Kindle: Die Stunde der Abrechnung

Seit einigen Tagen teste ich ihn und möchte ihn wirklich nur ungern zurückschicken. Den Amazon Kindle in der internationalen Version. Trotz all der Mängel – keine deutschsprachigen Bücher bis jetzt, DRM und Heititei, vergleichsweise lausiger Typografie. Dass ich Amazon nicht gerade heiss und innig liebe, kommt noch obendrauf.
Kurz und gut, ich kann mich nicht entscheiden. Darum, liebe Leser des Blogs, liebe Community, helft mir. Ich beuge mich eurem Verdikt, egal, wie es ausfällt. Dieses fällt ihr via Kommentarfunktion zu diesem Blog-Posting. Heute um 14 Uhr (MEZ) ist die Stunde der Abrechnung.

Dem iPhone auf den Fersen

Mir ist neulich ein Palm Pre in die Finger gekommen. Es ist doch allgemein festzustellen, dass man als potenzieller Käufer eines Mobiltelefons in einer ungleich komfortableren Situation ist als noch vor wenigen Jahren. Man ist nicht mehr gezwungen, Dutzende Geräte anzuschauen, bis man eines findet, das halbwegs gefällt. Im Gegenteil, man muss sich entscheiden, ob man das iPhone will, mit Google und Android glücklich wird oder Palm wiederentdeckt.
Was den Pre angeht, ist er mir äusserlich für den doch stolzen Preis von 749 Franken etwas wenig edel und etwas sehr plastikmässig.

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Die Tasten sind zum Teil sehr klein geraten. Die Buchse fürs USB-Kabel habe ich sicher während fünf Minuten gesucht und dann hinter einer Abdeckung gefunden, die ich für eine Taste gehalten habe. Und ich habe es beim Einsetzen der SIM-Karte tatsächlich geschafft, die Batterie verkehrt einzusetzen. Ich hätte das Gerät wahrscheinlich für defekt gehalten, wenn der am USB-Kabel hängende Pre nicht mit einem (nicht gerade einleuchtenden) Symbol das Fehlen der Batterie angezeigt hätte. „Dem iPhone auf den Fersen“ weiterlesen

Das grosse iPhone-Android-Shootout

Gestern bin ich endlich dazu gekommen, das HTC Hero anzusehen, das mir der Hersteller schon vor einiger Zeit zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Diese Erkenntnisse sind bei meinen ersten Gehversuchen mit dem Hero hängen geblieben:

1) Das Gerät
Beide Geräte haben fast die gleiche Abmessung. Das iPhone ist ein μ schwerer, so scheint es mir und auch die Küchenwaage scheint das zu bestätigen, wobei dieses Messgerät keine ausreichende Genauigkeit bietet. Das iPhone liegt besser in der Hand. Die nach oben gebeugte Unterkante des HTC ist meines Erachtens eher störend denn nützlich.
Der Punkt geht ans iPhone.

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Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren

Mein neuestes Spielzeug ist der GPS-Logger Photo Finder Mini von ATP für rund 170 Franken. Der soll dabei helfen, Fotos zu geotaggen. Dieser Bestimmung wurde er bislang noch nicht zugeführt. Dafür durfte er heute bei meiner sonntäglichen Velotour auf dem Gepäckträger mitfahren. Die Tour wurde brav gespeichert und kann nun mittels GPS-Track-Analyse.NET nach allen Regeln der Kunst analysiert und sogar in Google Earth betrachtet werden – wobei jeder Wegpunkt beim Anklicken die Uhrzeit anzeigt, bei der ich vorbeigefahren bin und die Geschwindigkeit preisgibt. Man kann sich in der Software ein schönes Höhenprofil anzeigen lassen und die Strecke sogar dreidimensional plotten lassen. „Geloggte Ferientrips, Wanderungen, Fahrradtouren“ weiterlesen

Hochauflösender Kamerawinzling

Bei den digitalen Spiegelreflexkameras ist die technische Entwicklung nicht aufzuhalten. Mehr Pixel, mehr Empfindlichkeit, mehr Video. Es ist eine wahre Freude. Bei den Kompakten fällt es deutlich schwerer, grosse Trends zu erkennen. Einfach mal drauflosknipsen kann man mit denen längst, also was soll man gross verbessern können?
Nun, ein paar Dinge kann man den Fotowinzlingen tatsächlich beibringen. „Hochauflösender Kamerawinzling“ weiterlesen

Was du knipsen?

Tests der Canon 5D Mark II
Noch nie eine Canon 5D Mark II gesehen, oder was?
Nein, der Blick erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass ich doch normalerweise mit einer Nikon fotografiere und es daher doch erstaunlich ist, wenn ich eine Kamera vom Konkurrenten in meiner Hand halte. Aber keine Angst, ich habe nicht das Lager gewechselt. Die Kamera wurde mir zu Testzwecken ausgehändigt und wurde heute auch wieder zurückspediert.

Ein Hoch auf die Festbrennweite

Ich höre immer wieder in den Fotopodcasts, die ich mir so anhöre, dass es sich allein wegen der Schärfe lohnen würde, auf den Komfort eines Zoom-Objektivs zu verzichten und stattdessen eine Festbrennweite auf die Kamera zu schrauben.
Jetzt wollte ich ausprobieren, ob das wirklich stimmt und nicht bloss ein Grossstadtmythos aus der Kategorie Fotografie ist und habe mit drei Objektiven dreimal das gleiche Bild gemacht:

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Man sieht hier dreimal den gleichen Ausschnitt in 1:1-Abbildung. Links die 50-mm-Festbrennweite, in der Mitte das lichtstarke 17-55 mm Zoom und rechts das 18-70mm-Kit-Objektiv. Und die Festbrennweite ist ganz klar Sieger, sowohl bei der Schärfe wie auch beim Kontrast. q.e.d.