Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC

Trotz dem seltsamen Namen, dem mausgrauen Erscheinungsbild und den mitunter seltsamen Bedienungskonzepten hat sich Video LAN Client (kurz VLC) zur besten und beliebtesten Videoplayback-Software gemausert – weil sie einfach alles kann. Und mit einigen Tricks wird dieser Player noch besser.

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Abgefahren (bzw. -geflogen): «Star Trek» in Ascii-Art!

Der VLC media Player kann seine universitäre Herkunft nicht verleugnen: Noch immer wirkt die Software schlicht bis langweilig. Sie kann alles, was anspruchsvolle Anwender verlangen, und noch viel mehr, ist aber umständlich zu bedienen. Und sie verfügt über eine Befehlszeilen-Steuerung, für die man eigentlich ein Informatikstudium brächte.
Trotzdem ist VLC inzwischen eines der populärsten Multimedia-Programme überhaupt. „Zehn Völlig Lupenrein Cuule Tricks für VLC“ weiterlesen

Die Firefox-Erweiterung, die alles kann

«Greasemonkey» ist eine Erweiterung für den Firefox-Browser, die einen fragwürdigen Namen hat – und einen unbestrittenen Nutzen für anspruchsvolle Surfer. Über die Erweiterung lassen sich Scripts ausführen, die den Look und die Funktionsweise von Websites anpassen.

«Schmieraffe» ist im Englischen ein abfälliger Begriff für einen Automechaniker. Diesen Namen – Greasemonkey – trägt eine Erweiterung für den Open-Source-Browser Firefox. Weil sie überall dort Schmierfett aufträgt, wo es beim Surfen klemmt.

Die Greasemonkey-Erweiterung stellt die Möglichkeit bereit, in die Darstellung und Funktionsweise von Websites einzugreifen. Das geschieht über so genannte User-Scripts. Sie enthalten JavaScript-Code, die noch während dem Abruf einer Website aktiv werden. Sie können Elemente ausblenden, Funktionen oder zusätzliche Informationen hinzufügen oder beim Herunterladen von Online-Content helfen. „Die Firefox-Erweiterung, die alles kann“ weiterlesen

Den Library-Ordner hervorzaubern

Bei Mac OS X 10.7 alias «Lion» versteckt Apple neuerdings den ~/Library–Ordner. (Die Tilde steht für das Benutzerverzeichnis.) Das ist natürlich eine dumme Idee. Auch als ganz normaler Benutzer muss man ab und zu Hand an diesen Ordner legen. Mir ging es heute so, weil ich bei meiner aktuellen Lieblingssoftware namens Virtual DJ Broadcaster einige Effekte installieren wollte. Die kommen als .bundle-Dateien, die man im Ordner ~/Library/VirtualDJ/Plugins/SoundEffect deponieren muss. Wenn der Ordner nicht sichtbar ist, sucht man sich schwarz (natürlich auch deswegen, weil es Hersteller Atomix Productions nicht für nötig hält, eine Beschreibung der Plugin-Installation zu liefern.
Wie auch immer: Man kann den Ordner ~/Library öffnen, indem man im Finder Gehe zu > Gehe zum Ordner klickt und dann folgendes eingibt:

~/Library

@davidrei gab mir auf Twitter nun den guten Tipp, dass man noch auf anderem Weg an den Ordner herankommt. „Den Library-Ordner hervorzaubern“ weiterlesen

Sharen, aber schnell

Es herrscht wahrlich kein Mangel an sozialen Netzwerken, die man mit schönen Webfundsachen beschicken kann. Ich habe das bisher auf die altmodische Art gemacht, das heisst, in folgenden fünf Schritten: In die Firefox-Adressleiste doppelklicken, um die URL zu markieren, Ctrl + c betätigen, zum Social-Media-Dienst wechseln, ins Statusfeld klicken, Ctrl + v klicken…
Das geht heutzutage natürlich einfacher. Was mich nun überzeugt hat, ist die F1-Erweiterung von Mozilla Labs. Und das, obwohl «F1» an den dümmsten Sport erinnert, der auf diesen Planeten existiert und die Luft verpestet.
Nach der Installation – die bei Firefox 6 erfreulicherweise ohne Neustart des Browsers über die Bühne geht, klebt am rechten Rand des Adressfelds ein blinkendes F1-Symbol. Klickt man darauf, muss man erst einmal die sozialen Dienste einrichten, die man via F1 nutzen möchte. Twitter, Facebook, Gmail, Google Apps, Yahoo! und LinkedIn stehen zur Auswahl. Prominenter Abwesender ist Google+, aber so lange die API fehlt, müssen wir Google+ noch von Hand mit schonen Links befüllen. „Sharen, aber schnell“ weiterlesen

Das König der Betriebssysteme?

Da ist es also, das König der Betriebssysteme. Lion heisst es und muss die Version sein, nach der sich Apple etwas Neues einfallen lassen muss. Denn was soll nach dem Löwen noch kommen? Das Walross? Das Moskito? Das Einhorn? Sind ja nicht mal Raubkatzen.
Also, eigentlich wollte ich über diesen Blogpost den Titel «Mässig gebrüllt, Lion» setzen, was von meiner Produzentin aber nicht gebilligt wurde. Das sei als Titel so langweilig, dass man es eher im «[Titel einer langweiligen Publikation deiner Wahl einsetzen, bitte]» lesen würde.

Wie auch immer. Das König der Betriebssysteme fällt dadurch aus, dass es via Mac-App-Store installiert wird. Das funktioniert einwandfrei und ich schätze es sehr, dass mir der Aufwand des DVD-Einschiebens erspart bleibt. Noch mehr schätze ich es, dass ich mir nach der Installation nicht überlegen muss, wo ich das gebrauchte Medium in der bereits übervollen Betriebsystem-Datenträger-Schublade unterkriege. Benachteiligt sind Leute, die keine schnelle Internetverbindung haben. Oder die bislang nicht auf Snow Leopard umgestiegen sind. Die erfahren ein weiteres Mal, dass Apple Update-Verweigerer nicht mag.
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Beim ersten Datei-Kopieren gibt es auch gleich den ersten Absturz.
„Das König der Betriebssysteme?“ weiterlesen

Quicktipp: Anführungszeichen ersetzen in Word

Ich stehe auf sorgfältige Typografie. Das habe ich in diesem Blog schon früher ausgeführt, nämlich hier und hier.
Word ist leider nicht auf die schönen Guillemets ausgerichtet. Aber man kann diese sehr einfach über die Suchen-Ersetzen-Funktion einfügen. Dazu nutzt man am einfachsten die Option Mit Mustervergleich, die eine Abwandlung von Grep darstellt.
Im Suchen-Ersetzen-Dialog von Word klickt man in der linken unteren Ecke auf Erweitern. Dann aktiviert man die Option Platzhalter verwenden, die der Option Mit Mustervergleich oder eben einem regulären Ausdruck entspricht.
Das Suchmuster unter Suchen nach zur Ersetzung von geraden Anführungszeichen (‘’so’’) durch Guillemets («so») lautet wie folgt: „Quicktipp: Anführungszeichen ersetzen in Word“ weiterlesen

Der Audio-Kniff für OS X

Das kleine Lautsprechersymbol in der Menüleiste erlaubt es, die Lautstärke zu verstellen. Das ist bekannt und wenig spektakulär. Das kleine Symbol kann aber noch mehr: Hält man beim Klick die Weiche-Taste (heutzutage Alt-Taste genannt) gedrückt, erscheint ein Menü, aus dem man das Ausgabe– und Eingabegerät auswählen und direkt zu den Ton-Systemeinstellungen gelangen kann:

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Ein- und Ausgabegeräte wählen – besonders praktisch auch für Airplay-Nutzer.

Bei den Ausgabegeräten stehen, falls vorhanden, auch Airplay-kompatible externe Geräte zur Verfügung. „Der Audio-Kniff für OS X“ weiterlesen

Trackpad-Gesten in Firefox aktivieren

Sobald man sich an die Trackpad-Gesten gewöhnt hat, will man sie nicht mehr missen: In Safari unter Mac OS X kann man durch den Pinch aus- und einzoomen. Und durch den vertikalen Swipe runter- und hochscrollen.
Das Scrollen funktioniert auch in Firefox, doch das Pinchen leider nicht. Dabei ist die Fähigkeit in Firefox eingebaut – sie ist in der Konfiguration unsinnigerweise aber nicht aktiviert.
Man kann dieses Versäumnis aber leicht nachholen. „Trackpad-Gesten in Firefox aktivieren“ weiterlesen

Ausbaustufe für den Donnervogel

Mozilla Thunderbird ist das Mailprogramm meiner Wahl. In dem Programm habe ich fünf Erweiterungen installiert, die bei der täglichen Mailschlacht immer wieder als nützlich erweisen:

1. AttachmentExtractor von Andrew Williamson (Add-Ons-Katalog, Homepage)
Diese Erweiterung löscht auf einen Schlag die Anhänge aller markierten Nachrichten (Nachricht > Anhänge ausgewählter Nachrichten löschen). Es ist auch möglich, Anhänge abzutrennen. Beim Abtrennen werden Anhänge auf der Festplatte gespeichert und im Mail gelöscht. Der Verweis auf den Anhang im Mail funktioniert aber weiterhin wie gewohnt. „Ausbaustufe für den Donnervogel“ weiterlesen

Annoying bug in GarageBand

If you produce your podcasts with Apple GarageBand, you probably have run into a strange issue – at least, if you are creating enhanced podcasts with chapters and links, as it is possible with the sophisticated AAC format.
Sometimes, the carefully selected hyperlinks are just missing in the exported file. The little clickable label that should be overlaying the cover art is not to be found. This is more than frustrating, since it cancelled out the whole postproduction effort, at least partially.
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That’s how the links are supposed to look in the final podcast episode.

This annoying bug seemed to appear and disappear with every GarageBand update. „Annoying bug in GarageBand“ weiterlesen