Annoying bug in GarageBand

If you produce your podcasts with Apple GarageBand, you probably have run into a strange issue – at least, if you are creating enhanced podcasts with chapters and links, as it is possible with the sophisticated AAC format.
Sometimes, the carefully selected hyperlinks are just missing in the exported file. The little clickable label that should be overlaying the cover art is not to be found. This is more than frustrating, since it cancelled out the whole postproduction effort, at least partially.
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That’s how the links are supposed to look in the final podcast episode.

This annoying bug seemed to appear and disappear with every GarageBand update. „Annoying bug in GarageBand“ weiterlesen

Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look

Zugegeben, das ist ein mehr als schwerfälliger Titel, der verändert worden wäre, wenn dieses Blog einen Chefproduzenten, Rewriter oder Textchef hätte. Da das nicht der Fall ist, bleibt es beim schwerfälligen Titel für einen leichtfüssigen Tipp für Mac OS X:
Der Finder beherrscht die schöne Möglichkeit, von Dokumenten eine Voransicht anzuzeigen. Diese Funktion namens Quick Look gibt es seit Leopard (Mac OS X 10.5). Man drückt die Leertaste und erhält von Dokumenten eine Voransicht.
Man kann auch bei Ordnern eine Voransicht anzeigen lassen, allerdings hat die Null Aussagekraft, wie unser Vorher-Bild eindrücklich demonstriert:
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Doch Hilfe naht. „Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look“ weiterlesen

Flottes Kontakte-Karussell

Wie das Adressbuch wolkig wird.

Mit dem Adressbuch ist es so eine Sache. Man hat im Büro einen Computer, auf dem man vorwiegend mit Thunderbird arbeitet. Es gibt zu Hause den Mac, der mit dem iPhone synchronisiert wird. Dann existiert da auch noch diese Windows-Kiste, auf der aus unerfindlichen Gründen Windows Live Mail läuft. Überall gibt es Adressbücher, die sich in unterschiedlichen Stadien des Veraltens befinden. Da drängt sich die Frage auf: Wie bringt man also eine gemeinsame Adressbasis hin?
Indem man einige Puzzleteile zusammenbaut.

1. Sync des Adressbuchs von Mac OS X
Das erste Puzzleteil ist eine Funktion im Adressbuch von Mac OS X, die Apple vor kurzem still und leise eingebaut hat: Nämlich die Möglichkeit, das Adressbuch mit Diensten (MobileMe, Yahoo und Google Contacts) zu synchronisieren:
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Fragmentierte Software-Welt

Wieder mal eine dieser ominösen Statistiken! Ich habe mich einmal über die Kummerbox-Mails hergemacht. Dieses Mal wollte ich herausfinden, was die Leute denn so für Mailprogramme benutzen: Eine kleine Untersuchung zu den Marktanteilen der Mailclients und deren Verteilung über elf Jahre, von 2000 bis 2011.
Zuerst ein kleiner Disclaimer: Die Statistik ist nicht wissenschaftlich. Die Daten stammen von den Leuten, die Mails an die Kummerbox geschickt haben. Es sind 22’106 Nachrichten eingeflossen, wobei ich keine Bereinigung der Absender durchgeführt habe – das wäre aufwändig geworden, da viele der mehrfach vorhandenen Absender über die Jahre das Mailprogramm gewechselt haben, weswegen ich die Dubletten nicht einfach ausfiltern wollte.
Trotz der Mängel der Datenbasis scheint mir das Resultat durchaus verallgemeinerungsfähig. Hier erst einmal die Zahlen:
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Zwei, drei Stündchen verplempern

Kürzlich bin ich über ein neues Nerd-Spielzeug gestolpert. Es heisst Pixelbender, stammt von Adobe und ist eine Schnittstelle zu Photoshop, Flash und After Effects. Der Name scheint mir äusserst treffend, denn was Pixel Bender tut, ist Bildpunkte durch die Mangel zu drehen. Das geschieht dank Hardwarebeschleunigung sehr zügig. Die Erweiterung nutzt automatisch die Möglichkeiten, die je nach Hardware vorhanden sind, beispielsweise Bildberechnung mittels GPU. Mit potenter Schützenhilfe schafft es Photoshop, aufwändige Effekte in Echtzeit zu berechnen. Oder, bei sehr grossen Bildern, mit kurzer Wartezeit. Die Effekte lassen sich dynamisch auf Videos anwenden. Ein Beispiel für ein Video, das man während der Wiedergabe mit wählbaren Pixel-Bender-Effekten verfremden kann, findet sich auf brooksaus.com.
Möglich ist auch, Flash-Filme mit «live»-Effekten auszustatten. Ein Beispiel dafür findet sich in David Lenaerts’ Blog, wo ein Rauchfähnlein dem Mauszeiger folgt. „Zwei, drei Stündchen verplempern“ weiterlesen

Couch-Potatoing in Vollendung

Fortschritt durch Technik, daran glaube ich, als ob wir noch in den 1950ern leben würden. Stellt sich die Frage, wohin der Fortschritt eigentlich führen sollte. Meiner festen Überzeugung nach sollte er in letzter Konsequenz jede körperliche Bewegung überflüssig machen. Die Frage, warum man vom Sofa aufstehen sollte, darf sich irgendwann überhaupt nicht mehr stellen.
Mit der Teamviewer-iPhone-App sind wir diesem Ziel ohne Zweifel ein grosses Stück näher gekommen.
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Das iPhone-Backup auswringen

iTunes macht bei Synchronisationen eine Datensicherung des iPhone. Vorbildlich! Weniger vorbildlich ist, dass man diese Datensicherungen auf dem Mac zwar findet (unter ~/Library/Application Support/MobileSync/Backup), aber nichts damit anfangen kann. Es findet sich dort nichts weiter als eine Ansammlung von Dateien mit kruden alphanumerischen Namen.

Das Programm iPhone Backup Extractor schreckt das aber nicht: Es extrahiert, wie der Name sagt, die Daten einzelner Programme. Nach dem Start erscheint ein Dialog, das die vorhandenen Backups nach i-Geräten (iPhone, iPad, iPod) zeigt. So zeigt sich das in meinem Fall, wobei ich auf eine ältere Sicherung zurückgreife:
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Kreativer Softwaremissbrauch

Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Leute ihre Software missbrauchen. Indem sie Inserate in Excel gestalten, ein Tagebuch im Kalender von Outlook führen oder Powerpoint zur Diashow degradieren.
Besondere Blüte des kreativen Excel-Missbrauchs treibt die Website excelgames.org. Es gibt hier Spiele wie Blackjack, Breakout, Tetris, Reversi oder Snake zu finden. Sie verwenden in aller Regel Visual Basic for Applications (VBA) – aber es gibt sogar eine Minesweeper-Variante, die allein mit Excel-Funktionen arbeitet.
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Weg mit dem Mailprogramm

Es gibt Leute, die finden Webmail so toll, dass sie ihrem angestammten Mailprogramm abschwören und nur noch via Browser mailen. Einen Nachteil hat die Sache indes: Die Betriebssysteme räumen einem keine Möglichkeit ein, das mailto-Protokoll, über das Interaktionen mit dem lokalen Mailclienten stattfinden, auf die Webanwendung umzuleiten.
Auf Umwegen geht es trotzdem, wie eine kleine Recherche zeigt. Das sind einige der Hacks, die im Web kursieren: „Weg mit dem Mailprogramm“ weiterlesen

Schwach, Google, ganz schwach

Nun zieht Google bei der Wave den Stecker:

We don’t plan to continue developing Wave as a standalone product, but we will maintain the site at least through the end of the year and extend the technology for use in other Google projects.

Weil Googles Erwartungen nicht erfüllt wurden – und das Produkt nicht innerhalb eines Jahres E-Mail und sämtliche anderen Kommunikationsmittel vom Angesicht der Erde gefegt hat:

But despite these wins, and numerous loyal fans, Wave has not seen the user adoption we would have liked.

Bei Google, dem Milliarden-Unternehmen, treten manchmal erschreckend kindische Züge zutage. Die Wave nach so kurzer Zeit zu beerdigen, ist eine infantile Trotzreaktion: «Ihr liebt unsere Wave nicht – also machen wir sie kaputt.» Vielleicht ist es einfach nur dumm. „Schwach, Google, ganz schwach“ weiterlesen