Wechselnde Einstellungen für unterschiedliche Arbeitsorte

Sidekick ist ein Programm für Mac OS X, das die Konfiguration mobiler Mac-Rechner je nach Standort anpasst. Drucker, Serververbindungen und weitere Optionen lassen sich so für die Arbeit zu Hause, im Büro und unterwegs separat anpassen.

Zu Hause trägt man T-Shirt und Trainerhose und trinkt Bier aus der Flasche, während man auf dem Sofa liegt. Im Büro dagegen kreuzt man gekämmt und mit gewaschenen Ohren und mit manierlichen Umgangsformen auf – wie wir uns geben, hängt von unserem Aufenthaltsort ab.

Mobile Computer hingegen verhalten sich so, wie sie konfiguriert wurden und kümmern sich nicht um Standortwechsel. Sie schicken Dokumente auf den falschen Drucker, wollen mit nicht vorhandenen Servern verbinden und spielen im Grossraumbüro Audiosignale in unbotmässiger Lautstärke ab.

Sidekick – Englisch für Handlanger oder Kumpan – ist eine Software, die bei Mac OS X Einstellungen abhängig vom Standort vornimmt. „Wechselnde Einstellungen für unterschiedliche Arbeitsorte“ weiterlesen

Die Dropbox mit verschlüsselten Daten füllen

BoxCryptor verschlüsselt Dateien, die mittels Dropbox zwischen den Rechnern getauscht werden. Das erhöht die Datensicherheit massiv.

Dropbox ist einer der populärsten Webdienste überhaupt. Er ermöglicht den unkomplizierten Datenabgleich via Internet. Alle Dateien in der Dropbox werden automatisch zwischen allen beteiligten Rechnern ausgetauscht. Client-Programme gibt es für Windows, Mac OS X und Linux und auch per Browser oder iPhone ist der Zugriff auf die Daten möglich.

Das ist enorm praktisch, sobald man mehrere Computer nutzt. Der Nachteil von Dropbox liegt auf der Hand: „Die Dropbox mit verschlüsselten Daten füllen“ weiterlesen

Kein allzu grosses, aber ein unterhaltsames Ding

«Mad Men» bringt das Lebensgefühl der 50er- und 60er-Jahre auf den Fernsehschirm. «The Next Big Thing» lässt diese Zeit in Form eines liebevoll gestalteten Abenteuerspiels aufleben.

Der Titel «The Next Big Thing» verweist in die Zukunft – wo das nächste grosse Ding stattfinden soll. Beim Spielen wirft man jedoch einen Blick zurück. Die Geschichte ist in den 50er- Jahre des letzten Jahrhunderts angesiedelt, als in Hollywood Frankensteins Monster und andere Schreckgestalten für Furore sorgten. Stilistisch erinnert der Titel ebenfalls an vergangene Tage, nämlich die 90er: Da waren Point-and-Click-Abenteuer von LucasArts und Sierra On-Line das populär: «Monkey Island», «Indiana Jones», «Maniac Mansion», «Leisure Suit Larry» oder «King’s Quest», um nur einige zu nennen.

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Wegweiser durch den E-Mail-Konfigurations-Dschungel

Wie stellt man sein Mailprogramm ein, damit Mails richtig dargestellt und problemlos verschickt werden können? Das ist seit Jahren eines der brennendsten Kummerbox-Themen. Hier eine aktualisierte Übersicht der wichtigen Optionen.

Trotz sozialen Netzwerken, WhatsApp, Skype und Facebook Messenger ist für viele Leute noch immer das E-Mail der wichtigste Kommunikationskanal im Internet. Das erklärt auch, dass die scheinbar banale Frage der richtigen Konfiguration des Mailprogramms die Gemüter noch immer zu erhitzen vermag. Soll man Mails formatiert oder besser als Nur-Text verschicken? Farbenfroh und mit Smileys geschmückt oder doch lieber schlicht und sachlich? Gehört die Signatur an den Anfang oder ans Ende der Nachricht?

Das Fragen des persönlichen Geschmacks. Wichtig ist allerdings, dass man seine Mails so verschickt und empfängt, wie man es möchte – und die Konfiguration nicht dem Zufall oder den Default-Einstellungen des Herstellers überlässt. Und dabei hilft die folgende Übersicht der Kummerbox: „Wegweiser durch den E-Mail-Konfigurations-Dschungel“ weiterlesen

Geschickt suchen und klever ersetzen

Eine der besten Methoden, um ein Textdokument schnell aufzubereiten, steckt hinter der Suchen-Ersetzen-Funktion. In Word kann sie wahre Wunder wirken – wenn man sie zu nutzen weiss.

Der Suchen-Ersetzen-Befehl ist eine uralte Erfindung. Schon die allerersten Textverarbeitungsprogramme in DOS oder anderen PC-Betriebssystemen stellten ihn zur Verfügung. Kein Wunder: Er gehört zu den leistungsstärksten Bearbeitungsbefehlen. In einem Rutsch können Dokumente aufbereitet, korrigiert und angepasst werden. Und übrigens: Am schnellsten gelangst du durch Betätigen der Tastenkombination Ctrl + h zur Suchen-Ersetzen-Dialogbox.

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In einem Rutsch viele Bilder im Dokument platzieren – das geht ganz einfach mit einem Suchen-Ersetzen-Durchlauf.
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Auch Photoshop kann Instagram

Wie ich vor einiger Zeit an dieser Stelle gestanden habe, bin ich ein Fan von Instagram. Der Nachteil der App ist, dass die Bilder nur in geringer Auflösung berechnet werden und man überhaupt nur eine relativ bescheidene Qualität erwarten darf.
Darum könnte man auf die Idee kommen, mit den wirklich guten Fotos aus der digitalen Spiegelreflexkamera und Photoshop den Instagram-Look zu replizieren.

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Nicht im Tank, sondern in Photoshop – Instagr.am-Effekte via Actions. (Originalfoto von Tambako the Jaguar/Flickr)

Daniel Box aus Nashville, TN hatte diese Idee und baute die Effekte in Photoshop nach. Er stellt die Arbeitsschritte als Aktion zur Verfügung, die man auf seine Bilder anwenden kann. Leider funktionieren diese Aktionen nicht mit einem deutschsprachigen Photoshop, weil die Ebenen bei uns andere Bezeichnungen haben und daher in der Aktion nicht korrekt angesprochen werden können. „Auch Photoshop kann Instagram“ weiterlesen

Dateisystem XXL

ExFat ist ein Dateisystem, das den Datenaustausch zwischen Windows-Rechnern und Macs sehr vereinfacht. Es ist vor allem bei grossen Dateien von Nutzen, denn es hebt die Gigabyte-Limiten quasi auf.

Dateisysteme gehören zu den Dingen, um die man sich als Anwender eigentlich lieber nicht kümmert. Die Verwaltung der Daten und Dokumente sollte das Betriebssystem im Hintergrund behelligen, ohne den Benutzer mit technischen Details zu behelligen. Und das funktioniert in aller Regel auch genauso.

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Die richtige Formatierung hilft, wenn grosse Dateien zwischen Windows und Macs zu übertragen sind.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine solche Ausnahme bildet der Datenaustausch zwischen Windows und Macs. Die Querelen aus den 90er Jahre, als Datenträger aus den beiden Welten inkompatibel waren, sind zwar passé. Aber grosse Dateien machen auch heute noch Probleme. „Dateisystem XXL“ weiterlesen

Mehr Leistung in Leitruum

… also, «Lightroom», um sich an die veraltete englische Rechtschreibung zu halten. Lightroom ist Adobes Bildverwaltungsprogramm, von dem ich zugegebenermassen ein Fan bin. Es ist meiner (unbescheiden vorgetragenen) Meinung nach das beste Programm seiner Art. Ich habe auch mit Aperture von Apple herum experimentiert. Mir gefällt dort die übersichtlichere Oberfläche, aber bei den Bildbearbeitungsfunktionen hat Adobe die Nase vorn. Fast 24 Jahre Photoshop-Erfahrung lassen sich nicht wegdiskutieren. Wer seine Bilder schnell und trotzdem ordentlich verwalten will, ist mit Lightroom am besten aufgestellt. Ich habe dazu am letzten Montag im Tagi einige Tipps gegeben.

Im Bereich der kostenlosen Programme wäre meine Empfehlung Picasa von Google. Es hat einige praktische Funktionen wie die Ablagebox und die Gesichtserkennung ist verblüffend gut.

Es gibt was auszusetzen
Wenn ich an Lightroom etwas auszusetzen hätte (was ich habe), dann, dass man damit Fotos noch immer nicht vernünftig geotaggen kann. Dieses Feature ist überfällig und es gibt keine Entschuldigung, es nicht in der Version 4 zu bringen.

Der zweite Punkt ist die oft träge Reaktion des Programms. Natürlich, ich bin selbst schuld, weil ich das Programm auf einem fast fünf Jahre alten Rechner brauche. „Mehr Leistung in Leitruum“ weiterlesen

Virtuelle Plattenteller beackern

Fürs iPad, das iPhone, Mac OS X und Windows existieren Programme, die das Herz jedes Möchtegern-Disk-Jockeys höher schlagen lassen: Scratchen, beatmixen, crossfaden oder loopen – alles kein Problem!

Disk-Jockey ist einer jener Berufe, die in der Idealvorstellung deutlich glamouröser sind als in Realität. In der Fantasie peitscht man als DJ ein begeistertes Publikum über einen hypnotischen Musikteppich und ist der heimliche Star der Nacht. In Realität hat man als DJ elende Arbeitszeiten, hebt sich an schweren Plattentaschen einen Bruch und leidet an zu viel Lärm, zu viel Alkohol und zu viel Rauch – wobei letzteres dank Rauchverbot immerhin passé ist.

Da ist es kein Beinbruch, wenn die DJ-Leidenschaft ein Wunschtraum bleibt. Man kann sie nämlich am iPad oder Mac bestens ausleben. „Virtuelle Plattenteller beackern“ weiterlesen

Zombie-Fenster abwehren

Lion (Mac OS X 10.7) hat eine schöne neue Funktion, die dazu führt, dass beim Öffnen eines Programms auch die Dokumente geöffnet werden, die bei der letzten Verwendung in Benutzung waren (siehe Rezension in diesem Blog).
Das wird irgend wann einmal praktisch sein, wenn man sich daran gewöhnt hat. Nach dem Umstieg ist die Funktion für viele Anwender erst einmal lästig. Die meisten Anwender sind sich von anderen Betriebssystemen und -Betriebssystemversionen gewöhnt, Dokumente nicht explizit zu schliessen, sondern gleichzeitig mit dem Beenden des Programms zuzutun. „Zombie-Fenster abwehren“ weiterlesen