Neu mit WLAN (aber wozu?)

Sonys E-Book-Reader PRS-T1 macht einen runden Eindruck. Nur schade, dass es für den Bücherkauf nach wie vor einen Computer braucht.

Der leichteste E-Book-Reader der Welt, sei es, schreibt Sony zum PRS-T1. Und tatsächlich: Er liegt mit 168 Gramm sehr leicht in der Hand und ist so flach, dass er problemlos in die Manteltasche passt. Ein weiteres beachtenswertes Merkmal ist der Touchscreen. Um in der Bücherübersicht einen Titel auszuwählen, braucht man ihn nur anzutippen. Beim Lesen kann man nicht nur durch Betätigen der Hardware-Tasten umblättern, sondern auch durch eine Wischbewegung über den Bildschirm. Um ein Wort nachzuschlagen, tippt man es während zwei Sekunden an.

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Auch PDFs werden angezeigt – wenn sie so komplex sind wie diese Seite aus dem «Tagesanzeiger», dann dauert das Laden seine Zeit.
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Für Sportlerinnen und Putzmänner

Wasserfest und kabellos – das sind die beiden Stichworte zum Sony NWZ-W262. Und Grund genug für einen Test. Es handelt sich um einen direkt im Kopfhörer eingebauten MP3-Player. Respektive um einen Bügel, der Musik direkt in die Ohren spielt und nirgendwo eingestöpselt zu werden braucht.

Überraschend bequem zu tragen
Der Player-Kopfhörer eignet sich natürlich für sportive Leute, für die Kabel ein gewisses Risiko darstellen. Weil man sich an Kabeln verheddern kann – was im dümmsten Fall zu Selbststrangulation führt, oder weil es unpraktisch ist, den Player in einer Tasche mitzuführen oder am Körper zu befestigen (auch wenn dieses Problem zu Zeiten des Kassetten-Walkman deutlich grösser war als heute mit dem iPod Shuffle).

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Keine Angst, ich habe ihn nicht reingeworfen (Sony NWZ-W262, Putzkübel)
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Die Headset-Alternative

Von Shure kommt ein Mikrofon-Adapter fürs iPhone, der mit jedem Kopfhörer kombiniert werden kann. Man spart sich ein Extra-Headset, und kann mit den Lieblings-Ohrenstöpseln telefonieren.

Einerseits finde ich Headsets affig. Ich habe das Gefühl, die Blicke der Passanten auf mich zu ziehen, wenn ich freihändig ins Leere redend Strassen durchquere. Andererseits sind die Dinger praktisch – allein schon wegen des Knopfs am Kabel, mit dem man die Audiowiedergabe starten und stoppen kann.

Der dritte Punkt: Ich brauche gern unterschiedliche Kopfhörer. Zu Hause oft die grossen Sennheiser HD 415. Unterwegs meist die MDR-ED21LP von Sony. Die sind recht günstig, robust (sie haben einen Taucher in der Badewanne problemlos verkraftet) und ich mag den «Sony-Klang» recht gern. Und beim Velofahren nehme ich oft die SE115-Stöpsel von Shure. Die dämpfen durch besondere Schaumstoffkappen passiv den Umgebungslärm. Sie haben einen angenehmen Klang, lassen bei längerem Gebrauch aber etwas an Tragkomfort zu wünschen übrig.

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Mit dem Adapter wird auch der grosse Kopfhörer zum Headset.
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Dias scannen im Akkord

Meine jüngste Errungenschaft aus der wunderbaren Welt der Gadgets heisst Reflecta x6-Touchscan. Es handelt sich um ein Gerät, mit dem sich Dias und Negative scannen, bzw. vielmehr fotografieren lassen. Anlass für diese Anschaffung ist eine grosse Schachtel mit Dias, Papierabzügen und Negativen, die in meinem Keller vor sich hin rottet. Die Lagerung ist alles andere als ideal, und ausserdem schaut man sich Fotos niemals an, die man erst aus dem Keller holen und auf geeignete Weise präsentieren müsste. Letzteres ist allein deswegen schwierig, da sich in meinem Besitz kein Diaprojektor mehr befindet.

Digital – aber ohne viel Aufwand
Also trug ich mich schon länger mit dem Gedanken, meine analogen Bilderschätze auf die Festplatte zu überführen, wo ich sie auch ansehen und ein paar der Fotos zu dokumentarischen Zwecken auch ins Internet befördern könnte. Der Anspruch war, dass das nicht allzu viel Aufwand machen sollte. Rund 1000 bis 1500 Aufnahmen sind zwar nicht die Welt. Aber beim Scannen mittels Flachbettscanner braucht man schnell mal eine Minute oder zwei. Da wäre ich mindestens eine Arbeitswoche lang beschäftigt, und die Zeit habe ich nicht. „Dias scannen im Akkord“ weiterlesen

Der Batteriepannenvermeider

Ein simples Gadget, das gerade auf Reisen ärgerliche Pannen mit leeren Akkus vermeidet – der Universal Dual USB Charger von Belkin.

«Ich packe meinen Koffer» ist ein beliebtes Gedächtnisspiel für die Kinderparty. Für Benutzer elektronischer Gerätschaften beschreibt es eine zwingende Handlung vor jeder Reise, bei der ganz viele Gadgets ins Gepäck wandern. In meinem Fall gehören nebst iPhone auch die Spiegelreflexkamera, eine Reserve-Kompaktknipse, der GPS-Logger und der Kindle in den Rucksack. Mitunter kommt noch das M-Audio Microtrack II dazu.

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Zwei Geräte via USB an einer Steckdose laden.
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Tricks für den Kindle

Auf the-ebook-reader.com bin ich neulich über einige undokumentierte Funktionen für den Amazon Kindle gestossen. Es gibt ein verstecktes Minesweeper-Spiel, die Möglichkeit, Screenshots zu grabben und einige Tastaturkürzel für wichtige/praktische Funktionen.
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Hier die Zusammenfassung der Funktionen, so weit ich sie getestet habe: „Tricks für den Kindle“ weiterlesen

Reinstecken, glücklich sein!

Wenn es etwas gibt, das man nur als grotesk, absurd und obszön bezeichnen kann, dann ist es mein Verbrauch an Kopfhörern. Die Dinger rinnen mir nur so durch die Finger, falls ihr mir bei meinen Ausführungen etwas Poesie gestattet. Sie scheiden dahin, gehen von dannen, weil sie mich oder meinen Umgang mit ihnen nicht mögen. Oder vielleicht auch, weil es die Hersteller darauf anlegen, dass so ein Stöpselchen nur drei Monate hält, um dann wie von Zauberhand auseinanderzufallen und ersetzt werden zu müssen?
Kann sein, aber zugegebenermassen gehe ich mit den Teilen nicht pfleglich um. Ich stopfe sie meist lieblos in eine meiner Tasche, brauche sie bei Regen und Übersättigung an Luftfeuchtigkeit, brauche sie viel und auf das Thema des Ohrenschmalzes gehe ich jetzt nicht näher ein (das ist nämlich überhaupt gar kein Problem, nur das Ihr es wisst!). „Reinstecken, glücklich sein!“ weiterlesen

Unterwegs mit dem Kindle

Seit gut drei Monaten habe ich den Kindle3 im Einsatz. Zeit, um darüber nachzudenken, wie sich mein Leseverhalten seither verändert hat.

Pbooks nicht verdrängt
Alles in allem hat es sich nicht gross verändert. Ich lese mindestens die Hälfte meiner Lektüre als Non-E-Book. … also als ganz normales Buch aus Papier. Um es einfacher zu machen, werde ich in diesem Blogbeitrag dafür den Begriff Pbook verwenden. «P» für Papier.
Wenn ich ein Buch geschenkt bekomme oder leihe, dann als Pbook. „Unterwegs mit dem Kindle“ weiterlesen