Die Lust am harten Kontrast

Die Foto-App Noir Photo wendet sich an die Freunde kompromissloser Monochrom-Umsetzungen, die von messerscharfen Grenzen zwischen Hell und Dunkel und Verfremdung durch Entfärbung leben.

«Du hast den Farbfilm vergessen», sang Nina Hagen 1974 anklagend und vorwurfsvoll. Heute, wo die Gefahr fehlender Farben in der Fotografie als endgültig gebannt gelten darf, ist es Zeit, die monochrome Bildsprache als Stilmittel wiederzuentdecken. Dazu gibt es auch viele Apps fürs Smartphone. Eine davon ist Noir Photo; für 3 Franken für iPhone und iPad im App Store erhältlich.

120629-noir02.jpg
Die Kontraste machen das Motiv.
„Die Lust am harten Kontrast“ weiterlesen

Deutsche auf dem Saturn

Die Erde ist der einzig bewohnte Planet im Sonnensystem? Das glauben auch nur die Uneingeweihten. Wir anderen wissen, und zwar dank dem mutigen Getreidehändler Reinhold O. Schmidt aus Kalifornien, dass der Saturn bewohnt ist, dass es dort riesige Schmelzanlagen gibt und dass dort Deutsche zu Hause sind.
Diese schwer zu glaubende Geschichte, die aber zweifelsfrei bewiesen werden kann (naja, fast), stammt aus dem Morgomat vom 28.6.2012.

Von den Smartphones gelernt

Ich spiele im Moment mit der Kompaktkamera WB850F von Samsung, die mir Digitec als Testgerät zur Verfügung gestellt hat. Sie kostet dort 329 Franken und wird von Samsung als «Smart Camera» bezeichnet. Das heisst: Die Kamera hat von den Smartphones gelernt. Das geht nun nicht so weit, dass man auf der Kamera Apps wie Instagram, Snapseed oder Percolator auf die Kamera installieren könnte. Aber es heisst immerhin, dass man die Bilder sofort ins Internet bekommt.

120627-sbb.jpg
Dank 21×-Zoom gibt es auch bei langen Brennweiten keine grieseligen Bilder.
„Von den Smartphones gelernt“ weiterlesen

Gratis für Windows programmieren

Microsoft stellt Module seiner Entwicklungsumgebung kostenlos zur Verfügung. So lassen sich erste Schritte in der VisualBasic-, C++- oder C#-Programmierung unternehmen.

Seit 2004 stellt Microsoft abgespeckte Versionen seiner Entwickler-Software VisualStudio kostenlos zur Verfügung. Während sich mit der kostenpflichtigen Vollversion Programme in verschiedenen Sprachen entwickeln lassen, enthalten die Express-Varianten nur Werkzeuge für eine Sprache.

120626-visualstudioexpress.jpg
Das klassische Hello-World-Programm, gratis mit Visual Basic Express entwickelt.

Microsoft peilt mit diesen Express-Versionen die «Nonprofessionals» an – Leute, die als Hobby oder aus Interesse mit der Softwareentwicklung beschäftigen, damit aber kein Geld verdienen möchten. Etwa 18 Millionen Hobbyisten gab es laut Schätzungen von Microsoft, als das Projekt gestartet wurde. Das sind rund dreimal so viele wie die 6 Millionen Männer und Frauen, die berufsmässig codieren.
„Gratis für Windows programmieren“ weiterlesen

Einmal alle Daten zum Mitnehmen, danke!

Google stellt eine einfache Möglichkeit zum Export der in der Cloud gespeicherten Daten bereit.

Die Vorbehalte gegen über der Cloud im Allgemeinen und Google im Speziellen sind nach wie vor gross. Einer der wichtigsten Argumente der Gegner lautet: Als Cloud-Nutzer ist man nicht mehr seiner Daten.

Die «Data Liberation Front» kämpft seit zwei Jahren gegen diesen Einwand: Daten sollen jederzeit heruntergeladen und gelöscht werden können. Wer will, kann gehen – und seine Daten mitnehmen. Diese Organisation hat bei Google das Dashboard ins Leben gerufen, das zum eigenen Account zeigt, wo welche Daten gespeichert sind. Das Dashboard für die meisten Dienste einen Link zu den Einstellungen zur Verfügung. So gelangt man schnell zu den Optionen zur Privatsphäre und kann Dienste, die man nicht mehr benötigt, auch relativ leicht aufkündigen. Das Minus: „Einmal alle Daten zum Mitnehmen, danke!“ weiterlesen

Das Datenlimit im Griff

Die App DataControl überwacht bei iOS die Menge an Daten und hilft, beim Surfen im Ausland kostspielige Überraschungen zu vermeiden.

Datenverbindungen im Ausland sind nach wie vor eine riesige Kostenfalle. Wer unbekümmert surft, Bilder online stellt und Facebook nutzt, wird nach der Rückkehr unweigerlich mit einer horrenden Rechnung konfrontiert. Der Preis für ein Megabyte bewegt sich bei den meisten Tarifplänen im Frankenbereich. Vorsicht ist angebracht und man tut gut daran, das Datenroaming nur dann einzuschalten, wenn man es auch wirklich braucht – und es sogleich nach dem Absenden eines MMS und dem Statusupdate wieder zu deaktivieren.

Und es ist wichtig, die verwendete Datenmenge im Auge zu behalten. Dabei erweist die App DataControl gute Dienste. Sie zeigt den Verbrauch in der Rechnungsperiode und prognostiziert, ob man bei gleichbleibendem Datenvolumen bis Ende der Periode innerhalb des Limits bleibt – oder eben nicht.
„Das Datenlimit im Griff“ weiterlesen

Turing, Photoshop, Pinsel, Lego

Immer mal wieder grüble ich darüber, wie ich meine Erzeugnisse, die auf anderen Websites erscheinen, am besten in diesen Blog integrieren könnte. Ich habe mit den Yahoo Pipes, mit Friendfeed und mit ifttt.com experimentiert. Das sind alles schöne technische Ansätze, die funktionieren und die den ganzen Output irgendwie kanalisieren. Aber sie setzen keine Schwerpunkte, sie ordnen nicht ein und sie sind vor allem sehr vergänglich.

Darum bin ich zum Schluss gekommen, ab und zu in einem ganz altmodischen Linkpost auf meine Artikel und allenfalls auch auf andere interessante Lektüre zu verweisen. Das ist nun nicht gerade eine Tech-Revolution, aber who gives?

120620-turing.jpg
Bild von historyofit.com
„Turing, Photoshop, Pinsel, Lego“ weiterlesen

Drei unverzichtbare Twitter-Tools

Es gibt eine Unzahl an Werkzeugen zur Analyse, Archivierung und Auswertung von Tweets. Was man wirklich braucht, ist die Möglichkeit, Tweets verzögert zu senden, Favoriten zu entdecken und Follower zu organisieren.

Um den Mikroblogging-Dienst ist ein kleines Universum gewachsen. Dank den Programmierschnittstellen, den so genannten APIs, können Drittanbieter nicht nur eigene Programme zur Twitternutzung entwickeln, sondern auch Tools zur Analyse, Archivierung und zum «Data-Mining» bauen. Welche Möglichkeiten sich da eröffnen, zeigt der Beitrag von dailytekk.com, der nicht weniger als hundert Twitter-Werkzeuge auflistet. Von Suchmaschinen über Gruppen-Clients, Auswertungsprogrammen bis hin zu Visualisierungs-Instrumenten gibt es fast nichts, was es nicht gibt.

Ich probiere immer mal wieder Twitter-Dienste aus und finde es durchaus spannend, durch Listen wie die von dailytekk.com zu blättern. Im Lauf der Jahre sind bei mir aber nur drei Dienste «hängen geblieben», die ich regelmässig nutze: „Drei unverzichtbare Twitter-Tools“ weiterlesen

Eine eigene Webumfrage starten

Mit surveymonkey.com befragt man Kunden, Kollegen, Freunde oder die Leserschaft – für kleinere Umfragen ist das sogar kostenlos.

Umfragen sind ein beliebtes Instrument bei den Marktforschern, Journalisten und Unternehmen, die sich für die Meinung ihrer Kunden interessieren – oder ein solches Interesse zumindest vorschützen wollen. Simple Umfragen gibt es auch bei fast jeder News-Website und ebenso bei den sozialen Medien. Auf Facebook kann man so genannte Questions beantworten, und bei Twitter gibt es die Twtpolls.

120618-surveymonkey01.jpg
Das Einrichten einer Umfrage geht trotz vieler Möglichkeiten schnell von der Hand.

surveymonkey.com erlaubt es, kostenlose Umfragen zu erstellen: Bis zu 10 Fragen und maximal 100 Antworten sind pro Umfrage beim Gratis-Modell namens «Basic» erlaubt. „Eine eigene Webumfrage starten“ weiterlesen