Das kleine, rote Notizbuch

RedNotebook ist ein einfaches Open-Source-Programm, das Notizen, Ideen und Links in chronologischer Form festhält.

Ein Eintrag pro Tag – das ist das Konzept bei Red Notebook. In diesem digitalen Journal kann man alles festhalten, was einem während des Tages begegnet. Ideen, Aufgaben, aber auch Weblinks oder Bilder. Inhaltlich ist man frei: Ob persönliches Tagebuch oder Geschäftsprotokoll, spielt keine Rolle.

Format

Über den Datumsnavigator am linken Rand wählt man einen Tag aus. Tage mit einem Eintrag werden fett markiert. Im Dokumentenbereich in der Mitte erscheinen die Notizen des fraglichen Tages, und können editiert werden. Red Notebook verwendet einfache Formatierungsbefehle: Um Text fettzudrucken, setzt man am Anfang und am Ende je zwei Sterne.

Für Kursivschrift verwendet man je zwei senkrechte Striche (||) und Titel setzt man zwischen Gleichheitszeichen: Das ist für Anwender von WYSIWYG-Programmen wie Word ungewohnt, hat aber den Vorteil, dass man seine Texte während des Schreibens, ohne zur Maus zu greifen, formatiert. „Das kleine, rote Notizbuch“ weiterlesen

Was taugt Google Books Downloader?

Ein Gratisprogramm verspricht, Bücher von Google-Books herunterzuladen. Das funktioniert aber nur teilweise.

Seit 2004 scannt Google den Buchbestand grosser US-amerikanischer Bibliotheken, indiziert den Inhalt der Werke und stellt sie in durchsuchbarer Form auf books.google.com zur Verfügung. Es gibt auch Kooperationen mit Verlagen, durch die Google Bücher als PDF-Datei zur Verfügung gestellt bekommt und diese in den globalen Suchindex eingliedern kann. Mit Google Books scheint die Vision des kollektiven Gedächtnisses in greifbare Nähe zu rücken…

Dieses Programm lädt Bücher aus Google Books als Bilddatei pro Seite.

Die Recherche mit der Google-Books-Website indes ist bis heute alles andere als praktisch gelöst – gerade für wissenschaftliche Zwecke. Darum liegt die Idee nicht fern, ein Buch zu Recherchezwecken als Ganzes herunterzuladen, um mit ihr lokal arbeiten zu können.
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Mit Final Cut im Wald

Guido Köhler zeigt im Video, wie er in Photoshop eine schöne Visualisierung aufbaut. Plus einige Überlegungen, warum ich von iMovie auf Final Cut Pro umgestiegen bin.

Die Vorpremiere einer neuen Folge von Publisher Insiders. Das ist die Video-Tutorial-Reihe, die ich für publisher.ch produziere. Gestern war ich in Basel bei Guido Köhler, der mir eine spannende Visualisierung in Photoshop gezeigt hat.

Folge Numero drei ist zum ersten Mal mit Final Cut Pro produziert. Die beiden ersten Folgen habe ich mit iMovie geschnitten. „Mit Final Cut im Wald“ weiterlesen

Fremde Websites umgestalten

Sieht Facebook zu dröge aus und ist Google.com zu wenig cool? Falls ja, schafft Stylish Abhilfe. Das ist eine Erweiterung für Firefox und Chrome, die den Look von Websites verändert.

Bei der Gestaltung von Websites hat der Benutzer das letzte Wort. Die «User-Stylesheet» (oder Deutsch: Benutzer-Stildatei) hat Vorrang vor den Formatierungsvorgaben, die der Betreiber einer Website gesetzt hat.

Wers düster mag, kann Google.ch in dunkles Blau tauchen.

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Wehret den Formatierungsäxten!

Eine leicht populistische Initiative gegen ein uraltes Textverarbeitungs-Ärgernis, das existiert, seit man in den Programmen Formatierungen verwenden kann.

Es gibt ja so ein paar Mysterien in der Computerwelt. Warum wir heute mehr als 640 KB Arbeitsspeicher benötigen. Weshalb ein Windows-Rechner eine Stunde an einem Update herumrödelt, um nichts weiter als eine lausige neue Silverlight-Version zu gebären. Und warum es auf meiner Tastatur eine Scroll-Lock-Taste gibt (und keinen Any key).

Ich sollte wirklich nicht damit anfangen, in Photoshop herumzuspielen. Und das mit der Satire sollte ich sowieso gleich ganz bleiben lassen.

Eines der grössten Mysterien ist für mich allerdings, wie diese katastrophale Situation an der Front der Textformatierungen entstehen konnte.

Infektionen mit krankhaften Absatzattributen

Ein Beispiel: Ich finde einen Text auf einer Website, den ich in ein Worddokument übernehmen möchte. Ich markiere ihn im Browser, drücke Ctrl + c, wechsle zur Textverarbeitung, drücke Ctrl + v und erschrecke: Statt dass sich der Text bescheiden an der mittels Cursor markierten Stelle eingliedert, saust er mit der Formatierungsaxt ins Dokument.

Er fällt über den wohlgestalteten Abschnitt her, infiziert ihn mit seinen krankhaften Absatzattributen, steckt sie mit «Comic Sans» oder «Arial» an, schändet ihn mit Schrift in Grösse 24 Punkt und zwingt ihm seine Mittelachse auf. Im schlimmsten Fall bringt er auch Farbe mit, pink, rot, gelb! Yellow Peril, I tell ya!
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Burn brennt auch Audio-DVDs und ISO-Images

Viele Brennaufgaben erledigt man auf dem Mac direkt aus dem Finder, mit iTunes oder iDVD. Und für noch speziellere Aufgaben gibt es das kostenlose Brennprogramm Burn.

Burn heisst das Brennprogramm – und so sec wie der Name klingt, ist auch die Oberfläche und die Funktionsweise dieses kostenlosen Programms. Es bietet vier Rubriken Daten, Audio, Video und Kopie. In der Rubrik Daten brennt man, natürlich, CDs und DVDs mit Computerdateien und Dokumenten.

Anders als beim Finder kann man jedoch genau festlegen, welches Dateiformat verwendet werden sollen. Mac (HFS+) ist ideal für Medien, die nur auf dem Mac Verwendung finden (zu Windows ist dieses Dateisystem nicht kompatibel). Für Medien mit maximaler Kompatibilität wählt man PC (Joliet). Für Medien, die kompatibel zu Mac und Windows sein sollen, entscheidet man sich für PC + Mac. Anders als Joliet hält dieses Dateisystem auch Unterstützung für Mac-typische Elemente bereit, nämlich Icons und den Ressource-Zweig von Dateien. „Burn brennt auch Audio-DVDs und ISO-Images“ weiterlesen

Wenn der Screenshot grösser als der Screen sein muss

Wer ab und zu Bildschirmfotos von Websites macht, kennt das Problem: Manche Websites sind länger als der Bildschirm hoch und gelange daher nur halb aufs Bild. In solchen Fällen hilft Paparazzi weiter.

Paparazzi stehen nicht im Ruf, besonders freundlich zu sein. Im Gegenteil: Sie nehmen keine Rücksicht auf die Privatsphäre ihrer prominenten Opfer, sondern verfolgen sie mit langen Teleobjektiven selbst bis ins Schlafzimmer hinein.

Das Freeware-Programm namens Paparazzi ist im Gegensatz dazu ein freundlicher Gehilfe: Er fotografiert nämlich Websites, die grösser sind als der Bildschirm hoch, und daher nicht auf einen Screenshot passen – und auch darum stimmt die Analogie zum Paparazzo im Grunde nicht, weil man für die Totale ein Weitwinkel-Objektiv und kein Tele braucht. „Wenn der Screenshot grösser als der Screen sein muss“ weiterlesen

Daten vom iPhone plündern

DiskAid eröffnet ohne Synchronisation Zugriff auf Fotos, Videos, Kontakte, Musik und andere Benutzerdaten des iOS-Geräts. Und das Programm ermöglicht es, das iOS-Gerät als Speichermedium zu nutzen.

DiskAid eröffnet Zugriff auf die im iOS-Gerät gespeicherten Daten: Musik, Fotos und Videos, Kontakte, Notizen, die Anrufhistorie, SMS, Voicemails und Sprachnotizen. Anders als das Programm PhoneDisk, das vor einiger Zeit an dieser Stelle besprochen wurde, bereitet DiskAid die Daten aber gebrauchsfertig auf und erlaubt auch den Export.

Die Daten einiger Apps können eingesehen oder verändert werden, und es ist möglich, das Gerät als externes Speichermedium zu nutzen, indem man Daten in den entsprechenden Ordner legt.

Musik, Kontakte und Voicemail kopieren

Schliesst man ein iOS-Gerät (iPhone, iPad oder iPod Touch) an, erscheint am linken Rand eine Leiste, über die man Zugriff auf die verschiedenen Speicherbereiche erhält:
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Verschusselte Seriennummern herausfinden

Product Key Finder findet die Seriennummer von Windows und Office heraus. Ein ähnliches Programm kümmert sich um die Seriennummern auf dem Mac.

Seriennummern sind eine etwas lästige Angelegenheit – und zumindest die Nutzer werden wohl kaum etwas dagegen haben, dass diese Kopierschutzmassnahme dank den App-Stores so langsam ausser Mode gerät. Bei Windows und vielen Desktop-Apps auf dem Mac muss man sich allerdings nach wie vor mit den langen alphanumerischen Codes herumschlagen.

Seriennummern für Windows und Office – wobei Office 2010 in der Gratisversion des Programms keine Berücksichtigung findet.

Bei neuen Programmen ist das meist kein Problem: Hat man ein Produkt gerade erworben, dann weiss man genau, wo der Produktschlüssel zu suchen ist. Dumm allerdings, wenn man nach Monaten oder Jahren gezwungen ist, ein Produkt neu zu installieren. Dann ist oftmals die Verpackung oder das Informationsmaterial weg, und damit auch die Nummer zum Entsperren des Produkts.
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Zippen auf die gute Art

BetterZip ist ein Hilfsprogramm für Mac OS X, das ZIP-Dateien verschlüsselt erstellt, Archive auf mehrere Dateien verteilt und auch exotische Kompressionsformate beherrscht.

Braucht es ein Extra-Programm für ZIP-Archive? Die meisten Mac-Anwender können diese Frage guten Gewissens verneinen. Unterstützung für das populäre Kompressionsformat ist direkt in den Finder integriert. Und das reicht in vielen Fällen denn auch.

Gewusst wie: Mit BetterZip lassen sich auch Office-Dokumente «ausbeinen».

Dennoch gibt es Situationen, in denen ein Programm wie BetterZip gelegen kommt: Beispielsweise dann, wenn die Aufgabe lautet, eine verschlüsselte ZIP-Datei zu erstellen. „Zippen auf die gute Art“ weiterlesen