällt. Dieses fällt ihr via Kommentarfunktion zu diesem Blog-Posting. Heute um 14 Uhr (MEZ) ist die Stunde der Abrechnung.

Dem iPhone auf den Fersen

Mir ist neulich ein Palm Pre in die Finger gekommen. Es ist doch allgemein festzustellen, dass man als potenzieller Käufer eines Mobiltelefons in einer ungleich komfortableren Situation ist als noch vor wenigen Jahren. Man ist nicht mehr gezwungen, Dutzende Geräte anzuschauen, bis man eines findet, das halbwegs gefällt. Im Gegenteil, man muss sich entscheiden, ob man das iPhone will, mit Google und Android glücklich wird oder Palm wiederentdeckt.
Was den Pre angeht, ist er mir äusserlich für den doch stolzen Preis von 749 Franken etwas wenig edel und etwas sehr plastikmässig.

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Die Tasten sind zum Teil sehr klein geraten. Die Buchse fürs USB-Kabel habe ich sicher während fünf Minuten gesucht und dann hinter einer Abdeckung gefunden, die ich für eine Taste gehalten habe. Und ich habe es beim Einsetzen der SIM-Karte tatsächlich geschafft, die Batterie verkehrt einzusetzen. Ich hätte das Gerät wahrscheinlich für defekt gehalten, wenn der am USB-Kabel hängende Pre nicht mit einem (nicht gerade einleuchtenden) Symbol das Fehlen der Batterie angezeigt hätte. „Dem iPhone auf den Fersen“ weiterlesen

Das grosse iPhone-Android-Shootout

Gestern bin ich endlich dazu gekommen, das HTC Hero anzusehen, das mir der Hersteller schon vor einiger Zeit zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Diese Erkenntnisse sind bei meinen ersten Gehversuchen mit dem Hero hängen geblieben:

1) Das Gerät
Beide Geräte haben fast die gleiche Abmessung. Das iPhone ist ein μ schwerer, so scheint es mir und auch die Küchenwaage scheint das zu bestätigen, wobei dieses Messgerät keine ausreichende Genauigkeit bietet. Das iPhone liegt besser in der Hand. Die nach oben gebeugte Unterkante des HTC ist meines Erachtens eher störend denn nützlich.
Der Punkt geht ans iPhone.

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„Das grosse iPhone-Android-Shootout“ weiterlesen

Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren

Mein neuestes Spielzeug ist der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP für rund 170 Franken. Der soll dabei helfen, Fotos zu geotaggen. Dieser Bestimmung wurde er bislang noch nicht zugeführt. Dafür durfte er heute bei meiner sonntäglichen Velotour auf dem Gepäckträger mitfahren. Die Tour wurde brav gespeichert und kann nun mittels GPS-Track-Analyse.NET nach allen Regeln der Kunst analysiert und sogar in Google Earth betrachtet werden – wobei jeder Wegpunkt beim Anklicken die Uhrzeit anzeigt, bei der ich vorbeigefahren bin und die Geschwindigkeit preisgibt. Man kann sich in der Software ein schönes Höhenprofil anzeigen lassen und die Strecke sogar dreidimensional plotten lassen. „Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren“ weiterlesen